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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 01.10.2002, 18:45   #1
nane
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Standard Vulkane allgemein

hier kommen allgemeine meldungen rein
betreff der immer häufiger auftretenden vulkan aktivitäten.

------------------

Mexiko-Stadt/Olveston (dpa) - Der seit 1995 aktive Vulkan auf der
Karibikinsel Montserrat hat wieder größere Mengen Asche ausgestoßen.
Wie die karibische Nachrichtenagentur CMC am Montag meldete, fanden
die Bewohner mehrerer Dörfer im Norden der Insel ihre Häuser am
Morgen (Ortszeit) von einer dicken grauen Schicht bedeckt. Das
Vulkan-Observatorium teilte mit, dass am Sonntagabend Teile des so
genannten Lavadoms im Inneren des Kraters zusammengebrochen seien und
damit die Eruption ausgelöst hätten. Das Observatorium warnte vor
einem völligen Zusammenbrechen des Doms.


Der Vulkan in den Soufriere-Bergen war im Sommer 1995 nach mehr
als 200 Jahren der Ruhe wieder aktiv geworden. Am heftigsten tobte er
Mitte 1997 als bei einem Ausbruch 19 Menschen ums Leben kamen.
Zwischen 1995 und 1997 machte der Vulkan zwei Drittel der Insel
unbewohnbar. Das von einer Bergkette geschützte nördliche Drittel der
rund 400 Kilometer südöstlich von Puerto Rico gelegenen britischen
Kronkolonie wird aber weiter bewohnt.
Internet: http://www.mvo.ms (Website Montserrat Volcano Observatory)
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Alt 16.10.2002, 10:53   #2
nane
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San Francisco (dpa) - Nach einer 18 Jahre dauernden Ruhephase ist
der Vulkan Mauna Loa auf der Hawaii-Insel "Big Island" wieder in
Bewegung geraten. Wissenschaftler vom Hawaiian Volcano Observatory
berichten von einer langsamen Ausdehnung des Vulkankraters, die als
möglicher Vorbote eines Ausbruchs angesehen wird. Seit Mai soll der
Umfang des Kraters um zwei Zentimeter zugenommen haben, erklärten
Geologen vom US Geological Survey in Menlo Park (Kalifornien).
Forscher Don Swanson rechnet "mit 100 prozentiger Sicherheit" mit
einem Ausbruch des Mauna Loa. Dieser könne bereits in wenigen
Monaten, aber auch erst in einigen Jahren erfolgen.


Mit einer vom Meeresgrund aus gemessenen Höhe von rund 9000 Metern
gilt Mauna Loa als der höchste aktive Vulkan der Welt. Der Gipfel
ragt 4100 Meter aus der Inselgruppe im Pazifik heraus. Bei seinem
jüngsten Ausbruch im Jahr 1984 floss ein 25 Kilometer langer
Lavastrom bis nah an die Stadt Hilo heran. 1950 zerstörte ein
Lavastrom zahlreiche Häuser und Geschäfte. Seit dem Ausbruch vor 18
Jahren wurden auf den Flanken des Vulkans zahlreiche neue Siedlungen
und Ferienanlagen im Wert von über zwei Milliarden Dollar errichtet,
meldet der US Geological Survey. Sie wären bei einem Ausbruch
gefährdet.

weitere info
http://wwwhvo.wr.usgs.gov/maunaloa/
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Alt 16.10.2002, 12:12   #3
nane
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Lavadom des Vulkans von Montserrat teilweise ins Meer gestürzt
Salem/Montserrat (AP) Aus dem Lavadom des Vulkans auf Montserrat ist ein riesiges Stück herausgebrochen und ins Meer gestürzt. Mit der verhärteten Lavaschicht löste sich auch eine Welle brennender Asche aus dem Berg und rollte den östlichen Abhang herunter. Da diese Gegend der britischen Karibikinsel unbewohnt ist, wurde vorerst kein Alarm gegeben. Wissenschaftlern zufolge war dies die energiereichste Aktivität des Vulkans binnen drei Tagen. Sie warnten davor, dass der Lavadom nunmehr seine höchste Ausdehnung seit dem Ausbruch von 1995 erreicht habe und jederzeit einstürzen könnte. Dies könnte eine gewaltige Eruption nach sich ziehen, von der wohl auch die Wohngebiete im Nordwesten betroffen wären. Der Vulkan hat sich seit 1995 immer aktiv gezeigt und wiederholt vorsorgliche Massenevakuierungen ausgelöst.

weitere info
http://www.mvo.ms/
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Alt 16.10.2002, 12:25   #4
nane
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aktuelle aktivitäten des kilauea ..
http://hvo.wr.usgs.gov/kilauea/update/

aktuelle aktivitäten des Kamchatkan ..
http://www.avo.alaska.edu/avo4/updates/kvertweekly.htm
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Alt 27.10.2002, 17:55   #5
Zwirni
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 20.04.2002
Beiträge: 3.540
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Zitat:
Ätna ausgebrochen - Aschewolke über Catania

Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist am Sonntag zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder ausgebrochen. Der mit 3370 Metern höchste Vulkan Europas schleudere seit der Nacht Lava und Asche aus seinem Krater, berichtete das italienische Fernsehen. Über der nahe gelegenen Stadt Catania habe sich eine Aschewolke gebildet, hiess es. Für die um dem Vulkan lebenden Menschen bestehe jedoch keine Gefahr.

Der Ausbruch wurde von gut 200 kleineren Beben begleitet. Das stärkste von ihnen habe am Morgen die Stärke 4,2 auf der Richterskala erreicht, berichteten Vulkanforscher, die den Ätna ständig beobachten.

Der letzte grosse Ätna-Ausbruch hatte sich im Juli 2001 ereignet. Er hielt mehrere Wochen lang an und bedrohte zeitweise auch die am Fusse des Vulkans gelegenen Ortschaften Nicolosi und Belpasso. Der Lavastrom kam jedoch vor dem bewohnten Gebiet zum Stillstand.
http://www.baz.ch/news/index.cfm?Obj...C0F6F27F40F7A6
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2002, 21:14   #6
nane
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na also - nur eine sache ist noch offen.

ich vermute das die gesamte kuppel absprengt -
zumindest ein sehr grosses teil davon.

zum etna/ätna thema gehts hier - mit links und
weiteren infos.

http://forum.grenzwissen.de/thread.php?threadid=540
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Alt 02.11.2002, 01:25   #7
nane
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Mexiko-Stadt/Olveston (dpa) - Der seit 1995 aktive Vulkan auf der
Karibikinsel Montserrat wird immer unruhiger. Wie das Montserrat
Volcano Observatory in seinem Wochenbericht am Freitag mitteilte,
wurden rund um den knapp 1000 Meter hohen Berg im Wochenverlauf 148
Erdbeben registriert. Vor allem an der Ost- und Nordflanke des
Vulkans habe es auch wieder viele Gesteins- und Gaseruptionen
gegeben. Alle Einwohner und Besucher Montserrats seien angewiesen,
sich ständig per Radio über die Lage auf dem Laufenden zu halten.


Der Vulkan in den Soufriere-Bergen war im Sommer 1995 nach mehr
als 200 Jahren der Ruhe wieder aktiv geworden. Zwischen 1995 und 1997
machte er zwei Drittel der Insel unbewohnbar. Das von einer Bergkette
geschützte nördliche Drittel der rund 400 Kilometer südöstlich von
Puerto Rico gelegenen britischen Kronkolonie wird weiter bewohnt.


Seit Ende 1999 wächst ein neuer Lavadom heran, von dem seit
Wochen ohne Unterlass Teile abbrechen. Wissenschaftler fürchten nun,
dass der Lavadom unter seinem Gewicht zusammenbrechen könnte.
Dies könnte nicht nur eine riesige Gerölllawine in Gang setzen,
sondern auch eine gewaltige Magma-Eruption auslösen. Eine
internationale Forschergruppe hat damit begonnen, den Dom genauer zu
untersuchen.
(Internet: Montserrat Volcano Observatory http://www.mvo.ms)
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Alt 05.11.2002, 02:53   #8
nane
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Quito (dpa) - Die Regierung Ecuadors hat nach dem Ausbruch des
Vulkans Reventador über die Hauptstadt Quito und umliegende Gebiete
des Landes den Ausnahmezustand verhängt. Alle Kinder erhielten
schulfrei, und auch die meisten Betriebe und Büros blieben
geschlossen.


Angesichts einer dicken Ascheschicht auf Straßen und Gebäuden
forderten die Behörden die 1,8 Millionen Bewohner der Hauptstadt auf,
zu Hause zu bleiben. Auch der Flughafen der Stadt wurde geschlossen.
Etwa 3000 Menschen in unmittelbarer Nähe des Vulkans mussten in
Sicherheit gebracht werden.


Der 105 Kilometer östlich von Quito gelegene Vulkan hatte am
Sonntag Asche und Rauch bis in eine Höhe von 12 000 Metern
geschleudert, teilten die Behörden weiter mit. Der Reventador ist
4800 Meter hoch und seit langem aktiv. Zuletzt war er im April 1976
ausgebrochen.


Quito glich am Montag einer Geisterstadt. Unter dem grauen
Schleier der Vulkanasche lagen die Straßen verwaist und die wenigen
Passanten trugen Schutzmasken vor Mund und Nase. Die Asche und die
Gase lösen Atembeschwerden, Augenbrennen und allergische Reaktionen
aus.



http://www.ecuador-travel.net/inform...reventador.htm

nachtrag

Quito (dpa) - Der Ausbruch des Vulkans Reventador in Ecuador hat
bis Dienstag ein Menschenleben gefordert. Das Opfer sei wie etwa
weitere 200 Schwerverletzte beim Säubern von Hausdächern gestürzt,
teilten die Behörden mit. Auf die Hauptstadt Quito waren seit Sonntag
nach Schätzungen von Experten etwa eine Millionen Tonnen Asche
niedergegangen.


Die Schulen blieben weiterhin geschlossen, aber zahlreiche Büros
und Fabriken nahmen die Arbeit wieder auf. Mehr als 1000 Helfer
versuchten unterdessen, die Landebahn des internationalen Flughafens
mit Besen zu säubern. Der Flughafen werde noch etwa vier Tage
geschlossen bleiben. In der ganzen Stadt waren Anwohner und Helfer
mit Besen und Schaufel unterwegs. In Staubwolken gehüllt fegten sie
die graue Masse zusammen und füllten sie in Plastikbeutel ab.


Die Millionenstadt Quito wurde bereits öfters von Vulkanausbrüchen
heimgesucht. Zuletzt war das öffentliche Leben im November 1999 im
Ascheregen des Vulkans Gagua Pichincha erstickt. Der 105 Kilometer
östlich von Quito in der Provinz Sucumbíos gelegene Vulkan Reventador
war am Sonntag ausgebrochen und hatte Asche und Rauch bis in eine
Höhe von 12 000 Metern geschleudert. Der Vulkan ist 4800 Meter hoch
und seit langem aktiv. Zuletzt war er im April 1976 ausgebrochen.
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Alt 13.11.2002, 05:56   #9
nane
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Jakarta (dpa) - Nach fast zehn Jahren Ruhe hat sich der
indonesische Vulkan Papandayan mit einem spektakulären Ausbruch
zurückgemeldet und über 4000 Menschen in die Flucht getrieben. Der
Berg schleudere bis in einen Kilometer Höhe schwarzen Rauch und Asche
in den Himmel, teilte das vulkanologischen Institut in Bandung am
Mittwoch mit. Seit Dienstag registrierten die Experten fünf
Eruptionen des 2665 Meter hohen Vulkans in der Provinz West-Java.

Jakarta (dpa) - Der indonesische Vulkan Papandayan hat zwei Tage
nach seinem Ausbruch seine Aktivität weiter verstärkt. Allein bis
Donnerstagmittag (Ortszeit) seien 16 Eruptionen registriert worden,
sagte ein Sprecher des vulkanologischen Instituts für Java und
Sumatra. Der 2665 Meter hohe Berg schleudere weiter schwarzen Rauch
und Asche in den Himmel. Am Fuße des Vulkans in der Provinz West-Java
seien Gesteinsbrocken von 30 Zentimeter Größe niedergegangen.


Es sei unklar, ob noch eine besonders heftige Eruption bevorstehe,
sagte Institutsdirektor Isya N. Dana. Offen sei auch, wie lange der
gegenwärtige Ausbruch noch dauern werde. Mehr als 4000 Menschen haben
sich bereits vor dem Berg in Sicherheit gebracht. Der Vulkan war
zuletzt 1993 ausgebrochen. Als verheerendste Eruption gilt ein
Ausbruch im Jahr 1772, bei dem bis zu 3000 Menschen starben.
-----------------------------

nachtrag - vom 15.11.02

Jakarta (dpa) - Der indonesische Vulkan Papandayan hat am
Freitagmorgen (Ortszeit) in der bislang gewaltigsten Eruption Asche
und Lava ausgestoßen und Panik unter Anwohnern ausgelöst. Über dem
Krater des 2665 Meter hohen Bergs in der Provinz West-Java stehe eine
sechs Kilometer hohe Rauchsäule, teilte das vulkanologische Institut
für Java und Sumatra mit. Gesteinsbrocken seien bis zu vier Kilometer
entfernt niedergegangen. Nach dem heftigen Ausbruch seien zehn
kleinere Eruptionen innerhalb nur einer Stunde registriert worden.


Ein Sprecher des betroffenen Bezirks Garut sagte, die heftige
Euroption vom Freitag habe Panik bei vielen Dorfbewohnern ausgelöst.
Weitere Menschen würden in Sicherheit gebracht.


http://www.osei.noaa.gov/Events/Volc...Hrev308_G8.jpg
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Alt 15.01.2003, 12:19   #10
nane
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London (dpa) - Der größte aktive Vulkan der Welt, der Mauna Loa
auf Hawaii, ist nach Analysen von US-Forschern unterirdisch mit
seinem kleineren Bruder verbunden, dem Kilauea. Als sich im Mai
vergangenen Jahres die Magmenkammer des 4169 Meter hohen Mauna Loa
auszudehnen begann, setzte gleichzeitig beim 1235 Meter hohen Kilauea
eine Eruption ein. Diese Beobachtung lege eine Art "interne
Kommunikation" zwischen den beiden Feuerbergen nahe, schreiben Asta
Miklius und Peter Cervelli vom Geologischen Dienst der USA auf Hawaii
im britischen Wissenschaftsjournal "Nature" (Bd. 421, S. 229).


Eine unterirdische Verbindung zwischen Mauna Loa und Kilauea wird
zwar schon seit rund 100 Jahren von Geologen diskutiert, wegen der
unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung der Eruptionsgesteine
jedoch auch immer wieder verworfen. Der enge zeitliche Zusammenhang
zwischen den Bewegungen der Magmenkammer am Mauna Loa und dem
Ausbruch des Kilauea könne jedoch nicht zufällig sein, vermuten
Miklius und Cervelli. Sie postulieren eine Verbindung zwischen den
beiden Vulkanen innerhalb der Erdkruste, ohne jedoch die Unterschiede
zwischen den Gesteinen erklären zu können.


Das Vulkansystem von Hawaii gilt als das größte der Erde. Es
erhebt sich fast zehn Kilometer über den umgebenen Grund des Pazifiks
und ist damit höher als der Mount Everest. Hawaii liegt über einem so
genannten Hot spot, eine Magmenverbindung zum Erdmantel ist
nachgewiesen. Wegen der Dünnflüssigkeit der Lava gelten die Ausbrüche
in der Regel als relativ harmlos. Der Lavasee Halemaumau vom Kilauea
ist eine besondere Touristenattraktion auf Hawaii.


------
diese art verbindung vermute ich auch
zwischen ätna und stromboli - italien.
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