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Medizin Aktuelle Ereignisse, Forschungsergebnisse etc.

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Alt 11.08.2006, 12:12   #1
Jackie_Brown
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Lebensmittelchemie & Genfood

Gute Idee, Acolina. Das Thema ist auf jeden Fall einen eigenen Thread wert.

Hier noch mal dein Post, als Grundlage für das neue Thema:

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Original von Jackie_Brown
Woher kommen die ganzen Krankheiten, an die der Mensch heutzutage zu Knabbern hat. Krebs ist eine Veränderung in der genetischen Struktur.
Was veranlasst dich zu der Annahme, dass der Mensch heute mehr Krankheiten als früher hat?

Ich denke, früher überlebten nur deutlich weniger Menschen ihre Krankheiten. Früher hatten die Menschen eine geringere Lebenserwartung. Wer z.B. vor 100 Jahren Diabetes bekam, starb innerhalb kürzester Zeit, man sprach dann natürlich nicht von Diabetes sondern Wohlklingendem Augenzwinkern wie "Schwindsucht" etc. Auch Krebs ist keineswegs eine neue Erkrankung. Aber wenn immer mehr Menschen immer länger leben, wächst damit auch die Gefahr, im Alter mit Krankheiten leben zu müssen, die früher kaum einer hatte, weil einfach kaum einer alt genug dafür wurde.


Zitat:
Zitat:
Original von Jackie_Brown
Allergien entstehen durch ein krankes Immunsystem.
Es gibt recht gute Hinweise darauf, dass Allergien zu einem nicht unerheblichen Teil aus "Langeweile" unseres Immunsystems entstehen. Sprich, was in einem gewissen Maß unsere Gesundheit fördert, Hygiene, schadet ihr im Übermaß, einem Übermaß, das die meisten von uns aber als normales Maß betrachten. Ist halt wie immer, die Dosis macht die Medizin. Hinzu kommt natürlich eine vermehrte Belastung durch allergiefördernde Stoffe, der wir aber seltenst zwangsweise ausgesetzt sind, sondern die wir uns zum ganz überwiegenden Teil selbst ins Haus und vorallem auch "auf den Körper" holen.

Zitat:
Zitat:
Original von Jackie_Brown
Die Gesundheit eines Menschen hängt zu 80% von der Ernährung ab.
Ich möchte mich da nicht auf Prozentzahlen festlegen, aber die Ernährung spielt ganz sicher eine große Rolle. Allerdings hatten wir wohl selten - wenn überhaupt - in der Menschheitsgeschichte die Chance, uns so vielfältig und ausgewogen zu ernähren, wie heutzutage. Wenn sie jemand nicht nutzt, muss er sich hinterher nicht beschweren... Augenzwinkern Übrigens ist unser Körper ein durch viele Jahrhunderttausende Überlebenskampf und Selektion gestähltes und sehr genügsames Ding Augenzwinkern Er besteht nicht auf tonnenweise Vitaminen etc. Augenzwinkern ... und diversen Spezialmittelchen für was weiß ich - auch wenn uns das so mancher "Gesundheitsapostel" gern glauben machen möchte Augenzwinkern


Zitat:
Zitat:
Original von Jackie_Brown
Schlechte Ernährung und synthetisierte Lebensmittel zerstören die Darmflora
Was sind synthetisierte Lebensmittel? Und wie zerstören sie die Darmflora?



Zitat:
Was veranlasst dich zu der Annahme, dass der Mensch heute mehr Krankheiten als früher hat?
Da habe ich mich vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt. Das es früher auch Krebs und Co. gab ist mir klar.

Nur es lässt sich nun mal nicht abstreiten, dass die Krankheiten wie Krebs, Allergien, etc. heute zugenommen haben. Immer jüngere Menschen erkranken an Krebs und als ich Kind war, kannte ich nur wenige Kinder die an einer Allergie leideten. Heute ist es eher ungewöhnlich, wenn jemand komplett allergiefrei ist. Ich selbst habe auch eine Allergie entwickelt.

Zitat:
Sprich, was in einem gewissen Maß unsere Gesundheit fördert, Hygiene, schadet ihr im Übermaß, einem Übermaß, das die meisten von uns aber als normales Maß betrachten. Ist halt wie immer, die Dosis macht die Medizin. Hinzu kommt natürlich eine vermehrte Belastung durch allergiefördernde Stoffe, der wir aber seltenst zwangsweise ausgesetzt sind, sondern die wir uns zum ganz überwiegenden Teil selbst ins Haus und vorallem auch "auf den Körper" holen.
Da gebe ich dir vollkommen recht. Aber ich mache die Industrie zum Hauptverantwortlichen, die den Menschen auch durch Manipulation in der Fernsehsendung einsuggeriert übertriebene Hygiene wäre etwas komplett "Normales".Natürlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, aber die Masse kann sich gegen diese Gehirnwäsche nun mal nicht wehren. Das ist leider so.
Zitat:
Übrigens ist unser Körper ein durch viele Jahrhunderttausende Überlebenskampf und Selektion gestähltes und sehr genügsames Ding. Er besteht nicht auf tonnenweise Vitaminen etc. ... und diversen Spezialmittelchen für was weiß ich - auch wenn uns das so mancher "Gesundheitsapostel" gern glauben machen möchte
Natürlich, aber da liegt auch der Grund bei dem Problem. Die Evolution des Menschen stagniert ja nicht. Das bedeutet auch für die DNA, dass sie sich verändert.Nur durch genveränderte Lebensmittel, Hollandtomaten und synthetisch veränderte Inhaltstoffe in Lebensmittel, z. B. Süssstoffe greift der Mensch in die Natur ein. Bis heute weiss niemand, wie sich das auf den menschlichen Körper auswirkt. Manche Wissenschaftler sind der Meinung, diese Stoffe sind krebserregend, denen schliesse ich mich an, manche nicht.Krebs wird durch eine Veränderung der DNA hervorgerufen, die auch weiter vererbt werden kann. Und da ich der Auffassung bin, dass dieser ganze künstliche Müll für Krebs und Co. verantwortlich ist, ist ein Ansteigen der Krankheiten auch kein Wunder.Der Mensch schaufelt sich sein eigenes Grab. Er denkt nur von 12 bis mittags. Macht und Geld sind dabei nur die kurzzeitigen Gewinner bei dem Spiel.Die synthetischen Lebensmittelinhaltsstoffe zerstören die uns von der Natur gegebenen Mikroorganismen, die für unser Immunsystem verantwortlich sind. Ich werde dazu noch ein paar links und Infos liefern.
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Alt 11.08.2006, 12:32   #2
Acolina
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Schön

Ich wollte den Post grad ausschneiden, aber gut, du warst schneller

Ergänzend zum Thema Allergie noch ein Link, über den ich gerade stolperte: Integration fördert Heuschnupfen
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2006, 12:51   #3
Jackie_Brown
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Habe mit der Editfunktion deinen Post beantwortet, mein Java hat rumgesponnen, deshalb hats ein bissl gedauert.
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Alt 11.08.2006, 17:43   #4
harry
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Im großen und ganzen nicht unrichtig finde ich :-)

Obs Krebs heutzutage öfter gibt, hmm.

Manche Arten sicher, aber lässt sich schwer sagen, wenn man im Durchschnitt mit 40 stirbt, entwickelt man Krebs eben nicht so leicht.

Aber ob das Leben früher, sei es in der beginnenden Industrialisierung oder auch davor unbedingt gesünder war, hmm.. ich weis nicht.

Sicher ist, daß man heute einer Unmenge an verschiedenen oft auch synthetischen Substanzen ausgesetzt ist, deren Wirkung nicht unbedingt aufgeklärt ist.

Die Zunahme von Allergien kommt sicher davon, von übertriebener Hygiene und dem Fehlen von Parasiten.

Zu den Parasiten: Hat vielleicht schon jemand mal gesehn, ne BBC-Doku darüber: Da gings darum, das der Teil des Immunsystems wohl ein Teil der Parasitenabwehr (Bandwürmer usw.) ist. Der langweilt sich nu sozusagen, so ganz ohne Parasiten.
Einer der Forscher trank Hakenwurmeier, die Viecher selbst machten ihm keine Probleme, aber auch sein schwerer Heuschnupfen war fast weg danach.

Das gentechnisch veränderte Lebensmittel für den Menschen direkt gefährlich sind, glaube ich nicht. Außer über den Umweg von Allergien. Wie gefährlich oder störend sie für die Umwelt sein können, hmmm...weis wohl noch keiner so genau.
__________________

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Alt 11.08.2006, 20:04   #5
Acolina
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Standard RE: Lebensmittelchemie & Genfood

Zitat:
Original von Jackie_Brown
Nur es lässt sich nun mal nicht abstreiten, dass die Krankheiten wie Krebs, Allergien, etc. heute zugenommen haben. Immer jüngere Menschen erkranken an Krebs und als ich Kind war, kannte ich nur wenige Kinder die an einer Allergie leideten. Heute ist es eher ungewöhnlich, wenn jemand komplett allergiefrei ist. Ich selbst habe auch eine Allergie entwickelt.
Es lässt sich, was Krebs angeht, aber auch ebenso wenig beweisen, dass diese Krankheit zugenommen hat. A) Waren früher die Diagnoseverfahren deutlich schlechter, es wurden also sicher sehr viele Krebserkrankungen gar nicht erst als solche erkannt, B) gibt es - soweit mir bekannt - keine zuverlässigen Statistiken, C) leben heute Menschen länger, womit die Gefahr, an Kreb zu erkranken steigt usw.

Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Krankheiten, wie ich oben in meinem Post bereits schrieb.

Dass man das Gefühl hat, heute häufiger von Krebserkrankungen bei Kindern zu hören, kann vielerlei Gründe haben, in erster Linie auch den, dass es früher nicht diese Medienpräsenz und -masse wie heute gab. Auf alle Fälle ist es ein gefühlter Wert (ähnlich der gefühlten Temperatur), der wenig mit dem tatsächlichen Wert zu tun haben muss. Weiter helfen würde hier nur der Vergleich entsprechender Zahlen, die mir aber nicht vorliegen. Falls du da Quellen hast, her damit


Was die Allergien angeht, so haben sie ja nicht gesamt zugenommen, sondern spezifisch in bestimmten Kulturkreisen. Hier sieht es bisher so aus, dass deutlich weniger etwaige Umweltbelastungen (die gibt es in ärmeren Ländern eher mehr als bei uns, obwohl dort Allergien seltener sind) schuld sind, als vielmehr zu wenig zu tun fürs Immunsystem, ein Mangel an Infektionen, Parasiten etc. (siehe auch den Link in meinem Post oben).


Zitat:
Original von Jackie_Brown
Natürlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, aber die Masse kann sich gegen diese Gehirnwäsche nun mal nicht wehren.
"Die Masse" ist eine mysteriöse Sache, jeder spricht von ihr, aber egal, wen du fragst, niemand gehört dazu

Also ich denke schon, dass die meisten Menschen heute lesen können z.B. und damit die Chance haben, sich selbständig aus mehreren und nicht nur einer Quelle zu informieren. Ebenso, dass der IQ der meisten Menschen es durchaus zuließe - so wenn sie denn wollen und nicht zu bequem sind - Informationen kritisch zu hinterfragen.


Zitat:
Original von Jackie_Brown
Nur durch genveränderte Lebensmittel, Hollandtomaten und synthetisch veränderte Inhaltstoffe in Lebensmittel, z. B. Süssstoffe greift der Mensch in die Natur ein.
Moooment, das sind aber nun mindestens zwei paar Schuhe Also ...

1. sind da neue Entwicklungen der Chemieindustrie, wie z.B. Aspartam. Solche Stoffe können durchaus krebsfördernd sein, bestimmte Süßstoffe sind es auch, allerdings wohl erst in sehr hohen Dosen. Des Weiteren z.B. Pflanzenschutzmittelrückstände auf Nahrungsmitteln sind sicher nicht gesundheitsfördernd.

2. die Hollandtomate. Sie ist kein Genfood (außer es steht dran, gehen wir mal davon aus, die vorgeschriebene Kennzeichnung klappt ). Aber weder sie, noch tatsächliches Genfood können unsere eigenen Gene verändern. Ansonsten müsstest du nämlich mit jedem Kilo Äpfel, dass du ist, einem Apfel ähnlicher werden ... ;-)

Früher haben wir unsere Nutzpflanzen / Nutztiere (und das schon seit vielen Jahrtausenden) durch Zuchtauswahl genetisch verändert. Sozusagen durch "künstliche Evolution", in dem wir Eigenschaften/Mutationen, die uns in den Kram passten, durch entsprechende Zuchtauswahl verstärkten.

Gentechnik macht eigentlich nichts anderes, nur dass sie diesen langen Zeitraum der Zucht von Generation zu Generation verkürzt, in dem sie gewünschte Gensequenzen gleich in das entsprechende Gen z.B. einer Pflanze einsetzt, oder auch bestimmte löscht. Aber egal, was sie da zusammenwurschtelt, diese Gene haben ebensowenig wie die eines Wildapfels und all die vielen, vielen die wir täglich in Form von Gemüse, Obst, Fleisch etc. zu uns nehmen, die Chance, unsere eigenen Gene in unseren Zellen zu verändern. Auch deshalb, weil sie schon mal gar keine Chance haben, in unsere eigenen Zellen zu gelangen.

Diese Gene an sich können auch keine Allergien auslösen.

Aber Gene dienen in der Zelle, in der sie sich befinden, als Anweisung zur Proteinsynthese. Und da liegt der Haken. Während die Gene einer veränderten Pflanze uns ebenso wenig anhaben können, wie die einer nicht veränderten Pflanze, können die durch "umgestaltete" Gene produzierten, dann ebenso umgestalteten Proteine durchaus Allergien auslösen. Und zwar um so wahrscheinlicher, um so widerstandsfähiger sie der Zerlegung in unserem Verdauungstrakt trotzen. Wie groß die Gefahr da ist, lässt sich aber durchaus mit ensprechenden Versuchen, Vergleichen der Stoffzusammensetzung der manipulierten Pflanze mit Nichtmanipulierten usw. herausfinden.

Also Gentechnik grundsätzlich zu verteufeln, halte ich für falsch. Sie könnte durchaus auch Gutes vollbringen, z.B. Gensequenzen, die allergene Proteine erzeugen, aus Genen löschen. Dann können Menschen mit Nussalergie problemlos Nüsse essen Sie können auch Zellen / Organismen dazu bringen, für uns wichtige Stoffe in großen Mengen zu produzieren.

Der Haken ist bloß, dass man mit diesen Eingriffen sehr verantwortungsbewusst und vorsichtig umgehen muss. Und wenn Profit an erster Stelle steht, ist die Frage, ob dass dann noch gegeben ist. Wiederum ist Genforschung eine teure Sache und Wirtschaftsunternehmen sind keine Wohltätigkeitsvereine
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Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2006, 16:09   #6
Renatus
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Beiträge: 1.107
Standard RE: Lebensmittelchemie & Genfood

Der Überfluss von allem was Krebserzeugend ist und Krank macht ist genauso mitverantwortlich an unseren Zellveränderungen und Immunkrankheiten,
wie die Tatsache das es heute Notwendig erscheint diese Nahrung zu sich zu nehmen,
die wir täglich essen. Wenn ich nur überlege welcher Mist für Kinder angeboten wird, kann ich mir vorstellen, wie Fett die mal werden und dann natürlich auch Krank.

Wobei auch der U-Elektronik Faktor mit einhergehender Bewegungsarmut eine genau so grosse Rolle spielt die Kinder zu Möpsen zu machen. Da ihnen kaum Ausgleich zur Verfügung steht. Alles was uns umgibt - kann - praktisch Krank machen.

Unsere Lebensweise ist es, die entscheidet ob wir ekranken oder nicht, inklusive Umwelt und unserer Ernährung und Erblasten und und und. Wir können viel vorbeugen durch bewusste Nahrungsaufnahme, Arbeitsschutz, Hygiene und geistige Hygiene. Mit dem Bewusstsein das weniger, meistens mehr ist und der Tag bis zum Abend ein Geschenk ist.

Krankheit wird oft als schlecht und bösartig unterbewertet. Viele Krankheiten bedeuten eine Reinigung und sollten ohne fremde Kraft und Symptomrelevante Medikamente durchgestanden werden. Sonst hat man immer wieder damit zu tun. Der Körper lernt sonst nichts dazu und schaltet die Funktionen der inneren Immunabwehr auf Sparflamme.

" Es kommt Unterstützung von außen "
In Pillenform oder als alkoholischer Auszug -also hoch die Tassen...
...denkt sich dann über 3 Generationen die eigene Immunabwehr.
Wenn man dann in der dritten Generation Pillenschlucker und Genfood hineigeboren wird, gibt es keine eigene Immunabwehr mehr .... - schwarzmal X(
Aber garantiert die Pillen dafür gibt es,die das dann fürs Immunsystem übernehmen. Die Wochenpackung für 139 Euro

Herzliche Grüße

Renatus
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Alt 20.08.2006, 10:10   #7
cheeby
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Standard RE: Lebensmittelchemie & Genfood

Zitat:
Original von Acolina
Zitat:
Original von Jackie_Brown
Nur es lässt sich nun mal nicht abstreiten, dass die Krankheiten wie Krebs, Allergien, etc. heute zugenommen haben. Immer jüngere Menschen erkranken an Krebs und als ich Kind war, kannte ich nur wenige Kinder die an einer Allergie leideten. Heute ist es eher ungewöhnlich, wenn jemand komplett allergiefrei ist. Ich selbst habe auch eine Allergie entwickelt.
Es lässt sich, was Krebs angeht, aber auch ebenso wenig beweisen, dass diese Krankheit zugenommen hat. A) Waren früher die Diagnoseverfahren deutlich schlechter, es wurden also sicher sehr viele Krebserkrankungen gar nicht erst als solche erkannt, B) gibt es - soweit mir bekannt - keine zuverlässigen Statistiken, C) leben heute Menschen länger, womit die Gefahr, an Kreb zu erkranken steigt usw.
Hierbei möchte ich dir bei C widersprechen. Es wird oftmals behauptet früher haben die Menschen nicht so lange gelebt wie heute. Dies liegt größtenteils daran, dass die Kindersterblichkeit erheblich zurückgegangen ist und viele Alte kranke menschen künstlich am leben erhalten werden, wobei sich ersteres erheblich auf die demographischen Statistiken auswirkt.

Zitat:
Original von Acolina
Was die Allergien angeht, so haben sie ja nicht gesamt zugenommen, sondern spezifisch in bestimmten Kulturkreisen. Hier sieht es bisher so aus, dass deutlich weniger etwaige Umweltbelastungen (die gibt es in ärmeren Ländern eher mehr als bei uns, obwohl dort Allergien seltener sind) schuld sind, als vielmehr zu wenig zu tun fürs Immunsystem, ein Mangel an Infektionen, Parasiten etc. (siehe auch den Link in meinem Post oben).
Prinzipiell stimmt ich dir zu wenn du behauptest das bei uns die Leute zuwenig mit Infektionen,.. zu tun haben. In Bezug auf die Umweltgifte würd ich aber unseren Kulturkreis eher an die Spitze stellen. Unzählige Belastungen, Angefangen vom Flour in der Zahnpasta über Almagamfüllungen hin zu den Autoabgasen, Industrieabgasen, Düngemitteleinatz,.. Ich denke da könnte man ganze Listen schreiben.

Es wird zwar bei uns vermehrt darauf geachtet, gewisse Grenzwerte einzuhalten, aber summa sumarum dürften wir belasteter sein.
cheeby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2006, 12:01   #8
basti_79
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Standard RE: Lebensmittelchemie & Genfood

Zitat:
Original von cheeby
Zitat:
Original von Acolina
C) leben heute Menschen länger, womit die Gefahr, an Kreb zu erkranken steigt usw.
Hierbei möchte ich dir bei C widersprechen. Es wird oftmals behauptet früher haben die Menschen nicht so lange gelebt wie heute. Dies liegt größtenteils daran, dass die Kindersterblichkeit erheblich zurückgegangen ist und viele Alte kanke menschen künstlich am leben erhalten werden, wobei sich ersteres erheblich auf die demographischen Statistiken auswirkt.
Ja, und auch auf die Krebsstatistiken. Dann ist das kein Tod durch unidentfizierbares Fieber im Kindesalter oder durch Verhungern, sondern später einer durch Krebs.

Zitat:
Prinzipiell stimmt ich dir zu wenn du behauptest das bei uns die Leute zuwenig mit Infektionen,.. zu tun haben. In Bezug auf die Umweltgifte würd ich aber unseren Kulturkreis eher an die Spitze stellen. Unzählige Belastungen, Angefangen vom Flour in der Zahnpasta über Almagamfüllungen hin zu den Autoabgasen, Industrieabgasen, Düngemitteleinatz,.. Ich denke da könnte man ganze Listen schreiben.
Was ist mit der Aussetzung an Toxine in Pflanzen, Tieren und Pilzen (Schimmel), natürliche Radioaktivität, natürlich vorkommende Schwermetalle, giftige Farbstoffe etc.? Nur weil du bei uns von einer Belastung weißt, heißt das nicht, dass es anderswo keine gibt!

Man muß auch zu Bedenken geben, dass die Sterblichkeit in Industrieländern wie Deutschland eine "unnatürliche" Charakteristik hat - Steinzeitmenschen sterben viel früher, sehr viel häufiger an Unfällen (Nahrungskonkurrent zu Wildkatzen zu sein oder im Packeis zu Fischen ist halt gefährlicher, als sich auf Ackerbau zu verlassen) und sehr viel häufiger an Krankheiten, die man hier behandeln könnte. Die 1% Unterschied, die eine Exposition zu schwer zu entdeckenden Giften ausmachen würde, verschwinden da zwischen all den anderen Unterschieden.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2006, 16:13   #9
cheeby
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Standard RE: Lebensmittelchemie & Genfood

Zitat:
Original von basti_79
Zitat:
Original von cheeby
Prinzipiell stimmt ich dir zu wenn du behauptest das bei uns die Leute zuwenig mit Infektionen,.. zu tun haben. In Bezug auf die Umweltgifte würd ich aber unseren Kulturkreis eher an die Spitze stellen. Unzählige Belastungen, Angefangen vom Flour in der Zahnpasta über Almagamfüllungen hin zu den Autoabgasen, Industrieabgasen, Düngemitteleinatz,.. Ich denke da könnte man ganze Listen schreiben.
Was ist mit der Aussetzung an Toxine in Pflanzen, Tieren und Pilzen (Schimmel), natürliche Radioaktivität, natürlich vorkommende Schwermetalle, giftige Farbstoffe etc.? Nur weil du bei uns von einer Belastung weißt, heißt das nicht, dass es anderswo keine gibt!
Ich schmeiß wenigstens nicht natürlich vorkommende Belastungen und künstliche Belastungen in einen Topf. Ich denke die natürlichen Belastungen vor Ort (egal wo auf der Erde) sind im Laufe der Evolution vom System Menschen so halbwegs abgefangen worden. Wobei die natürlichen Belastungen auch zur Belastung werden wenn wir unseren gewohnten Lebensraum verlassen, mit anderen Pflanzen, Tieren und geologischen sowie atmosphärischen Bedingen zu tun bekommen.

Künstliche Umweltgifte/Belastungen entstehen meiner Meinung nach vorallem im Industriellen Bereich der Vorallem in den Industrieländern sehr stark ausgeprägt ist. Natürlich kommen auch die sogenannten Entwicklungsländer genug davon ab, aber aufgrund der großen Industriedichte, dürften wir belasteter sein.


Zitat:
Original von basti_79
Man muß auch zu Bedenken geben, dass die Sterblichkeit in Industrieländern wie Deutschland eine "unnatürliche" Charakteristik hat - Steinzeitmenschen sterben viel früher, sehr viel häufiger an Unfällen (Nahrungskonkurrent zu Wildkatzen zu sein oder im Packeis zu Fischen ist halt gefährlicher, als sich auf Ackerbau zu verlassen) und sehr viel häufiger an Krankheiten, die man hier behandeln könnte. Die 1% Unterschied, die eine Exposition zu schwer zu entdeckenden Giften ausmachen würde, verschwinden da zwischen all den anderen Unterschieden.
Damals dürften sie nicht so sehr mit künstlichen Umweltgiften zu tun gehabt haben gg
Wieso bist du dir so sicher das sie damals nicht sehr alt wurden? Ich habs auch in der Schule gelernt, aber man soll nicht alles glauben.

Vorallem waren die Steinzeitmenschen bis vor gut 20000 Jahren halbwegs als Nomaden unterwegs. Große Tiere wurden nicht wie fälschlich immer behauptet gejagt sondern höchstens aus Notwehr erschlagen. Ob ein großer Kampf zwischen Wildkatzen und Menschen bestand? Ich denke eher nicht, die Menschen der Steinzeit waren ja Jäger und Sammler, und durchwegs eher vegetarisch unterwegs.
cheeby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2006, 23:58   #10
harry
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Registriert seit: 04.04.2006
Beiträge: 1.162
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Hmm, würde mal behaupten da sagen die Funde aus der Zeit was anderes. Nämlich das die Jänger und Sammler, eben auch Jäger waren und sich zu einem guten Teil auch von Fleisch ernährten.

Wenn ich mich recht erinnere war die Lebenserwartung in der Altsteinzeit jedoch höher als in der Jungsteinzeit, bedingt durch die recht einseitige Ernährung in der Jungsteinzeit.

Aber würd die Lebenserwartungen jetzt nicht unbedingt mit Altsteinzeit vergleichen, das doch shcon lange her, reicht ja auch Mittelalter oder so.
__________________

harry ist offline   Mit Zitat antworten
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