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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 03.06.2006, 17:12   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Beiträge: 10.868
Standard Gigantischer Krater unter dem Eis der Antarktis?

Der Nasa-Satellit "Grace" hat das Schwerefeld der Erde über der Ost-Antarktis gemessen. Im Wilkes-Land hat der Geologe Ralph von Frese eine Formation entdeckt, die er für einen gigantischen Krater hält (weiß umrandetes Gebiet auf den nachfolgenden Bildern).



(Bilder: Ohio State University/NASA)
Quelle: Spiegel.de


(... nebenbei, wo ist da jetzt der Eingang in die Hohle Erde? )
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2006, 18:24   #2
RainerKa
Benutzer
 
Registriert seit: 18.06.2005
Beiträge: 44
Standard RE: Gigantischer Krater unter dem Eis der Antarktis?

hi

Zitat:
Original von Acolina

(... nebenbei, wo ist da jetzt der Eingang in die Hohle Erde? )
Wegretuschiert, was sonst. :P

R.
RainerKa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2006, 12:47   #3
Llewellian
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Beiträge: 4.313
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Jo. Sehr gut möglich das da auch Krater sind. Wie man an allen anderen Planeten sieht, sind die Krater recht zufällig über die gesamte Kugelform verteilt.

Daher: Warum also nicht auch ein Krater in der Antarktis unter dem Eis ;o)
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Alt 05.06.2006, 12:59   #4
sue
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Beiträge: 145
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da ich leider nur das bild gesehen habe hier mal noch ein text dazu

Zitat:
Spur der Vernichtung

Forscher entdecken größten bisher bekannten Meteoritenkrater in der Antarktis


Ein internationales Forscherteam hat unter dem Eis der Antarktis einen riesigen Einschlagskrater entdeckt: Die Struktur ist etwa 250 Millionen Jahre alt, hat einen Durchmesser von fast 500 Kilometern und muss von einem extrem großen Meteoriten verursacht worden sein. Der Aufprall könnte laut Ralph von Frese, Laramie Potts und ihren Kollegen das große Massenaussterben am Ende des Erdzeitalters Perm zur Folge gehabt haben und war möglicherweise auch der Auslöser dafür, dass sich Australien vom Superkontinent Gondwana abgespalten hat.

Die Wissenschaftler um von Frese und Potts fanden mithilfe von NASA-Satelliten unter der Eisschicht der Region Wilkesland in der östlichen Antarktis einen rund 320 Kilometer breiten Pfropfen aus Erdmantelgestein in der Erdkruste. Solche Pfropfen entstehen, wenn große Objekte auf einen Planeten auftreffen. Nach dem Aufprall dringt das Mantelmaterial in die darüber liegende Kruste, wo es unter dem Einschlagskrater liegen bleibt. Bei einer weiteren Untersuchung stellten die Wissenschaftler dann auch tatsächlich fest, dass der Pfropfen genau in der Mitte eines etwa 480 Kilometer breiten Kraters liegt, der sich mehr als 1,5 Kilometer unter der antarktischen Eiskruste befindet.

Um den zugehörigen Meteoriteneinschlag zu datieren, machten sich von Frese und Potts die Tatsache zunutze, dass der Pfropfen immer noch sichtbar ist. Denn da die Erde geologisch aktiv sei, werde mit der Zeit der ursprüngliche Zustand des Erdinnern wieder hergestellt – der Pfropfen verschwinde also, erklären die Forscher. "Nach dem, was wir über die geologische Geschichte dieser Region wissen, muss der Wilkesland-Pfropfen vor ungefähr 250 Millionen Jahren entstanden sein", erklärt von Frese. Die geschätzte Einschlagszeit fällt mit dem großen Massensterben am Ende des Perms zusammen, bei dem rund 70 Prozent aller Arten ausstarben. "Die durch den Einschlag verursachten Veränderungen müssen eine hoch ätzende Umwelt geschaffen haben, in der es nicht einfach war, zu überleben", so von Frese.

Der Meteorit hatte vermutlich einen Durchmesser von bis zu 50 Kilometern und war damit vier bis fünf Mal größer als derjenige, der als Auslöser des Dinosauriersterbens vor 65 Millionen Jahren gilt. Aus diesem Grund müsse der Schaden durch den Wilkesland-Meteoriten katastrophale Ausmaße gehabt haben, meint von Frese – wie das große Massensterben am Ende des Perms. Doch der Aufprall des kosmischen Körpers hat laut den Wissenschaftlern auch indirekte Auswirkungen gehabt. So soll er im östlichen Indischen Ozean zur Bildung eines Grabens beigetragen haben, der direkt durch den Wilkesland-Krater führt. Dieser Graben habe schließlich dazu geführt, dass sich Australien vor rund 100 Millionen Jahren vom Superkontinent Gondwana abgespalten habe und nach Norden gedriftet sei, sagen die Forscher.
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Alt 23.06.2006, 14:16   #5
soul
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Hmm,

es ist immer wieder schön, wenn wir unseren Planeten wieder ein gaaaanz klein bisschen besser kennenlernen.

Aber warum wurde der noch nicht früher entdeckt ? Das leuchtet mir nicht ein. Wir sind doch nicht erst heute in der Lage, ein Abbild unseres Planeten darzustellen ...
__________________
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Alt 23.06.2006, 15:48   #6
Akuma
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Scheinbar ist die Antarktisforschung ncith für die breite Öffentlichkeit gedacht...warum auch immer.

Beispiel Gizeh...
__________________
Zitat:
In Formation
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Alt 23.06.2006, 17:22   #7
basti_79
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Zitat:
Original von The_Michele
Aber warum wurde der noch nicht früher entdeckt ?
Mangels Interesse?

Zitat:
Das leuchtet mir nicht ein. Wir sind doch nicht erst heute in der Lage, ein Abbild unseres Planeten darzustellen ...
Seit wann können wir das auch unter den Polkappen?

Zitat:
Original von Akuma
Scheinbar ist die Antarktisforschung ncith für die breite Öffentlichkeit gedacht...warum auch immer.

Beispiel Gizeh...
Was willst du? ^^
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2006, 19:17   #8
Llewellian
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gizeh? liegt doch in Ägypten und nicht in der Antarktis.

Und das man das erst jetzt entdeckt hat seinen guten Grund. Radarsattis welche kilometertief das Eis durchdringen können sind relativ neu. Und das welche über die Polumlaufbahn fliegen und nicht in einer sehr viel leichter erreichbaren Äquatorialumlaufbahn ist noch viel seltener, das tun nämlich eigentlich bis auf wenige Wissenschaftssat-Ausnahmen nur Militärsattis und ein oder zwei GPS Sattis.
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2006, 02:51   #9
Akuma
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Zitat:
Was willst du? ^^
Zitat:
gizeh? liegt doch in Ägypten und nicht in der Antarktis.

LOL


hehe da habt ihr mich falsch verstanden, damit meinte ich, dass die Regierung in Gizeh auch sehr ablehnend gegenüber privaten Forschern ist.

Aber das ist ein anderes Thema...

(womit ich trotzdem nicht sagen möchte, dass die dortige Regierung nicht das RECHT dazu hätte)
__________________
Zitat:
In Formation
Akuma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2006, 13:02   #10
soul
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Hmm aber es sollte doch kein Problem gewesen sein, wenn man die erde durchleuchten kann und so hölen findet ... ein bisschen durch gefrohrenes wasser durchzuschaun, oder irre ich mich da? Kenn mich da ja nicht aus ^^
__________________
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