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Rund um Naturwissenschaft Neue Technologien, Physik, Chemie, Neue Energien, Tesla & Co ...

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Alt 15.12.2005, 16:08   #1
HaraldL
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Registriert seit: 18.08.2002
Beiträge: 2.789
Standard Steht das große Zeitalter der intelligenten Lebensformen noch bevor?

Steht das große Zeitalter intelligenten Lebens im Universum erst bevor? Ist unsere Zivilisation, die in hohem Maße zur Selbstzerstörung neigt, erst eine der ersten Zivilisationen im Kosmos?

Ich gehe bei meinen Überlegungen davon aus, daß mit jeder untergegangenen Lebensform irgendwelche Informationen an das "kosmische Bewußtsein" (das morphogenetische Feld) weitergereicht werden und das spätere intelligente Lebensformen immer weniger Tendenz zur Selbstzerstörung zeigen.

Im Übrigen: welchen Einfluß könnte intelligentes Leben in fernster Zukunft auf die Evolution des Universums, insbesondere in der Zeit, wenn es in spätestens 100 Billionen Jahren keine bewohnbaren Planeten wie die Erde mehr geben kann, weil alle Fixsterne erloschen sind, haben?

Schließlich dürfte es doch einen Grund haben, warum unser Universum intelligentes Leben erzeugen kann! Meiner Meinung nach muß nicht zwangsweise das existieren, was auch existieren kann!
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2005, 16:29   #2
Sajuuk
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Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 2.527
Standard

Zitat:
Meiner Meinung nach muß nicht zwangsweise das existieren, was auch existieren kann!
Naja, das Universum hat ja Zeit genug.
Zitat:
Im Übrigen: welchen Einfluß könnte intelligentes Leben in fernster Zukunft auf die Evolution des Universums, insbesondere in der Zeit, wenn es in spätestens 100 Billionen Jahren keine bewohnbaren Planeten wie die Erde mehr geben kann, weil alle Fixsterne erloschen sind, haben?
Vielleicht sind wir dann in der Lage uns ein eigenes Universum zu erschaffen,
falls wir dann noch leben natürlich.
Zitat:
Ich gehe bei meinen Überlegungen davon aus, daß mit jeder untergegangenen Lebensform irgendwelche Informationen an das "kosmische Bewußtsein" (das morphogenetische Feld) weitergereicht werden und das spätere intelligente Lebensformen immer weniger Tendenz zur Selbstzerstörung zeigen.
Interessante Theorie.
Zitat:
Steht das große Zeitalter intelligenten Lebens im Universum erst bevor? Ist unsere Zivilisation, die in hohem Maße zur Selbstzerstörung neigt, erst eine der ersten Zivilisationen im Kosmos?
Das wir die ersten sind bezweifel ich ein wenig,
aber, wer weiss.

Gruss:Kuun-Laan
__________________
Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
Sajuuk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2005, 23:07   #3
Newtype
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Beiträge: n/a
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Da fällt mir doch was ein.

In einem SF Buch las ich mal über das Fermi? Parodoxon oder so ähnlich. Dieses besagt das das Bevölkerungswachstum in Zukunft entweder aufhören oder zurückgehen wird bzw die Menschheit gar keine Rolle mehr spielt.

Der Autor bzw den Wissenschaftler im Echten leben begründet das damit das er eine Wahrscheinlichkeitsberechnung durchgeführt hat.

Das Ergebnis war das es logischerweise so sein müsste das wenn es in Zukunft mehr Menschen geben würde als heute, die wahrscheinlichkeit das er oder einer seiner jetztigen Zeitgenossen, in dieser Zeit leben müssten statt in unsere aktuellen größer wäre.

Sprich wenn er in der jetztigen Zeit lebt heißt das das die höchste Wahrscheinlichkeit erreicht ist. Daraus folgerte er dann das es bald weniger Menschen geben würde und somit die Wahrscheinlichkeit in der Zukunft geboren zu werden sinkt.

Er erweiterte dann die Aussage noch auf das Universum und zwar damit das er als Mensch geboren wurde und nicht als Alien würde bedeuten das die größte Zahl an intelligenten Lebensformen der Mensch stellt und deshalb die Wahrscheinlichkeit als Mensch in der heutigen zeit geboren zu werden die größte ist.

Er meint also das es entweder keine Aliens geben könnte oder aber zu wenige um in der Wahrscheinlichkeitsrechnung aufzutauchen.

Hoffe ich konnte es etwas erklären so wie ich es damals gelesene hab.

Fand es damals sehr interessant die Idee.

Ich schau vielleicht mal übers wochenende wer genau die Aussage gemaht haben soll wenn ich das Buch finde. Es war entweder in einem Stephen Baxter Roman (eventuell sogar in der "Multiversumtriologie") oder einer Kurzgeschichte von Andreas Eschbach.
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Alt 21.12.2005, 11:35   #4
Akuma
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Beiträge: 982
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Stellt euch vor, es hätte einen Sinn, dass wir uns selbst immerwieder Schaden zufügen.
Dann sagen wir auch immer wieder: Wir zerstören uns selbst und versuchen uns zu verbessern.
__________________
Zitat:
In Formation
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Alt 22.12.2005, 14:21   #5
ThE_aLiEn
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 181
Standard

mal wieder online nach längerer Zeit

Zitat:
Steht das große Zeitalter intelligenten Lebens im Universum erst bevor? Ist unsere Zivilisation, die in hohem Maße zur Selbstzerstörung neigt, erst eine der ersten Zivilisationen im Kosmos?
Laut einer Theorie "per Anhalter durch die Galaxis" ist das Universum schon durch ein noch skurilleres ersetzt worden. Warum nicht diesmal sich selbst zerstören?

Ich sags mal wie ein Agnostiker, möglich ist alles.
Und sich über unerklärliche Sachen den Kopf zu zerbrechen macht einen nicht klüger



Zitat:
Im Übrigen: welchen Einfluß könnte intelligentes Leben in fernster Zukunft auf die Evolution des Universums, insbesondere in der Zeit, wenn es in spätestens 100 Billionen Jahren keine bewohnbaren Planeten wie die Erde mehr geben kann, weil alle Fixsterne erloschen sind, haben?
Nun mal spaß beiseite. Alle Fixsterne können m.E. doch gar nicht erloschen sein, zumindest nicht zum gleichen Zeitpunkt. Werden Sterne nicht auch "geboren"?
Und wie kommst du überhaupt auf die Zahl 100Billionen Jahre?
Und selbst wenn wer sagt denn dass das Universum das Einzige ist was es gibt?
ThE_aLiEn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2005, 20:02   #6
HaraldL
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Beiträge: 2.789
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Natürlich werden immer wieder neue Sterne geboren. Aber damit ein leuchtender Stern entsteht, müssen genügend leichte Elemente, insbesondere Wasserstoff, vorhanden sein, damit im Innern des Sterns auch eine Kernfusion zu Stande kommt!
Wenn der Stern nicht genügend Elemente enthält, welche eine energieliefernde Kernfusion ermöglichen, wird der Stern nie selbst leuchten, sondern gleich zum Schwarzen Zwerg, Neutronenstern oder Shwarzem Loch!

Zu der Zahl 100 Billionen Jahre: mit jeder Sterngeneration wird der Anteil von Wasserstoff und anderen leichten Elementen in der intergalaktischen Materie geringer, weil in den Sternen bekanntlich Elemente höherer Ordnungszahl gebildet werden. Und so etwa nach der 100. bis 1000. Sternengeneration enthält das interstellare Gas zu wenig Wasserstoff als das in einem neu geborenen Stern noch eine Kernfusion zündet.
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2005, 12:54   #7
cheeby
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Registriert seit: 08.02.2003
Beiträge: 309
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Zitat:
Original von HaraldL
Natürlich werden immer wieder neue Sterne geboren. Aber damit ein leuchtender Stern entsteht, müssen genügend leichte Elemente, insbesondere Wasserstoff, vorhanden sein, damit im Innern des Sterns auch eine Kernfusion zu Stande kommt!
Wenn der Stern nicht genügend Elemente enthält, welche eine energieliefernde Kernfusion ermöglichen, wird der Stern nie selbst leuchten, sondern gleich zum Schwarzen Zwerg, Neutronenstern oder Shwarzem Loch!
Insofern stimme ich dir total zu.

Entstehung Sonnensystem

Zitat:
Original von HaraldL
Zu der Zahl 100 Billionen Jahre: mit jeder Sterngeneration wird der Anteil von Wasserstoff und anderen leichten Elementen in der intergalaktischen Materie geringer, weil in den Sternen bekanntlich Elemente höherer Ordnungszahl gebildet werden. Und so etwa nach der 100. bis 1000. Sternengeneration enthält das interstellare Gas zu wenig Wasserstoff als das in einem neu geborenen Stern noch eine Kernfusion zündet.
Irgendwie widerspricht das meinem Verständnis der Natur. Bis jetzt bin ich der Ansicht das alles in der Natur selbstregulierend ist. Natürlich kann aber selbst ich nicht leugnen, das durch die Kernfusion innerhalb der Sonne(n) He-3 und He-4 entsteht welche in sich stabil sind.
Wobei ich der Ansicht bin, dass die Natur einen Weg zur Regulierung dieser Situation im Ärmel hat (auch wenn wir diesen noch nicht kennen bzw verstehen). Und vielleicht ist das Verglühen des letzten Sternes ja nur eine weitere Station in der Evolution des Universums.

mfg cheeby
cheeby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2006, 12:28   #8
Bob1
Gast
 
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Standard

Zitat:
Original von Newtype
Da fällt mir doch was ein.

In einem SF Buch las ich mal über das Fermi? Parodoxon oder so ähnlich. Dieses besagt das das Bevölkerungswachstum in Zukunft entweder aufhören oder zurückgehen wird bzw die Menschheit gar keine Rolle mehr spielt.

Der Autor bzw den Wissenschaftler im Echten leben begründet das damit das er eine Wahrscheinlichkeitsberechnung durchgeführt hat.

Das Ergebnis war das es logischerweise so sein müsste das wenn es in Zukunft mehr Menschen geben würde als heute, die wahrscheinlichkeit das er oder einer seiner jetztigen Zeitgenossen, in dieser Zeit leben müssten statt in unsere aktuellen größer wäre.

Sprich wenn er in der jetztigen Zeit lebt heißt das das die höchste Wahrscheinlichkeit erreicht ist. Daraus folgerte er dann das es bald weniger Menschen geben würde und somit die Wahrscheinlichkeit in der Zukunft geboren zu werden sinkt.

Er erweiterte dann die Aussage noch auf das Universum und zwar damit das er als Mensch geboren wurde und nicht als Alien würde bedeuten das die größte Zahl an intelligenten Lebensformen der Mensch stellt und deshalb die Wahrscheinlichkeit als Mensch in der heutigen zeit geboren zu werden die größte ist.

Er meint also das es entweder keine Aliens geben könnte oder aber zu wenige um in der Wahrscheinlichkeitsrechnung aufzutauchen.

Hoffe ich konnte es etwas erklären so wie ich es damals gelesene hab.

Fand es damals sehr interessant die Idee.

Ich schau vielleicht mal übers wochenende wer genau die Aussage gemaht haben soll wenn ich das Buch finde. Es war entweder in einem Stephen Baxter Roman (eventuell sogar in der "Multiversumtriologie") oder einer Kurzgeschichte von Andreas Eschbach.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist da aber ein Pferdefuß drin: Wahrscheinlichkeit. Das ist genauso, als wenn man sagt, jeder 2. Mensch ist ein Mann. Dann heißt das ja nicht automatisch, dass man, wenn man nacheinander alle Menschen durchgehen würde, man immer Mann,Frau,Mann,Frau,Mann,Frau,Mann,Frau,... hätte, sondern auch mal Mann, Mann oder Frau, Frau.

Hier würde ich sagen, nur weil ich jetzt lebe, bedeutet das doch nicht, dass jetzt die höchste Wahrscheinlichkeit besteht geboren zu werden...
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Alt 27.02.2006, 13:46   #9
gumpensund
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Beiträge: n/a
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ist es dazu wirklich nötig, den gesamten Beitrag von Newtype zu zitieren ...

zumal der nur wenige Postings drüber steht ?

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Alt 27.02.2006, 16:24   #10
ThE_aLiEn
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.10.2004
Beiträge: 181
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Um noch etwas anzuhängen.

Intelligenz liegt im Auge des Betrachters und kann schon gar nicht mit dem IQ gemessen werden.
Zumal es verschiedene Formen von Intelligenz gibt.
ThE_aLiEn ist offline   Mit Zitat antworten
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