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Kryptozoologie Lebende Saurier? Meeresungeheuer? Die Bewohner von Loch Ness und Verwandte sind hier das Thema.

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Alt 15.12.2005, 16:31   #1
HaraldL
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Registriert seit: 18.08.2002
Beiträge: 2.851
Standard Warum gab es nicht schon öfter intelligentes Leben auf der Erde?

Warum gab es nicht schon mindestens einmal intelligentes Leben auf der Erde? Warum machte die Evolution erst in den letzten Millionen Jahren diesen Schritt und nicht schon zur Zeit der Dinosaurier?

Meine Vermutung: das hängt etwas mit morphogenetischen Feldern zusammen, die lange Zeit eine Entwicklung über ein gewisses Niveau nicht zulassen!

Ein ähnliches Phänomän gibt es auch in der Geschichte der Menschheit. So schaffte es anscheinend keine antike Kultur die Elektrizität - zumindest planmäßig - zu nutzen.
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Alt 15.12.2005, 18:39   #2
ludwigfun
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Beiträge: 15
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Ist Deine These so zu verstehen, dass ein physikalisch nicht unmittelbar nachzuweisendes Resonanzfeld als Steuerungsinstanz fungiert?
Könntest Du es beweisen, würdest Du den Darwinisten das Wasser abgraben!! Finde ich sehr sympatisch!!

Zu dem "Erfinder" der morphogenetischen Felder:
Rupert Sheldrake Dr.,
englischer Biologe, Naturwissenschaftler und Ökologe, Begründer der Theorie morphogenetischer Felder; geb.: 1952, wichtigste Veröffentlichungen: Das schöpferische Universum, Das Gedächnis der Natur, Die Wiedergeburt der Natur
Homepage: www.sheldrake.org
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Alt 15.12.2005, 19:43   #3
HaraldL
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Beiträge: 2.851
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Ich will mit meiner Idee nicht den Darwinisten das Wasser abgraben. Aber es läßt sich nicht bestreiten, daß anscheinend manche Evolutionsprozesse lange Zeit über ein gewisses Niveau nicht hinauskamen.
Warum haben einstige Hochkulturen anscheinend ein gewisses Niveau nicht überschritten?
Warum gab es keine intelligenten Saurier?
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Alt 15.12.2005, 19:49   #4
TriFieldMeter
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Zitat:
Warum haben einstige Hochkulturen anscheinend ein gewisses Niveau nicht überschritten?
Warum gab es keine intelligenten Saurier?
Ich denke, diese Fragen sind ganz leicht zu beantworten. Schließlich kann sich eine Population nur schlecht weiterentwickeln, wenn sich die Umweltbedingungen ändern und sich darauf mittels Genmutation erst einmal eingestellt werden muss. Dann ist es doch logisch, dass sich eine Art oder Population nicht ungestört weiterentwickeln kann. Außerdem gab es in der stammesgeschichtlichen Entwicklung durch viele, viele Naturkatastrophen auch Untergänge von Formgruppen.
Die Dinosaurier hatten beispielsweise gar nicht genug Zeit, um sich wer weiß wie weit zu entwickeln, wenn sie noch relativ früh schon ausgestorben sind.
__________________
"Es ist nur so, dass wir in der Wissenschaft immer nach der einfachsten Erklärung suchen." Harold Ramis
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Alt 15.12.2005, 20:11   #5
HaraldL
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Beiträge: 2.851
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Es gab über 100 Millionen Jahre lang Dinosaurier auf der Erde!
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Alt 16.12.2005, 02:05   #6
Llewellian
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Es gab keine intelligenten Saurier weil es nicht nötig war, das sie sich anpassen.

Erst wenn sich Situationen sehr rasch ändern, wird der Anpassungsdrang hoch genug. Und dann setzt sich diejenige Spezies durch, die an die Situation am schnellsten angepasst ist.

Beispiel Saurier... durch eine Katastrophe ändern sich die Umweltbedingungen extrem rasch, in nur wenigen Generationen. Saurier waren allerhöchstwahrscheinlich (so richtig genau weiss man es noch nicht) wie die heutigen Echsen wechselwarme Tiere. Brauchten also hohe Umgebungstemperatur um in Fahrt zu kommen.

Säugetiere brauchten das nicht. Selbstregulierende Körpertemperatur und Fell. Das ist ein riesen Vorteil, wenn es mal kalt wird. Ausserdem waren die ersten Säugetiere sehr klein, brauchten kaum Futter und gebaren ihre Kinder lebend und säugten sie. Kümmerten sich um den Nachwuchs. Ein weiterer Vorteil. Höhere Überlebensrate.

Daher setzten sich während des steigenden Evolutionsdrucks die Säugetiere durch.

Dann kam eine neue Ruhezeit, und die Säugetiere spalteten sich in viele Arten auf (diversifizierten sich), das kann man im Vorstadium schon auf den Galapagos Inseln sehen.

Als sich dann die ersten Baumäffchen entwickelten, änderte sich langsam die Umwelt schon wieder. Und die Affen gingen runter von den Bäumen, weils unten neue Nahrungsquellen gab.

Hier gab es dann einen neuen Vorteil für denjenigen, der die Graslandschaft gut im Überblick behalten konnte, wegen der Räuber dort. Wer sich also aufrichtete, setzte sich durch.

Tja, und als dann alles immer trockener wurde, musste man schon tricksen. Werkzeuggebrauch, wie er heute auch bei Schimpansen, Gorillas und Orang Utans beobachtet werden kann. Und mit den weiten Wanderungen durch die Landschaft und der Zunahme der Eiweiss und Fettreichen Kost (Fleisch) kann sich auch ein grosses Gehirn entwickeln.

Nun ist ein grosses Gehirn nicht unbedingt schlau - es kommt drauf an, wie es über Generationen immer weiter trainiert wird.

Es setzt sich am Ende immer diejenige Spezies durch, die sich schnell an neue Gegebenheiten anpassen kann. Und unsere kam drauf, aktiv seine Umwelt an sich anzupassen. Riesen Vorteil gegenüber allem anderen.
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Alt 16.12.2005, 02:24   #7
Akuma
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Beiträge: 982
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Ich denke, es gab schon oft genug intelligente Spezies auf der Erde...weiter als wir.

Auch oft genug wurde die Erde besucht

bin halt Fantast...für mich keine Last


Die Steinzeit - Eine Erfindung ?

Atombomben im alten Indien

Microtechnik vor 300.000 Jahren
__________________
Zitat:
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Alt 16.12.2005, 16:29   #8
TriFieldMeter
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Zitat:
Es gab über 100 Millionen Jahre lang Dinosaurier auf der Erde!
Ach so, hups, stimmt ja...

Aber Llewellian hat das, so wie ich das sehe, ganz gut klargestellt, von daher will ich dem Ganzen hier auch nichts mehr hinzufügen.

Reinhaun!
__________________
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Alt 17.12.2005, 16:32   #9
ludwigfun
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Beiträge: 15
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"Die Evolution mit ihrer unentwirrbaren Komplexität, mit ihren SChöpfungen, ihren Richtungen, ihrer Geschichtlichkeit und ihren gelgentlichen Widersprüchen, hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem allzu einfachen, ärmlichen und, im Ganzen genommen, ungenauen Bild, das die Theorien von ihr entworfen haben,"
Pierre Grassé

@Llewellian
klingt alles sehr schlüssig, aber letztendlich sind das nur unbewiesene Annahmen. Hat irgendein Wissenschaftler dafür einen Beweis. Stellen die Wissenschaftler wirklich die entscheidenden Fragen?
Jedes vernünftige Säugetier hat ein Fell - ist doch ne Tolle Sache, schützt im Sommer gegen Hitze und im Winter gegen Kälte. Der Mensch hat sein Fell verloren - Überlebensvorteil??? Im Sinne der Evolution war das Fell ein Überlebendvorteil!Warum wurden die Arme des Menschen im Laufe der Zeit kürzer (kein Überlebensvorteil!!) - Schnelligkeit futsch!!W
Wäre denn nicht die Schnelligkeit und die Tarnung im hohen Gras eine bessere Strategie der Anpassung (Evolutionslehre) als aufrecht zu gehen und dadurch langsamer zu werden.

Ich finde wir sollte nicht immer alles als logisch hinstellen wenn es zumindest fragwürdig ist!
"Das Darwinkomplott -Aufsieg und Fall eines pseudowissenschaftlichen Weltbildes" von Reinhard Eichelbeck - informativ und spannend zu lesen.

beste Grüße
ludwigfun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2005, 16:57   #10
Llewellian
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Fell verloren wegen Schweissdrüsen. Schwitzen ist der bessere Wärmeregulator.

Die Arme sind genau solange, wie man sie gerade braucht. Ist beim Wachsen eine enorme Energieersparnis.

Wenn ich den Feind schon lange sehe, brauche ich nicht schnell sein. Wenn ich weiss wo er ist, brauch ich nicht gleich wegrennen. Das unterscheidet das Fluchttier (das auf kurze Distanz vom Feind wegrennt) vom Menschen.

Schnell zu flüchten heisst einen hohen Energieumsatz zu haben. Wenn man nicht flüchten muss, kommt man also mit weniger Essen aus. Eindeutiger Überlebensvorteil...

PS: Der blinde Uhrmacher. Ein neues Plädoyer für den Darwinismus von Richard Dawkins. Auch spannend und interessant zu lesen. Vorallem sehr logisch. Und mit gaaanz einfacher Erklärung für die Leute, die den Darwinismus immer noch falsch verstehen und denken, die Natur würde sich Gezielt in irgend etwas hinentwickeln oder Augen von einer Generation in die nächste erschaffen....

Auch lesenswert, seine Fortsetzung: Gipfel des Unwahrscheinlichen von Richard Dawkins.

ebenso beste Grüsse.
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
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