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Alt 22.08.2002, 11:54   #1
Dragonhoard
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Idee Ursprache Europas

Ich glaub das passt hier am besten her.

In einer vor kurzen erschienen von "Spektrum der Wissenschaft" gab es einen Bericht über die Ursprache Europas. Und überraschend: sie wir heute noch gesprochen: im Baskenland.

Aufgrund der Sprachwurzeln konnten die Linguisten nachweisen wie Europa nach der letzten Eiszeit besiedelt wurde. Von Süd-Westfrankreich und Nordspanien aus wanderten die Menschen des Magdalénien nach Norden folgende der Rhone, gelangten schließlich zum Rhein und bevölkerten danach den gesamten germanischen Raum, dann auch ganz Skandinavien.

Interessant an dieser Theorie ist auch, dass sie einerseits von unabhängigen genetischen Studien bestätigt wurde, andererseits befinden sich in diesem Ursprungsgebiet sehr alte Bauten, die tief in der Fels geschlagen wurden. Der Ursprung dieser Bauten liegt im Dunkel der Zeit, denn sogar die Kelt-Iberer berichteten, dass es sie bereits bei ihrer Ankunft gab.
Hat vielleicht der Kult der Menschen des Magdalénien, tief in Höhlen Zeichnungen von Wild und Jagdszenen herzustellen, etwas mit Erinnerungen an diese alte Kultur zu tun.

Zwei weitere Wanderungen sind interessant. Einerseits wanderten die Menschen vor ca. 12.000 Jahren von den Pyrenäen aus in alle Richtungen, also auch über die Straße von Gibralta nach Nordafrika, nicht ungekehrt wie oft berichtet. Was man heute noch bei den Berberstämmen in Nord-Westafrika nachweisen kann.
Andererseits konnten Reste von semitischen Sprachen (heute z.b. Hebräisch) an den Atlantikküsten Spaniens und Frankriechs gefunden werden. Diese Wanderungsbewegung fan debenfalls beriets vor 10.000 Jahren statt. Diese semitische Kultur wurde allerdings anscheinend später von der Hauptkultur verschluckt.

Könnten diese Ergebnisse Hinweise auf eine sehr alte Kultur geben die in den Pyrenäen die Eiszeit überdauerte? Was meint ihr?
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Alt 22.08.2002, 14:47   #2
Tamano
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Standard RE: Ursprache Europas

Bei Otto Muck stand doch was davon, dass die Basken angeblich direkte Nachkommen der Atlanter sein könnten. (Alles über Atlantis, Tafel 10/11)
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Alt 22.08.2002, 15:59   #3
lightwarrior
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es gibt, laut w.ernsting, gewisse volksgruppen, welche versteckt und vereinzelt seit über 20.000 jahren in europa leben sollen, alle mit dem gleichen unrsprung. dieser wäre thema eines anderen bereichs, daher bleibe ich bei der sprache. viele dieser gruppen sind möglicherweise mit der eiszeit "gegangen", wofür das magere linguistische erbe spricht. die pyrinäen sind ein guter schutz vor den eismassen gewesen, es gibt auch nachweise /höllenmalereien, höllenaltare/ für entwickelte kulturen, schon vor einiger zeit - mithraskult, dessen abwandlung, jetzt mal frech behauptet, mit vermischung anderer glaubensaspekte zum modernen christentum geworden ist. diese menschen haben eine nahrhafte umgebung, schutz, abgeschiedenheit - durchaus plausibel, daß sie noch uralte sprachsegmente nutzen, wovon wir nichts mehr wissen, so wie wir auch sehr viele andere sachen verlernt haben
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Alt 22.08.2002, 17:56   #4
Dragonhoard
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Ja das mit Ernsting kenn ich jetzt auch.

Welche Höhlenaltare meinst du, hast du mehr Infos dazu?
Die Ursprünge des Christentum sind sicherlich eng mit dem Mithraskult verbunden, aber sicher auch sehr eng mit dem Judentum und mit anderen Riten und Kulten im nahen und mittleren Osten.
Die Überlieferungen sind ja auch sehr alt, siehe z.b. Gilgamesch-Epos.
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Alt 22.08.2002, 18:09   #5
lightwarrior
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ein ansatzpunkt findest du hier , es wird behauptet, in den pyrinäen wären höllensysteme mit riesige räume, ausgestattet mit opferaltare und wandfresken von mithra - ein mal im jahr wurde dort ein weißer stier geopfert, die leute badeten danach in sein heißes blut - abartig? und wir trinken das blut christi bei den messen...hmm..ähnlichkeit?

aber recht hast du, es waren viele wetere aspekte dabei!

letzetndlich behaupten manche menschen, dies hätte mit der spanischen inqusation und den albigenser zu tun, ect. ect.

lies, das thema ist funny, bloß weit von ursprache entfernt, vielleicht machst ja ein neues forum auf, wenns dich wirklich interessiert.
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Alt 22.08.2002, 19:26   #6
Dragonhoard
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Zitat:
Original von lightwarrior
ein ansatzpunkt findest du hier , es wird behauptet, in den pyrinäen wären höllensysteme mit riesige räume, ausgestattet mit opferaltare und wandfresken von mithra ...
Link ist gut nur kann ich kein italienisch, ich werd mich mal über die inglese-links hermachen.
Zitat:
Original von lightwarrior
letzetndlich behaupten manche menschen, dies hätte mit der spanischen inqusation und den albigenser zu tun, ect. ect.
???
Das ist aber interesant, erzähl mal mehr.

Zitat:
Original von lightwarrior
lies, das thema ist funny, bloß weit von ursprache entfernt, vielleicht machst ja ein neues forum auf, wenns dich wirklich interessiert.
Es steht ja jeden frei selbst ein Thema neu zu beginnen. Vielleicht schreibst du ja einmal einen opener.
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Alt 22.08.2002, 20:13   #7
Zwirni
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Standard RE: Ursprache Europas

Alle Sprachen Europas? Kann doch nicht ganz stimmen! Das ungarische und das finnische hat doch eindeutig merkmale, welche aus den regionen asiens kommen.

zu den basken: meine persönliche Theorie wäre es auch wie oben geschrieben, dass die Ur-Basken Nachkommen der Atlanter oder eines Volkes, welches den Atlantern entspricht waren. Sollten diese wirklich wie in einem anderen Forum besprochen auf der iberischen Halbinsel zu finden sein wäre Basken=Atlanter. Das diese Sprache sich dann mit der Zeit über Europa ausbreitete und sich veränderte ist sehr gut möglich, zumal es ab 4000 v.Chr. ein enormes (relativ für damals gesehen) Bevölkerungswachstum gab und man sich neuen Lebensraum suchte. die einen zog es dann halt nach osten, die anderen nach süden. der ursprung der gemeinsamen sprache müsste dann jedoch sehr schnell in vergessenheit geraten sein.

meine fragen wären: gibt es nicht berichte über andere Sprachen vor 12.000 jahren oder etwas später in europa?
was sind denn das für alte bauten von denen die kelten berichtet haben, kann es eine Kolonie oder ein Teil von Atlantis gewesen sein?

Zwirni
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Alt 22.08.2002, 21:20   #8
Dragonhoard
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Standard RE: Ursprache Europas

Zitat:
Original von Zwirni
Alle Sprachen Europas?
Kann mich auch nicht das jemals behauptet zu haben.
Die finnisch-ugrische Sprachgruppe zählt glaub ich nicht einmal zu den indo-germanischen Sprachen. Die alteuropäische Sprache wurde auch durch später einwandernde Keltenstämme verändert.
Zitat:
Original von Zwirni
meine fragen wären: gibt es nicht berichte über andere Sprachen vor 12.000 jahren oder etwas später in europa?
was sind denn das für alte bauten von denen die kelten berichtet haben, kann es eine Kolonie oder ein Teil von Atlantis gewesen sein?
In diesem Bericht leider nicht, vielleicht find ich noch was im "Archiv".
Die alten Bauten befinden sich in Norden Spaniens am Rande der zentralen Hochebene. Es soll sich um unterirdische Gebäute handeln in denen sich auch die aus Malta bekannten Gleisspuren finden. Die Anlage soll wenig Schutz gegen Bodenangriffe bieten, allerdings sehr effiktiv gehen Luftangriffe schützen.
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Alt 22.08.2002, 21:27   #9
Zwirni
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Standard RE: Ursprache Europas

Zitat:
Original von Dragonhoard
Zitat:
Original von Zwirni
Alle Sprachen Europas?
Kann mich auch nicht das jemals behauptet zu haben.
rhetorische Frage um sicherzustellen dass man hier nicht von allen sprachen ausgeht

Zitat:
Die Anlage soll wenig Schutz gegen Bodenangriffe bieten, allerdings sehr effiktiv gehen Luftangriffe schützen.
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Und vor Hochwasser dann wohl auch weniger ?! Schon komisch im Zusammenhang mit den vermuteten Überflutungen vor 12.000 Jahren in diesem Gebiet...

Zwirni
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Alt 22.08.2002, 21:54   #10
Dragonhoard
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Standard RE: Ursprache Europas

Zitat:
Original von Zwirni
Und vor Hochwasser dann wohl auch weniger ?! Schon komisch im Zusammenhang mit den vermuteten Überflutungen vor 12.000 Jahren in diesem Gebiet...
Nö, da hätten sie ordentlich schlürfen müssen. Aber die Lage der Festung wäre sehr idylisch gewesen. Die vermutete Meeresenge verläuft ja ziemlich genau entlang des Ebro-Tals. Die Festung wäre dann in der Nähe der Küste, auf der Hochebene gelegen, also in sicherem Abstand von den Fluten, aber mit Meeresblick.
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