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Alt 20.01.2005, 12:20   #1
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.886
Standard Genial einfacher Wasserfilter

Zitat:
Lowtech-Filter für sauberes Trinkwasser

Lehm, Kaffeemehl vom Vortag und Kuhmist - mehr braucht es nicht, um eine Familie mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Ein entsprechendes Verfahren zum Brennen kostengünstiger Wasserfilter hat ein australischer Materialwissenschaftler ersonnen.

Bei ersten Tests mit dem Darmbakterium Escherichia coli, Verursacher von mitunter schweren Durchfällen, hätten die Lowtech-Filter bis zu 99,8 Prozent der Mikroben aus dem Wasser entfernt, erläutert Tony Flynn von der Australian National University in Canberra. Zu ihrer Herstellung würden keine teuren Brennöfen oder Brennmaterialien wie Holz und Gas benötigt. "Alles, was man braucht, sind Lehm, eine fügsame Kuh und ein Streichholz."

Der trockene, zerstoßene Lehm wird mit einer Handvoll organischen Materials - beispielsweise alten Teeblättern, Kaffeemehl oder Reisspelzen - und etwas Wasser vermengt. Aus dieser Masse wird ein Topf geformt, der in der Sonne getrocknet und schließlich in einem Dungfeuer gebrannt wird. Dabei verbrennt das in den Lehm eingebettete Material und hinterlässt feine Poren, die zwar Wasser, nicht jedoch Bakterien und andere Krankheitserreger passieren lassen.

Die Herstellung dauert laut Flynn etwa eine Stunde, die Filtration von einem Liter Wasser zwei weitere Stunden. Um die Verbreitung der Technik zu erleichtern, lasse man sie absichtlich nicht patentieren, so der Forscher. "Ein einfacher Wasserfilter könnte in den Entwicklungsländern sehr viele Leben retten." Laut Schätzung der Vereinten Nationen haben mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.


Forschung: Tony Flynn, Department of Engineering, Australian National University, Canberra, ACT

WWW:
Materials Science and Engineering, ANU
UN-World Water Assessment Programme
- Meeting Basic Needs
(Quelle: scienceticker.info)
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2005, 12:33   #2
Sajuuk
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Sajuuk
 
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Aachen
Beiträge: 2.527
Standard

Moin
Und am ende Patentiert es jemand anderes der
mit der Not Geld machen will oder?
Trotzdem:Gute Idee das Zeug

Gruss:Kuun-Laan
__________________
Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
Sajuuk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2005, 14:16   #3
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Dabei verbrennt das in den Lehm eingebettete Material und hinterlässt feine Poren, die zwar Wasser, nicht jedoch Bakterien und andere Krankheitserreger passieren lassen.
das ist übrigens der kernsatz aller mechanischen wasserfilter.
der durchlass und evtl zusätzlicher wasserdruck bei membranfiltern
bestimmt die (logische) filterung.
übrigens auch in natur üblich .. schichtmaterial sand, kies etc.

zum patentieren ist der zug mit veröffentlichen der idee schon
abgefahren.
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Alt 05.02.2005, 10:37   #4
gumpensund
Gast
 
Beiträge: n/a
Pfeil

Zitat:
von Acolina :
... und hinterlässt feine Poren, die zwar Wasser, nicht jedoch Bakterien und andere Krankheitserreger passieren lassen.
gleiches Prinzip wie bei unseren modernen Osmose- Filtern.

Der Haken an diesen Verfahren : das Wasser schmeckt danach völlig laff ...
reines H2O, keine Musik mehr drin und energetisch mausetot.

Müßt man erst wieder etwas Sonne und Luft ranlassen oder verwirbeln etc ...

meint mal so der gump

Siehe auch : die Studien von Medizinmann René Hirschel (uva),
der das gefilterte Wasser vor der Verwendung erstmal wieder aufpeppt
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