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Indien Die uralte indische Hochkultur birgt so manches Geheimnis...

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Alt 06.08.2002, 17:39   #1
Neuromancer
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Standard Geheimnisvoller Obelisk in Indien

Hallo Leute,

ich habe in einem Buch über unerklärliche Phänomene gelesen, das es in Indien einen Obelisk geben soll der über 5000 Jahre alt ist, nicht rostet und das Metall aus dem es hergestellt wurde weißt eine sehr eigenartige Legierung auf, die ohne Zuhilfenahme der heutigen Technik nicht hergestellt werden könnte.

vor schon geraumer zeit hat es im tv eine doku über einen fund auf einer insel gegeben. in einer höhle fanden forscher eine große metallplatte, die wie sie vermuteten das es sich um eine tür oder um einen großen deckel handeln soll. alle versuche das metall zu schneiden/bohren/schweissen schlugen fehl, das sich das metall in keiner form angegriffen fühlte.

ich weiss leider nicht mehr wo diese insel liegen soll, ich glaube aber im pazifischen raum, seltsamer weise finde ich darüber nichts in dem medien oder im netz.

ich hoffe das ich das buch wieder bekomme und werde infos hier posten, vielleicht wisst je ihr etwas darüber !!

euer bruder in almonsin metratron
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„Wenn man eine Katze auseinandernehmen will, um zu sehen, wie sie funktioniert, hat man als erstes eine nicht funktionierende Katze in den Händen.“

Douglas Adams
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Alt 06.08.2002, 17:43   #2
Phaeton
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Von dem Obelisken habe ich gehört. Soviel ich weiß rostet dieser aber inzwischen...

Das mit der Metallplatte klingt äußerst interessant, habe davon noch nie etwas gehört. Hoffe also, dass du dein Buch wieder findest.
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Alt 06.08.2002, 17:48   #3
Bernhard Beier
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Standard RE: Geheimnisvoller Obelisk in Indien

"ich habe in einem Buch über unerklärliche Phänomene gelesen, das es in Indien einen Obelisk geben soll der über 5000 Jahre alt ist, nicht rostet und das Metall aus dem es hergestellt wurde weißt eine sehr eigenartige Legierung auf, die ohne Zuhilfenahme der heutigen Technik nicht hergestellt werden könnte . "



Hallo Neuromancer,

Du meinst vermutlich die Säule in Dehli. Sie ist allerdings ein starker Anhaltspunkt dafür, dass es im alten Indien (Rama-Imperium?) eine hochentwickelte Technik der Eisen-Bearbeitung gab (wenn ich mich richtig erinnere, wurden dort auch in alten Tempeln rostfreie Eisen-, bzw. Stahlträger entdeckt).

PS: Aus welcher Quelle kommt Deine Information dazu?

PPS: Ich schau´ mal, ob ich noch weitere Infos dazu auftreiben kann!

Beste Grüße,
Bernhard
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Alt 06.08.2002, 19:29   #4
Zwirni
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Standard RE: Geheimnisvoller Obelisk in Indien

Zitat:
430 - der indische König Kumaragupta (415-455) lässt die heute berühmte Eisensäule errichten, welche bis heute nicht einen Flecken Rost aufweist
Quelle: Mystik pur (Zeitstrahl)

Die Säule ist NICHT 5000 Jahre alt (voausgesetzt wir meinen die gleiche, was ich jedoch denke). Das sie doch Rost aufweisst inzwischen hab ich auch mal gelesen, aber keine Fotos oder so davon gesehen.

Zwirni
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Alt 07.08.2002, 23:42   #5
cinndra
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ich war letztes jahr bei dieser säule in delhi und sie ist tatsächlich kein bisschen verrostet.bin mir aber nicht sicher ob nicht in der nacht öfters ein polier-bzw. restaurationskomando losgeschickt wird um den mythos zu erhalten ;-)
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Alt 08.08.2002, 00:53   #6
Lazarus
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Beitrag gelöscht, weil nach genauerer Recherche Blödsinn

Allerdings habe ich mal gelesen, dass die Kutub-Säule in Delhi aus Gusseisen sein soll und aus Meteoreisen besteht. Nun ist Meteoreisen keine Bezeichnung für eine bestimmte Legierungsart, allerdings könnte ein hoher Kobaltanteil hier für die Rostfreiheit sorgen.
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Alt 08.08.2002, 08:27   #7
Neuromancer
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Standard Obelisk/Metallplatte

hallo leute,

ich hatte leider noch nicht die gelegenheit die buchquelle zu prüfen, da ich beruflich in D arbeite und erst am wochenende nachhause komme. ich werde die artikel hier weitergeben, vorausgesetzt ich finde sie auch!!

ich finde leider überhaupt nichts über die metallplatte, ich hoffe ihr habt mehr glück!

ich werde heute im lauf des tages wieder posten, wenn´s mal wieder ruhiger wird in der arbeit als gestern!!
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Douglas Adams
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Alt 08.08.2002, 13:06   #8
Lazarus
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Zur nichtrostenden Säule habe ich noch weitere Informationen gefunden und übersetze mal Teile des wissenschaftlichen Berichts:

Legende zur Säule:
Die Säule wurde von Bilan Anang Pal, dem Begründer der Tomar Dynastie etwa im 4. Jahrhundert vor Christus aufgestellt. Ein Brahmane sagte ihm, daß er die Säule so tief in den Boden rammen sollte, dass sie auf dem Kopf von Vasuki, dem Schlangenkönig ruhen konnte. Der König ließ die Säule allerdings etwas anheben, als der Fuß der Säule durch das Blut des Schlangenkönigs feucht wurde, da er annahm, er hätte den Schädel des Schlangenkönigs durchstoßen. Alle Versuche, die Säule zu befestigen schlugen fehl und man ließ die Säule locker im Boden. Daraus resultiert der Name für den Ort "Dilhi", was "locker" auf Hindi heisst.


Es gibt jetzt mehrere Theorien, warum die Säule nicht rostet. Das Klima in Delhi soll ziemlich trocken sein. Starke Korrosion findet aber nur statt, wenn die Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum 80% überschreitet. Dies ist in Delhi aber nur an 20 Tagen im Jahr der Fall und überschreitet nur an 65 Tagen im Jahr die 70% Marke. (Hat irgendjemand andere Daten?)
Trotz der geringen Luftfeuchtigkeit muss es aber noch andere Faktoren geben, die mit der Oberflächenbeschaffenheit zusammen hängen.
Die heterogene Struktur der Säule gibt an, dass sich die Säule niemals in einem geschmolzenen Zustand befunden haben kann. Stattdessen wurde sie wieder und wieder erhitzt und gehämmert, damit sie ihre Form erhielt. Dies muss einige zeit in Anspruch genommen haben. Der sich dabei bildende Oxidfilm wurde während der Prozedur in die Oberfläche hineingehämmert und bildete anschließend einen festen, dicken, zusammenhängenden Film, der einen guten Schutz gegen weitere Korrosion bietet. Die Oberfläche besteht zu 80% aus einem Mischoxid der beiden Festphasen Eisen(II)-Oxid und Eisen(III)-Oxid.

Es wurde auch der Vorschlag gemacht, dass aus rituellen Gründen, die Oberfläche der Säule mit heiliger, gereinigter Butter (Ghee) eingerieben wurde. Ob dies allerdings noch nach der moslemischen Besetzung im 12 Jahrhundert noch der Fall war, ist unwahrscheinlich.

Man kann jedenfalls das technische Geschick über die Herstellung einer so großen und schweren Eisensäule (6.5 Tonnen) zu so früher Zeit nur bewundern.
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Alt 08.08.2002, 16:01   #9
Bernhard Beier
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Standard RE: Geheimnisvoller Obelisk in Indien

Moin zusammen,

hab´ hier auch noch was zur Chandra-Säule in Delhi. Phaeton hatte ja in einer Randbemerkung erwähnt, die würde jetzt doch rosten. (Woher stammt die Info eigentlich, Phaeton?). Im Jahr 1998 scheint die Säule noch OK gewesen zu sein. Da erschien jedenfalls Walter-Jörg Langbeins Buch "Götter aus dem Kosmos", in dem er berichtet, wie er sie sich selber angeschaut hat. Ich zitier´ mal ein Stück:

"Es ist brütend heiß in Dheli. Wieder einmal drängen sich Hunderte auf dem ehrwürdigen Hof der alten Moschee Quwwat-al-Islam. Eine lange Menschenschlange bewegt sich kaum merklich vorwärts. (...) Es dauert Stunden, bis endlich die eiserne Säule, Loha Kahmba genannt, in greifbare Nähe gerückt ist. Schließlich bin ich an der Reihe. Mit einem größeren Schritt ersteige ich den kleinen, steinernen Sockel, auf dem die Säule steht. (...) Sie trotzt (...) seit mindestens 1700 Jahren den Witterungseinflüssen - ohne auch nur eine Spur von Rost zu zeigen. Irgend etwas verhindert, dass die schätzungsweise sieben Tonnen der 6,60 Meter hohen Säule auch nur Ansätze von Korrosion zeigen.Unten, an der Basis, hat sie einen Durchmesser von 40, oben von 30 Zentimetern. In der Spitze befindet sich eine geheimnisvolle Vertiefung. Hier sammelt sich Regenwasser. Hier müßte am ehesten Rost anzutreffen sein, doch man sucht vergeblich. Eine Inschrift auf dem Schaft besagt, dass die Säule zur Erinnerung des Sieges von König Chandra über seine Feinde errichtet wurde. Das war etwa 300 n. Chr.

Wie wurde die Säule hergestellt? Wurde sie in einem Stück gegossen? Oder hat man zunächst kleinere Eisenklumpen hergestellt und dann zusammengeschweißt? Es ist keine Technik bekannt, die diesen Vorgang vor rund 1700 Jahren hätte bewerkstelligen können: gleichgültig, ob das Artefakt im ganzen oder stückweise produziert wurde. Noch faszinierender ist aber die Frage, warum das Eisen der Säule nicht rostet.Vordergründige Erklärungen wurden gesucht und gefunden, die die Säule ihres Geheimnisses berauben sollen. Völlig falsch ist zum Beispiel die Behauptung, daß die Inder, die Tag für tag die Säule `umarmen´, auch noch so kleine Rostspuren abreiben
(müßten ja auch mörderisch lange Inder sein, die `ne 6,60 m hohe Säule oben abreiben! d.V.). Beim Berühren der Säule mit Armen und Händen wird sie mit Schweiß benetzt. Dabei werden, was chemische Analysen ergeben haben, Harnsäure, Ammoniak, Fett- und Milchsäuren übertragen. Das sind Substanzen, die nicht konservieren, sondern den Vorgang des Rostens in starkem Maße fördern. Warum ist das Gegenteil der Fall ?"

Bevor ich in den nächsten Tagen noch ein paar interessante Details aus Langbeins Recherchen und Antworten auf diese Frage in die Runde werfe, würde mich schon interessieren, ob es Eurerseits weitere Vermutungen und Überlegungen dazu gibt!

Beste Grüße,
Bernhard


Quelle: Walter Jörg Langbein, Götter aus dem Kosmos, Moewig Verlag 1998, Seite 112, 114
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Bernhard Beier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2002, 16:10   #10
Phaeton
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Standard RE: Geheimnisvoller Obelisk in Indien

Zitat:
Original von Bernhard Beier
Phaeton hatte ja in einer Randbemerkung erwähnt, die würde jetzt doch rosten. (Woher stammt die Info eigentlich, Phaeton?).
Ähm, also ich dachte ein Freund hätte das mal erwähnt.(auch in einer Randbemerkung versteht sich...)
Und normalerweise würde der eher das Gegenteil behaupten. LOL (den kapiert jetzt wahrscheinlich niemand...)

Kann also gut sein, dass ich mich da irre.
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