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Alt 19.02.2004, 08:27   #1
Desert Rose
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Idee Brustkrebs und mögliche "verursacher"

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Längere Einnahmezeit verdoppelt Risiko

Studie: Antibiotika fördern Brustkrebs

veröffentlicht: 18.02.04 - 09:55

Chicago (rpo). Eine Studie amerikanischer Forscher zeigt: Eine längere Einnahmezeit von Antibiotika erhöht offenbar das Risiko für Brustkrebs. Ob die Tabletten sogar die Ursache für die Erkrankung ist, können die Forscher allerdings noch nicht mit Sicherheit sagen.
Das schließen amerikanische Forscher aus der statistischen Auswertung einer Studie mit mehr als 10.000 Frauen, von denen etwa 2200 an Brustkrebs erkrankt waren. Bei Frauen, die über längere Zeiträume Antibiotika eingenommen hatten, trat die Krebserkrankung ungefähr doppelt so häufig auf wie bei Frauen, die noch nie mit Antibiotika behandelt worden waren.

Ob die Antibiotika jedoch den Krebs mit verursachten oder ob eher der allgemeine Gesundheitszustand entscheidend war, können die Wissenschaftler nicht sagen. Sie beschreiben ihre Studie in der Fachzeitschrift "JAMA".

Die Forscher um Christine Velicer von der Universität von Washington in Seattle untersuchten bei den 2266 Brustkrebspatientinnen und den 7953 gesunden Testteilnehmern, wie viele Tage in ihrem Leben die Frauen jeweils Antibiotika eingenommen hatten. Hochgerechnet fanden die Wissenschaftler bereits nach 50 Einnahmetagen ein um 50 Prozent erhöhtes Brustkrebsrisiko - unabhängig davon, welche Antibiotika eingenommen worden waren. Längere Einnahmezeiträume verdoppelten das Risiko sogar.

Auch wenn dieser statistische Zusammenhang eindeutig ist, mahnen die Forscher zur Vorsicht: Die Studie habe keine Auskunft darüber geben können, ob die Antibiotika-Einnahme tatsächlich der Grund für das erhöhte Auftreten von Brustkrebs gewesen sei, schreiben Verlicer und Kollegen.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass nicht die Wirkstoffe an sich, sondern die mit den Antibiotika behandelte Krankheit, ein bei den Antibiotikanutzern insgesamt geschwächtes Immunsystem oder andere Faktoren die Erhöhung des Risikos verursachen. Sollte sich der Zusammenhang jedoch in weiteren Untersuchungen bestätigen, müsse das Verhältnis zwischen Risiko und Nutzen eines Antibiotikaeinsatzes bei leichten Erkrankungen sehr genau abgewägt werden.

© RP Online, AFP, ap, ddp, dpa, sid, teleschau-der Mediendienst
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Alt 19.02.2004, 08:34   #2
Desert Rose
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Wissenschaftlicher Beweis steht aber noch aus

Studie: Deo und Achselhaar-Rasur erhöhen Brustkrebsrisiko

veröffentlicht: 29.01.04 - 09:22

London (rpo). Frauen, die regelmäßig ein Deo benutzen und ihre Achselhaare rasieren, haben möglicherweise ein höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu dieser Erkenntnis kam eine amerikanische Studie aus Chicago, Forscher aus Seattle warteten allerdings mit gegensätzlichen Ergebnissen auf.
Zu diesem Schluss kamen Forscher der Northwestern University in Chicago, wie das Fachmagazin "New Scientist" berichtete. Die Forscher vermuteten, dass Aluminiumbestandteile in Deos für das höhere Risiko verantwortlich seien. Ein Beweis sei die Studie aber noch nicht. Die Ergebnisse müssten in einer größeren Untersuchung überprüft werden.

Dem Bericht zufolge hatte der Arzt Kris McGrath in seiner Untersuchung 437 Brustkrebspatientinnen in vier Gruppen nach der Häufigkeit der Deo-Benutzung und der Achselhaar-Rasur aufgeteilt. Der Brustkrebs trat bei jenen Patientinnen, die mindestens drei Mal die Woche ihre Achselhaare rasiert und mindestens zwei Mal die Woche ein Deo benutzt hatten, 15 Jahre früher auf, als bei Frauen, die nichts von beidem taten.

Keinen Hinweis auf ein höheres Brustkrebsrisiko habe es jedoch gegeben, wenn Frauen ausschließlich ein Deo benutzt oder stattdessen nur ihre Achselhaare rasiert haben. Mehr als die Hälfte aller Brusttumore träten in der Nähe der Achselhöhle auf.

Zu einem entgegengesetzten Ergebnis kamen dagegen Forscher um Dana Mirick vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle in einer Studie an 1.600 Frauen vor zwei Jahren.

Dabei wurden 800 Patientinnen mit Brustkrebs und 800 gesunde Frauen miteinander verglichen. In der Untersuchung aus dem Jahr 2002 wurde auch nach der Deo-Benutzung und der Achselhaarrasur gefragt. Eine Verbindung zu einem erhöhten Krebsrisiko habe nicht festgestellt werden können.

© RP Online, AFP, ap, ddp, dpa, sid, teleschau-der Mediendienst
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Warnung vor Krebs durch Deodorant (Konservierungsstoff Paraben)

Forscher: Antiobiotika erhöhen möglicherweise das Brustkrebsrisiko
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Alt 01.03.2004, 19:03   #3
Desert Rose
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Bei Männern noch weniger

Nicht einmal jede zweite Frau geht zur Vorsorge

veröffentlicht: 01.03.04 - 10:56

Baierbrunn (rpo). Viele Krankheiten entstehen sehr langsam und unmerklich. Auch wer sich vollkommen gesund fühlt, sollte wenigstens einmal im Jahr zur Früherkennung gehen. Doch nicht einmal die Hälfte aller Frauen (42,8 Prozent) nimmt das kostenfreie Angebot in Anspruch.
Bei den Männern sind es noch weniger: Nur 28,4 Prozent von ihnen nehmen die Möglichkeit der Vorsorge wahr. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der "Apotheken Umschau" bei 1977 Bundesbürgern.

Zu den Ergebnissen im Detail: Erfreulich ist, dass sich 62,8 Prozent der Frauen regelmäßig auf Brustkrebs untersuchen lassen und immerhin 55,8 Prozent die Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs nutzen.

Kritisch dagegen, dass nur 24,7 Prozent der Frauen zur Darmkrebs-Vorsorge gehen. Dabei tut Vorsorge hier besonders Not: Mit 55.000 Neuerkrankungen und 30.000 Todesfällen pro Jahr gehört Darmkrebs bei uns zu den häufigsten Todesursachen.

© RP Online, AFP, ap, ddp, dpa, sid, teleschau-der Mediendienst
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Alt 07.03.2004, 11:03   #4
Desert Rose
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Aua

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06.03.2004 - Medizin

Brustkrebsfrüherkennung mit dem Mikroskop

Neue Methode zeigt bereits früheste Zellveränderungen


Mithilfe eines einfachen und preiswerten Tests wollen amerikanische Mediziner künftig bereits früheste Anzeichen von Brustkrebs erkennen: Wie bei einem Abstrich von der Gebärmutterschleimhaut werden bei dem neuen Test Zellen aus dem Brustgewebe unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht. Die Methode soll es Ärzten außerdem erleichtern, die Effektivität vorbeugender Behandlungen zu verfolgen. In drei amerikanischen Klinikzentren soll die Technik nun bei Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko klinisch getestet werden, berichtet die Duke-Universität in Durham.

Mit einer feinen Nadel, die unter örtlicher Betäubung mehrfach an verschiedenen Stellen in die Brust eingeführt wird, sammeln die Ärzte Zellen aus dem gesamten Brustgewebe. Bei diesen suchen die Mediziner nach Veränderungen in der Form und nach Anzeichen darauf, ob ein bestimmtes Gen einwandfrei arbeiten kann. Dieses Gen namens RAR beta spielt eine entscheidende Rolle bei der körpereigenen Krebsabwehr und ist bei Brustkrebspatientinnen häufig blockiert, so dass sich ein Tumor ungehindert entwickeln kann.

Erkennen die Ärzte Anzeichen von Krebs, können sie frühzeitig mit vorbeugenden Behandlungen beginnen. So kann zum Beispiel Vitamin A die Blockierung von RAR beta wieder aufheben, so dass der körpereigene Prozess zur Tumorunterdrückung wieder funktioniert. Mit einem erneuten Test kann dann überprüft werden, ob die Behandlung anschlägt.

Die neue Methode ist weitaus genauer als eine Mammographie, da jede einzelne Zelle auf Veränderungen untersucht wird. "Der Test wird aufzeigen, wie früheste Veränderungen in der Brust aussehen", sagt Victoria Seewaldt von der Duke-Universität. "Darüber hinaus kann er frühzeitig zeigen, ob eine vorbeugende Behandlung bei einer Frau auch tatsächlich funktioniert."

ddp/bdw – Cornelia Pfaff
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Alt 22.03.2004, 00:30   #5
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19.03.2004 - Medizin

Brustkrebsmetastasen ähneln Ursprungstumoren stärker als vermutet

Entdeckung verspricht größere Behandlungserfolge


Aus Brustkrebstumoren entstandene Metastasen haben den gleichen genetischen Fingerabdruck wie ihre Stammtumoren. Diese Entdeckung niederländischer Forscher stellt die gängige Theorie in Frage, dass Tochtergeschwülste in anderen Körperteilen anders auf Medikamente reagieren als die Tumoren, aus denen sie stammen. Das berichteten Britta Weigelt und ihre Kollegen vom Niederländischen Krebsforschungszentrum in Amsterdam auf der europäischen Brustkrebskonferenz in Hamburg.

Entgegen früherer Vermutungen seien nicht nur einige wenige, sondern alle Zellen eines Brustkrebstumors in der Lage, Metastasen zu bilden, berichteten die Wissenschaftler. Diese Zellen können über das Blut- oder Lymphsystem in andere Organe gelangen und sich dort als so genannte sekundäre Tumoren festsetzen. Weigelt und ihre Kollegen hatten bei 15 Brustkrebspatientinnen die Genaktivitäten in solchen Tochtergeschwülsten aus Lymphknoten und anderen Körperteilen mit denen der ursprünglichen Brustkrebstumoren verglichen. Das Ergebnis: Die so genannten Genprofile, die Muster der aktiven Gene, waren in primären und sekundären Tumoren gleich.

Bislang hatten Wissenschaftler vermutet, dass sich das Genprofil der Metastasen ändert, wenn diese sich in anderen Organen festsetzen. Die Entdeckung der niederländischen Forscher ist für die Auswahl der Therapieform bei Brustkrebspatientinnen sehr wichtig, denn das genetische Profil eines Tumors bestimmt, ob der Krebs mit Chemo-, Strahlen- oder Hormontherapien behandelt werden kann. Da in den Metastasen die gleichen Gene aktiv seien wie in den Primärtumoren, könne mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass sie auch auf die gleiche Behandlungsform ansprechen wie die Tumoren in der Brust, sagt Weigelt.

ddp/bdw – Ilka Lehnen-Beyel
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Alt 22.03.2004, 12:49   #6
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Anastacia gründet Stiftung gegen Brustkrebs

Hamburg (rpo). Der Schock saß tief als Anastacia die Diagnose erhielt, sie habe Brustkrebs. Inzwischen hat die 30-jährige Sängerin die Operation gut überstanden. Sie fordert alle Frauen auf, sich regelmäßig untersuchen zu lassen und hat eine Stiftung gegen Brustkrebs gegründet.
Anastacia appelliert in der neuen Ausgabe der Frauenzeitschrift "Woman" auch an junge deutsche Frauen, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen, wie das Blatt am Sonntag vorab berichtete. "Tut mir einen großen Gefallen: Lasst euch durchchecken! Und wenn ihr die Untersuchung selbst zahlen müsst - legt euch ein Mammografie-Sparkonto an. Zahlt jeden Monat ein paar Euro ein, es lohnt sich", sagte die Künstlerin.

"Ich bin eigentlich zum Arzt gegangen, weil ich meine Brüste verkleinern lassen wollte", erinnerte sich Anastacia. "Er bestand auf einer Voruntersuchung, um Krebs auszuschließen. Ich dachte: 300 Dollar für ein Check-up - das ist doch herausgeschmissenes Geld! Na ja, ich habe es dann doch bezahlt. Und das hat mir mein Leben gerettet."

Um Betroffenen zu helfen, habe sie den "Anastacia Fund" gegründet, eine Stiftung, die Geld für die Brustkrebsforschung sammele. "Sie ist Teil der weltweit aktiven Breast Cancer Research Foundation, die Evelyn Lauder von Estée Lauder gegründet hat", sagte Anastacia.

Nicht nur innerlich, auch äußerlich hat der Superstar sich verändert - die rosa Brille ist weg. Anastacia sagte dazu: "Ich wollte etwas verändern. Und ich wollte Gerüchte ausmerzen: Dass ich mich hinter der Brille verstecke, weil ich unter Angstanfällen leiden würde. Dass ich ein Hängeauge hätte. All diese Dinge eben, die Leute über dich so verbreiten."

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Alt 23.03.2004, 13:35   #7
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Lebensstil hat Einfluss auf Brustkrebsrisiko

Hamburg (dpa) - Der Lebensstil hat nach Erkenntnis von Medizinern großen Einfluss auf das Risiko einer Brustkrebserkrankung. Ein hoher Spiegel von Sexualhormonen und insulinähnlichen Stoffen erhöht das Krebsrisiko.

Diese Wirkung werde durch die typische westliche Ernährungsweise verstärkt, sagte der Leiter der Abteilung medizinische Prävention am italienischen Tumorzentrum in Mailand, Franco Berrino, beim 4. Europäischen Brustkrebskongress in Hamburg.

«Das Problem der Ernährung der meisten Menschen im Westen ist der Gehalt an Zucker und Fett», erläuterte Berrino. Dagegen äßen die Menschen zu wenig Vollkornprodukte und Gemüse. Diese Ernährung verringere die Empfindlichkeit des Körpers auf Insulin, sagte der Wissenschaftler.

Als Reaktion darauf werde die Produktion von Sexualhormonen und insulinähnlichen Wachstumsfaktoren gesteigert, die in direkter Verbindung zum Brustkrebsrisiko stehen. Außer einer gesunden Ernährung könnten auch ausreichend Bewegung und die Reduzierung von Übergewicht das Brustkrebsrisiko verringern.
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Alt 26.03.2004, 10:48   #8
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Freitag 26. März 2004, 02:05 Uhr

Die digitale Mammografie hält Einzug in Deutschland


Hamburg (ddp). Deutschlandpremiere für die digitale Mammographie: Frauen in Hamburg und Erlangen gehören bundesweit zu den ersten, die von der so genannten digitalen Vollfeld-Mammographie profitieren können. Das vom Technologiekonzern Siemens entwickelten System wurde jetzt nahezu zeitgleich im Röntgenzentrum Hamburg und am Universitätsklinikum Erlangen in Betrieb genommen.

Nach Darstellung von Professor Rüdiger Schultz-Wendtland vom Uniklinikum Erlangen ermöglicht das neue System «eine bisher nicht gekannte optimale Versorgung und kommt aufgrund seiner extrem hohen technischen Ausstattung einem revolutionären Schritt gleich». Das Gerät vereine eine Reihe von Arbeitsschritten: So könnten Screening, Diagnose, Biopsien, Befundung, Nachbearbeitung und Archivierung der Aufnahmen erstmals in einem System und somit wesentlich schneller und effektiver als bisher abgewickelt werden.

Der «Mammomat Novation» biete mehr Sicherheit bei der Erkennung lebensgefährlicher Kleinsttumore und ermögliche eine um bis zu 60 Prozent geringere Strahlenbelastung als herkömmliche Geräte, erläutert der Sprecher der Abteilung Brustdiagnostik des Röntgenzentrums Hamburg (RZHH), Toni Birtel.

Die «Digi-Mammo» ist nach Darstellung von Birtel «äußerst schonend und relativ schmerzfrei». Gerade bei Frauen mit größeren Brüsten seien bisher mehrere Teilaufnahmen der Brust notwendig. Das erledige das neue Gerät aufgrund seiner großen Detektorplatte jetzt mit der klassischen «von oben» und «von der Seite»-Aufnahme. Eine Kompressionsplatte, die sich der Brust-Form flexibel anpasse, sorge für weniger Druckschmerz.

Insgesamt können den Angaben zufolge Befunde sicherer und schneller erhoben werden. Die Wartezeit auf die zu entwickelnde Filmaufnahme entfällt. Diagnostiziert wird jetzt direkt am Bildschirm. «Wie bei einer Digitalkamera können wir das Bild sofort nach der Aufnahme beurteilen und Bildausschnitte gezielt vergrößern. Schwer zu erkennende Veränderungen wie Mikrokalk lässt sich so schneller und mit größerer Sicherheit diagnostizieren», betont Birtel. Ein intelligentes Computerprogramm (CAD) begleitet den Arzt auf seiner Diagnosetour: Auffällige Stellen werden automatisch im Bild markiert.

Weitere Informationen unter www.siemens.com/med-bild/mammomat-novation und unter www.roentgenzentrum-hamburg.de/digimammo
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Alt 08.04.2004, 09:48   #9
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07.04.2004 - Medizin

Hunger in den Kriegsjahren ließ Brustkrebsrisiko später ansteigen

Studie aus den Niederlanden: Mangelernährung in der Kindheit wirkt sich bis ins Alter aus


Frauen haben ein bis zu fünfzig Prozent höheres Risiko für Brustkrebs, wenn sie in ihrer Jugend eine schwere Hungersnot durchleiden mussten. Das haben Wissenschaftler aus den Niederlanden in einer Studie an 15.000 Frauen herausgefunden. Als Grund für den Zusammenhang vermuten die Forscher durch die Mangelernährung bedingte Störungen beim Aufbau des Hormonsystems. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift " Journal of the National Cancer Institute (Bd. 96, S. 539).

In dem ungewöhnlich harten Winter 1944/45 litten in den von Deutschland besetzten Niederlanden viele Menschen an Hunger. Die gesundheitlichen Folgen sind bis heute zu spüren, zeigten Sjoerd Elias von der Universität in Utrecht und seine Kollegen. Die untersuchten Frauen waren bereits in den Achtziger Jahren danach befragt waren, wie sie diese Zeit überstanden hatten und wurden bis ins Jahr 2000 wissenschaftlich begleitet. Bei Frauen, die in diesen Jahren Hunger leiden mussten, fanden die Forscher ein rund fünfzig Prozent höheres Brustkrebsrisiko. Betroffen waren vor allem Frauen, die in diesem Hungerwinter zwischen zwei und neun Jahre alt waren oder die nie ein Kind bekommen hatten.

Warum die Mangelernährung zu einem höheren Krebsrisiko führt, sei noch unklar, schreiben die Forscher. So genannte endokrine Systeme, die zum Beispiel für die Bildung der weiblichen Geschlechtshormone wichtig sind, könnten in dieser Extremsituation in Mitleidenschaft gezogen werden. Diese Systeme entwickeln sich bei jungen Mädchen genau in der beschriebenen Zeit. Es sei naheliegend, dass sie sich bei einer schlechten Ernährungslage nicht so ausbilden könnten, wie sie im späteren Leben auch bei einer hohen Kalorienzufuhr gebraucht wurden, mutmaßen die Forscher.

ddp/bdw – Karin Otzelberger
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Alt 19.04.2004, 19:45   #10
Desert Rose
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Bier und Wein verlangsamen das Wachstum von Brustkrebszellen

[19.04.2004]

Wissenschaftler von der Universität Porto haben herausgefunden, dass spezielle Komponenten in Bier, Wein und Tee das Wachstum von Brustkrebszellen verlangsamen. Die drei Phenole Epigallocatechin-Gallat, Xanthohumol und Resveratrol hemmen nach den Ergebnissen von Conceição Calhao und Kollegen die Zellvermehrung und wirken so der Tumorbildung entgegen.

Die neuen Resultate widersprechen älteren Ergebnisse, wonach Alkohol - insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren - das Brustkrebsrisiko erhöhen soll: Damals hatten Forscher herausgefunden, dass regelmäßiger Alkoholkonsum den Körper dazu anregt, mehr weibliche Sexualhormonone zu produzieren. Ein höherer Hormonspiegel wiederum könnte dafür sorgen, dass aus normalen Zellen Tumorzellen werden.

© wissenschaft-online
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