:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

 

Zurück   :: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: > Intern > Ankündigungen & Informationen

Ankündigungen & Informationen Wichtige Mitteilungen an unsere Foren-Mitglieder und Informationen z.B. zu Login-Problemen. Forenregeln!

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 12.07.2015, 21:57   #1
basti_79
Lebende Moderatoren-Legende
 
Benutzerbild von basti_79
 
Registriert seit: 18.11.2005
Beiträge: 9.231
Standard Grenzwissen - Abgrenzung, Merkmale, Funktion, Umgang

Was meinen wir mit Grenzwissen?

Zunächst scheint der Begriff offensichtlich: all das, was eben an der Grenze liegt zwischen dem, was jeder einzelne von uns weiß, und dem, was er nicht weiß. Neues eben. Im Alltag dieses Forums erleben wir aber auch Dinge, die wir ablehnen, die wir gar nicht erst lesen wollen. Für mich bilden zum Beispiel Diskussionen über das letzte Detail in einem Versuch, die Geschichte zu rekonstruieren, oft eine Grenze. Ich möchte gar nicht so genau wissen, woher denn nun irgendein mittelalterlicher Baumeister die Idee des Ringankers hatte, oder wer den wie geschmiedet haben mag. Das ist mein subjektives Urteil und hat mit dem allgemeinen Begriff nicht viel zu tun.

Wir leben in der Moderne, in der die Wissenschaft vieles erklärt und vielen als letzte Richtschur dient - mir auch, meinen Geschmack und meine Neigungen unbenommen. Die Methode der Wissenschaft scheint mir korrekt. Am Beispiel der Geschichtswissenschaft erkennt man eine andere Grenze: die des Überflusses, des Unnötigen. Wo sich hinter einer Erkenntnis keine Idee zum (richtigen) Handeln verbirgt, vermute ich schnell, dass es eben um des Kaisers Bart ginge.

Jedes als Grenzwissen bezeichnete Wissen ist sicher davon abhängig, wer sich dafür interessiert, und wie er damit umzugehen vermag. Ob er seine Position als nützlich - auch als nützlich für dieses Forum - darzustellen vermag. Das ist wieder eine subjektive und vage Grenze, eine, die selber Gegenstand der Diskussion wird und eine, die wahrscheinlich nicht allgemeingültig zu beantworten ist. Hier können wir nur jeder für sich entscheiden, ob ein Thema oder eine Frage den eigenen Ansprüchen genügt, und entprechend entscheiden. Bei offenen Fragen gibt es kaum Hinweise darauf, ob ihre Klärung allgemein nützlich wäre. Das liegt auch daran, dass ein großer Teil der Wissenschaft eben darin besteht, das nützliche zu klären und der Öffentlichkeit mitzuteilen. An genau dieser Grenze diskutieren wir hier.

Was nicht unsere Ansprüche erfüllt, wird hier - unter teilweise herber Kritik - verhindert. Zuerst in der Diskussion, dann auch mit technischen Mitteln. Eine Abgrenzung kann durch einen Versuch erfolgen, zu klären, was denn eben nicht Grenzwissen ist. Spontan fällt mir da ein:

  1. Was eine unfruchtbare Diskussion hervorruft, die weder auf eine Klärung hinauszulaufen scheint, noch überhaupt wenigstens gelegentlich (nach Meinung der beteiligten Nutzer des Forums) allgemein nützliche Informationen erbringt.
  2. Was nur als Vehikel dient, politische Positionen zur Darstellung zu bringen, die anderswo deutlich besser aufgehoben wären - etwa in der formalen Politik oder in einem Verein oder einer NGO.
  3. Was eine Diskussion hervorruft, die zuverlässig in persönlichen Angriffen oder Versuchen, eine Hierarchie aufzubauen, mündet. Autoritätsargumente oder Angriffe auf die Wissenschaft als solche oder auf einzelne Wissenschaftler möchte ich dazuzählen.


Diese Kriterien scheinen zunächst vielleicht übermässig, schließen sie doch z.B. das, was man unter "Esoterik" versteht, oder bestimmte, wohlbekannte Diskussionen - etwa die um die Vorgänge des 11.9.2001 oder um die Geschichte von Atlantis - erfahrungsgemäß aus. Das muss kein Schaden sein. Andere Merkmale, wie zum Beispiel politische Aspekte, Kritik an als allgemein bekannt vorausgesetzten wissenschaftlichen Modellen, fehlende Popularität oder mangelnde Fähigkeit eines Proponenten, die Frage darzustellen, führen meiner Meinung nach eben nicht zur Abgrenzung vom Thema des Forums, sondern zu Versuchen, eben solche Mängel zu beseitigen. Typisch sind da meiner Meinung nach zum Beispiel Versuche, sogenannte heilige Schriften als politisch zu begreifen und ihre Inhalte als wertvoll, oder solche, Folklore oder Mythen ebenso zu diskutieren.


Aberglaube mag als weiterer Anhaltspunkt taugen. Aberglaube (wörtlich: falscher Glaube) ist eben eine Folklore, über deren Wahrheitsgehalt man sich nicht im Klaren ist. Dieser Begriff entstammt jetzt der hier vorherrschenden Religion und trennte zunächst eben solche Folklore von dem "richtigen" Glauben an einen antiken, fernöstlichen Mythos. Daher ist dieser Begriff eben nicht vollständig nützlich, sondern enthüllt nur eine weitere Geschichte: dass zuerst das, was wir "richtig" und "recht" nennen, mit dem, was man heutzutage "Religion" nennt, untrennbar verbunden schien.


In unserer Zeit werden diese Begriffe klar getrennt: Die Wissenschaft (genau genommen: der Naturalismus) ist zu einem weiteren Welterklärungsmodell geworden, das dem der Religionen in seiner Funktion in nichts nachsteht. Die "großen" Fragen, woher wir kommen, wohin wir gehen, wie wir damit umgehen sollen, scheinen innerhalb dieses Weltbildes geklärt. Der postulierte Streit zwischen Wissenschaft und Religion erscheint als typisches Beispiel für das gemeinte Grenzwissen.


Darin verbirgt sich ein kleiner, aber feiner Denkfehler: solch ein Streit kann nur dort entstehen, wo die Wissenschaft eben nicht Recht hat. Und wo sollte ein System, eine Ideologie, die sich auf die Fahne geschrieben hat, nur die Wahrheit zu verbreiten, schon in eine solche Verlegenheit geraten?


Als Beispiele für wissenschaftliches Denken möchte ich fünf wissenschaftliche Disziplinen anführen und ihre jeweiligen Grenzen bezeichnen.


Mathematik - Mathematik ist per Konstruktion korrekt und kann sich nicht irren, jedenfalls in einer bestimmten Betrachtungsweise (Konstruktivismus). Gleichzeitig ist sie nicht unbedingt ein nützliches Werkzeug für die Behandlung politischer oder ethischer Fragen.


Physik - Physik muss Erkenntnisse stets aus Experimenten gewinnen, sie betrachtet ein Objekt, das sich der direkten Anschauung versagt (das eben deswegen auch Assoziationen zu Religion hervorruft), und das letztendlich unerklärt bleibt. Ebensowenig wie die Mathematik kann sie politische oder ethische Fragen behandeln oder beantworten. Sie beschreibt, wenn sie funktioniert, wie das Universum funktioniert, nicht, wie Menschen damit umgehen.


Medizin - Medizin sieht sich einer sozusagen unüberschaubaren Vielfalt von Phänomenen gegenüber. Die Realität gebietet ihr Unvollkommenheit: Es ist nicht jede Krankheit erklärbar oder gar heilbar. Es gibt Grauzonen, Zonen des Unwissens und der völligen Machtlosigkeit. Und dazu noch "falsche Medizin", Phänomene, die als Medizinisch betrachtet werden, die es aber vielleicht nicht sind, oder die vielleicht nicht als medizinisch betrachtet werden sollten.


Psychologie - Der Gegenstand der Psychologie ist klar abgrenzbar: Das Verhalten von Menschen, das hilft in der Praxis aber nicht. Jedes Experiment muss ethisch beurteilt werden, jede Theorie kann aus politischen Gründen nur diffus formuliert werden. Das sieht man klar an der Diskussion um den freien Willen. Damit Psychologie überhaupt über naivste Erkenntnisse hinaus ("man kann jeden zu allem zwingen" zum Beispiel) eine Wissenschaft sein kann, muss man einen zumindest teilweise freien Willen voraussetzen. Und eine Psychologie, die nicht auch immer freiwillige Versuchspersonen voraussetzt, wäre irgendwie eingeschränkt.


Soziologie - Während man hier oberflächlich eine Ähnlichkeit zur Psychologie vermuten könnte, arbeitet die Soziologie doch unter ganz anderen Bedingungen: sie untersucht das Verhalten von Menschen in (unterstelltermassen freien) Gruppen in der heute gegebenen Gesellschaft. Notwendig stellen sich da Fragen der Ethik und der Politik. Darf man da überhaupt Versuche durchführen? Wenn ja, in welchen Grenzen?


All diese Grenzen sind letztendlich selbstgewählt. Man könnte sich eine Wissenschaft vorstellen, der gar keine Grenzen gesetzt sind, aber wir sind uns vermutlich einig, dass das eine grausame und unmenschliche Wissenschaft ergeben könnte, die nicht nur ihre Schüler verschlingt, sondern auch unbeteiligte und schließlich auch die gesamte Menschheit. Ganz zynisch könnte man sagen, dass jeder Diktatur so eine Idee von Wissenschaft zugrunde gelegen hat, und dass dieser denkbare Fehler der Wissenschaft eben innewohnt, und dass deshalb die Wissenschaft an sich zu verwerfen sei. So weit will ich aber nicht gehen, wie ich vorhin schon angedeutet habe. Das (moderne) Bild der Wissenschaft ist meiner Meinung nach hinreichend abgesichert gegenüber Fanatismus und Ideologien. An Beispielen wie Atomkraftwerken, der Gentechnik oder den Grenzen der Medizin (künstliche Befruchtung, Intensivmedizin und ihre Konsequenzen) sieht man, dass viele Wissenschaften auf politische und ethische Fragen hinauslaufen, gerade in unserer Zeit, und dass man gut beraten ist, solche Fragen rechtzeitig zu klären, bevor es zu unerwünschten Folgen kommt.


Echtes Grenzwissen macht mich immer neugierig, oder stößt mich wenigstens ab. Es ruft eine starke emotionale Reaktion meiner hervor. Religiöse Debatten langweilen mich oft. Das rührt daher, dass sie meistens schon einmal geführt wurden, und ich die Ergebnisse vorausahnen kann, oder sogar befürchte, dass gar keine neuen Ergebnisse erscheinen können. Darüber hinaus bewege ich mich damit im Mainstream. Viele Leute denken bezüglich echtem Grenzwissen ähnlich, und handeln entsprechend.


Das bricht auch das Argument, man würde hier systematisch bestimmte aufrichtig vorgetragene Ideen unterdrücken. Natürlich tut man das, zuletzt auch wieder. Aber doch nicht, um eine bestimmte Ideologie zu befördern, sondern weil absehbar ist, dass eine bestimmte Diskussion unmöglich zum Erfolg führen kann oder dass andere Diskussionen - nach unserer Meinung - mehr unser aller Aufmerksamkeit verlangen. Es mag Foren geben, in denen sich die Chronologiekritiker wohlfühlen. Ehrlichgesagt möchte ich an diesen lieber nicht teilnehmen.


Die Funktion von Grenzwissen (für die jeweiligen Proponenten) scheint zunächst zu sein, eben solche Verhältnisse diskutabel zu machen. Wo eine bestimmte Ideologie herrscht, sollte man sie kritisieren können. Oft wird dann eben der Vorwurf gemacht, die gemeinte Ideologie selber sei auf autoritärem Wege ermittelt worden, sie sei erstarrt und zu keiner Reform fähig, und letztendlich würde ihren Adhärenten, die ja bislang so eifrig daran geglaubt haben, jede Möglichkeit genommen, sie zu ändern.


Diese Vorwürfe treffen gerade bei der Geschichtswissenschaft gelegentlich zu, und daher ist es auch so schwierig, Chronologiekritik argumentativ zu begegnen. Eine aufrichtige Geschichtswissenschaft würde sich auch des Mittels der Diskussion bedienen. Das kann aber kein Aufruf sein, zu jeder Gelegenheit - vor allem zu dieser Gelegenheit hier und heute - über ("die", allgemein geläufige) Chronologie zu diskutieren, und vor allem, diese auf den sattsam bekannten Wegen zu diskreditieren zu versuchen.


Die Funktion des Grenzwissens in der Geschichtswissenschaft scheint zunächst zu sein, einen Diskursraum zu öffnen. Nur für den Fall, dass doch einmal eine revolutionäre Erkenntnis gefunden wird (meinetwegen, dass König X aus dem Mittelalter tatsächlich eine Fälschung war, was bislang schlicht noch niemand wusste), würde man all die dort angewendeten Techniken brauchen, und den schwarzen Peter, die herkömmliche Chronologie zu verteidigen, bekommen natürlich diejenigen, die sich in der Vergangenheit als ortho-Historiker dargestellt haben. Nur in der Erwartung einer solchen Erkenntnis lässt sich die Übung solcher Diskussionstechniken rechtfertigen. Mir persönlich ist das etwas schmal, angesichts sonstiger Umstände.


Ich empfehle als Übungsschema für solche Diskussionen die Politik. Anders als eine wissenschaftliche muss eine politische Diskussion ein Ende haben. Wenn wir in diesem Jahrhundert nicht mehr herausfinden, wie Quantenphysik und Gravitation zusammenpassen, wäre das schade, aber es hätte keine Konsequenzen für unseren Alltag. Die Frage, ob und welches Essen in einer Schulkantine serviert wird, hat aber deutliche Konsequenzen für den Alltag vieler Menschen. Sie ist eine politische und muss im hier und jetzt - und wenigstens vorläufig - entschieden werden, ansonsten verliert die Diskussion ihren Sinn.



Ich empfehle die Techniken der politischen Diskussion, um mit Grenzwissen umzugehen. Das heißt, im Zentrum sollte die Frage stehen, ob die Antwort auf eine diskutierte Frage überhaupt irgendwie nützlich sein kann. Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren sollte oder würde, würde sich herausstellen, dass tatsächlich das gesamte Mittelalter eine Fälschung ist. Ich weiß nicht einmal, wie andere Menschen reagieren würden. Die meisten würden vermutlich mit den Achseln zucken und weiter ihrem Alltag nachgehen.


Das ist bei anderen Fragen, etwa, ob man Tarotkarten legen sollte, um über Lebenspraktische Dinge zu entscheiden, vollkommen anders. Meiner Meinung kann man genausogut würfeln, wen man sich nicht entscheiden kann, und das hören diejenigen, die so etwas vorschlagen, in der Regel ungern. Das sind politische Fragen, die auch politisch diskutiert gehören. Und dazu haben sich folgende Mechanismen als universell gültig herausgestellt:
  1. Es soll mehreren Menschen immer möglich bleiben, zumindest in Bezug auf solche Fragen unterschiedlich zu handeln und zu denken.
  2. Sobald aber wenigstens einer Interesse bekundet, eine Frage zu klären, das heißt, eine intersubjektiv nachvollziehbare Antwort zu finden, sollten die folgenden Grundsätze beachtet werden:
  3. Es kann sein, dass eine vorgeschlagene Handlung schlicht verboten ist oder unethisch wäre (dh. verboten gehört), und dass jemand sie deswegen ablehnt.
  4. Es kann sein, dass eine Handlung oder ein Gedanke zwar möglich ist, aber jemandem überflüssig oder unnötig scheint. Nicht nur Rituale, auch Kunst und Ideologien scheinen dieses Kriterium häufig zu erfüllen.
  5. Die diskutierte Frage im Falle einer Antwort zumindest dem Fragesteller einen Erkenntnisfortschritt bringen. Traumdeutung kann dieses Kriterium erfüllen.
  6. Als letzter und ausdrücklich schwächster Punkt kann ein Diskussionsvorschlag so weit aus der Erfahrung der Realität herausgerückt sein, dass eine Diskussion sinnlos scheint.
Diese Grundsätze formen politische Diskussionen, und wie ihr deutlich erkennt, gibt es Dinge, die Grenzwissen sind, die aber kaum oder nur sehr abstrakt politisch diskutierbar sind. Natürlich haben z.B. auch die Monsterwellen eine politische Komponente: Wie muss man Schiffe bauen, damit sie Monsterwellen widerstehen können? Kann man solche Schiffe überhaupt bauen, kann man sie bezahlen? Oder geht man ein vernachlässigbares Risiko ein, indem man Schiffe weiterhin baut wie bisher?


Bei Technik, die Menschen schützen soll, tritt solch eine politische Debatte häufig auf. Sind Sicherheitsgurte in Autos nötig? Sollte man Menschen verpflichten, sie anzulegen? Sollte es Geschwindigkeitsbegrenzungen für Autos geben?


Wie man sieht, spiele ich hier mit Emotionen. Es gibt Fragen dieser Art, die sicherlich niemanden berühren. Kürzlich hat zum Beispiel jemand einen Frosch gefunden, der die Struktur seiner Haut verändern kann. Mich hat das neugierig gemacht, andere Leute würde es kalt lassen. So sind Menschen eben. Und wahrscheinlich werden die interessantesten Dinge zunächst immer aussehen wie etwas ganz fades. Es ist überliefert, dass viele neue Entdeckungen zuerst für Meßfehler gehalten wurden, oder anderweitig ignoriert. Genau solche Dinge sind aber Grenzwissen, und ich möchte hier jeden willkommen heißen, der uns dabei helfen kann, eben solche Fragen zu klären.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 01:25   #2
Basileus
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Basileus
 
Registriert seit: 04.09.2010
Beiträge: 497
Standard

Zitat:
Zitat von basti_79
Wo sich hinter einer Erkenntnis keine Idee zum (richtigen) Handeln verbirgt, vermute ich schnell, dass es eben um des Kaisers Bart ginge.
[...]
Ich empfehle die Techniken der politischen Diskussion, um mit Grenzwissen umzugehen. Das heißt, im Zentrum sollte die Frage stehen, ob die Antwort auf eine diskutierte Frage überhaupt irgendwie nützlich sein kann.
Danke für die Klarstellung, dass sich das Forum Grenzwissen.de als ideologische Plattform versteht, das auf die Grundsätze jeder Wissenschaft pfeift.

Dadurch wird auch die Förderung des aggressiven Umgangs der Gegner der Wissenschaft gegen die Verteidiger der Wissenschaft (z.B. Geschichts- und Chronologiekritiker) durch die Moderatoren dieses Forums erklärbar.

Zitat:
Zitat von Karl Marx
Einen Menschen …, der die Wissenschaft einem nicht aus ihr selbst (wie irrtümlich sie immer sein mag), sondern von außen, ihr fremden, äußerlichen Interessen entlehnten Standpunkt zu akkomodieren sucht, nenne ich „gemein“.
(Karl Marx, Das Kapital, 4. Band)
__________________
Buch: "Die wohlstrukturierte Geschichte"
Basileus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 02:49   #3
Frank D
Foren-As
 
Registriert seit: 03.11.2007
Beiträge: 889
Standard

Ja, Medizin. Ich hatte jahrelang seltsame Symptome, brach letztes Jahr zusammen, da stellte sich heraus, dass all die Symptome auf eine unerkannte Tropenkrankheit zurück gingen, und das all die Behandlungsversuche der letzten 10 Jahre für den A... waren...
Frank D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 02:56   #4
Basileus
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Basileus
 
Registriert seit: 04.09.2010
Beiträge: 497
Standard

Zitat:
Zitat von Frank D Beitrag anzeigen
Ja, Medizin. Ich hatte jahrelang seltsame Symptome, brach letztes Jahr zusammen, da stellte sich heraus, dass all die Symptome auf eine unerkannte Tropenkrankheit zurück gingen, und das all die Behandlungsversuche der letzten 10 Jahre für den A... waren...
Seit wann gibt es in der Klapse Internet ?
__________________
Buch: "Die wohlstrukturierte Geschichte"
Basileus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 03:02   #5
Frank D
Foren-As
 
Registriert seit: 03.11.2007
Beiträge: 889
Standard

Zitat:
Zitat von Basileus Beitrag anzeigen
Seit wann gibt es in der Klapse Internet ?
Ts ts
*meld*
Frank D ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 13:11   #6
Icculus
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Icculus
 
Registriert seit: 27.07.2012
Beiträge: 5.679
Standard

Zitat:
Zitat von Basileus Beitrag anzeigen
die Verteidiger der Wissenschaft (z.B. Geschichts- und Chronologiekritiker)
Der Witz war gut.
__________________
Let there be songs to fill the air.
Icculus ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Umgang mit Fehlinformationen basti_79 Ankündigungen & Informationen 0 10.11.2012 23:29
DURCH MEDITATION KÖRPER FUNKTION NAHE TOD BRNGEN sirrahalpha01 Diverses 4 20.05.2010 15:42
Umgang mit Betroffenen/Mitwissenden oriculi Entführungen im Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen 92 09.10.2009 10:56
Vom Umgang des Menschen mit der Erde siouxie Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen 3 08.09.2002 14:22


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:18 Uhr.


Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2017 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.