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Alt 21.10.2003, 22:30   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.868
Standard Zaubersprüche und Wellengenetik

Vorhin kam in Quarks & Co u.a. ein interessanter Beitrag zu einem noch recht jungen Wissenschaftszweig, der Wellengenetik.

Dr. Peter Gariaev von der russischen Akademie der Wissenschaften forscht auf diesem Gebiet, wo man davon ausgeht, dass das gesprochene Wort z.B. Einfluss auf unsere Gene hat und ...
Zitat:
... dass alle Entwicklungsprozesse in einem Lebewesen dadurch gesteuert werden, dass seine Gene mit einander und auch mit der Außenwelt ständig über elektromagnetische Wellen kommunizieren. Dabei benutzen Gene ein Signalsystem, das laut Gariaev nach den selben Prinzipien funktioniert, wie die menschliche Sprache.

Wenn Gariaev recht hat, dann sind die Gene unter bestimmten Bedingungen tatsächlich in der Lage, menschliche Worte zu verstehen und sogar auf sie zu reagieren.

Die Sprache der Menschen und die Sprache der Gene

Dass genetischer Code und menschliche Sprache etwas gemeinsam haben, scheint auf den ersten Blick sehr zweifelhaft zu sein. Der Hauptunterschied: In menschlichen Texten ist jedes Wort von Bedeutung. In genetischen Texten spielen dagegen nach herrschender Meinung nur wenige kurze Abschnitte eine Rolle. Die meisten Abschnitte, so die klassische Genetik, seien unbedeutender biologischer Müll. Nähme man diese Abschnitte weg, würde sich im Organismus nichts ändern.

Doch Dr. Gariaev sieht das anders. Kurze Abschnitte sind nach seiner Meinung nicht mehr als eine Liste aller Körperteile. Sie seien nur dafür verantwortlich, dass ein Mensch einen Kopf, einen Rumpf, zwei Arme und zwei Beine hat. Wie sich aber das alles im Raum anordne, das würden die langen DNA-Abschnitte bestimmen. Beim Ablesen dieser Abschnitte, so Gariaev, würden Wellen ausgestrahlt, die den räumlichen Bauplan des Organismus entwerfen.

Nähme man diese Abschnitte weg, dann gäbe es auch keinen Körper, sondern nur einzelne sinnlose Teile. Also, schließt Gariaev, sei auch in genetischen Texten jedes Wort bedeutungsvoll, da es Zusammenhänge zwischen anderen Wörtern beeinflusse.

Eine weitere Ähnlichkeit mit der menschlichen Sprache ist weniger umstritten: Es gibt in genetischem Code Abschnitte, die nicht eine, sondern mehrere Bedeutungen haben. Genau wie das deutsche Wort "trocken" in den Wendungen "die trockene Sprache" und "das trockene Blatt" verschiedenes bedeutet, gibt es auch in genetischem Code Abschnitte, die mal zum Wachsen eines Beines, mal eines Armes beitragen – abhängig davon, in welchen Zusammenhängen sie abgelesen werden.

Gariaev will aber weitere Parallelen erkannt haben. Nach seiner Ansicht gibt es in genetischen Texten – genau wie in menschlichen – Subjekte, Prädikate, Objekte und sogar Interpunktionszeichen. Die ganze sprachliche Struktur eines DNA-Codes stimmt demnach mit der Struktur eines beliebigen menschlichen Textes überein.

Das Gespräch mit den Bohnen

Seine Theorie will Gariaev nun experimentell bestätigen. Wenn Menschen und Gene tatsächlich so ähnliche Sprachen sprechen, dann gibt es nur einen Grund, weswegen sie sich nicht richtig miteinander unterhalten können: Die Menschen sprechen über Schallwellen, die Gene über elektromagnetische Wellen. Doch dieses Problem lässt sich leicht beheben.

Mit Hilfe eines Wandlers, des sogenannten FPU-Generators, will Gariaev Schallwellen in elektromagnetische Wellen transformieren und sie auf diese Weise für Gene der Bohnen "hörbar" machen.

Gariaev sortiert die Bohnen in mehrere Gruppen und liest ihnen über sein Gerät verschiedene Texte auf Russisch und auf Englisch vor. Eine der Gruppen versucht er auch, mit einer unzusammenhängenden Rede (wie "bla-bla-bla-abracadabra") zu beeinflussen.

Einige Tage später vergleicht er die Fortschritte: Die Bohnen haben auf verschiedene Texte mit verschiedener Wachstumsgeschwindigkeit reagiert. Manche sind wesentlich schneller gewachsen, manche sind stark zurückgeblieben. Nur die Gruppe, die das unzusammenhängende Bla-bla-bla hörte, zeigte keine Reaktion. Sie ist ganz normal gewachsen.

Also haben die Gene der Bohnen jeden zusammenhängenden Text irgendwie erkannt und irgendwie darauf reagiert – so interpretiert Gariaev das Ergebnis.

Dies kann allerdings erst dann als wissenschaftlich nachgewiesen gelten, wenn andere Wissenschaftler sein Experiment wiederholt und die Ergebnisse bestätigt haben.

Juri Klebanov
(Quelle: Quarks & Co)

Eine interessante Sache, die evtl. auch erklären könnte, wie z.B. Mantren oder ähnliches wirken.

Links:

Auszüge aus Gariaevs Artikeln auf Deutsch

Artikel "The DNA-wave Biocomputer" von Gariaev auf Englisch

Artikel "The spectroscopy of biophotons in non-local genetic regulation" von Gariaev auf Englisch
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2003, 18:17   #2
vegetalisto
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Es könnte sogar eine Erklärung dafür sein, wie "Zaubersprüche" bzw. Mantren im Theta - Zustand wirken. Sie könnten "abgeschaltete" bzw. nicht aktivierte Gene des Menschen temporär aktivieren (z.B. das Gen für Telepathie, -kinese, -portation, etwas weniger entfernt Selbstheilung oder OBE). Unter Zuhilfenahme des Willens des Zauberers wirkt der "Zauber" durch das aktivierte Gen, die aktivierte Fähigkeit auf ein Ziel.

vegetalisto
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Alt 23.10.2003, 16:07   #3
Dragonhoard
Lebende Foren-Legende
 
Benutzerbild von Dragonhoard
 
Registriert seit: 02.03.2002
Beiträge: 1.434
Standard

Also bei den Sache bin ich skeptisch, vor allem was kurzfristige Effekt betrifft.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Gene aus elektromagnetische Signale reagieren, aber dass amn dadurch "Zaubersprüche" erklären könnte, das ist wohl ein wenig zu viel. Verändete Gene können ja erst dann aktiv wirken, wenn neue Zellen gebaut werden. Und damit kann man keine Effekte innerhalb kurzer Zeit erreichen.

Dazu möchte ich die Untersuchungen Von Emoto mit Wasser erwähnen. Dabei wurden keinerlei Wandler verwendet, das Wasser reagierte aber trotzdem. Vielleicht ist es ausreichend sich in einer bestimmten Art und Weise mit den Objekten zu befassen, und sie dadurch zu beeinflussen.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
Dragonhoard ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2003, 18:03   #4
Selena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Original von Dragonhoard
....

Dazu möchte ich die Untersuchungen Von Emoto mit Wasser erwähnen. Dabei wurden keinerlei Wandler verwendet, das Wasser reagierte aber trotzdem. Vielleicht ist es ausreichend sich in einer bestimmten Art und Weise mit den Objekten zu befassen, und sie dadurch zu beeinflussen.
Dazu möchte ich nur meinen Thread verlinken. Hier Klicken (Buchtip: "Wasserkristalle")

Außerdem gibt es noch weitere Bücher zu Emotos Forschungen:
Die Botschaft des Wassers 1
The Message from Water 2
Die Antwort des Wassers
Die Antwort des Wasser 2
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