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Geomantie Heilige Linien, Erdstrahlen, Störzonen, Kraftplätze...

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Alt 28.08.2003, 18:29   #1
Sumer
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Lächeln Machen Sie sich Sorgen wegen Erdstrahlen?

http://www.geophys.uni-stuttgart.de/...hlen/erds1.htm
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Alt 16.11.2003, 00:49   #2
Sereck
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naja.wirklich überraschen tut es mich nicht.bis zum heutigen tag ist mir ehrlich gesagt schleierhaft geblieben wie man mit hilfe eine wünschelrute wasseradern finden soll.
ehrlich gesagt kenne ich sogar ein paar leute die sich wegen angeblicher erdstrahlenbelastung hilfe gesucht haben und dann auch noch kräftig dafür in diebrieftasche langen durften.
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Alt 16.11.2003, 08:54   #3
Dragonhoard
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Das kann man ja als Bannschrift bezeichnen!

Ich habe da allerdings ein paar Einwände.
Wie kommt es dann, dass es Menschen gibt, die exakt Angaben über Wasserstellen machen können, und zwar über die genaue Lage, genaue Tiefe und über die Ergibigkeit? Die Methode wird sogar von seriösen Hilfsorganisationen eingesetzt um in ärmlichen trockenenLandstrichen neue Brunnen zu erschließen, und das mit Erfolg.

Strahlung gibt es in den verschiedensten Varianten. Das Argument, das die Messgeräte alle Strahlung registrieren müßten halte ich für sehr überzogen, und das ist meine Meinung als Physiker. Hätte man vor 300 Jahren Radiowellen spüren können, wäre man auch für verrückt erklärt worden. Heute ist das was anderes, weil man hat ja einen Deketor dafür. Wer aber kann mit sicherheit sagen, dass bereits sämtliche Arten der Strahlung mit Messgeräten erfassbar sind, bzw. jeder der sich schon mit Feldern beschäftigt hat weiß wie schwierig es ist z.b. ein einfaches Magnetfeld exakt zu vermessen.

Hier nur ein kurzer Bericht der auch die Auswirkung von Strahlung von Mobiltelefonen auf die Striktur von menschlichen Speichel beschreibt, und die Testreihen wurden am Institut für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen (ISD) durchgeführt.
Hier die dazugehörigen Ergebnisse .
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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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Alt 15.01.2004, 02:52   #4
phoenix
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Du solltest wissen das Grundwasser nicht in Adern sondern in Schichten vorkommt. Damit ist es fast egal wo man bohrt, man benötigt nur eine wasserstauende Schicht. Für fast jedes Gebiet auf der Erde gilt das man nur tief genug graben muss um auf Grundwasser zu stossen. Der gesunde Menschenverstand gebietet allerdings in Senken zu Bohren.
Das gilt nicht in Wüsten da braucht man in der Regel Geophysiker. Das sind die Leute die die NGO's um Hilfe anbetteln nachdem sie der Wünschelroutengänger ordentlich abgefettet hat.

Welche Varianten von Strahlung schweben dir als Physiker da vor ausser elektromagnetischer und Teilchenstrahlung vor? Du postulierst hier eine Strahlung die stark genug ist eine Holzrute zum ausschlagen zu bringen, die aber mit hochpräzisen Neigungs und Kraftmessern nicht nachweisbar sind. Was anderes als ein absolut indiskutabel schlecht gelagerter Kraftmesser ist denn eine Wünschelroute?

Du bist Physiker? Studium beendet? Welche Note? Was war dein Diplomthema? Physiklehrer zähle ich nicht zu Physikern denn ihnen fehlen entscheidende Grundlagen...
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Alt 15.01.2004, 23:56   #5
Dragonhoard
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Mir ist schon klar, das man sich den Grundwasserspiegel nicht als unterirdischen Bach vorstellen kann. Interessant ist nur, das man oft 10-20 m neben einer versiegten Quelle bohren kann, und man hat wieder eine sprudelnde. Das kann ich mir mit einem "normalen" Grundwasserhorizont nicht so ganz vorstellen.

Auch hab ich Berichte aus erster Hand, wo in sehr wasserarmen Gebieten, wo das Bohren nach Wasser durch Geophysiker als aussichtslos bezeichnet wurde, durch Rutengeher ergiebige Brunnen sehr präzise ermittelt wurden. Den Leuten dort ist es klarerweise wurscht wer das Wasser findet, hauptsache der Brunnen ist da.

Ich studiere Physik ja, kein Lehramt.
Was das Feld angeht, hab ich keine Ahnung um welche Art Strahlung oder Feld es sich handelt, wenn ich dass müßt könnte ich doch sicher eine Menge Geld damit verdienen.
Ich glaube allerdings, dass das Messgerät nicht die rute des Rutengängers ist, sondern nur der Zeiger. Wie bei einem herkömmlichen Messgerät, bei einem Voltmeter mißt ja auch nicht der Zeiger die Spannung sondern die Spule im Inneren.
Die Rute ist dabei glaube ich gar nicht unbedingt notwendig, man kann es auch ohne den zeiger spüren. Meist läßt man es aber nicht zu, und ignoriert das Gefühl.

Was das Diplom angeht, so glaube ich, dass sich zwar einige Leute für das Thema interessieren würden, aber es würde sich niemand finden, der solch eine Arbeit betreuen würde. Andererseits zieht es mich nicht so in die Experimentalphysik.
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Alt 16.01.2004, 00:01   #6
Dragonhoard
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Zitat:
Original von phoenix
Physiklehrer zähle ich nicht zu Physikern denn ihnen fehlen entscheidende Grundlagen...
Welche Grundlagen meinst du, ich weiß ja nicht wie eure Lehrpläne aussehen, aber viel weniger Grundlagen als die Diplomphysiker machen die Lehramtsphysiker bei uns nicht. In den weiterführenden Fächern gibts dann Unterschiede, aber das passt ja auch nicht wirklich hier her.
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Alt 16.01.2004, 09:14   #7
Asgaard
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Zitat:
Original von phoenix
Du postulierst hier eine Strahlung die stark genug ist eine Holzrute zum ausschlagen zu bringen, die aber mit hochpräzisen Neigungs und Kraftmessern nicht nachweisbar sind. Was anderes als ein absolut indiskutabel schlecht gelagerter Kraftmesser ist denn eine Wünschelroute?
Also ich weiss nicht.
Hier geht es nicht nur um Strahlen, die vom Wasser ausgehen, sondern um Erdstrahlen. Und wenn du meinst, das Messinstrument sei die Holzrute, dann hast du dich wahrscheinlich noch gar nicht richtig mit Pendeln befasst. Das Messinstrument einer jeden Schwingung beim Pendeln ist der Mensch, und die Holzrute oder was immer du benützt, dient nur zur Anzeige. Wie kann es sonst sein, dass du mit dem gleichen Instrument z.B. Holzrute verschiedene Resultate erhälst, je nach dem, auf welche Strahlung du dich konzentrierst. Der Mensch selbst ist immer noch das beste Messinstrument und allen technischen Instrumenten überlegen.
Ich selbst pendle seit Jahren und bevorzuge Kupferstäbe als Anzeigeinstrument. So habe ich ausgependelt, wo ich am besten schlafe und zwar im Hinblick auf schädliche Strahlung wie Wasser- Erd- aber auch kosmische Strahlung. Ich habe bewusst schädliche Strahlung gesagt, weil es auch gesunde gibt (z.B. Wasseradern, die harmonische Strahlen aussenden). Wenn ich Pflanzen kaufe, pendle ich auch immer aus, wo sich diese in der Wohnung am wohlsten fühlen und sie gedeihen immer prächtig.
Ich habe mich übrigens nie gross darum gekümmert, wie Pendlen wissenschaftlich begründet werden kann. Für mich zählt nur, das ich es gemäss meiner eigenen Erfahrung erfolgreich anwende.
Beim Autofahren muss ich schliesslich auch nicht wissen, wie der Motor funktioniert.
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Alt 18.01.2004, 23:23   #8
phoenix
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Zitat:
Original von Dragonhoard
Auch hab ich Berichte aus erster Hand, wo in sehr wasserarmen Gebieten, wo das Bohren nach Wasser durch Geophysiker als aussichtslos bezeichnet wurde, durch Rutengeher ergiebige Brunnen sehr präzise ermittelt wurden. Den Leuten dort ist es klarerweise wurscht wer das Wasser findet, hauptsache der Brunnen ist da.
In der Regel sind es Geologen, die gefragt werden wo Wasser zu finden ist, nicht Geophysiker. Die haben nur die Erdoberfläche als Anhaltspunkt und in der Regel keine Ahnung. Die Frage ist doch wurde an dieser Stelle mit geophysikalischen Mitteln nach Wasser gesucht. Wenn Wasser da ist, findet es der Geophysiker.

Zitat:
Original von Dragonhoard
Welche Grundlagen meinst du, ich weiß ja nicht wie eure Lehrpläne aussehen, aber viel weniger Grundlagen als die Diplomphysiker machen die Lehramtsphysiker bei uns nicht. In den weiterführenden Fächern gibts dann Unterschiede, aber das passt ja auch nicht wirklich hier her.
Im Grundstudium haben wir auch nur Experimentalphysik gehört. Genau das ist der Punkt, das war im Grunde genommen nur wenig anspruchsvoller als das Abiturwissen. Im Grundstudium fehlen einfach die mathematischen Grundlagen. Frag mal einen Lehramtsphysiker was ein Spannungstensor ist, laß ihn mal die Maxwellschen Gleichungen aufzählen oder bitte ihn mal die Wellengleichung zu lösen. Das sind nur einige der Grundlagen die ich meine!

Die Menschen glauben was sie glauben wollen. Wenn sie an Wünschelrouten glauben wollen dann wird es keine Studie der Welt geben die sie umstimmt.
Wenn Menschen mit der Wünschelroute die Position ihres Bettes auspendeln, dann werden sie höchstwahrscheinlich besser schlafen, vorausgesetzt sie glauben daran. Da so etwas aber nur Leute machen, die ohnehin daran glauben wird es immer funktionieren. Denn niemand würde sich eingestehen das die Wünschelroute nutzloser Hokuspokus ist. Was anderes ist das als ein Plazebo Effekt?
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Alt 18.01.2004, 23:52   #9
Dragonhoard
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Zitat:
Original von phoenix
In der Regel sind es Geologen, die gefragt werden wo Wasser zu finden ist,..
War gemeint, sorry Schreibfehler.

Zitat:
Original von phönix
Im Grundstudium haben wir auch nur Experimentalphysik gehört ...
Aha, na da haben unsere ein wenig mehr.
Die MAthematik is die selbe, wieviel Quantenmechanik gemacht wird weiß ich jetzt nicht, aber Grundlagen sind sicher dabei.

Zitat:
Original von phönix
Die Menschen glauben was sie glauben wollen. Wenn sie an Wünschelrouten glauben wollen dann wird es keine Studie der Welt geben die sie umstimmt. ...
... Was anderes ist das als ein Plazebo Effekt?
Es gibt ja auch Studien an denen den Menschen nciht gesagt wird, was gependelt wurde, und der von Pendler prognostizierte Effekt trat ein. Da gab auch was im Fernsehen mal, wo einerseits Menschen auf ihr Empfinden auf bestimmten Orten getesten wurden, und dann ihr Meinung abgeben mußten wie angenehm es ihnen dabie war. Ich schau mal ob ich da was finde.

Andererseits, was gibt es schöneres als einen Plazeboeffekt der wirkt. Alle sind glücklich; einem Hilfesuchenden wurde geholfen, man hat Geld verdient, und es gibt praktisch keine Nebenwirkungen. Von welchem Medikament kann man das frei heraus behaupten.

Ich komm zwar nicht wirklich aus der Geomatieecke, und mach auch nicht viel mit Pendel oder Rute. Aber ich weiß aus eingener Erfahrung dass es einige Dinge gibt, die auch reproduzierbar sind, für die man die Physik (in "schulwissenschaftlichen" Sinn) sehr weit dehnen muß um sie zu erklären.
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Alt 19.01.2004, 00:11   #10
phoenix
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Zitat:
Original von Asgaard
Der Mensch selbst ist immer noch das beste Messinstrument und allen technischen Instrumenten überlegen.
Daran glaubst du selbst nicht. Hier der Beweis:
Hast du in deinem Leben schon mal eine Personenwaage benutz? Warum das denn? Als überlegenes Präzisionsinstrument müsstes du doch wohl dein eigenes Gewicht aufs Gramm spüren.
Siehst du beim Autofahren ab und zu mal auf den Tacho? Wieso, spürst du etwa die Geschwindigkeit nicht auf m/s genau?
Hast du eine Uhr? Wozu brauchst du eine Uhr? Du kannst die Zeit nicht Sekundengenau abschätzen?
Du hast doch nicht etwa ein Thermometer? Wieso ist deine Temperaturwahrnehmung schlechter als die eines Glaskolbens voll Alkohol?

Du bist in absolut trivialen Dingen auf technische Messinstrumente angewiesen aber Erdstrahlen kannst du mit deiner überlegenen Wahrnehmung spüren? Schon mal überlegt das die Bewegung der Wünschelrute unbewusst gesteuert wird, das das Ergebnis dann rein zufällig, also nicht reproduzierbar ist? Genau deshalb benötigt man den Menschen für einen Ausschlag. Dieser hat dann aber auch nicht die geringste Aussagekraft.
Natürlich wird der selbe Wünschelrutengänger immer an der selben Stelle den Auschlag haben weil er die Rute unbewusst kontrolliert. Ein anderer allerdings wird seinen Ausschlag woanders haben. Die Studie auf die hier verwiesen ist zeigt doch genau das. Lass ein paar dutzend Wünschelrutengänger auf ein Gebiet los und es gibt keine Stelle mehr an der nicht mindestens einer einen Auschlag hatte.
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