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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 02.05.2013, 19:06   #1
Skarabäus
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Standard Überbevölkerung

Laut UNO-Prognose für 2050, werden auf der Erde ca. 9,2 Milliarden Menschen leben, Tendenz steigend. Dank der medizinischen Forschung wird die Zunahme der Erdbevölkerung zusätzlich noch beschleunigt infolge der zunehmenden Lebenserwartung.

Geht man mal davon aus, dass die ältesten menschlichen Siedlungen auf ca. 18000 Jahre vor Christus datiert werden, hat unsere Epoche zu einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum geführt und an eine Stabilisierung ist nicht zu denken.

Um 1900 lebten auf der Erde ca. 1,6 Milliarden Menschen. Der Mensch hat keinen natürlichen Feind, wenn man mal von gewissen Krankheiten absieht. In den letzten 113 Jahren hat die Erdbevölkerung um ca. 5,5 Milliarden zugenommen.

Mit anderen Worden, die Menschheit wächst und wächst stetig und eine rückläufige Tendenz wird es mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht geben, wenn nicht etwa eine größere Naturkatastrophe dafür sorgt. Damit stellt sich ernsthaft die Frage, wo steuert die Menschheit hin.

Ein Ausweichen auf andere Himmelskörper außerhalb unseres Sonnensystems wird wohl immer eine Illusion bleiben, denn das verbieten schon die Naturgesetze. Also müssen wir uns mit unserer guten alten Erde und im höchsten Falle noch mit dem Mars zufrieden geben.

Wie könnte man sich denn eine Lösung vorstellen, um einer zwangsläufig kommenden Überbevölkerung und damit einer Selbstvernichtung entgegenzuwirken?

Verliert in ferner Zukunft der heilige Begriff "Humanismus" seine Bedeutung? Ist eine Apokalypse unausweichlich?
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Alt 02.05.2013, 19:23   #2
aule
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Erst einmal Danke, dies ist ein sehr interessantes Thema. Nun die Entwicklung der Menschen nimmt schon gefährliche Ausmaße an. Früher haben wir uns durch viele Kriege immer wieder selbst Dezimiert.
China hat als Vorreiter das Model mit den 2 Kinder, welches aufgrund der größe des Landes aber schlecht zu kontollieren ist, eingeführt. Ist jedenfalls aber ein Anfang. Wir in Europa haben diese Probleme ehr weniger, denn mit wachsendem Wohlstand, sinkt der Kinderwunsch. Die größten Probleme machen Afrika und Lateinamerka/Südamerika bzw. Asien. In den erst genannten könnte die Katholische Kirche Abhilfe schaffen, diese braucht durch nur die Verhütung zu erlauben, mit den Glauben vereinbaren.
Wenn wir das alles aber nicht hinbekommen, wird es ein böses Erwachen geben.
Irgendwie werden wir uns auch wieder selbst Ausrotten, vielleicht sogar durch Vergiftung der Umwelt.
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Alt 05.05.2013, 21:26   #3
sdl2000
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Zitat:
Zitat von Skarabäus Beitrag anzeigen
Dank der medizinischen Forschung wird die Zunahme der Erdbevölkerung zusätzlich noch beschleunigt infolge der zunehmenden Lebenserwartung.
hier muss man aber anmerken, das die medizinische Forschung in den Ländern die am meisten Bevölkerungswachstum beitragen, nicht oder nur mit ausreichenden finanziellen Mitteln zur Verfügung steht. In Europa z.B. gehen die Bevölkerungszahlen zurück.

Zitat:
Um 1900 lebten auf der Erde ca. 1,6 Milliarden Menschen. Der Mensch hat keinen natürlichen Feind, wenn man mal von gewissen Krankheiten absieht.
Der Mensch hat schon einen natürlichen Feind, nämlich den Menschen.

Zitat:
In den letzten 113 Jahren hat die Erdbevölkerung um ca. 5,5 Milliarden zugenommen.
ob das mit dem Abklingen der kleinen Eiszeit zusammenhängt? http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit

sdl2000
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Alt 06.05.2013, 00:20   #4
sdl2000
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Der ARTE Beitrag ist interessant

Die Wahrheit über die Überbevölkerung

Wieso ist der Faden überhaupt im Esoterikforum?

sdl2000
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Alt 18.06.2013, 11:21   #5
Skarabäus
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Der Beitrag "Die Wahrheit über die Überbevölkerung" ist ja sehr interessant, offenbart aber doch nur die halbe Wahrheit. In den darin dargestellten Erkenntnissen und Prognosen macht man die Rechnung ohne den Joker, denn dieser ist die stetige und unaufhaltsame Zunahme der Erdbevölkerung. Damit kann man die Apokalypse nur hinauszögern aber nicht verhindern.

Hier gibt es eigentlich nur eine Lösung, die Zunahme an menschlichen Individuen zu stoppen. Damit betritt man den heiligen Gral des Humanismus. Wenn man so will, dann hat sich der Mensch durch seine Intelligenz selbst ins Aus katapultiert.

Jedes Individuum ob Pflanze, Tier oder Mensch hat seine Zeit im kosmischen Dasein, entsteht und vergeht wieder. Das ewige Leben gibt es nicht und der Mensch tut sich schwer sich damit abzufinden.

Auch die Erhaltung der Arten bzw. bereits ausgestorbene wieder zu reaktivieren dürfte vollkommen sinnlos sein. Nur die Evolution bestimmt wann jemand erscheinen darf oder wieder gehen muss, auch wenn das mancher Fanatiker nicht so recht einsehen will.

Das ändert alles nichts an der Tatsache, dass für unsere Nachkommen in den nächsten zweihundert Jahren, die Problematik der Zunahme der Erdbevölkerung zu einem echten Überlebensproblem werden kann wenn nicht drastische Maßnahmen eingeleitet werden.

Alles Drumherum und Schönreden wird da wenig helfen. Auch wenn man an den Ressourcen der Ernährung und an Gewinnung von Lebensraum forscht wird das Problem nicht aufzuhalten sein, es sei denn man greift biologisch in den Fortpflanzungsprozess des Menschen ein.

Dafür bedarf es allerdings der Zustimmung aller Menschen und das dürfte man stark zu bezweifeln. Selbst wenn die zivilisierten Staaten ein Einsehen dafür mitbringen würden, dürfte der größere Prozentsatz der Erdbevölkerung wenig damit anfangen. Denn nach wie vor sind die Kinder die Lebensversicherung der Armen und diese werden so schnell nicht aussterben.

Die Folge davon könnte sein, dass die intelligenten einsichtigen Völker in ihrer Zahl zurückgedrängt werden und die bildungsarmen Schichten die Oberhand gewinnen. Es beginnt ein Kampf ums Überleben, welcher nicht mehr kontrollierbar sein dürfte, eben die Apokalypse.

Dies ist natürlich nur eine Prognose und nicht beweisbar aber ganz aus der Welt dürfte diese Vorstellung nicht sein. Die WHO und ähnliche Institutionen dürften hier stark in die Pflicht genommen werden um dieses Inferno abzuwenden.
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Alt 18.06.2013, 11:40   #6
Skaldic
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Man müsste die Wüsten dieser Welt renaturisieren und sie wieder
zu Weideland machen. Projekte dieser Art gab es schon z.B.
wollte Muammar Gaddafi mittels Entsalzungsanlagen und
Wasserpipelines die Wüste Lybiens
begrünen lassen um dort Obst, Gemüse und Korn anzubauen.
Was aus Gaddafi geworden ist, ist ja bekannt.
Irgendwo las ich mal, das wenn man alle 6 Milliarden Menschen
dieser Erde an einem Ort zusammenstellt, sie eine Fläche die so
groß wie das Saarland ist, ausfüllen würden. Nicht mehr.

Gruß

Skaldic
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Alt 18.06.2013, 19:08   #7
josian
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Zum Einen dürfte die Zahl der Weltbevölkerung eher 7,2 Mrd. betragen, was vielleicht auch nicht viel mehr als das Beispiel Saarland bedeuten würde. Ist aber dennoch völlig irrelevant.
Der Landverbrauch wegen der Ernährung, ist um ein vielfaches höher und wächst mit zunehmenden Wohlstand exponentiell. Versuche, dem Problem mit besseren Anbaumethoden, Gentechnik, Wüstenbegrünung etc. beizukommen, verzögern im besten Fall das Ganze. Der hemmungslosen Vermehrung kann der Mensch genauso wenig entkommen, wie Lemminge oder Heuschrecken. Das ist die Natur der Dinge, das göttliche Vermehrungsprinzip. Mit Mathematik und Vernunft hat das nichts zu tun und deswegen sind alle Versuche der Problemlösung zum scheitern verurteilt.
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Alt 19.06.2013, 12:25   #8
Skarabäus
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Die Ressourcen zur Lebenserhaltung des Menschen zu erweitern ist das eine welches man unbedingt voranbringen muss um dem gegenwärtigen Stand der Versorgung Genüge zu tun. Dieser Weg ist aber nicht das Allheilmittel der Zukunft.

Man muss die Bevölkerungsanzahl stabilisieren, damit das Verhältnis zwischen Futter und Futterverwerter im Gleichgewicht bleibt, denn die Ressourcen sind nicht unbegrenzt. Das trifft gleichfalls auf seinen Energieverbrauch zu von welchem er sich schon seit ewiger Zeit abhängig gemacht hat.

Eine moderne Zivilisation ohne Strom und Wasser bedeutet den Tod dieser, denn dann tritt der gleiche Effekt ein, nämlich der Überlebenskampf welcher Mord und Totschlag nach sich zieht. Eine Rückkehr des modernen Menschen an seinen Ursprung dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein.

Alle Menschen der Welt nebeneinandergestellt haben im Saarland platz, trifft vielleicht auch zu, aber dann können es nur aufrechtstehende Leichen sein. Der Mensch ist ohne ein gewisses Equipment um sich herum nicht lebensfähig. Er brauch seinen Wohnbereich, seine Arbeitsstelle, sein Land auch wenn es nicht sein eigenes sein muss, um Nahrung und Energie zu gewinnen und vieles mehr. Da wird aus dem Saarland schon schnell mal ein kleines Europa!

In der Tierwelt ist das nicht anders, jedes Tier hat sein Revier um jagen zu können und dieses ist zigmal größer als es selbst sonst stirbt es den Hungertod.

Sollte es zu einem Kollaps kommen dürfte das auch kein Beinbruch sein, denn alle Homo sapiens werden dieser Schlacht nicht zum Opfer fallen, nämlich diese welche sich schon seit Jahrhunderten von der modernen Zivilisation fern gehalten haben und den heiligen Begriff Humanismus nicht kennen.

Das sind die Völker in den Regenwäldern, wenn es diese dann noch gibt. Diese können sich nur so viel Mitglieder leisten, welche der Stamm auch ernähren kann. Das führt noch heute zur Beseitigung von Neugeborenen wenn diese das Limit übersteigt. In früheren Zeiten wurden auch die Alten und Kranken von den Bäumen geschüttelt oder ausgesetzt. Das mag sich zwar grausam für einen zivilisierten Menschen anhören, war aber für den Stamm überlebenswichtig.

Natürlich sind solche Methoden für eine zivilisierte Gesellschaft unakzeptabel, aber eine kontrollierte Geburtenregelung und auch Sterbehilfe wird auf alle Fälle notwendig sein, wie auch immer diese aussehen wird. Das dürfte für die Zukunft noch ein sehr heikles Thema weltweit werden.
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Alt 08.09.2013, 14:22   #9
sunray
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Hallo miteinander
Ich habe mich jetzt auch mal hier angemeldet nachdem ich schon das Ein oder Andere mal beim surfen auf euere Seite gestossen bin.

Kleine kurze Vorstellung:
Ich bin "Freidenker" und glaube eingentlich nicht sehr viel, da ich zur Erkenntnis gekommen bin wieviel da überall steht was zig mal wiederlegt wurde und immer noch als Schulwissen weitergegeben wird.
Ich bin immer auf der Suche nach belegten Fakten die mein Puzzle ein wenig erweitern, da es soviel gibt was sich nicht mit unseren aktuellen als Fakten benannten Theorien deckt.

Nun meine Meinung zum Thema:
Ich denke, dass ein Grundproblem darin besteht, dass eine Angst generiert wird welche besagt "es gibt zuwenig oder alternativ es gibt zuviel vom Gegenteil".
Ich behaupte mal, es gibt genug und zwar von allem.
Mit Angst lässt sich sehr vieles kontrollieren und wird auch sehr viel kontrolliert.

Es wird täglich mehr Nahrung weggeworfen als gebraucht würde um die Hungernden zu ernähren, wollten wir den Hunger beenden könnten wir es morgen tun.
Warum also tun wir es nicht?

Meiner Meinung nach sind wir festgefahren, auch unsere Wissenschaft bringt uns zurzeit nicht weiter.
Evt. weil wir uns mit den knapp 10% die erforscht , belegt und greifbar sind abfinden.
Und die übrigen 90% abtun, als wären es 0,000?% Rundungsfehler.

Interessant zu beobachten ist auch, dass dieses Gefühl von "zuwenig und zuviel vom Gegenteil" schon gab als es weder das Eine noch das Andere gab nach unserer heutigen Sicht.

Also könnte es ein Produkt von unseren selbstkreierten Machtgesellschaften sein.

Was der kollektiven Menschheit fehlt, ist meiner Meinung nach ihre Geschichte, um aus ihren früheren Fehlern zu lernen.

Liebe Grüsse
Sunray

Geändert von sunray (08.09.2013 um 14:29 Uhr).
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Alt 08.09.2013, 21:04   #10
824KX
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Standard

Zitat:
Es wird täglich mehr Nahrung weggeworfen als gebraucht würde um die Hungernden zu ernähren, wollten wir den Hunger beenden könnten wir es morgen tun.
Warum also tun wir es nicht?
Tun wir doch mit Spenden und Hilfsorganisationen, oder die Tafel, Suppenküche diverser Läden.
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