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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 15.09.2012, 22:42   #1
maitreya
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Standard Oszillierendes Universum Modell & Urknall-K.O.-Experiment

Im Grunde ist das Modell des Universums, das ich mir vorstelle ein simultanes BigBang-BigCrunch-Modell.

http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Crunch

Der Unterschied zwischen dem herkömmlichen BigBang-BigCrunch-Modell und meinem Oszilationsmodell ist nur, wie und wo Rotverschiebung/Expansion und Blauverschiebung/Kontrkation messbar ist. Ausserdem verläuft die BigBang-BigCrunch-Sequenz im klassischen Model seriell/nacheinander, während sie in meine Modell parallel/gleichzeitig gleichzeitig verläuft. Meine Idee:

1. Rotverschiebung = Das Universum expandiert global (an seinen größten Strukuren wie Sonnen, Radiusverkleinerung durch Photoemsssion/Elektronenabgabe, Massenverlust durch Staubabgabe, Elektronenverlust)

2. Blauverschiebung = Das Universum kontrahiert lokal (an seinen kleinsten Strukturen wie kleine Monde, Radiusverkleinerung durch durch Photoelektischen Effekt/Elektronenaufnahme, Massenzunahme durch Staubanlagerung)

Der Grundgedanke der dahinter hat allerdings nichts mit Physik zu tun, sondern basiert auf Analytischer Geoemtrie und Beobachtungen in der Größenordnung Molekül bis Sonne:


Annahmen:
Kleine Objekte (Molekül,Staubkorn,Mond) besitzen statistisch eine größere Oberfläche, weil die größten Objekte (Planet, Sonne) unweigerlich eine Kugelform annehmen. Je größer der Radius, umso kleiner die Oberfläche. Je größer die Oberfläche eines Objekts, umso mehr Staub kann sich anlagern.

Schlussfolgerung:
Kleine Objekte wachsen schneller als größere Objekte.


Beweis meiner Theorie durch ein einfaches Urknall-K.O.-Experiment:

Staubkollektoren auf Monden und Planeten aufstellen. Die Masse über einen längeren Zeitraum bestimmen und daraus die Radiuszunahme berechen. Die Radiusänderung mit den Abstandsveränderungen zwischen den Oberflächen der Planeten und Monde vergleichen. Wenn die kleineren Monde schneller wachsen, als die Sonne Staub emitiert, dann ergibt der lokale "BigCrunch" das Gegenstück zum globalen "BigBang". Mit anderen Worten, das Universum ist nicht entstanden, es osziliert zeitlos, ewig und für immmer.

Geändert von maitreya (15.09.2012 um 23:08 Uhr). Grund: verbesserung #3
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Alt 15.09.2012, 23:37   #2
maitreya
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Standard Anmerkung

Das Universum bildet einen geschlossenen Kreislauf.

Dieser Kreislauf kann physikalisch oder rein geometrisch beschrieben werden:

Die Quantenphysik sagt vorraus:
M = L c²/G

Für c=L' und G=L'' entspricht jede Masse der geometrischen Beschreibung eines oszilierenden Ortsvektors im komplexen Raum L(x,y,z,t):
M(x,y,z,t) = L(x,y,z,t) * L(x,y,z,t)'² / L(x,y,z,t)''

M = Massenpunkt eines elementaren Teilchens (Atom, Molekül, Planet)
L = Ort
c = Geschwindigkeit
G = Gravitationskonstante
t = Zeit
M(x,y,z,t) = Oszilierender Massepunkt in Abhängigkeit von der Zeit und dem Ort im 3D Raum
L(x,y,z,t) = Oszilierender Ort komplexen Raum (x,y,z,t)-Koponenten sind Rell, aber der Vektor L ist komplex)
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Alt 16.09.2012, 11:10   #3
Sakslane
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Wir sollten hier im Forum mal einen Crackpot-Kollektor aufstellen. In letzter Zeit hat die Einschlagsrate dramatisch zugenommen. Allem Anschein nach hat dieses Forum eine sehr große Anziehungskraft entwickelt, die vor allem die Gravitation zu beeinflussen scheint, wenn ich die Threads hier so sehe...
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Alt 16.09.2012, 13:47   #4
maitreya
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Wir sollten hier im Forum mal einen Crackpot-Kollektor aufstellen. In letzter Zeit hat die Einschlagsrate dramatisch zugenommen. Allem Anschein nach hat dieses Forum eine sehr große Anziehungskraft entwickelt, die vor allem die Gravitation zu beeinflussen scheint, wenn ich die Threads hier so sehe...
Ja und warum schreibst Du das in diesen Thread? Hier gehts doch garnicht um Gravitation, sondern um die zeitliche Veränderung von Distanzen zwischen geometrischen Körpern im dreidimensionalen Raum. Das betrifft die Expansion des Universums, aber nicht die Gravitation.

Meine Beobachtung:

1. Kleine Objekte (Asteroiden) besitzen eine größere Oberfläche als größere Objekte (Planeten,Sonnen), weil sie in den meisten beobachteten Fällen stärker von der Kugelform abweichen. Daher kann sich mehr Staub an ihrer Oberfläche ablagern.

Hier kann ein paar Bilder aus unserem Sonnensystem sehen ...

2. Unsere Sonne emmitiert 4.3 Millionen Tonnen Materie pro Sekunde!

Massenverlust der Sonne


Meine Schlussfolgerung:
An kleineren Objekten des Sonnensystem sollte sich mehr Sonnenstaub an der Oberfläche anlagern als an größeren, weil kleinere Objekte ja eine größere Oberfläche im Verhältnis zum Volumen/Durchmesser besitzen. Mit anderen Worten, die Distanz zwischen zwei kleinen Objekten veringert sich schneller, als zwischen zwei größeren Objekten.

Fazit:
1.) Zwischen zwei kleinen Objekten (Asteroiden) kontrahiert der Raum, weil die Distanz zwischen ihren Oberflächen durch Staubanlagerung abnimmt.
2.) Zwischen zwei großen Objekten (Sonnen) expandiert der Raum, weil die Distanz zwischen ihren Oberflächen durch Staubabgabe zunimmt.


Das Problem:
Die Berechnungen zur Expansion des Universums werden ausschließlich aus dem Licht von Licht ausstrahlenden Objekten gewonnen. Da sich bei Emssionen der Radius verkleinert, muss das Universum zwangsweise zwischen solchen Objekten expandieren. Wäre doch mal interessant, auch die Assimilation von Materie mit in die Rechnung zu nehmen ...

Ist dir denn ein Experiment oder eine Beobachtungsstudie bekannt, welche die Anlagerung von Sonnenstaub auf Monden unseres Sonnensystems mal untersucht hat?
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Alt 16.09.2012, 15:44   #5
Sakslane
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Zitat:
Zitat von maitreya Beitrag anzeigen
Ja und warum schreibst Du das in diesen Thread?
Weil in diesem Thread ein Crackpot seine "Ideen" (Theorie wäre zu viel gesagt) präsentiert, ohne dabei überhaupt zu merken, dass selbige nicht mit unseren Beobachtungen der Gravitation in Einklang stehen.
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Alt 16.09.2012, 15:52   #6
Fussel
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Zitat:
Hier gehts doch garnicht um Gravitation, sondern um die zeitliche Veränderung von Distanzen zwischen geometrischen Körpern im dreidimensionalen Raum. Das betrifft die Expansion des Universums, aber nicht die Gravitation.
sorry für die frage, doch bedeutet gravitation etwa nicht genau das ?
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Alt 16.09.2012, 16:00   #7
Sakslane
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Zitat:
Zitat von Fussel Beitrag anzeigen
sorry für die frage, doch bedeutet gravitation etwa nicht genau das ?
Eben Genau so ist es.
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Alt 16.09.2012, 17:48   #8
maitreya
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Weil in diesem Thread ein Crackpot seine "Ideen" (Theorie wäre zu viel gesagt) präsentiert, ohne dabei überhaupt zu merken, dass selbige nicht mit unseren Beobachtungen der Gravitation in Einklang stehen.
Das ist eine Beleidigung ohne konkrete Argumente bezüglich irgendeiner Aussage. Menschen neigen zu Bleidigungen, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Du bist also sprachlos? Wenn nicht, dann gib mal ein konkretes Argument. Vielleicht habe ich ja einen Denkfehler in meiner Argumentation, nicht auszuschließen ...

Bitte ließ Dir mal die Foren-Regeln durch. Hier sind keine Beleidigungen erwünscht. Und 'Crackpot' ist eine, du hast mir ja selbst den Link geschickt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Crackpot
"Crackpot ist ein abschätzig gemeinter englischer Slangausdruck ... Spinner"

Wenn Du keine Argumente hast, dann musst Du ja nicht antworten!
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Alt 16.09.2012, 18:06   #9
maitreya
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Zitat:
Zitat von Fussel Beitrag anzeigen
Zitat:
Hier gehts doch garnicht um Gravitation, sondern um die zeitliche Veränderung von Distanzen zwischen geometrischen Körpern im dreidimensionalen Raum. Das betrifft die Expansion des Universums, aber nicht die Gravitation.

sorry für die frage, doch bedeutet gravitation etwa nicht genau das ?
A.) die Gravitation beschreibt die zeitliche Veränderung des Abstands zwischen zwei Massenzentren (Zweite Ableitung des Ortes g(t) = x''(t) )

B.) die Expansion des Universums beschreibt die Veränderung der Distanz des masselosen Raum zwischen den Oberflächen von Massen. Wenn die Expansion das Volumen (bzw. den Radius) von Massen selbst beeinflußen würde, dann würde sie ja mit dem Raum expandieren und wir könnten keine Expansion des Zwischenraums messen, oder?


Beispiel:
Zwei Luftballons mit statisch (unbewegten) Massezentren werden aufgeblasen.
1.) keine Gravitationseffekte messbar (Abstand der MAssezentren bleibt konstant)
2.) trotzdem ist ein Raumkontraktionseffekt zwischen ihnen messbar (Distanzverringerung zwischen Oberflächen durch Volumenvergrößerung)


Fazit:
Expansion des Raums (Änderung des Durchmessers) ist also nicht das gleiche wie Gravitation zwischen Massen (Veränderung des Abstandes zwischen Massezentren). Gravitation und Expansion sind zwar meistens aneinander gekoppelt, sie können aber auch getrennt betrachtet werden. Und darum gehts mir, also beide Effekte getrennt zu messen udn dann mit einander zu vergleichen, ob sie ein geschlossenes System bilden.

Geändert von maitreya (16.09.2012 um 18:08 Uhr).
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Alt 16.09.2012, 19:50   #10
Sakslane
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Wenn jemand eine halbwegs schlüssig erscheinende Theorie präsentiert, die dennoch falsch ist, weise ich auf diese Fehler hin. Wenn jemand aber einfach nur Unsinn präsentiert, so wie du das in diesem Thread tust, spare ich mir diese Mühe - da kann ich meine Zeit besser nutzen.

Es wäre hilfreich, wenn du die Forenregeln, die du oben zitierst, selbst einmal liest. Dort wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Posten von Bullshit untersagt ist. Mal ganz davon abgesehen bezeichnen sowohl dieser Ausdruck als auch der Ausdruck "Crackpot" treffend den Umstand des Postens von Unsinn, also eben deinen Thread.

Und für die anderen, an Physik zumindest interessierten Leser dieses Threads, die vielleicht nicht so schnell erkennen, dass obige "Idee" nichts mit Physik zu tun hat:
  • Natürlich hat der photoelektrische Effekt nicht das geringste mit der Massenanlagerung zu tun. Bei ersterem treffen Photonen auf Metall und lösen Elektronen heraus, bei letzterem wird Materie durch die Gravitation zusammengeballt.
  • Natürlich haben kleine Objekte ein im Verhältnis zum Volumen größere Oberfläche, aber ebenso natürlich eine insgesamt kleinere Oberfläche und werden entsprechend weniger oft getroffen - mal ganz davon abgesehen, dass sie auf Grund ihrer kleineren Gravitation weniger Material anziehen.

Das ganze dann auch noch mit dem Big Crunch und komplexen Vektorräumen in Verbindung bringen zu wollen, setzt dem Unfug endgültig die Krone auf. Auf der DPG-Frühjahrtagung, bei der jedes DPG-Mitglied das Recht hat, einen Vortrag zu halten, landet sowas völlig zu Recht in der allgemeinen Belustigungssession.
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