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Alt 03.09.2012, 18:44   #1
Sucher
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Beiträge: 90
Standard Verwirrt über dies Erkärung zu Photonen

Ich möchte einmal zitieren, was ein Professor von sich gegeben hat,
welches ich nicht verstehe und mein bisheriges Physikbild zerschmettert,
falls es wahr ist. Aber da bin ich recht skeptisch.
Also
Zitat:
Zitat:
"Ein Atom entricht in der Realität dem einhundertmillionsten Teil
eines Zentimeters. Das Photon, welches nach unserer
Betrachtung das Atom erregen soll, ist eintausendmal größer als das zu
erregende Atom!
Wenn man unter normalen
erdatmosphärischen Bedingungen Wasser zum Sieden bringt und
sich dabei in Höhe des Meeresspiegels aufhält, dann finden in dem
angenommenen Volumen eines Photons 20000 Wassermoleküle des erzeugten Wasserdampfs Platz. Das wiederum
entspricht der Mindestfluktuation eines Feldes und diese entspricht wiederum seiner Wellenlänge. Diese ist wiederum von der Energiedichte des entsprechenden Photons abhängig. Aus diesen Gründen kann ein Photon gleichzeitig mehrer Atome anregen und ein Neutrino mehrere Photonen
freisetzen
"
Es geht noch so weiter mit dem Geschwafel aber ich kann dem keinen
Sinn abgewinnen, aber vielleicht fehlt es mir einfach am erforderlichen
Wissen. Bin eigentlich diesbezüglich nicht begriffsstutzig aber kann mir einer
sagen, was der damit aussagen will?

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Alt 03.09.2012, 20:27   #2
kfir007
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Tja Sucher: Quelle?

Du musst den ganzen Artikel oder Quelle hier reinschieben, dann können wir vielleicht etwas seriöses dazu sagen.

Hier mal Einsteiger-Physik der Uni Bonn:

http://www.iap.uni-bonn.de/P2K/lasers/lasers2.html

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Alt 03.09.2012, 21:41   #3
Sakslane
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Naja, Photonen sind genau wie Atome Quantenteilchen. Solchen Quantenteilchen kann man eine Wellenlänge zuordnen, genau wie einer Welle (das ist die de Broglie Wellenlänge). Beim Photon entspricht diese einfach der Wellenlänge des zugehörigen Lichts. Beim Atom ist diese tatsächlich deutlich kleiner als die Wellenlänge von sichtbarem Licht. Das ist vermutlich gemeint.
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Alt 04.09.2012, 12:39   #4
Llewellian
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Hmmm... nimmt man Wiens Formel, entspricht die Schwarzkörpertemperatur von 100 Grad Celsius einer Photonenwellenlänge (Deltamax) von 4484.6 Nanometer. Wassermoleküle haben bei der Temperatur eine Grösse von 0.28 Nanometer.

Es passen also bei dichtester Packung eta 16.000 Wassermoleküle in einen Wellenzug eines Photons.

Ob das Photon aber jetzt mit allen gleichzeitig in Wechselwirkung tritt.... das ist jetzt eher eine Sache für die QED.
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Alt 04.09.2012, 19:47   #5
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Aber hat ein Photon ein Volumen welches 1000mal größer ist als das eines Atoms? Das Photon darf doch eigentlich per se keine Ausdehnung haben, wenn man will, dass Licht keine Interferenz mit sich selbst zeigt.

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Alt 04.09.2012, 22:28   #6
Sakslane
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Naja, Photonen sind eben Quantenobjekte - und die interferieren durchaus mit sich selbst. Wenn man einzelne Photonen durch einen Doppelspalt schickt, bekommt man auf dem Schirm dahinter ein Interferenzmuster.

Man sollte sich das generell nicht zu bildlich vorstellen... Die Quantenphysik folgt manchmal Gesetzen, die nicht besonders anschaulich sind
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Alt 05.09.2012, 16:04   #7
MJ01
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Naja, Photonen sind eben Quantenobjekte - und die interferieren durchaus mit sich selbst. Wenn man einzelne Photonen durch einen Doppelspalt schickt, bekommt man auf dem Schirm dahinter ein Interferenzmuster.

Man sollte sich das generell nicht zu bildlich vorstellen... Die Quantenphysik folgt manchmal Gesetzen, die nicht besonders anschaulich sind
Ich weiß, Du magst diese Vorstellung nicht, aber was wäre, wenn das Photon in eine zusätzliche Zeitdimension schwingen würde? Würde vielleicht die temporalen Probleme klären (Teilchen-Welle) und die Umwandlung von Welle in Teilchen bei der Untersuchung nach dem Doppelspalt.

MfG

MJ
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Alt 05.09.2012, 16:48   #8
Llewellian
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Welche temporalen Probleme solls denn da geben?
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Alt 05.09.2012, 17:53   #9
MJ01
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Welche temporalen Probleme solls denn da geben?
Stichwort Quantenradierer.
Natürlich wird dieses Phänomen, das das Photon während des Durchdringen des Doppelspalt als Welle darstellen lässt und bei der Messung des Photons nach dem Doppelspalt als Teilchen (manche sagen dann, dass zum Zeitpunkt dieser Beobachtung diese Welle in der Zeit zurückläuft und wieder zum ursprünglichen Teilchen wird), als ein Phänomen der Quantenphysik erklärt.

MfG

MJ
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Alt 05.09.2012, 18:03   #10
Sakslane
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Und diese Erklärung funktioniert sehr gut, ohne Probleme. Es ist sogar so, dass die Möglichkeit eines Quantenradierers eine Konsequenz der Quantentheorie ist, d.h. sie würde nicht funktionieren, wenn es keinen Quantenradierer gäbe. Aber da Theorie und Experiment hier konsistent sind, gibt es auch kein Problem mit der Theorie.
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