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Geheimgesellschaften Geheimgesellschaften und Elitegruppen: Von A wie Albigenser bis Z wie Zappatori. Rituale, Weltanschauungen, Symbolik, etc.

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Alt 28.06.2012, 16:08   #1
Atlantologe
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Standard Gruppe X

Gruppe X / Crash –- Teil 1

Gibt es eine (anonyme) Gruppe Superreicher, die eine fast unermesslich große Menge unsichtbares Kapital akkumuliert hat, um sich auf den Tag X vorzubereiten, den von ihr mit diesem Geld ausgelösten Crash und den von ihr vorbereiteten großen Systemumbruch hin zu einer totalitären neuen Weltordnung?

Globalisierung bedeutet weitgehende Deregulierung auch der Finanzmärkte und eine ungenügende Finanz- und Börsenaufsicht. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC z.B. verhält sich wie eine Feuerwehr, die einen Großbrand mit Wassereimern zu löschen versucht.

Unter der Annahme, dass eine derartige geheime Gruppe Superreicher tatsächlich existiert, die sehnsüchtig auf den Tag X wartet, um die Macht zu übernehmen, wäre es da nicht angebracht, heute schon Pläne für einen Systemwandel zu entwickeln, damit er, wenn er denn unvermeidlich wird, kontrolliert ablaufen kann und damit andererseits Horrorszenen wie die oben skizzierten gar nicht erst Realität werden können, auch nicht als eher unwahrscheinliche Möglichkeit? Es ist zwar extrem unwahrscheinlich, aber eben auch nicht ausgeschlossen, dass so eine Gruppe Superreicher, die es geschafft hat, nicht auf den Überwachungsschirmen der sozialen und wirtschaftlichen Kontrolle aufzutauchen, existiert. Es ist so lange nicht ausgeschlossen, wie die Frage nicht beantwortet ist, wo all die Multimilliarden, aber in der Summe wohl eher Billionen, hin verschwunden sind, die am Vorabend der Finanzkrise crashenden Konzernen wie Lehman Brothers, Fannie Mae, Freddie Mac, aber auch vielen notleidenden Banken entzogen wurden, ehe sie in Notlage gerieten. Da sich Geld nicht in Nichts auflöst – eine Börsenwahrheit lautet: "Das Geld, das ich (mit Spekulationen) verloren habe, ist nicht weg, es hat nur den Besitzer gewechselt." –, es nach dem Platzen der Immobilienblase und der anschließenden Banken- und Finanzkrise aber offiziell nur Verlierer gibt, aber keine Gewinner, also einige Billionen in ein schwarzes Loch verschwunden zu sein scheinen – so jedenfalls die offizielle Lesart – stellt sich doch die Frage nach dem Wohin. Cui bono? Wer hat profitiert, und warum kann man diese Leute nicht identifizieren? Scheinbar waren im Verlauf des Immo-Crashs und der sich unmittelbar anschließenden Finanzkrise alle Kräfte damit beschäftigt, den Schaden (welchen Schaden? Den Schaden für die Banken und vor allem für die Kleinanleger, die Aktien dieser bald notleidenden Unternehmen hielten), den Schaden einzudämmen, um eine Kettenreaktion bzw. einen Dominoeffekt zu verhindern, der zu einem flächendeckenden Bankensterben und damit zum Finanz-GAU geführt hätte. Wenn die Feuerwehr damit beschäftigt ist, den Brand zu löschen, um das Haus zu retten oder wenigstens ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser zu vermeiden, sucht die Kripo nicht nach dem Brandstifter – das kommt erst, wenn der Brand gelöscht ist und sich Anzeichen für Brandstiftung zeigen. Doch die amerikanische Börsenaufsicht SEC und wer immer dafür verantwortlich gewesen wäre, das Wohin der verschwundenen Billionen zu ermitteln, schien in einen Dornröschenschlaf verfallen zu sein und wetterte nur mit Schaum vorm Mund, dass so etwas nie wieder passieren darf und dass es strikterer Kontrollmaßnahmen bedarf, einer Art Frühwarnsystem und einer höheren Eigenkapitalquote der Banken; sie unternahm aber nichts, um den Fall der verschwundenen riesigen Vermögen aufzudecken. Stattdessen warf die FED die Geldpresse an und druckte in etwa den fehlenden Betrag in Form neuer Dollarnoten neu, um auch für die Öffentlichkeit sichtbar den Schaden auszugleichen und mit ihm sämtliche Spuren, die zu einer Aufklärung hätten führen können, zu verwischen. Wahrscheinlich diente ein Teil des gekaperten wie vom Erdboden verschwundenen Geldes dazu, hohe Entscheidungsträger zu kaufen, um sie von Nachforschungen abzuhalten.
Also: Wo sind die Billionen von Lehman, Citibank, Fannie Mae, Freddy Mac, Deutsche Bank, Commerzbank usw. hin? Wer hat die Aktien(optionen) im großen Stil als Erster verkauft, ehe der Crash begann? Quasi am Vorabend des Crashs? Niemand geht nicht; es muss jemand gewesen sein, mehr als einer. Z.B. die Cheftrader all dieser Finanzinstitute mit ihrem Insiderwissen. Warum werden diese Leute nicht zur Rechenschaft gezogen? Gibt es in Amerika keinen Staatsanwalt mehr? Schließlich sind es die Gelder der Privatanleger, die verschwanden, und die Gelder der Steuerzahler, mit denen die maroden Banken gestützt wurden. Es hat hier eine gigantische Umverteilung von Riesensummen von der Mittelschicht, vom Normalbürger, zu jenen Wenigen gegeben, die im genau richtigen Moment gleichzeitig verkauften, als die Aktien in der Höhe ihres Allzeithochs waren, die sich damit aus dem Staub gemacht haben. Wahrscheinlich haben diese Insider zusätzlich auch noch auf dem Höhepunkt der Spekulationsblase (Immobilienblase) Leerverkäufe der Aktien der betroffenen Unternehmen in astronomischer Höhe getätigt und die Gewinne längst auf Auslandskonten gebracht, als der Markt noch boomte, und damit den Crash ausgelöst, und als alles im Trümmern lag, die Aktien für'n Appel und 'n Ei zurückgekauft (quasi aus der Portokasse), um die Leerverkäufe zu covern.
Offiziell sind diese 4 Billionen Dollar (allein bis zum April 2009), die der Crash "vernichtet" hat, verschwunden. Da Geld aber nicht verschwindet, die Finanzaufsicht aber nichts gefunden und die Fed stattdessen das Geld neu gedruckt hat, ergibt sich die zwingende Konsequenz, dass das Geld in unsichtbare Kanäle gesickert ist und dort gewaschen und in den Finanzkreislauf zurückgeführt wurde, um sich weiter zu vermehren – als wessen Eigentum? Und mit diesem Geld können sie einen Staat erpressen und in die Knie zwingen.

Wenn es also so war, dass es sich bei den Kollapsen von Lehman, Citibank und Co. um einen Fall gigantischer Piraterie handelte, so clever inszeniert und von langer Hand vorbereitet, dass die Piraten mit der ganzen fetten Beute spurlos verschwinden konnten, dann werden sie sich oder ihre Nachahmer eine zweite solche Gelegenheit sicher nicht entgehen lassen. Akt 1 würde dann so aussehen: Mit dem vielen Geld, das man hat (4 Billionen – nur mal als Beispiel – sind ja kein Pappenstil, sondern entsprechen dem Doppelten des deutschen Bruttoinlandprodukts (BIP)), generiert man kontrolliert eine neue Spekulationsblase an den Börsen. Dieser erste Schritt ist relativ einfach. Spekulationsblasen an den Börsen bilden sich aber nicht schon durch den Ankauf großer Aktienbestände einiger Großspekulanten – ganz so viel Geld wie dazu notwendig wäre haben sie auch nicht, denn sie müssten diese großen Bestände von allen Aktientiteln quer durch alle Indizes nahezu gleichzeitig kaufen, um die Indizes und damit "die Börse" insgesamt markant zu pushen –, sondern durch den (gruppendynamisch erklärbaren) Herdentrieb und Trittbrettfahrereffekt der Masse der Kleinanleger aufgrund ihrer (natürlichen?) Gier. Wenn auf breiter Front die Kurse "explodieren" und die Börse haussiert, treten auch all jene auf den Plan, die ansonsten nicht mit Aktien handeln, weil sie das für zu unsicher halten und sich in der Materie nicht auskennen. Wenn aber alle in eine Richtung laufen und leicht verdientes Geld winkt, ist es schwer sich zurückzuhalten – eben aufgrund der den meisten Menschen innewohnenden Gier.
Doch die Kurse steigen bekanntlich nicht gleichförmig und kontinuierlich in einer Hausse, ebenso wie sie in einer Baisse nicht linear sinken; sondern eher crashartig, erfolgt der Anstieg in einer Hausse schubweise, immer wieder unterbrochen von Kursrückgängen (durch Gewinnmitnahmen) und Kurseinbrüchen (Kurskorrektur), die häufig falsche Signale aussenden für die Weiterentwicklung der Kurse. Meistens dauert so eine Hausse jahrelang; in dieser Zeit halten sich die Inhaber der großen Bestände, auch unsere (hypothetischen oder realen) grauen Eminenzen des Großkapitals mit ihren enormen Anteilen, schön verteilt auf eine unbestimmte Zahl Strohmänner.

Akt 2 beginnt, wenn die Kurse anfangen sich heißzulaufen und in keinem annehmbaren Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Einzelwerte mehr stehen und die geschätzten Umsatz- und Gewinnentwicklungen der betreffenden Unternehmen von dem Aktienkurs, der eben diese angenommene Entwicklung spekulativ bereits vorwegnimmt (sie sind in den Kursen bereits "eingepreist"), nicht mehr voll gedeckt sind, sondern einen Optimismus eingepreist haben, den die geschätzte weitere Geschäftsentwicklung des jeweiligen Unternehmens wohl nicht ganz realisieren kann, also wohl hinter den (eingekreisten) Erwartungen zurückbleibt. Doch die Börse ist in solchen Spätphasen einer Hausse ein zunehmend irrationales Unternehmen, und genau mit dieser Irrationalität spekulieren unsere (hypothetischen oder realen) Super-Großanleger.
Diese Phase der irrationalen Späthausse beginnt mit einem angeblichen Ende der Hausse und zeichnet sich im Verlauf dadurch aus, dass in einer vergleichsweise sehr kurzen Zeit – bezogen auf die Dauer der ganzen Hausse nicht Jahre, sondern allenfalls wenige Monate oder auch nur Wochen – etwa 60 – 70% (also rund 2/3) der gesamten Kurszuwächse (und entsprechenden möglichen Gewinne) stattfinden. Diese Phase beginnt für die meisten (Kleinanleger, "Laien") unerwartet und sendet eher Baisse-Signale aus – sie beginnt mit einem markanten Kurseinbruch, in dessen Verlauf in den Fachblättern darüber diskutiert wird, ob es das schon war, ob die Hausse bereits beendet ist.
Danach steigen die Kurse erstmal nur zögerlich, oft konterkariert durch sofortige Gewinnmitnahmen, nach denen der Kurs noch niedriger ist als zuvor und die Fehlsignale sich häufen; dann aber setzt sich eine Beruhigung durch und die Kurszuwächse übersteigen die Gewinnmitnahmen, die Kurstäler werden höher und die Kursanstiege kräftiger. Es dauert dann nicht mehr lange, bis das letzte Kurshoch vor dem Einbruch nach oben hin durchbrochen werden und die Kurse den höchsten Stand der bisherigen Hausse erreichen. Spätestens dann berichten auch die Boulevardblätter von der Hausse, Börse und Aktien werden zum Gesprächsthema am Arbeitsplatz und in den Kneipen, Fernsehsender bringen Sondersendungen zum Aktienboom, der Friseur fragt seinen Kunden, welche Aktien er denn bevorzugt, und "Lieschen Müller" beeilt sich, noch schnell ein Aktiendepot anzulegen und die Dax-Werte schön gleichmäßig und breit gestreut von ihrem Ersparten in Aktien anzulegen.
In den nächsten Tagen und Wochen machen die Kurse fulminante, irrational erscheinende Gewinnsprünge, angetrieben von der Gier der Anleger, die alle noch auf den fahrenden Zug aufspringen, und der Index springt von Hoch zu Hoch, und erste Stimmen aus der Wirtschaft und auch von der Börse warnen vor einer Spekulationsblase und der Gefahr eines Crashs und weisen in zunehmendem Maß auf die Überbewertung einzelner Aktien hin und gleichzeitig auf eine sich am Horizont abzeichnende Konjunktureintrübung.
In dieser Phase beginnt einerseits der Nervenkrieg der Spekulanten – sowohl institutioneller Großanleger als auch der Kleinanleger, und auch Lieschen Müller ist ganz aufgeregt und schaut sich im Internet im wieder die Kurse an, traut aber noch nicht zu verkaufen, weil das doch so irre schön zu sehen, was für Kurssprünge ihre Aktien doch machen und um wieviel sie auf dem Papier bereits reicher ist.
Dies ist die Phase, auf die unsere paar Superreichen gewartet haben; nun gilt es zu handeln. Dabei haben sie ein doppeltes bzw. dreifaches (sofern sie Trader einer Investmentbank sind mit entsprechendem Insiderwissen oder auch nur Mitarbeiter eines börsennotierten Unternehmens, das Aktienoptionen anbietet) Arsenal von Möglichkeiten. Als erstes werden sie wohl von ihrem Optionsrecht Gebrauch machen, Aktien der Firma zu einem früher ausgemachten Kurs (der in einer Späthausse beträchtlich unter dem aktuellen Kurs liegt) zu erwerben, also bereits mit einem beträchtlichen immanenten Kursgewinn zu kaufen, und diese dann am besten gleich nach einem weiteren Kurssprung mit weiterem Zusatzgewinn zu versilbern und das Geld in Sicherheit zu bringen, d.h. zu waschen und auf irgendwelchen Offshore-Konten zu deponieren, vielleicht auch ins kriminelle Wirtschaftssystem zu schleusen (Drogen-, Waffen-, Menschenhandel etc.). Mit einem Teil dieser Gewinne tätigt er bei weiter steigenden Kursen Leerverkäufe, d.h. er "verkauft" Aktienbestände, die er gar nicht besitzt, zum aktuellen Kurs in der (berechtigten) Hoffnung, die gleiche Anzahl von Aktien dieses Titels zu einem späteren Zeitpunkt real zu kaufen (also die nicht vorhanden, aber schon verkauften Aktien zu einem späteren, niedrigeren Kurs zu bezahlen, zu "covern"); hierfür überträgt er der Bank als Sicherheit eine Geldsumme, die der erhofften oder erwarteten späteren Kaufsumme dieser Aktien zu einem niedrigeren Preis entspricht.

Damit beginnt Akt 3, der schwierigste Teil des ganzen Unternehmens. Er muss jetzt seine gigantischen Aktienbestände, die er in der Baisse vor einigen Jahren günstig erworben hatte, über dieselben Strohmänner, die sie in ihren Depots halten, verkaufen, aber nicht sofort, was die Gefahr eines verfrühten Crashs bedeuten würde, sondern gestückelt in kleinen Portionen nach und nach – nicht zu schnell, um nicht zu vorzeitigen Kurseinbrüchen zu führen und damit den Rest zu billig verkaufen zu müssen, nicht zu langsam, um mit den eigenen Beständen nicht in einen fremdausgelösten Crash zu geraten, denn der Crash ist immer irrational und unkontrollierbar, selbst für ihn als Multimilliardär. Wenn schon Crash, dann möchte er ihn doch möglichst selbst bestimmen, zumindest weitgehend. Er verkauft also "Stück für Stück" (nicht wörtlich zu nehmen) in noch steigende Kurse hinein, und wenn die jeweiligen Mengen nicht allzu groß sind, brechen die Kurse nicht gleich ein, sondern dämpfen nur den Kursanstieg in dieser letzte heißen Phase der Blasenbildung, bei der enorme Summen im Spiel sind, denn es fließt ja stetig neues Geld dazu. Da er selbst aber auch nicht weiß, wann der Crash kommt, der sich bekanntlich nicht ankündigt, wird er wohl – nach der Devise, was man hat, das hat man – den großen Rest seiner noch vorhandenen Aktien, vielleicht ein Drittel oder gar die Hälfte seines ursprünglichen Aktienbestands schnell, d.h. innerhalb von Tagen oder gar Stunden, verkaufen mit entsprechend einbrechenden Kursen, und damit den Crash lostreten (siehe Trittbrettfahrereffekt, Herdentrieb, Lemmingverhalten), diesmal nicht geritten von der Gier, sondern getrieben von der Angst der Kleinanleger vor Verlust, dann, wenn die Kurse sich quasi im freien Fall befinden, kopflos "zu jedem Kurs" aus nackter Panik.
Und genau in diesem Moment, wo die Kurse unten aufschlagen und nur noch einen Bruchteil des einstigen Hochs oder gar Allzeithochs notieren, covert er die Leerverkäufe und kauft die Aktien, die von ihm ja bereits verkauft sind, zu dem neuen, extrem niedrigen Kurs zurück – die Bank behält den Kaufpreis für die Niedrigstkurse, hinterlegt als Pfand; alles andere ist sein Reingewinn, den er ebenfalls in bereits eingerichtete, vorher schon gewaschene Depots transferiert, wo sie z.B. als Tilgung eines Kredits gegenüber anderen Gläubigerfirmen (die seinen Strohmännern "gehören") abgehoben und in seine Offshore-Depots transferiert werden.
Und damit hat er bzw. hat die Gruppe der wenigen unbekannten (hypothetischen oder realen) Superreichen aus 4 Billionen vielleicht 10, 15 oder gar 20 Billionen gemacht, die der Bevölkerung, die sich heillos verspekuliert hat und den Banken, die mit den Einlagen der Kunden ebenfalls spekuliert haben, um sich an der Hausse zu bereichern, fehlen. Dieser zukünftige Crash – 20 Billionen US-Dollar – ist um rund 3 Billionen höher als das aktuelle Bruttoinlandsprodukt der USA und könnte dem BIP zur Zeit des künftigen Crash entsprechen – ist zu groß, als dass er von institutioneller Seite (FED, andere Notenbanken, Regierungen) noch in voller Höhe aufgefangen werden könnte, das sprengt alle bisherigen bekannten Dimensionen. Selbst China mit seinen gigantischen Reserven hält nur einen Bruchteil dieser Summe in Reserve. Dieses Geld ist "weg", ist in ein "schwarzes Loch" gefallen ebenso wie die "nur" 4 Billionen aus der letzten Finanzkrise.
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Alt 28.06.2012, 16:14   #2
Atlantologe
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Gruppe X / Crash –- Teil 2

Man kann nur spekulieren, was dann passiert. Hier muss man tatsächlich ins Blaue spekulieren, weil es keinen Präzedenzfall gibt, denn für den Zusammenbruch des Kapitalismus kann es nie einen Präzedenzfall geben, solange er noch die wirtschaftlichen Weltverhältnisse regelt und regiert. Wahrscheinlich gibt es diverse "Modelle"(Computersimulationen) für so einen Fall, mit dem die Finanzwelt als ultima horror rechnet, und wenn das so ist, liegen diese "Studien" für den System-GAU natürlich auch in den Tresoren der Regierungen, gekoppelt mit Richtlinien für den staatlichen Notstand (Aktivierung der Notstandsgesetze).

Warum ist dieser Systemcrash unvermeidbar?

· weil, wie wir aus den zurückliegenden Spekulationsblasen und ihrem jeweils crashartigen Platzen wissen, die Gier des Menschen unersättlich ist ebenso wie seine Angst und Panik vor einem und während eines Crashs (Verlustpanik, Fluchinstinkt)

· weil, wie wir seit Karl Marx wissen, der Kapitalismus unersättlich ist die Akkumulation des Kapitals (Geld kommt zu Geld) in immer weniger Händen ein dem Kapitalismus innewohnender zwangsläufiger und unvermeidbarer Prozess ist (quasi das Naturgesetz des Kapitals)

· weil, wie sich in den letzten Crashs gezeigt hat, weder die Börsenaufsicht noch andere Institutionen genau genug wissen, was in solchen Blasenbildungen abläuft, nicht wissen, wer daran maßgeblich beteiligt ist, wer die Strohmänner sind, wer die Hintermänner sind, und immer nur die Feuerwehr spielen können, wenn der Flächenbrand bereits tobt und die Verluste bereits eingetreten sind

· weil die bereits eingetretenen Verluste summiert schätzungsweise ein Viertel bis ein Drittel so hoch sind wie das mutmaßliche "Bruttoinlandsprodukt" der Welt und wohl in etwa ein Fünftel so hoch wie das gesamte an allen Börsen der Welt angelegte Geld (das "Vermögen der Welt", das nicht zum unmittelbaren Lebensunterhalt gebraucht wird). Spätestens wenn sich (nach dem nächsten oder übernächsten Crash) die summierten Verluste (Soll) den Einlagewerten (Vermögen, Haben) annähern und gleichziehen, crasht das System, wahrscheinlich aber schon früher. Denn wie sind die aktuellen Einlagen (Vermögen, Haben) entstanden? Ein Großteil aus "frischem", d.h. frisch gedrucktem Geld, das die Fed und in geringerem Maß auch andere Zentralbanken gedruckt und in den Geldkreislauf eingespeist haben, um die Verluste rein rechnerisch auszugleichen und das "Äquivalent" bzw. "Äquilibrium" wiederherzustellen, ohne dass hierdurch – vereinfach gesagt – die Geldmenge M verändert würde, so dass es keine Auswirkung auf den Geldwert an sich hat. Leider liegt dieser Rechnung eine wie oben geschilderte falsche Annahme zugrunde, dass das Geld verschwunden i.S.v. "vernichtet" sei. Es ist, wie gezeigt, aber nicht vernichtet; es ist nur untergetaucht und hat sich unsichtbar gemacht; es ist aber nach wie vor am Wirken – es gehört nur anderen, die ebenfalls nicht auf dieser Milchmädchenrechnung auftauchen, weil sie keiner kennt, und es kennt sie keiner, weil die Institutionen (Börsenaufsicht u.a.) gepennt haben oder gekauft sind. Nichts von diesem "verlorenen" bzw. "verschwundenen" Geld ist inexistent – inexistent ist es nur für die Fed, die anderen Zentralbanken und für die Regierungen, für all diejenigen, die ein Interesse daran haben, es nicht genauer wissen zu wollen, um nicht mit in Haftung genommen und zur Rechenschaft gezogen zu werden. Dieses "verschwundene" Geld existiert und mit jedem Crash, in dessen Folge die Notenbanken frisches Geld nachdrucken, um die Geldmenge "konstant" zu halten, nähert es sich in der Höhe dem der "offiziellen" Geldmenge an. Würde nun dieses "verschwundene" aber weiterhin existente Geld "offiziell" wieder auftauchen und in den Geldkreislauf eingeschleust, bekäme die Welt ein Problem, denn dann wäre die Geldmenge M (vereinfach gesagt) plötzlich doppelt so hoch als sie sein dürfte und jeder Euro, jeder Dollar, wäre mit einem Schlag nur noch 50 Cent wert. Hierin liegt die größte Gefahr fürs System; das ist der ihm innewohnende Sprengstoff zur Selbstvernichtung. Hierüber hat sich offenbar noch niemand Gedanken gemacht.

· weil diejenigen, die über dieses "verschwundene" aber existente Geld verfügen, das sich in der Höhe der "offiziellen" Weltgeldmenge M[w] annähert, mit eben diesem Geld den Zündmechanismus besitzen, mit dem sich das System selbst in die Luft sprengen wird am Tag X, dem letzten Crash, von dem sich das System nicht wieder erholt.

· Dieses Geld kann aber auch zur Erpressung der Regierungen oder zu deren Zerstörung eingesetzt werden. Wenn der Chef der Fed oder der amerikanische Präsident oder ein europäisches Staatsoberhaupt den Beweis für die Existenz dieser Geldmenge von einem delegierten der (hypothetischen oder realen) Superreichen erhält, ist der Angesprochene erpressbar, da die Implikationen, die mit einer "offiziellen" Einspeisung dieses Geldes in den Wirtschaftskreislauf verbunden sind, unabsehbar wären und den Crash nur verstärken bzw. den Systemcrash überhaupt erst auslösen würden.

· Viel schlimmer noch: Der Systemcrash erfolgt erst mit Wissen von der ganzen Wahrheit. Bekanntlich beruht unser ganzes Finanzsystem auf Treu und Glauben. Wir glauben, dass das Geld, das wir in Händen halten, nicht nur echt ist, sondern auch den aufgedruckten Wert hat, und dass es jederzeit konvertibel ist (beispielsweise in Waren und Dienstleistungen). Wir kaufen Aktien, wenn und weil wir glauben, dass das andere genauso einschätzen und ebenfalls kaufen, und dass daher der Kurs steigt; wir verkaufen, wenn wir nicht mehr an weiteren Kursanstieg glauben, sondern dass die Kurse eher fallen. Das gesamte Finanzsystem beruht auf Glauben – vor allem dem Glauben, dass alle anderen den gleichen Glauben teilen. Geld, Kapital und Kapitalismus sind unsere Religion, die mit dem Besitz von viel Geld verbundene Macht unser Gott, die Banken unsere Kirchen, die Börse der Tempel, Wall Street die hinter pseudorömischen Säulen aufragende Kathedrale, die Kursnotierungen und ihre Veränderungen unsere Bibel. Und wir kennen auch den Spruch, dass man schlafende Hunde nicht wecken soll. Solange keiner weiß oder zu wissen vorgibt, dass diese heimliche, offiziell inexistente aber nichtsdestotrotz existierende zusätzliche Geldmenge X tatsächlich existiert, glauben wir, dass die offizielle Geldmenge M der tatsächlichen entspricht, obwohl sie de facto wesentlich höher ist, nämlich um jenen Teil der Geldmenge X, der bereist in den Geldkreislauf eingespeist ist und eigentlich zu entsprechender Geldentwertung führen müsste. Wenn bekannt wird, dass die tatsächliche Geldmenge doppelt so hoch ist wie die offiziell verlautbarte, verliert das Geld auf einen Schlag die Hälfte seines Werts und das System bräche mit einem Schlag zusammen, denn wer arbeitet schon für die Hälfte des Lohns, der ihm zusteht und mit dem er plant?

· Sämtliche Finanzinstitutionen von der jeweils nationalen Börsenaufsicht über die Zentralbanken und Regierungen bis hin zu den Banken, bei denen die Verbraucher ihre Einlagen horten und mit deren Geld die Banken mangels genügend Eigenkapital spekulieren, was das Zeug hergibt, haben aus den zurückliegenden Crashs nichts gelernt. Bezahlen darf immer der dumme Steuerzahler, Bürger Normalo, der Depp, der sein Geld nur deshalb bei der Bank anlegt, weil es dort Zinsen abwirft als Gegengewicht zum Geldwertverfall. Die Notenbanken drucken dann die "verloren gegangene" Geldmenge nach – und wer erhält sie? Nicht etwas die um ihre Einlagen geprellten Anleger, deren Geld nach einem Börsencrash nur noch einen Bruchteil des einstigen Investments wert ist, sondern es wird – nicht etwa als "Geschenk", sondern als Kredit zu besonders günstigen Konditionen – den Banken, eben jenen Banken, die bereits mit den Einlagen ihrer Kunden spekuliert und in Folge des Crashs Verluste gemacht haben, für die Verluste ihrer Kunden mit verantwortlich sind., zur Verfügung gestellt. Nach jedem Crash gab es von allen Seiten, angefangen mit dem amerikanischen Präsidenten bis hinunter zu den nationalen Börsen- und Bankenaufsichten Lippenbekenntnisse, was man alles tun wolle, um für einen potenziellen neuerlichen Crash gewappnet zu sein. Die Banken mögen bitteschön ihre Eigenkapitalquote erhöhen. Es wurden komplizierte Sicherungsmechanismen diskutiert zur Vorbeugung und Früherkennung eines Crashs; es wurde auch eine Transaktionssteuer für Aktientrades ("Tobin Tax") erwogen – nichts davon ist geschehen, weil die Regierungen vor den Buhrufen aus der Hochfinanz wie immer in die Knie gingen, denn "capital rules", und Großkapital noch viel mehr; schließlich tragen boomende Finanzmärkte und haussierende Börsen ganz erheblich zur Konjunktur und Wettbewerbsfähigkeit bei, auch wenn das direkt überhaupt keinen Einfluss auf die Wirtschaft selbst hat, aber je höher aktiennotierte Unternehmen bewertet werden, umso mehr Geld steht ihnen zum Wirtschaften und zur Erweiterung ihrer Produktpalette zur Verfügung, und das wiederum spült mehr Kundengeld in die Kassen. Die Hausse nährt die Hausse, der Wirtschaftsboom stärkt die Konjunktur. Alles schafft wieder an und bereichert sich, um mehr frei verfügbares Geld zu haben, das dann wieder an der Börse in Aktienspekulationen angelegt wird und speist damit als Multiplikator den Investitionswert jener, die bereits frühzeitig, weit vor der Masse der Anleger, Billionenbeträge investiert haben, um die nächste Blase vorzubereiten und den nächsten Crash zu provozieren, von dem sie als Einzige mal wieder den Jackpot gewinnen. Es bleibt alles wie es war, jeder, vom US-Präsidenten über die Fed und die anderen Notenbanken und die Finanzminister der Regierungen bis hinunter zu "Lieschen Müller", die mit jedem Crash ihr ganzes Angespartes verliert, ist weiterhin von Gier getrieben, und Gier macht bekanntlich blind. Und die wenigen unbekannten Superreichen mit ihrer weiterhin übersehenen oder offiziell verleugneten Billionen reiben sich die Hände und lachen sich ins Fäustchen, denn der Tag X, auf den sie hinarbeiten und wegen dem sie das alles tun, ist nahe – am Ende des nächsten oder übernächsten Crashs – gute Chancen, den Systemcrash noch zu Lebzeiten mitzuerleben.

· Damit kommen wir zu Akt 4 des Crashszenarios, dem unmittelbar nach dem Börsencrash folgenden Systemcrash. Halt mal… so schnell geht das nicht. Zuvor noch ein kurzer Ausflug in die fantastische Welt der Verschwörungstheorien, die auch vor den Finanzmärkten nicht Halt macht. Viele wenden ein: Warum greift im Fall eines Systemcrashs eigentlich nicht das "Plunge Protection Team" (PPT) der Fed ein, und zwar nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern rechtzeitig, wenn eine Spekulationsblase zu platzen droht, bevor der Crash eintritt, um ihn zu verhindern, anstatt zu spät, wenn es bereits crasht, um dann nur noch die Scherben aufzusammeln? Plunge Protection Team? Das ist eine offiziell fiktive, in Wirklichkeit angeblich oder tatsächlich nicht existente Art Feuerwehrgruppe der Fed, die dazu da ist, einen Crash zu verhindern oder, wenn's bereits crasht, die Wucht des Crashs durch massive Stützungskäufe abzuschwächen und im besten Fall abzufedern, um den Kurs zu beruhigen, und in einer zweiten Welle erneute Stützungskäufe zu tätigen, um die verunsicherten Anleger zu Neukäufen zu animieren in der Hoffnung, dass der Herdentrieb die Kurse wieder anfeuert und der "Crash" nichts weiter ist als ein Gespenst von gestern. Schon allein die Struktur eines Crashs zeigt, dass selbst wenn es so eine Feuerwehrgruppe der Fed geben sollte, das Geld einfach nicht ausreicht, um den Crash abzufangen. Wenn die Disco brennt, stürzen alle gleichzeitig zum Ausgang; wer Pech hat, wird totgetreten – raus kommt kaum einer, weil sie sich dort im Gewühl alle gegenseitig behindern, anstatt nacheinander rauszugehen und den Ausgang nicht zu verstopfen. In einem Crash, der oft nur eine Sache von wenigen Stunden ist, wird versucht Aktien und andere Papiere in Billionenhöhe zu verkaufen – an wen nur? So ein Versuch eines ominösen Plunge Protection Teams, das höchsten 10, 20 oder 50 Milliarden für spontane Stützungskäufe hat, ähnelt dem Versuch mit Wassereimern einen Großbrand zu bekämpfen.

· Mit all diesen hysterischen Szenen, die den Tag eines Crashs begleiten, haben unsere fiktiven oder realen Superreichen nichts mehr zu tun – die letzten Aktionen, das "Covern" der Aktien, ist eine rein interne Angelegenheit der Bank(en), für die der Auftrag vorliegt, die längst leer verkauften Aktien zum vereinbarten Niedrigstkurs "zurückzukaufen", also zu covern. Die Billionengewinner unserer Börsengangster sind längst in trockenen Tüchern irgendwo offshore.

· Wie bei einem schweren Erdbeben breitet sich die Verwüstung strahlenförmig in Wellen vom Epizentrum aus. Als erstes trifft's die Banken; die kriegen jetzt ein Problem, das in diesem Ausmaß neu für sie ist, einfach weil ihnen die Liquidität fehlt, noch irgendetwas zu tun. Sie sind allesamt mit einem Schlag insolvent, also pleite. Sie können und müssen die Kundenaufträge, die Aktien zu verkaufen, erfüllen. Das ist nicht so schwierig, weil es immer irgendwelche Leute gibt, die in Crashs Aktien kaufen zu Kursen, die sie mehr oder weniger selbst bestimmen können, denn in Panik lauten die Verkaufsorder praktisch aller Aktionäre, "bestens" zu verkaufen, und das heißt in diesem Fall, zu jedem Kurs, für den es Käufer gibt. Daran verdienen die Banken sogar noch etwas als Makler. Aber alles Geld, das die Kunden jetzt von ihrem Depot / Konto abziehen, egal ob durch Transfer auf ein anderes Konto, durch Überweisung oder weil sie sich einen Teil ihres Guthabens oder aus Panik gleich alles bar auszahlen lassen wollen, wird zum Problem für die Banken, da sie nicht über genügend liquide Eigenbmittel verfügen und sich zudem allesamt an der Börse total verspekuliert haben, also selbst vom Crash Betroffene sind. Da aber alle Konten bis zu einem bestimmten Betrag besichert sind, haben die Banken die Pflicht, diesen Betrag jetzt irgendwie bereitzustellen – allein, es fehlen die Barmittel in ausreichendem Umfang. Am besten kommen wohl noch diejenigen davon, die sich als erste auszahlen lassen – auch danach werden wohl noch Barauszahlungen getätigt, solange der Vorrat reicht – und dann? Auch die anderen Orders (Kontotransfer, Überweisungen, Daueraufträge) müssen die Banken durchführen, obwohl hierfür die Deckung fehlt, denn alle diese Beträge sind ja zunächst mal nur elektronisch. Ein Mausklick für die Überweisung von Kundengeld, das die Bank gar nicht hat. Mit jeder ausgeführten Transaktion zu Lasten eines ihrer Kunden verschuldet sie sich mehr zu gegenüber ihren Kunden um den jeweiligen Betrag. Da es aber den anderen Banken, auf die die Kunden Überweisungen tätigen, auch nicht besser geht, besteht die für die Kunden die Gefahr des Realverlusts ihrer Guthaben. Also werden viele versuchen, ihr Konto auszulösen und sich das Geld bar auszahlen zu lassen, solange es noch geht. Und dann? Dann steht die Bank mit leeren Händen da und hat nichts mehr, um weitere Beträge an ihre Kunden auszuzahlen. Hier beginnt das Ende des Kapitalismus in Form einer nie dagewesenen Solvenz- und Vertrauenskrise der Banken.

· Damit hat jetzt die Fed ebenso wie alle anderen Zentralbanken ein Problem, denn sie müssen die illiquiden Banken schnellstmöglich mit Geld, davon eine Menge in Form von Bargeld, beliefern, damit die Banken ihre Schulden gegenüber ihren Kunden begleichen können, zumindest im Rahmen, in dem die Konten besichert sind. Die Fed muss also zu ihren Reserven greifen und die Banken damit beliefern, was natürlich bei weitem nicht ausreicht, und gleichzeitig die Druckerpresse anwerfen und im Eiltempo gigantische Summen frischen Geldes drucken, um die immer größer klaffenden Löcher zu füllen. Doch es ist für alles zu spät. Denn die Zentralbanken können das frische Geld ja nicht verschenken, da es nicht ihnen gehört, den Banken aber auch nicht. Es ist eine absolute Vertrauenskrise, denn wenn man seiner eigenen Hausbank und dem Staat nicht mehr trauen kann – wem dann noch? Die Banken, längst insolvent, da das Geld, das ihnen die Fed per Kredit zur Verfügung stellt, ja nicht ihnen gehört, haben jetzt nur noch die Funktion als Abwickler offener Kundenorders und verschulden sich darüber hinaus um genau jene Beträge, die sie an ihre Kunden auszahlen müssen. Ihre Schulden umfassen zudem noch sämtliche noch nicht abgeforderten Kundenguthaben. Sie haben sich also zum einen Teil gegenüber ihren Kunden verschuldet, zum anderen gegenüber der Fed, also gegenüber dem Staat. Und der Staat ist die Summe der Steuerzahler bzw. Staatsbürger.

· Schon am ersten Tag nach dem Crash gibt es also so keine nicht pleite gegangenen Banken mehr, dafür unermesslich hohe Bankenschulden, in zunehmendem Maß der Fed bzw. in anderen Ländern der jeweiligen Zentralbank gegenüber, die sich wiederum als Staatsorgane gegenüber den Staatsbürgern um jene Beträge neu verschuldet haben, die sie neu gedruckt als frisches Geld den bankrotten Banken als Kredit zur Verfügung gestellt haben und das nicht wieder zurückfließen wird.

· Doch das ist erst die Spitze vom Eisberg. Banken sind ja nicht einfach nur da, um die Einlagen ihrer Kunden zu verwalten und Kredite zu vergeben und deren Tilgung entgegen zunehmen, sondern sie wickeln praktisch den gesamten gesellschaftlichen Geldverkehr ab. Wenn Geld das Blut des Systems ist, dann sind Banken seine Adern. Ohne Banken crasht das System. Wenn alles lahm liegt, Löhne und Gehälter nicht mehr überwiesen und ausgezahlt werden können, kollabiert das Wirtschaftsleben und die Leute laufen Amok. Wenn die Mieten nicht mehr überwiesen werden, stehen die Vermieter im Regen und der Hälfte der Bevölkerung droht Obdachlosigkeit. Wenn die Versicherungsbeträge nicht bei den Krankenkassen ankommen, streiken die Ärzte und die Krankenhäuser können nicht mehr arbeiten. Wenn die Unternehmen nicht mehr das Geld für ihre offenen Rechungen bekommen, stehen alle Räder still. Wenn die Supermärkte nicht mehr ihre Rechnungen an die Zulieferer "durchkriegen", weil die Banken pleite sind und die Beträge nicht mehr einfach so dem Empfängern gutgeschrieben werden können, gibt es nichts mehr zu kaufen, nichts zu essen und zu trinken. Wenn das Geld der Kunden bei den Stadtwerken nicht mehr ankommt, gehen überall die Lichter aus und die Bevölkerung erfriert in einem kalten Winter. Wenn die Telekom und andere Telco-Unternehmen und Internetprovider ihre Kundenzahlungen nicht mehr erhalten, sitzen wir alle vor leeren Bildschirmen und können mit niemandem mehr telefonieren, sind zusammengeschrumpft auf die kleine Insel unser selbst, abgeschnitten von der Welt, die von einander abgeschnitten ist. Alles kommt zum Erliegen, und wenn das Benzin ausgeht, fahren auch keine Autos mehr.

· Der Staat wäre praktisch, ohne sich eine Denkpause gönnen zu dürfen, gezwungen, die insolventen Banken in Eigenregie zu übernehmen, um ein erst mal ein Minimum an Transaktionen zu gewährleisten. Doch was ist das Minimum, und wer soll die Beträge dafür bereitstellen? Zwar ist es bei Transaktionen jeder Art erst mal nur ein elektronisches Geld, doch das hat bekanntlich keinen Eigenwert und degeneriert zu einer sinnlosen Tapete von Rechungen auf dem Monitor, wenn diesen Geldbeträgen kein reales Geld mehr gegenüberstände, wenn sie nicht von realem Geld gedeckt wären. Und dieses Geld muss her. Also müssen die Zentralbanken Geld drucken, was das Zeug hält, um die Beträge mit physischem Geld abzusichern. Doch woher wollen sie wissen, welcher Teil davon reale Guthaben sind, und welcher Teil kreditfinanziert ist? Wenn sämtlichen Beträgen auf allen Überweisungen reale Gegenwerte in Form von Bargeld gegenüberstehen, ist viel mehr Geld vorhanden, als es geben darf, weil ein großer Teil des Wirtschaftssystems kreditfinanziert ist – doch welcher? Dann droht eine galoppierende Inflation wie einst 1923 in Deutschland, nur diesmal weltweit.

· All das kann man nur wissen, wenn erst mal alles so weitergeht wie bisher, doch genau das ist unmöglich, weil zunächst mal viel weniger Geld vorhanden ist als gebraucht wird, und weil die Banken alle pleite sind.

· Daher hat der Staat – und zwar in unserer globalisierten Welt jeder Staat, denn keiner bleibt davon unbetroffen – die schwere Aufgabe, irgendwie den Spagat zu schaffen zwischen vordergründiger "Normalität" und durchgreifenden Maßnahmen, um das öffentliche und wirtschaftliche Leben nicht kollabieren zu lassen. Da "der Staat" – hier in Gestalt der Exekutive (Regierung, Polizei, Staatsschutz etc.) und der Administrative (Verwaltung, Ämter) aber zahlenmäßig nur recht wenige "Angestellte" (vorwiegend Beamte) unterhält und sich im Zug der neoliberalen Rundum-Privatisierung schon vor Jahrzehnten auf ein Skelett niedlich geschrumpft hat und alles – von der Energieversorgung über das Gesundheitswesen, Post, Bahn, Telekom – privatisiert hat, ist er längst kein Tiger mehr, nicht einmal mehr ein zahnloser, sondern ein Miezekätzchen. Nun muss er plötzlich das ganze Gewicht schultern, das er im Verlauf von Jahrzehnten abgeworfen hat, und die schwere Last der bankrotten Banken noch dazu, und alle diese neuen "Mitarbeiter" irgendwie bezahlen, damit sie auch weiter so funktionieren wie bisher. Er soll die ganze Logistik des sehr schnell zu erfolgenden Strukturwandels übernehmen? Dafür ist doch niemand ausgebildet, das ist doch eine völlig neue, nie dagewesene Situation.

· Die notwendigen Schritte zur Aufrechterhaltung des öffentlich Lebens, der öffentlich Ordnung und der Wirtschaft machen die Ausrufung des Notstands unvermeidlich, denn Krisenmanagement von einem Umfang, wie es jetzt schnell erforderlich ist, damit nicht alles spontan kollabiert, erfordert freie Hand für manche durchgreifenden, radikalen Schritte und Schnitte, an denen sich viele verletzen werden, die aber erforderlich sind, um ein Minimum an Recht und Ordnung und an innerem Frieden aufrechtzuerhalten.

· Jede Regierung hat wohl Krisenpläne für den Staatsnotstand in der Tasche, doch leider die falschen. Sie dürften sich auf Maßnahmen beschränken, die ergriffen werden müssen für den Fall einer schweren Naturkatastrophe, eines drohenden Angriffskriegs von außen, auf Maßnahmen bei schweren Kernreaktorkatastrophen und bei schwerem Terrorismus. Dass dem System die größte Gefahr nicht von "oben" (Naturkatastrophe) oder von Links (Revolution) oder von außen (Krieg) oder von innen (Terrorismus, Aufstand) droht, sondern aus dem Kern des System selbst (kollabierende Finanzmärkte) mit der Folge seiner Kernschmelze – für diesen Fall hat wohl (außer der amerikanischen?) keine Regierung eine Plan in der Tasche, und auf so einen Fall hin sind auch die Notstandsgesetze nicht zugeschnitten. Wie will man mit der Bundeswehr, mit Panzern und Geschützen, dem sterbenden Patienten helfen, dem die Pulsadern aufgeschnitten wurden? Dazu braucht man einen Notarzt, einen Unfallchirurgen, Man braucht vor allem sehr kompetente Geldfachleute, um erst mal den schlimmsten Schaden zu beheben. Vor allem aber braucht man ein Konzept, das garantiert, dass die Wirtschaft nicht vollends kollabiert. Da der Staat aber nur noch ein Skelett ist und man die Zahl der höheren Beamten bald per Handschlag begrüßen kann, muss dieser Plan ermöglichen, dass die Basisversorgung bzw. ein Minimum der Infrastruktur funktionsfähig bleibt und gleichzeitig Aufruhr und Amokläufe aus der Bevölkerung unterbunden werden. Wie soll die Regierung all das so schnell schaffen? Sie müsste ja praktisch nicht nur die Banken, sondern alle privatisierten Unternehmen, die mit der Basisversorgung zu tun haben, in Staatsgewalt überführen. Und wahrscheinlich fällt dem niedlichen Staat kein anderes Mittel ein als den Notstand auszurufen und Einheiten von Polizei und Bundeswehr an allen strategisch wichtigen Orten (Banken, Ämter, Supermärkte, Bahn, Post, Telekom, Stadtwerke etc.) zu postieren und dafür zu sorgen, dass alles erst mal so weitergeht wie bisher.
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Alt 28.06.2012, 17:41   #3
JamesBolivar
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Zitat:
Zitat von Atlantologe Beitrag anzeigen
Gibt es eine (anonyme) Gruppe Superreicher, die eine fast unermesslich große Menge unsichtbares Kapital akkumuliert hat, um sich auf den Tag X vorzubereiten, den von ihr mit diesem Geld ausgelösten Crash und den von ihr vorbereiteten großen Systemumbruch hin zu einer totalitären neuen Weltordnung?
Soll das eine ernsthafte Frage sein? Einfache Antwort: Nein.

Es gibt auch kein "unsichtbares Kapital". Der Thread gehört m. E. nach Parapsychologie/Geister & Dämonen, oder nach: Diverses/Ganz schlechte Romane.

PS Es gibt allerdings Vermögende, die dem derzeitigen System so viel Vorteil abgewinnen können, daß sie weder Crashs noch Veränderungen schätzen. Und es gibt etwas weniger vermögende, die auf Crashgefasel gestützt recht fette Transfers aus Staatshaushalten abfegen, um zu anderen Vermögenden aufzuschliessen. Einige davon sind sogar namentlich gut bekannt: Obama und Bernanke, die in den USA vorgemacht haben, was jetzt in Europa nachgemacht wird.
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Alt 28.06.2012, 18:41   #4
Lupo
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Zitat:
Zitat von JamesBolivar Beitrag anzeigen
Soll das eine ernsthafte Frage sein? Einfache Antwort: Nein.
Sehe ich auch so.
Zitat:
Zitat von JamesBolivar Beitrag anzeigen
Es gibt auch kein "unsichtbares Kapital". Der Thread gehört m. E. nach Parapsychologie/Geister & Dämonen, oder nach: Diverses/Ganz schlechte Romane.
Nein, Verschwörungstheorien passt schon
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 28.06.2012, 18:50   #5
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Atlantologe Beitrag anzeigen
Und wahrscheinlich fällt dem niedlichen Staat kein anderes Mittel ein als den Notstand auszurufen und Einheiten von Polizei und Bundeswehr an allen strategisch wichtigen Orten (Banken, Ämter, Supermärkte, Bahn, Post, Telekom, Stadtwerke etc.) zu postieren und dafür zu sorgen, dass alles erst mal so weitergeht wie bisher.
Wenn der Notstand ausgerufen wird, ist nichts mehr wie es war.

Deine Vorstellung, wie alles es funktioniert, scheint aus dem Ersten Weltkrieg zu stammen.

Zentrale Aufgabe ist die Sicherstellung der Stromversorgung und der Kommuniktion. Davon hängt alles ab.
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Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 28.06.2012, 19:02   #6
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen

Zentrale Aufgabe ist die Sicherstellung der Stromversorgung und der Kommuniktion. Davon hängt alles ab.
Äh... wenn du schon zitierst:
Zitat:
"...Telekom, Stadtwerke etc."
Man sollte lesen können.
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Alt 28.06.2012, 19:05   #7
Atlantologe
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Sehe ich auch so.
Was siehst du auch so wie wer?
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Alt 28.06.2012, 19:12   #8
JamesBolivar
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Es gab da so Spezialisten, die nach dem letzten großen Krieg meinten, sie hätten von nichts gewusst. Unwissen, so sag ich immer, fällt aber nicht vom Himmel. Das will hart erarbeitet werden. Durch Ignoranz. Willentliche Ignoranz.

Ist bei manchen unheilbar, bei anderen nur vorgetäuscht.

Wie bei unserem Verschwörungstheoretiker, der grad wieder vorzieht, so zu tun, als sehe er meine Beiträge nicht. Ist aber ganz leicht aus seiner Verstellung zu locken: Nein Horst, wir glauben nicht an Deine jüdische Weltverschwörung.

Dürfte ja jetzt kein Wort kommen, wenn er wirklich nix sieht
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Alt 28.06.2012, 19:15   #9
Lupo
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Zitat:
Zitat von Atlantologe Beitrag anzeigen
Was siehst du auch so wie wer?
Wenn Du Jimbo auf deiner Igno Liste hast, kannst du seine Beiträge nicht sehen, wenn ich sie zitiere?
Nicht dein ernst oder?

Nebenbei: Wieviele hast du denn auf Igno?

Aber um auf deine Frage zu antworten: Nein, ich glaube nicht an eine Gruppe Supperreicher, die....usw.
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Alt 28.06.2012, 19:15   #10
Acolina
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Zitat:
Zitat von Atlantologe Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Sehe ich auch so.
Was siehst du auch so wie wer?
Lieber Atlantologe, wenn du JamesBolivar tatsächlich auf deiner Ignorierliste hättest, wüsstest du, dass dann zwar seine Beiträge ausgeblendet werden, nicht aber die Zitate seiner Beiträge durch andere User. Die siehst du weiterhin... Vorausgesetzt natürlich, du hältst dir nicht die Augen zu. Dann siehst du gar nichts mehr...

Wenn du also Lupos Beitrag sahst, hast du auch gesehen, was er von James zitierte:
Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von JamesBolivar Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Atlantologe Beitrag anzeigen
Gibt es eine (anonyme) Gruppe Superreicher, die eine fast unermesslich große Menge unsichtbares Kapital akkumuliert hat, um sich auf den Tag X vorzubereiten, den von ihr mit diesem Geld ausgelösten Crash und den von ihr vorbereiteten großen Systemumbruch hin zu einer totalitären neuen Weltordnung?
Soll das eine ernsthafte Frage sein? Einfache Antwort: Nein.
Sehe ich auch so.
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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