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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 12.10.2005, 18:20   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Standard Los Angeles steht direkt auf einer Erdspalte

Zitat:
Los Angeles steht direkt auf einer Erdspalte

Neue Studie rechnet mit 18 000 Toten und 250 000 Verletzten durch ein großes Beben in Kalifornien


von Axel Bojanowski

Los Angeles - Die Warnung war von gruseliger Treffsicherheit. Im August 2001 benannte der damalige Direktor der Behörde für Katastrophenmanagement in den USA (Fema), Joe Allbaugh, die drei "wahrscheinlichsten" Katastrophen, die das Land heimsuchen könnten. Zuoberst auf der Liste stand eine Terrorattacke auf New York. Darunter listete Allbaugh einen Hurrikan über New Orleans und ein schweres Erdbeben in Kalifornien. Die ersten beiden Desaster sind bereits eingetreten, das verbleibende steht dem Land wohl noch bevor. Denn ein Starkbeben in Kalifornien ist überfällig. Erst im Mai hatte der Wissenschaftler Ray Weldon von der Universität Oregon in "Science" ein vernichtendes Erdbeben für Los Angeles prognostiziert. "The Big One" werde mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent in den nächsten 20 Jahren zuschlagen, bestätigt der Geologische Dienst der USA (USGS). Und auch San Francisco müsse mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent in den nächsten 30 Jahren damit rechnen.

Neue Studien prognostizieren die Schäden und die Zahl der Opfer für die Ereignisse. Demnach könnte beiden Städten eine Katastrophe bevorstehen, die die Hurrikandesaster der letzten Wochen noch in den Schatten stellt. "The Big One" wird ohne Vorwarnung zuschlagen, eine zeitliche Erdbebenvorhersage ist bisher nicht möglich. Die Brüche in der Erdkruste vollziehen sich nach hoch komplexen Gesetzen. Mindestens zweimal dachte man, es wäre so weit: 1989 kamen in San Francisco 300 Menschen bei einem Beben ums Leben, und 62 Einwohner starben 1994 in Los Angeles.

Doch die Messungen der Erdbebenstärke sorgten für Ernüchterung - es war nicht "The Big One". Das Unausweichliche scheint viele Kalifornier gleichwohl kaum zu beunruhigen. Appelle der Behörden, man möge Medikamente, Kleidung, Batterien und Konserven für den Ernstfall bereithalten, verhallen meist ungehört. Viele verdrängen, daß der Boden der bevorzugten Siedlungsräume im Küstengebirge nicht stabiler ist als ein Pudding und im Ernstfall viele Gebäude einzustürzen drohen.

Die Kalifornier wiegen sich auch deshalb in trügerischer Sicherheit, weil die USA als eines der Länder gelten, die am besten auf Erdbeben vorbereitet sind. Seit den siebziger Jahren gelten strenge bauliche Vorschriften. Gleichwohl sagen Forscher Kalifornien nun die teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten voraus. Eine der spannungsgeladensten Nahtstellen der Erdkruste ruft mit leichten oder mittleren Beben die Bedrohung ständig in Erinnerung: der San-Andreas-Graben. Verästelt in Hunderten Seitenarmen, durchzieht er Kalifornien. Vor sechs Jahren entdeckten Geologen direkt unter Los Angeles einen besonders gefährlichen Ableger der Erdbebenlinie: die sogenannte Puente-Hills-Verwerfung unterquert sowohl Wohngebiete als auch Geschäftsviertel. Wenigstens viermal entlud sie in den letzten 11 000 Jahren ihre aufgestaute Spannung mit schweren Erdbeben der Stärken 7,2 bis 7,5. Die Folgen eines neuen Bebens untersuchten nun Forscher um Ned Field vom USGS. Ein Starkbeben zur Hauptarbeitszeit um zwei Uhr nachmittags würde bis zu 18 000 Menschen töten, mehr als 250 000 verletzen und 735 000 obdachlos machen, schreiben die Forscher im Journal "Earthquake Spectra". Feuer könnten Stadtviertel verwüsten. Die Zerstörungen überträfen jene der Hurrikane "Katrina" und "Rita". Neben dem Puenta-Hills-Beben könnten auch Erdstöße anderer Verwerfungen Los Angeles oder San Francisco jederzeit vernichtend treffen. Die Münchner Rückversicherung kalkuliert, sollte "The Big One" in einer der beiden kalifornischen Metropolen zuschlagen, mit Schäden bis zu 200 Milliarden Euro. Dabei wurde die Architektur vieler Gebäude bereits erdbebensicher verstärkt. In den letzten 15 Jahren seien in Kalifornien dafür umgerechnet etwa 20 Milliarden Euro ausgegeben, schreibt die Kalifornische Kommission für Erdbebensicherheit (CSSC) in ihrem aktuellen Bericht.

Doch die Sicherheitsmaßnahmen reichen bei weitem nicht aus. Zehntausende Bauten in Kalifornien sind laut CSSC-Bericht nicht erdbebensicher. Neben zahlreichen Wohnhäusern müßten etwa 3000 Krankenhäuser baulich verstärkt werden. Das zeigte das Erdbeben von Northridge 1994: Obgleich sich das Beben am Rand von Los Angeles ereignete, setzte es 23 Hospitäler außer Betrieb. Zudem seien 9000 Schulen, diverse Polizei- und Feuerwehrstationen und Brücken renovierungsbedürftig. Auch die Wasserversorgung ist gefährdet. Drei Hauptleitungen kreuzen die San-Andreas-Verwerfung - ein Beben könnte sie zerstören und in Kalifornien Trinkwasser knapp werden lassen. Auch Gasleitungen passieren viele Erdbebenlinien.

San Francisco wartet seit fast 100 Jahren auf das große Beben. Bei dem letzten am 18. April 1906 starben 2000 Menschen. Damals gab es jedoch kaum Hochhäuser. Die Stadtautobahnen wurden noch nicht in drei oder vier Stockwerken übereinander geführt. Es standen nur wenige Häuser auf aufgeschüttetem Bauland, das im Ernstfall wegzurutschen droht. Und es waren nur Tausende betroffen. Beim nächsten Mal werden es jedoch Millionen sein.
(Quelle)
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 16.10.2005, 17:38   #2
ReneK
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Standard

Ich bin davon überzeugt das ein großes Beben (so wie etwa in Pakistan, dort sind es bisjetz aber bereits über 30.000) sich in LA wesentlich schlimmer auswirken wird als nur mit "18.000" Toten.

Durch Gasleitungen (=Brände) und verschüttete Zufahrtswege wird eine rasche Hilfe nicht möglich sein.
Auch nehme ich an das es in LA pro km^2 sicher um einiges mehr Menschen gibt als in Pakistan.

Also ich würd die Zahl ohne zu Zögern mit 180.000 angeben.
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Alt 16.10.2005, 17:50   #3
Sajuuk
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Ich befürchte dass es wesentlich mehr Tote geben würde.
Überleg doch mal wie Los Angeles aufgebaut ist.
Zitat:
...Viele verdrängen, daß der Boden der bevorzugten Siedlungsräume im Küstengebirge nicht stabiler ist als ein Pudding und im Ernstfall viele Gebäude einzustürzen drohen....
Zitat:
...der San-Andreas-Graben. Verästelt in Hunderten Seitenarmen, durchzieht er Kalifornien...
Zitat:
...Vor sechs Jahren entdeckten Geologen direkt unter Los Angeles einen besonders gefährlichen Ableger der Erdbebenlinie: die sogenannte Puente-Hills-Verwerfung unterquert sowohl Wohngebiete als auch Geschäftsviertel....
Zitat:
...Feuer könnten Stadtviertel verwüsten. Die Zerstörungen überträfen jene der Hurrikane "Katrina" und "Rita". Neben dem Puenta-Hills-Beben könnten auch Erdstöße anderer Verwerfungen Los Angeles oder San Francisco jederzeit vernichtend treffen...
Zitat:
...ehntausende Bauten in Kalifornien sind laut CSSC-Bericht nicht erdbebensicher. Neben zahlreichen Wohnhäusern müßten etwa 3000 Krankenhäuser baulich verstärkt werden...
Zitat:
...Zudem seien 9000 Schulen, diverse Polizei- und Feuerwehrstationen und Brücken renovierungsbedürftig. Auch die Wasserversorgung ist gefährdet. Drei Hauptleitungen kreuzen die San-Andreas-Verwerfung - ein Beben könnte sie zerstören und in Kalifornien Trinkwasser knapp werden lassen. Auch Gasleitungen passieren viele Erdbebenlinien...
Gas=Feuer.
Zitat:
...Bei dem letzten am 18. April 1906 starben 2000 Menschen. Damals gab es jedoch kaum Hochhäuser. Die Stadtautobahnen wurden noch nicht in drei oder vier Stockwerken übereinander geführt. Es standen nur wenige Häuser auf aufgeschüttetem Bauland, das im Ernstfall wegzurutschen droht. Und es waren nur Tausende betroffen. Beim nächsten Mal werden es jedoch Millionen sein...
Wenn "The big One" kommt gibt das mehr als 180.000 Tote.

In diesem Sinne...

Gruss:Kuun-Laan
__________________
Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
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Alt 17.10.2005, 15:25   #4
Sereck
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Beiträge: 2.496
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Ich würde Kalkulationen im Bereich von 500000-750000 eher für realistisch halten!
Wenn man bedenkt wie unbekümmert die Menschen in dieser Region mit diesem ständig präsenten Problem umgehen könnte man vielleicht sogar in den Millioenbereich komen!
Das eigentliche Problem ist ja nicht das Beben selbst sondern das Ausmass der Zerstörungen dannach!Statistisch ist erwiesen das mehr Menschen an den Folgen einer Naturkatastrophe sterben als durch die Katastrophe selbst!

Bedenkt man ausserdem das desaströse Krisenmanagment nach Katrina bei dem sich eher um Zuständigkeiten gestritten wurde als den Menschen zu helfen sind solche enorm hohen Opferzahlen in keinster weise undenkbar!
Vorallem wenn erst wieder ein paar Jahre vergangen sind und viele Menschen das Versagen der USA bei den Rettungmassnahmen teilweise schon wieder vergessen haben werden die FEMA und die Regierung in alte Gewohnheiten abdriften!

Für viele Menschen in Kalifornien könnte es sich als überlebenswichtig erweisen das das besagte Beben sobald wie möglich eintritt solange noch genug Menschen für diese Thematik sensibilisiert sind!

gruss Sereck
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Alt 18.10.2005, 05:43   #5
udirun60
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Das eigentliche Problem ist ja nicht das Beben selbst sondern das Ausmass der Zerstörungen dannach!Statistisch ist erwiesen das mehr Menschen an den Folgen einer Naturkatastrophe sterben als durch die Katastrophe selbst!
Nanana,...
Das mag zutreffen, wenn einer in eine Spalte fällt, und zwei Helfer beim Versuch ihn zu bergen ebenfalls hineinstürzen.
Sicher wenn ein Verschütteter erst nach 5 Tagen stirbt, dann ist er an den Folgen des Bebens gestorben.

Es ist im Grunde gar nicht so schwer, Katastrophen vorherzusagen.
Californien wird irgendwann wegen der San Andreas Verwerfung von Nordamerika abgespalten und treibt dann gegen Norden.
Die Spannungen in den Kontinetalplatten baut sich immer neu auf.
Ein erneutes schweres Beben ist eigentlich schon überfällig.
Zumindest sind einige Forscher dieser Ansicht.
Ich hab ein Bild im Kopf, bei dem ein Weidezaun nach dem Beben von 1906 um ca. 3 Meter versetzt wurde.

Pakistan, China und Indien, ich glaube hier währen die Wettquoten im Keller.
Vor nicht einmal 10 Mio. Jahren (das ist geologisch fast Heute) prallte Indien mit hoher Geschwindigkeit auf den asiatischen Kontinent, und tut es noch immer.
Das Himalaya Gebirge faltete sich auf und wächst weiter.

Afrika reibt den Nahen Osten auf.
(Ich könnte mir gut vorstellen, dass Griechenland in nächster Zeit ein schweres Erdbeben heimsuchen wird, aber das ist so eine Prophezeihung ).

Man kann das jetzt noch fortführen, aber das währe dann nimmer das eigentliche Thema.
Die westlichen Menschen wissen sehr wohl, was auf sie zukommt und sie versuchen sich auch darauf vorzubereiten.
Ich denke auch, das viele Leute das "aber nicht mich" - Syndrom haben.
Ehrlich, ich weiß um die Gefahr, aber wenn mir jemand ein Ticket schenkt, pack ich sofort meine Koffer.
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Alt 18.10.2005, 17:10   #6
Sereck
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Beiträge: 2.496
Standard

Zitat:
Nanana,...
Das mag zutreffen, wenn einer in eine Spalte fällt, und zwei Helfer beim Versuch ihn zu bergen ebenfalls hineinstürzen.
Sicher wenn ein Verschütteter erst nach 5 Tagen stirbt, dann ist er an den Folgen des Bebens gestorben.
Gut!Das mag stimmen!Dennoch sind die Folgen einer Katastrophe meist weitaus verherender als die eigentliche Katastrophe selbst die letztendlich den Indikator darstellt!

Zitat:
Es ist im Grunde gar nicht so schwer, Katastrophen vorherzusagen.
Californien wird irgendwann wegen der San Andreas Verwerfung von Nordamerika abgespalten und treibt dann gegen Norden.
Die Spannungen in den Kontinetalplatten baut sich immer neu auf.
Ein erneutes schweres Beben ist eigentlich schon überfällig.
Zumindest sind einige Forscher dieser Ansicht.
Ich hab ein Bild im Kopf, bei dem ein Weidezaun nach dem Beben von 1906 um ca. 3 Meter versetzt wurde.

Pakistan, China und Indien, ich glaube hier währen die Wettquoten im Keller.
Vor nicht einmal 10 Mio. Jahren (das ist geologisch fast Heute) prallte Indien mit hoher Geschwindigkeit auf den asiatischen Kontinent, und tut es noch immer.
Das Himalaya Gebirge faltete sich auf und wächst weiter.

Afrika reibt den Nahen Osten auf.
(Ich könnte mir gut vorstellen, dass Griechenland in nächster Zeit ein schweres Erdbeben heimsuchen wird, aber das ist so eine Prophezeihung ).
Das irgendwann ist ja gerade das Problem!Ich sage hiermit voraus das Deutschland eines Tages erneut eine Eiszeit erleben wird!
Das dieses Ereigniss aller wahrscheinlichtkeit nach eintretten wird ist klar!Nur ob sich dies schon in hundert oder erst in zehntausend Jahren ereignen wird kann niemand verifizieren!

Wann sich nun aufgebaute Spannungen entlang einer Verwerfungslinie entladen und es zu einem Beben kommt ist einfach nicht vorauszusehen!
Die seismische Aktivität ist ständig Schwankungen unterlegen!Es gibt immer Mikrobeben die seismische Wellen im Gestein erzeugen!
Es reicht schon wenn diese Wellen miteinander in Resonanz kommen und sich exponetiell verstärken!
Findet dieses Ereigniss auch noch in einem seismologisch aktiven Gebiet statt ist es durchaus möglich das schon solch minimale Stösse eine Katastrophe auslösen und eine Verwerfungslinie aktivieren!
Die San-Andreas-Spalte ist mit ihren unzähligen verästelungen und dafür gradezu prädästiniert!

Zitat:
Man kann das jetzt noch fortführen, aber das währe dann nimmer das eigentliche Thema.
Die westlichen Menschen wissen sehr wohl, was auf sie zukommt und sie versuchen sich auch darauf vorzubereiten.
Ich denke auch, das viele Leute das "aber nicht mich" - Syndrom haben.
Ehrlich, ich weiß um die Gefahr, aber wenn mir jemand ein Ticket schenkt, pack ich sofort meine Koffer.
Natürlich wird von öffentlicher Seite viel für die Erdbebensicherheit getan!Allerdings sorgen gerade einzelne Menschen in betroffenen Gebieten zuwenig vor!
Die von dir erwähnte Haltung ist zum Teil mit Schuld das gerade Menschen in der westlichen Welt glauben bedingt durch die enormen finanziellen Mittel ihrer Länder vor solchem Geschehen gefeit zu sein!
Eine fatale Fehleinschätzung die mit Sicherheit schon tausende von Menschenleben gefordert hat die absolut unnötig gewesen wären!

gruss Sereck
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Alt 18.10.2005, 20:02   #7
Llewellian
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deswegen mag ich es so, wenn mich meine arbeit nach Japan führt. Nicht nur die öffentliche Hand tut was für die Erdbebensicherheit, nein, jeder einzelne dort ist ausgebildet und passt auch auf. Quasi ist jeder Mann und jede Frau über 18 dort in so einer Art "THW", mit der Ausrüstung zu Hause.

Und was die Möbel betrifft, die sind gleich auf Erdbeben ausgelegt (die Details gefallen mir, von kleinen "Aufgehsperren bei Schubladen und Schränken" bis hin zu den Gummimuffen und Zugbändern für die Befestigung an der Wand gegen Umkippen).

Und wenn ihr in Japan seit: Wundert euch nicht, wenn ihr vor einem Getränkeautomat auf der Strasse eine Stufe hochgehen müsst. Kuckt euch das genauer an - jeder Getränkeautomat steht auf einem 1.20x1.20x0.5m Betonblock auf der Strasse. Gegen Umkippen beim Rütteln. Hilft natürlich auch gegen das Geklautwerden....lol.

Himmel, sogar die Bierdosen sind Erdbebensicher...(schon mal versucht, eine Japanische Getränkedose zu zerdrücken? 0 Chance. Wir standen zu zweit auf einer drauf und die hat nicht nachgegeben....die Litschi Saft Teile sind die Stabilsten...ggg. )
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