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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 17.01.2005, 17:20   #41
Renatus
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Standard RE: Bebaute Küstenlinie

Ja - letzteres Bild könnte auch eine Luftaufnahme von Griechenland oder Spanien sein. Also - wenn das natürliche Formationen sind, wirken sie doch sehr organisiert. Vielleicht ist es das die Altstadt und der Hafen von Titania ?

Herzliche Grüße

Renatus
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Alt 17.01.2005, 18:18   #42
da kami
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Standard RE: Bebaute Küstenlinie

Zitat:
Original von DerWissende
Also für mich schaut dieses Bild stark nach einer bebauten Küstenlinie aus. Bin neugierig, wann dieses Bild gelöscht oder verändert wird.
naja geändert ist es ja laut aufschrift jetzt schon. nane, hast du vielleicht einen link zum original-quellbild?
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Alt 17.01.2005, 18:39   #43
nane
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alle bilder sind von der esa (diesmal nicht nasa)
obwohl die auch bei nasa zu finden sind.

http://www.esa.int/SPECIALS/Cassini-....html#subhead2
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Alt 17.01.2005, 22:03   #44
da kami
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vielen dank
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Alt 18.01.2005, 00:50   #45
schkl
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bei dem 5150 km im durchmesser messenden mond fallen mir auf den bildern die ründlichen steine auf, runde steine entstehen in flüssen und durch gletscherbewegungen auf der erde.
wie entstehen die runden steine auf titan?
dazu gibt es anzeichen für eine athmosphäre, Er ist übrigens der einzige Mond im Sonnensystem, der über eine dichte Atmosphäre verfügt. 90 % dieser Lufthülle besteht aus Stickstoff (Erde 78 % !), der Luftdruck auf der Titan-Oberfläche beträgt 1,44 Bar (Erde 1 Bar). Allerdings ist es auf Titan erheblich kälter, als auf der Erde: - 179 Grad Celsius
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Alt 19.01.2005, 00:19   #46
nane
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so - hier das gesamte sonden rawbilder paket

und ein satz der esa welcher mich an meine jugend erinnert
comic's lang - uff kregaa thump zock zisch

Zitat:
When the probe landed, it was not with a thud, or a splash, but a 'splat'. It landed in Titanian 'mud'.
http://esamultimedia.esa.int/docs/titanraw/index.htm
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Alt 31.01.2005, 20:13   #47
nane
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Auf dem Saturn-Mond fließt Methan statt Wasser


Paris (AP) Auf dem Saturn-Mond Titan gibt es Bäche, Flüsse und Seen. Offenbar regnet es auch manchmal, zudem könnten Vulkane aktiv sein. Die auf dem Titan niedergegangene Sonde «Huygens» hat nach Angaben der europäischen Raumfahrtagentur ESA vom Freitag Hinweise geliefert, «dass Meteorologie und Geologie auf dem Titan erstaunlich irdisch sind».

Idyllisch ist es allerdings nicht: Auf dem Titan ist es kälter als minus 170 Grad, da kann in den Bach- und Flussläufen nur Methan fließen, und aus den Vulkanen kommen wahrscheinlich Wassereis und Ammoniak statt glühender Lava.

Bei einer Pressekonferenz in Paris wurden am Freitag erste wissenschaftliche Auswertungen der Bilder präsentiert, die von der Sonde bei ihrer Landung auf dem Saturn-Trabanten am 14. Dezember und danach übermittelt worden waren. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen, dass auf dem Titan offenbar die gleichen Erosionskräfte wirken wie jene, von denen die Erdoberfläche geformt wird.

Die Flüssigkeit auf der Oberfläche sei kein Wasser, denn dieses würde sofort gefrieren, erklärte der Leiter der Huygens-Mission, Jean-Pierre Lebreton. «Es ist flüssiges Methan, und dieses Methan spielt auf dem Titan tatsächlich dieselbe große Rolle wie das Wasser auf der Erde.» Methan, ein einfacher Kohlenwasserstoff, entsteht auf verschiedene Weise, beispielsweise bei der Zersetzung von organischem Material. Auf der Erde wird Methangas als Brennstoff verwendet. Methan kann sich unter bestimmten Voraussetzungen verflüssigen.

Dass Methan auf dem Titan eine Hauptrolle spielt, zeigte sich an der Stelle, an der die Sonde auf dem Boden liegt. Die von der Sonde ausgehende Wärmestrahlung ließ die Temperatur des Bodens ansteigen, und es kam zu Methangasausbrüchen.

Methan bildet auf dem Titan Wolken, der aus diesen niedergehende Methanregen lässt den Boden erodieren. Er bringt aber auch Teile des organischen Dunstes mit, der den Titan umgibt. Diese Materie konzentriert sich am Boden von Kanälen und Flussbetten. Der Boden auf dem Titan scheint zumindest teilweise aus solchen Ablagerungen zu bestehen.

Die Flussläufe und Seen auf dem Saturnmond sind den Angaben der Wissenschaftler zufolge offenbar derzeit ausgetrocknet, jedoch dürfte es noch vor kurzem Niederschläge gegeben haben. Die Schichten unter der Oberfläche scheinen eine sandartige Konsistenz zu haben, was möglicherweise auf die Jahrmillionen währende Einwirkung von Methanregen zurückzuführen ist.


-----------

wie immer - da kanns nur geben was mir (dem wissenschaftler)
auf erden bekannt ist.

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Alt 23.02.2005, 14:16   #48
Desert Rose
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Zitat:
23.02.2005 - Astronomie

Titanischer Riesenkrater

Cassini entdeckt beim Vorbeiflug an dem Saturnmond neue Details

Am vergangenen Dienstag näherte sich die Raumsonde Cassini dem Saturnmond Titan bis auf 1580 Kilometer und erhaschte einen Blick auf bislang unbekannte Teile der Oberfläche des faszinierenden Mondes. Auf der Tagung der American Society for the Advancement of Science (AAAS) in Washington stellten Forscher die neuen Ergebnisse vor.

Die spektakulärste Entdeckung des Vorbeifluges war ein Krater von der Größe des US-Bundesstaates Iowa , berichtete Jonathan Lunine von der University of Arizona in Washington. Insgesamt sind auf der Titan-Oberfläche aber relativ wenig Krater zu sehen. Das deutet darauf hin, dass sich die Oberfläche ständig verändert, sagte Lunine: "Entweder werden die Krater von organischen Stoffen aus der Atmosphäre zugedeckt, oder neues Material wird aus der Tiefe empor gefördert."

Lunine hat auf Radarbildern, die Cassini im Oktober 2004 von Titan aufnahm, Anzeichen für so genannten Eisvulkanismus entdeckt. Es gebe dort Flächen, die erstarrten Lavafeldern auf der Erde ähnelten, berichtete der Forscher. Mit Ammoniak vermischtes Wasser hat bei den niedrigen Temperaturen, die auf dem Saturnmond herrschen, eine ähnliche Konsistenz wie flüssige Basaltlava. Lunine vermutet, dass sich unter der Eiskruste von Titan eine flüssige Schicht aus einem Wasser-Ammoniak-Gemisch befindet. Da Ammoniak den Schmelzpunkt von Wasser herabsetzt und das Gemisch etwa die gleiche Dichte wie Wassereis hat, könnte es durch Spalten in der Eiskruste nach oben quellen und ähnlich wie ein Gesteinsvulkan ausbrechen.

Falls Titan bei seiner Entstehung eine flüssige Schicht gehabt habe – was wahrscheinlich sei – dann müsse sie heute immer noch vorhanden sein, berechnete Lunine. Denn wenn die Flüssigkeit nämlich zwischendurch gefroren wäre, hätte sich die Rotation des Mondes enorm beschleunigen müssen.

Ute Kehse
Quelle


Interessante Angaben.
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Zitat:
22. Februar 2005, 23:10 Uhr
Autor: Ingo Froeschmann


Ammoniak ist der Schlüssel zur Titanatmosphäre

Dank der von Cassini und Huygens gesammelten Daten sind die Wissenschaftler überzeugt, dass die Atmosphäre des Titan nicht gerade wenig Ammoniak enthält.

Die Chemikalie könnte sogar für geologische Prozesse auf dem Saturnmond verantwortlich sein. Wissenschaftler der University of Arizona glauben, dass Cassini bald eine Schicht aus Ammoniak und Wasser unter der Oberfläche aus festem Wassereis finden wird. Das flüssige Ammoniak könnte für den Eisvulkanismus verantwortlich sein, den Cassini bereits bei seinem ersten Vorbeiflug 2004 entdeckte.

„Wissenschaftler können aus den gewonnenen Daten ableiten, dass Ammoniak vorhanden ist,“ sagt Johnathan Lunine, ein Huygens-Wissenschaftler der ESA.

„Ich denke es ist eindeutig, dass Titan neben Wasser eine bedeutende Menge Ammoniak angesammelt hat,“ sagt Lunine. „Wenn Ammoniak vorhanden ist, könnte es für einen großen Teil der Oberflächenveränderung verantwortlich sein.“

Lunine nimmt an, dass Titan eine flüssige Schicht aus einen Gemisch aus Wasser und Ammoniak unter der hart gefrorenen Wassereisoberfläche finden wird. Cassini’s Radar hat bereits Stellen ausgemacht, an denen Flüssigkeit aus extrem kalten Vulkanen ausgetreten ist und über die Oberfläche geflossen ist. Dieser so genannte Cryovulkanismus könnte auch die Quelle für den in der Titanatmosphäre gefundenen Stickstoff sein.

Während des ersten Titanvorbeiflugs im Oktober vergangenen Jahres sah Cassini’s Radargerät eine Oberfläche, die einer erhärteten Basaltschicht auf der Erde ähnlich sieht. Die Wissenschaftler nehmen an, dass Titan einen felsigen Kern besitzt, der von einer steinharten Wassereisschicht umgeben ist. Ist Ammoniak in der vulkanischen Flüssigkeit enthalten, würde es den Gefrierpunkt des Wassers senken und die Dichte der Flüssigkeit ebenso, so dass einen ähnlichen Auftrieb wie Wassereis hätte, jedoch mit einer Viskosität von Basalt. „Was wir auf den Radaraufnahmen gesehen haben, lässt also auf Ammoniak als Ursache für den Cryovulkanismus schließen,“ sagt Lunine.

Spektrometer von Cassini und Huygens untersuchten die Atmosphäre des Titan von den äußersten Schichten bis zur Oberfläche. „Keins der Geräte entdeckte non-radiogene Formen des Edelgases Argon,“ sagt Tobias Owen von der University of Hawaii. Das deutet darauf hin, dass die Objekte, aus denen Titan ursprünglich entstanden ist, Stickstoff in Form von Ammoniak enthielten.

„Sogar Titans exzentrischer Orbit um den Saturn könnte durch die flüssige Schicht im Untergrund erklärt werden,“ sagt Lunine.

„Eine Sache die in der Geschichte des Titan nicht passiert sein kann, ist das eine flüssige Schicht gefriert, denn das hätte die Rotationsrate des Mondes stark erhöht“, sagt Lunine. „Entweder hat Titan also niemals eine flüssige Schicht gehabt – was sehr unwahrscheinlich ist, denn während der Entstehung des Mondes hätte die Anhäufung von Material das Wasser geschmolzen – oder aber die flüssige Schicht existiert bis heute. Und die einzige Möglichkeit diese flüssige Schicht zu konservieren ist durch Ammoniak.“

Radarmessungen die nur wenige Einschlagkrater zeigen deuten auf sehr junge Oberflächen hin. „Die Oberfläche des Titan verändert sich also, oder aber die Krater werden durch organische Chemikalien verdeckt,“ sagt Lunine. „Wir wissen noch nicht was es ist.“ Wissenschaftler glauben, dass die Kohlenwasserstoffe, die für die trübe Atmosphäre des Titan sorgen, wie Schnee vom Himmel fallen und den Boden bedecken. Wenn das der Fall ist und seit langer Zeit passiert, dann hätte Titan von den felsigen Objekten des Sonnensystems das größte Vorkommen an Kohlenwasserstoffen.“
Quelle
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