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Mission Mars Das größte Raumfahrtprojekt unseres Jahrhunderts - Wann werden die ersten Menschen auf dem Mars landen? Was erwartet sie dort? Wird man den Mars mittels Terraforming in einen blühenden Planeten verwandeln?

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Alt 26.01.2003, 01:48   #41
Zwirni
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Zitat:
Mit nuklearem Raketenmotor in nur zwei Monaten zum Mars

In nur zwei Monaten zum Mars. Diese Zukunftsvision könnte bereits im nächsten Jahrzehnt mit einem nuklearen Raketenantrieb – Projektname "Prometheus" – Wirklichkeit werden. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will der Entwicklung eines solchen Raketenmotors eine Top-Priorität geben und mit Milliarden-Aufwand fördern, berichtet die "Los Angeles Times". Auch US-Präsident George W. Bush könnte dieses Projekt in seiner mit Spannung erwartete "Rede an die Nation" am 28. Januar offiziell bekannt geben, sagt Nasa-Administrator Sean O´Keefe in einem Interview mit der Zeitung.

Heute übliche "chemische" Antriebe beschleunigen Raketen und Raumsonden nur auf rund 29.000 Stundenkilometer. Eine bemannte Mission zum Mars würde dadurch rund ein halbes Jahr dauern und die Gesundheit der Astronauten durch Muskelschwund und Knochenabbau mit möglicherweise fatalen Folgen belasten. Ein kleiner Atomreaktor an Bord des Raumschiffes dagegen könnte leicht für die gesamte Flugzeit ausreichend Antriebsenergie liefern. Durch die permanente Beschleunigung dauerte der Flug zum Mars nur noch ein Drittel der Zeit.

"Dass ein solcher Antrieb im Prinzip funktionieren könnte, kann ich mir gut vorstellen", sagt Dieter Gundel, Treibwerksexperte bei der Deutschen Luft- und Raumfahrt Gesellschaft, DLR-Lampoldshausen. Ein Atomantrieb könnte vor allem die enorme Hitze nutzen, die bei der Kernspaltung entsteht. In ersten Prototypen, die die Nasa bereits in den 1960er Jahren entwickelte, wurde Wasserstoffgas auf mehrere tausend Grad erhitzt, um mit einer rasanten Austrittsgeschwindigkeit von etwa 90 Kilometern pro Sekunde einer Rakete einen enormen Schub zu verleihen. Andere Ansätze berücksichtigen auch eine Stromgewinnung aus der Kernspaltung an Bord, befinden sich aber noch in einer frühen Entwicklungsphase.

Ringt sich die amerikanische Regierung tatsächlich zu einer weiteren Unterstützung des Atomantriebs für Raumschiffe durch, rechnet Nasa-Experte O´Keefe mit einer deutlichen Aufstockung der "Prometheus"-Etats. Allerdings steckte die Nasa bereits in den 1950er und 1960er Jahren viele Milliarden Dollar in die Entwicklung eines Nuklearantriebs. Auch für die Mondraketen des Apollo-Programms hatten die damaligen Raumfahrtexperten diese Technologie auf ihrer Planungsliste. Doch Unzuverlässigkeit im Betrieb und viele Rückschläge bei den Testläufen führten schließlich 1973 zur Einstellung dieses "Nerva-Projektes".

Wenn die Nasa in einem erneuten Anlauf die hohen Erwartungen erfüllen kann, werden auch andere Weltraumprojekte von der Nukleartechnologie profitieren können. So stoßen schon heute zahlreiche Raumsonden zu den Rändern unseres Sonnensystems vor. Doch die Wissenschaftler müssen sich teilweise jahrelang gedulden, bis die Sonden mit Saturn, Neptun oder Pluto ihre Ziele erreicht haben und Bilder zur Erde zurückschicken. Ein kleiner, effektiver Nuklearantrieb könnte nicht nur diese Wartezeiten verkürzen, sondern auch mit einer nuklearen Energieversorgung die "Lebensspanne" dieser Raumsonden verlängern. Sogar ein Marsfahrzeug könne mit einem Reaktor weiter über den unbekannten Planeten fahren als bei einer Energieversorgung über Solarzellen, meinen Nasa-Experten.

Doch radioaktive Brennstoffe an Bord von Raketen und Raumsonden schüren große Ängste. Lautstark äußerten sich Gegner dieser Technologie gegen den Start der Sonde Cassini, die im August 1999 mit einer Plutonium-Ladung auf die Reise zu Saturn und dessen Mond Titan geschickt wurde. Zwar hat Cassini keinen Kernreaktor als Antrieb an Bord, sondern nutzt die Hitze des hoch radioaktiven Metalls für die Stromversorgung seiner Instrumente, doch die Gegner fürchteten eine großräumige Verseuchung bei einem Fehlstart der Sonde.

Daher solle nun ein möglicher Atomantrieb nach Aussage von Experten erst nach dem Start in einer Erdumlaufbahn zusammengebaut und damit zur Kernspaltung vorbereitet werden. Dennoch vermuten andere Gegner des Projektes einen viel weiter reichenden Hintergrund. Der nukleare Raketenantrieb der Nasa sei nur ein trojanisches Pferd für die Militarisierung des Weltraums, meint Bruce Gagnon vom globalen Netzwerk gegen Atomkraft und –waffen im Weltraum in Florida.
http://warp6.dva.de/sixcms/detail.php?id=137911
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Alt 23.05.2003, 19:32   #42
Nostradamus
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Standard RE: Mission Mars

Hi!! Ich bin neu hier, und gleich auf diesen Artikel gestossen!
Zuerst muss ich mal sagen, dass man nicht alles glauben sollte, was die Herrschaften im Fernsehn so alles sagen!
Ich will damit sagen, dass das falsch ist, dass wir (erst) in hundert Jahren auf dem Mars landen werden.
Es gibt Hinweise darauf, dass wir womöclich schon längst dort waren, sonst würden die Bilder des Marsgesichts auch weiterhin gezeigt werden.Und ausserdem gibt es Fotos, auf denen man eindeutig Pyramiden erkennen kann.
Nur iegend wer will nicht, dass wir diese und auch andere Informationen erhalten, osder hat jemals einer von uns etwas
darüber in den Geschichtsbüchern gelesen, oder gesehn?
Naja, wie auch immer, es ist offensichtlich, da? wir bewusst desinformiert werden.Wietere Informationen wird jedes Mit-
glied dieses fantastischen Forums noch von mir bekommen.
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Alt 23.05.2003, 19:46   #43
Nostradamus
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Hallo, Dragonhoard!

Glaubst Du wirklich, dass der Mars eine Eiswüste ist??
Warst Du schon da??Also können wir auch glauben, dass
man auf dem Mars leben kann, weil es an uns liegt, was
wir annehmen, und sollen wir einfach annehmen, was uns
aufgetischt wird?Es gibt zum Beispiel stichhaltige Beweise dafür, dass die Deuschen schon mit UFO`s experimentiert
hatten, und dass jetzt inder Zeit auf der Area 51 schon solche
gesichtet wurden, die offensichtlich von den Amis gebaut wurden.

Cu!!
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Alt 23.05.2003, 22:32   #44
Zwirni
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Standard RE: Mission Mars

Zitat:
Original von Nostradamus
Zuerst muss ich mal sagen, dass man nicht alles glauben sollte, was die Herrschaften im Fernsehn so alles sagen!
Und auch in Büchern ....

Zitat:
Es gibt Hinweise darauf, dass wir womöclich schon längst dort waren, sonst würden die Bilder des Marsgesichts auch weiterhin gezeigt werden.
Du meinst also, wenn der Mensch nicht längst auf dem Mars war und erkundet hat was hinter dem ominösen "Marsgesicht" steckt, würde es heute weiterhin nur so vor "Marsgesicht-Verschwörungs-Theorien-und-Bildern" wimmeln? Oder anders ausgedrückt: eben weil der Mensch auf dem Mars war wird das Gesicht offiziell nicht weiter untersucht? So ganz versteh ich den Satz nicht ... Solltest du eines der beiden von mir genannten meinen (wobei beides im Endeffekt den gleichen Sinn hat) so solltest du doch bedenken, dass seit der Entdeckung des "Gesichts" in den 70ern Jahren eine Menge Zeit vergangen ist. Seit Ende der 90er Existieren bessere, höher auflösendere Fotos, die das "Marsgesicht" als simple Felsformation entlarvt haben. Mehr zum Thema findest du hier.

Zitat:
Und ausserdem gibt es Fotos, auf denen man eindeutig Pyramiden erkennen kann.
Eindeutig ... soso ... ich könnt dir mal ein Bild eines Aliens zeigen. Ist das dann auch eindeutig ein Alien? Nein, es kann auch ein Mensch in einem Alienkostüm sein (oder eine entsprechend präparierte Puppe). Die Pyramiden die du und viele andere wohl gerne sehen würden sind wie schon das Marsgesicht einfache felsformationen, die sich im Laufe von Jahrmillionen durch Erosion gebildet haben. Zudem erscheinen sie uns als Pyramiden, da wir nur unscharfe/ungenaue Bilder von oben haben. Würde die NASA oder ESA mal eine Kamera direkt davor postieren würde man sicher ein wunderschönes Gebirge sehen ...

Zitat:
Nur iegend wer will nicht, dass wir diese und auch andere Informationen erhalten, osder hat jemals einer von uns etwas
darüber in den Geschichtsbüchern gelesen, oder gesehn?
Sowas steht nicht in Lehrbüchern, da es sich eher um Grenzwissen handelt - daher wird es ja auch hier diskutiert. Und Grenzwissen gehört nicht zum Allgemeinwissen, welches aber in der Schule vermittelt wird - wenn auch mitunter "leicht" fehlerhaft. (bitte zerhackt mich jetzt nicht *fg*)

Zitat:
Naja, wie auch immer, es ist offensichtlich, da? wir bewusst desinformiert werden.
Das auf jedenfall, aber bei dir scheints ja ganz besonders gut gewirkt zu haben

Zitat:
Wietere Informationen wird jedes Mit-
glied dieses fantastischen Forums noch von mir bekommen.
*gespanntist*
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2003, 00:03   #45
Dragonhoard
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Zitat:
Original von Nostradamus
Glaubst Du wirklich, dass der Mars eine Eiswüste ist??
Warst Du schon da??
Nunja, leider war ich noch nicht da.
Aber du glaubst doch auch, dass es in der Sahara Sand gibt und es in der Antarktis kalt ist, oder nicht. Warst du schon dort?

Nur weil es auf dem Mars im Verhältnis zur Erde auf dem Mars kälter ist, heißt das ja noch lange nicht dass es unmöglich ist dort zu leben, es ist nur etwas ungemütlicher.

Was die Dinge wie Marsgesicht und Pyramiden angeht ist das sicher ein interessante und spannende Sache, aber leider ist es nicht sooo eindeutig wie du meinst. Die neuen Bilder von Global Surveyor zeigen ein doch etwas mitgenommenes Marsgesicht, das hat nicht mehr viel mit den alten Viking-Fotos zu tun.

Glaub mir, ich würde es gerne sehen wenn man eindeutige Hinweise auf "alte" Zivilisationen auf dem Mond oder dem Mars finden könnte, aber wie Zwirni schon sagte, man darf auch nicht allen Büchern glauben.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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Alt 26.05.2004, 23:39   #46
Desert Rose
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Zitat:
Studie

Zwei Monate im Bett für den Mars

Am Ende des Berliner Weltraum-Experiments waren die Kandidaten reichlich blass um die Nase, und auch ihre ersten Schritte auf dürren Beinen wirkten unsicher. Doch sie haben alles gut überstanden. Acht Wochen Liegen im Klinikbett, die vielen Untersuchungen und zum Schluss das mühsame Aufstehen im Dienst der Wissenschaft. Geblieben ist der Stolz, einen Meilenstein für die Medizin gesetzt zu haben: Den Beweis, dass es ein wirksames Trainingsgerät gegen Muskelschwund gibt. Damit rücken nicht nur bemannte Mars-Missionen näher. Auch den weltweit vielen Millionen Osteoporose-Patienten könnten die Forschungsergebnisse helfen.

Zwei Monate freiwillig nur liegen

Vor einem Jahr war es noch ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Das Berliner Universitäts-Klinikum Benjamin Franklin suchte für eine 1,4 Millionen Euro teure Weltraum-Studie 20 Männer zwischen 20 und 45 Jahren, die bereit waren, sich zwei Monate in ein Krankenhausbett zu legen. Das Gerät war von der Europäischen Weltraumagentur (ESA) für künftige Flüge zum Mars in Auftrag gegeben worden. Dadurch sollte der Muskelabbau bei der Schwerelosigkeit simuliert und ein Trainingsgerät getestet werden.

"Ich bin absoluter Science-Fiction-Fan, da war ich sofort dabei", berichtet Test-Kandidat Artur Zwirkowski. Nach Abschluss der Studie ist sein Faible für Weltraumabenteuer nur noch gewachsen. "Vielleicht habe ich mitgeholfen, dass es mal einen bemannten Flug zum Mars gibt", schwärmt der 31-Jährige Betriebswirt. Da wäre er ja so gern dabei.

Doch noch gehen Wissenschaftler davon aus, dass eine Mars-Mission mit Astronauten erst in 15 bis 20 Jahren starten kann. Studienleiter Dieter Felsenberg ist aber froh, dass zumindest das Problem des Muskelschwundes an den Beinen der Astronauten nun besser gelöst werden kann. Denn das Trainingsgerät "Galileo Space", das die Beinmuskeln der Test-Kandidaten im Liegen stählte, hat ganze Arbeit geleistet. Mit Hilfe des Vibrations-Trainings verloren sie nur zehn Prozent ihrer Muskelleistung. Im Vergleich dazu büßten die Kandidaten ohne Trainig 40 Prozent Muskelkraft ein. Damit würden ihnen nach einem ein- bis zweijährigen Flug zum Mars bei den ersten Schritten auf dem Roten Planeten sofort die Knochen brechen.

Psychische Probleme bemannter Missionen noch ungelöst

Doch auch mit dem Muskel-Trainig sind längst nicht alle Probleme von Langzeit-Missionen im All gelöst: Die Realität von Raumschiff Enterprise noch weit entfernt. Mögliche psychische Probleme von Astronauten, die monatelang auf engstem Raum miteinander auskommen müssen, sind nicht ausreichend erforscht. Und auch die Gefahren kosmischer Strahlung seien unklar, sagt Oliver Angerer, Mediziner bei der Europäischen Weltraum-Agentur ESA.

Die einjährige Studie, die demnächst im französischen Toulouse mit Frauen fortgesetzt wird, soll aber nicht allein der Zukunft dienen. "Dieses Trainingsgerät funktioniert auch bei Osteoporose-Patienten", sagt Martin Runge, Chef des Muskel- und Knochenzentrums der Aerpah- Klinik in Esslingen. Dort hat er eine Erd-Variante des Gerätes schon an älteren Patientinnen getestet - mit ersten Erfolgen.

Ulrike von Leszczynski, DPA
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Alt 27.05.2004, 09:54   #47
soul
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Kann man die Geräte etwa mit denen vergelichen, dies schon seit jahren im Teleshop zu kaufen gibt? Also muskelstimulation durch elektroimpulse ???
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Alt 08.06.2004, 14:41   #48
Desert Rose
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Zitat:
Marsflüge machen impotent

Bei künftigen Langzeitraumflügen zum Mars droht den Raumfahrern nach Ansicht des russischen Kosmonauten und Mediziners Waleri Poljakow die Zeugungsunfähigkeit. Die jahrelange Weltraumstrahlung, der Kalziummangel und der Muskelschwund drohten die Sexualfunktionen zu zerstören, sagte Poljakow am Montag in Moskau. Dort erörterten Wissenschaftler auf einer Konferenz die zu erwartenden medizinischen Probleme von Langzeitmissionen im All.

"Die reproduktive Funktion des Menschen wird auf Flügen zum Mars und zurück vollständig verloren gehen", erklärte der Kosmonaut, der den Weltrekord für den längsten Weltraumflug
mit 438 Tagen hält.

Keine präventive Sterilisation
Trotzdem vertrat Poljakow nicht den Standpunkt, dass Raumfahrer zukünftig präventiv sterilisiert werden sollten. Stattdessen schlug er vor, dass erfahrene Kosmonauten mit abgeschlossener Familienplanung zum Mars fliegen sollten. "Ich bin 62, und meine Frau lässt mich fliegen, weil sie mich sowieso nicht zurückhalten kann", sagte Poljakow nach Medienberichten. Er war in den 1990er Jahren im All.

Zur Vorbereitung auf mögliche Mars-Flüge planen russische Wissenschaftler ein Langzeitexperiment ab 2005. Sie wollen potenzielle Raumfahrer länger als ein Jahr in einer Spezialkammer in Moskau isolieren, um die psychischen und medizinischen Auswirkungen der Flüge zu erforschen.
DPA

Meldung vom 08. Juni 2004
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Alt 06.07.2004, 14:47   #49
Zwirni
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Zitat:
Als David Wolf von seinem Ausflug heimkehrt, fühlt er sich wie ein Wrack. Er ist abgemagert, seine Muskelmasse fast auf die Hälfte geschrumpft; die Knochen haben zwölf Prozent Gewicht verloren. "Ich brauchte sechs Monate, bis ich mich wieder fit fühlte, ein Jahr, bis meine Knochen wieder wie vorher waren, und zwei Jahre, bis ich mein Leben wieder geordnet hatte", berichtet der Astronaut über die Folgen seines viereinhalb Monate langen Aufenthalts auf der russischen Raumstation "Mir".

Mediziner sehen Langzeitflüge optimistisch
Einige Forscher glauben dennoch, dass der menschliche Körper auch viel längere Reisen in der Schwerelosigkeit durchstehen kann - trotz Knochen- und Muskelschwund, Rückenschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit und einer Schwächung des Immunsystems. Selbst ein dreijähriger Flug zum Mars müsse zumindest aus medizinischer Sicht nicht scheitern.
3seitiger Artikel zum Thema Langzeitflug zum Mars: http://www.geo.de/GEO/wissenschaft_n...00021089093914
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Alt 12.08.2004, 13:05   #50
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Zitat:
11. August 2004

INTERVIEW ZU NASA-MOBILEN

Marsoberfläche täuschte die Forscher

Die Nasa-Rover entdeckten auf dem Mars Spuren von Wasser - allerdings nicht dort, wo man es erwartet hatte. SPIEGEL ONLINE sprach mit dem an der Mission beteiligten Mainzer Physiker Ralf Gellert über Marswasser, Vulkangestein und die robusten Marathon-Mobile.

Auf dem Mars schwappten einst die Fluten eines Salzsees oder Ozeans - so lauteten schon im Frühjahr die Schlagzeilen zu den ersten Resultaten des Nasa-Rovers "Opportunity". Die Forscher waren ein bisschen von ihren eigenen Ergebnissen überrascht. Hatten doch Satellitenfotos vor allem an der Landestelle von "Spirit" Wasserspuren vermuten lassen.

Die Indizienbeweise lieferte vor allem die deutschen Messinstrumente an Bord des sechsrädrigen Mobils - darunter das Mainzer APXS-Instrument. Der Max-Planck-Physiker Ralf Gellert arbeitet momentan im APXs-Team in der kalifornischen Bodenkontrolle am Jet Propulsion Laboratory.

SPIEGEL ONLINE: In der aktuellen Ausgabe des Wissenschafts-Magazins "Science" beschreiben Sie mit Ihren Kollegen die Ergebnisse von Opportunitys Zwillingssonde "Spirit". Ist auch "Spirit" auf Spuren vergangenen Wassers gestoßen?
....
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