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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 28.06.2004, 12:00   #1
Desert Rose
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Standard "Außerirdischer" Fusionsreaktor gefunden

Zitat:
Montag 28. Juni 2004, 11:06 Uhr

Außerirdischer Fusionsreaktor gefunden

Tübingen (pte) - Ein internationales Wissenschaftler-Team hat unter der Leitung von Tübinger Astronomen http://www.uni-tuebingen.de Überreste eines außerirdischen Objekts gefunden. Das Objekt mit dem Namen H1504+65 hat während seines Todeskampfes offensichtlich seine gesamten äußere Hülle verloren. Der innere Kern, der früher sein "Kraftwerk" darstellte, ist jedoch noch intakt. Nach Angaben der Wissenschaftler dürfte der "Kernreaktor" erst vor kurzem abgeschaltet haben.Die sensationellen Daten haben enthüllt, dass die Oberfläche des Objekts etwa 200.000 Grad heiß ist und praktisch keinerlei Wasserstoff oder Helium aufweist. Nach Angaben der Wissenschaftler ist so etwas bisher noch niemals beobachtet worden. Nach derzeitigem Wissensstand besteht die Oberfläche hauptsächlich aus Kohlenstoff und Sauerstoff. "Wir vermuten, dass der Reaktor vor etwa einhundert Jahren, seine Kernfusion eingestellt hat", kommentiert Klaus Werner, Professor an der Universität Tünbingen.Derzeit ist das Weltraumteleskop der NASA, das Chandra Röntgenteleskop und das FUSE-Teleskop (Far Ultraviolet Spectroscopic Explorer) auf H1504+65 gerichtet um genauere Daten zu ermitteln. "Der nukleare Abfall, den wir hier beobachten, besteht aus wesentlichen Elementen des Lebens, Kohlenstoff und Sauerstoff werden in den interstellaren Raum zurückgegeben, um neue Sterne, Planteten und vielleicht sogar lebende Wesen zu bilden", kommentiert Martin Barstow von der Univerity of Leicester.Die Chandra-Daten lassen Spuren von Neon erkennen, einem erwarteten Nebenprodukt der Heliumfusion. Die größte Überraschung war jedoch das Vorhandensein von Magnesium in großer Häufigkeit. Diese Ergebnisse könnte der Schlüssel für die Zusammensetzung des weißen Zwergs H1504-65 sein und beweisen, dass Sterne, wenn sie massenreich genug sind, ihr Leben verlängern können. Durch die Fusion von Kohlenstoff zu Magnesium wäre diese "Lebensverlängerung" vorstellbar. Um bisherige Vermutungen zu beweisen, muss aber noch das letzte Teil des Puzzles gefunden werden, Natrium.Um diesen letzten Beweis aufzuspüren wird nun ein weiteres Observatorium zum Einsatz kommen, das Hubble Weltraumteleskop. Beobachtungen mit Hubble könnte den Wissenschaftlern die Antwort über den Ursprung dieses einzigartigen Phänomens geben. "Astronomen haben schon lange vorhergesagt, dass viele Sterne am Ende ihres Lebens Kohlenstoff-Sauerstoff-Kerne im Inneren bilden. Wir haben jedoch niemals erwartet, dass wir so etwas jemals beobachten können", so Jeffrey Kruk von der Johns Hopkins University.
Quelle
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Alt 28.06.2004, 13:16   #2
Katsumoto
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2004
Beiträge: 229
Standard

Gibt es keine Bilder zu dem Fusionsreaktor?
Katsumoto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2004, 17:01   #3
Nameless23
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Was?
Man hat einen angeblichen außerirdischen Fusionsreaktor mit einem Teleskop entdeckt! Woher weiß man, dass es ein Fusionsreaktor ist und wie groß ist er?

Soll das ein Planet gewesen sein?
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Alt 28.06.2004, 19:33   #4
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
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Bevor es hier noch weitere "mißverständnisse" gibt.

Zitat:
28.6.2004, 13:43 Uhr

Astronomen beobachten "nackten" Weißen Zwerg

Den heißesten und damit jüngsten bekannten Weißen Zwerg hat eine internationale Astronomengruppe jetzt eingehender untersucht. Vor seinem Verlöschen hat der Stern demnach seine gesamten äußeren Schichten abgestoßen, so dass die Forscher heute auf den nackten Kern der Sternenleiche blicken - gewissermaßen das Innere eines stillgelegten Fusionsreaktors.

"Wir haben erkannt, dass dieser Stern, auf astronomischer Zeitskala, erst vor kurzem seine Kernfusion eingestellt hat, vor etwa einhundert Jahren", erläutert Klaus Werner von der Universität Tübingen. "Wir sehen ganz eindeutig den freigelegten, heute verloschenen Reaktor, der den früher sehr hellen Riesenstern mit Energie versorgte." Werner und seine Kollegen präsentieren ihre Resultate demnächst im Fachblatt "Astronomy & Astrophysics".
......
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Der Stern, der vor 100 Jahren starb
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