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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 09.09.2012, 06:31   #21
Sakslane
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Standard

Den Bericht habe ich als regelmäßiger Nano-Zuschauer gesehen und fand ihn recht gut gemacht, wenn auch ein wenig schwarzmalerisch für Nano. Es ist ja nichts neues, dass sich Quantenphysik und Gravitation nicht so einfach zusammenbringen lassen, aber das gleich als "Kollaps der Physik" zu bezeichnen, ist doch arg übertrieben. Es gibt ja durchaus Ansätze wie Stringtheorie und Schleifenquantengravitation, die mögliche Lösungen der Quantengravitation liefern und intensiv untersucht werden.
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Alt 14.09.2012, 22:51   #22
maitreya
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Standard Urknalltheorie vs. Relativitätstheorie

Die Relativitätstheorie besagt im Kern, dass jede Messung vom Standpunkt des Beobachters abhängt. In der Physik wird von den meisten Physikern jedoch eine Ausnahme zugelassen, der Urknall. Das heißt, der Urknall wird als absolut angesehen, weil ja das ganze Universum aus einem Punkt hervorgegangen sein soll, der nicht von dem Standpunkt des Beobachters abhängt, sondern allgemeine Gültigkeit hat.

Ohne Frage kann nur eine der beiden Theorien richtig sein, weil sie sich gegenseitig ausschließen. Entweder ist jede Messung relativ, dann ist die Relativitätstheorie korrekt und die Urknalltheorie falsch. Oder der Urknall ist von jedem Standpunkt aus messbar, dann ist die Urknalltheorie korrekt und die Relativitätstheorie falsch.

Die Relativitätstheorie ist durch zahlreiche Experimente mit unterschiedlichen Messmethoden bestätigt worden. Die Urknalltheorie basiert im wesentlichen auf der Messung der Rotverschiebung und der daraus abgleiteten Expansionstheorie. Die Wahrscheinlichkeit spricht daher dafür, dass die Relativitätstheorie korrekt ist und die Urknalltheorie falsch ist.

Allerdings muss zum Widerlegen der Urknalltheorie keine neue Theorie eingeführt werden, wie zum Beispiel die "PlasmaVersum-Theorie". Man muss lediglich an verschieden Orten die Expansion des Universums messen. Die Krux liegt nun darin die richtigen Messorte zu wählen.

Die Messung der Expansion bzw. Kontraktion des Universums sollte zwischen kugelförmigen Objekten mit Rotation (Planeten, Sonnen, Quasare) meistens zu einer Expansion führen, weil rotierende Objekte einen Teil ihrer Materie in der Äquatorebene abstoßen. Für einen Beobachter ergibt sich aus der gegenseitigen Abstoßung zwangsweise eine Zunahme der Distanz.

Allerdings tritt dieses Phänomen nicht zwischen Objekten auf, deren Äquatorialebenen nicht in einer Ebene liegen (zum Beispiel zwischen unserer Milchstraße und der Andromeda-Galaxie). Zwischen ihnen ist die Expansion null oder negativ. Mit anderen Worten das Universum kontrahiert zwischen solchen Messpunkten, weil die Gravitation zwischen solchen Objekten größer ist, als die Abstoßung durch rotationsbedingte Zentrifugalkräfte.

http://en.wikipedia.org/wiki/Blue_shift

Das Vorkommen solcher Anordnungen ist deutlich seltener als rotverschobenen Objekte, weshalb diese Blauverschiebungen nicht aussreichen, um die die Urknalltheorie ins wanken zu bringen.

Ich denke, um die Urknalltheorie zu widerlegen, sollte man die Beobachtung auf Objekte ausrichten, die sehr schnell expandieren. Wenn man zwischen zwei solchen Objekten misst, sollte der Abstand schneller abnehmen als der Rest des Universums expandiert. Heiße Kandidaten dafür sind hantelförmige Monde wie Cleopatra, weil ihre Oberfläche bei gleicher Masse viel größer ist als die Oberfläche von kugelförmigen Objekten. Denn kugelförmige Objekte haben die kleinste bekannte Oberfläche im dreidimensionalen Raum. Je mehr ein Objekt von der Kugelform abweicht, umso größer die Oberfläche. Je größer die Oberfläche, umso mehr Staub kann sich anlagern (bei gleicher Rotationsgeschwindigkeit). Je mehr Staub sich anlagert, umso schneller kontrahiert der Raum dazwischen.

Auf Monden wie Cleopatra könnte man Staubkollektoren installieren und die Zunahme der Masse in Relation zur Abnahme der Sonnenmasse setzen. Wenn die Oberfläche von Cleopatra (p²-Orbital) deutlich schneller wächst, als die Sonneoberfläche (s-Orbital) an Masse verliert, dann kontrahiert zwischen diesen beiden Messpunkten das Universum. Allerdings benötigt man eine ziemlich genaue Messung, weil es um ein paar Stellen nach dem Komma geht.

Fazit:

Die Relatvitätstheorie basiert auf vielen verschiedenen Messungen und Messmethoden, daher ist sie eine ziemlich harte Theorie. Urknalltheorie und PlasmaVersum-Theorie sind wohl eher an den Haaren herbeigezogen. Ich vermute, dass Universum osziliert, also es expandiert zwischen einigen Messpunkten (s-Orbitale, kugelförmige Sonnen) sehr langsam, aber zwischen anderen Messpunkten kontrahiert es sehr schnell (p²-Orbitale, hantelförmige Monde). Die Oszilation von Orbitalen kann mit der Obitaltheorie (Quantenmechanik) und den Schrödingergleichungen beschrieben werden, daher ist keine neue Ersatztheorie für den Urknall erforderlich.
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