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basti_79 17.08.2018 20:52

Wikingerkrieger war eine Kriegerin
 
Da haben sie ein berühmtes Wikingergrab mit Schwertern und Pferden und allem drum und dran nochmal unter die Lupe genommen, und herausgefunden: die bestattete Person war eine Frau.

https://www.nationalgeographic.de/hi...-war-eine-frau

perfidulo 17.08.2018 21:11

Zitat:

Zitat von basti_79 (Beitrag 228643)
Da haben sie ein berühmtes Wikingergrab mit Schwertern und Pferden und allem drum und dran nochmal unter die Lupe genommen, und herausgefunden: die bestattete Person war eine Frau. https://www.nationalgeographic.de/hi...-war-eine-frau

Noch nie was von Brünhild gehört?

https://upload.wikimedia.org/wikiped...re%2C_1897.jpg
Zitat:

Wagner schrieb Brünnhilde, um die Bedeutung des Namens klarzumachen: Zuerst steht Brünne (Kampfpanzer), dann folgt Hild, ein Frauenname, der von einem Wort für „Kampf“ abgeleitet ist. Der ganze Name bedeutet „die in eine Brünne gekleidet kämpft“; das ist ein passender Name für eine Kampfjungfrau, wie die Walküren der nordischen Mythologie.

Lawrence P. W. 19.08.2018 22:08

Ja, wenn man klassische historische Überzeugungen noch einmal prüfend unter die Lupe nimmt, kommt man zu überraschenden anderen Ergebnissen.
Glückwunsch zu diesem Wendepunkt der Geschichte.

ElLobo1 20.08.2018 11:17

Zitat:

Zitat von Lawrence P. W. (Beitrag 228687)
Ja, wenn man klassische historische Überzeugungen noch einmal prüfend unter die Lupe nimmt, kommt man zu überraschenden anderen Ergebnissen.
Glückwunsch zu diesem Wendepunkt der Geschichte.

Wie man an diesem Beispiel sieht, kann sehr leicht bisher als gesichert geltendes verworfen werden.
Da fragt man sich doch gleich, was noch so alles in der Geschichte falsch dargestellt wird, obwohl es ja scheinbar dem wissenschaftlichen mainstream nach zweifellos "erwiesen" ist.

Darum:
Glaubt niemals etwas hundertprozentig, wenn es die Vergangenheit betrifft, denn alles könnte doch ganz leicht völlig anders gewesen sein :)

Acolina 20.08.2018 13:05

Zitat:

Zitat von ElLobo1 (Beitrag 228695)
Wie man an diesem Beispiel sieht, kann sehr leicht bisher als gesichert geltendes verworfen werden.
Da fragt man sich doch gleich, was noch so alles in der Geschichte falsch dargestellt wird, obwohl es ja scheinbar dem wissenschaftlichen mainstream nach zweifellos "erwiesen" ist.

Darum:
Glaubt niemals etwas hundertprozentig, wenn es die Vergangenheit betrifft, denn alles könnte doch ganz leicht völlig anders gewesen sein :)

Die Erkenntnisse zur Wikingerkönigin zeigen schön, was Wissenschaft ausmacht: Neue Belege führen zu neuem Wissen, zur Anpassung der Theorien über unsere Welt. Im Gegensatz zur Religion gibt sich Wissenschaft nicht als Hüterin einer universellen und unveränderlichen Wahrheit, Wissenschaft ist eine kontinuierliche und niemals vollständig abgeschlossene Suche nach immer neuen Wahrheiten.

Das Zauberwort heißt Belege. ;)

Kurz: Die Geschichte mit der Wikingerkönigin widerlegt sehr schön die unter Pseudowissenschaftlern so beliebte Behauptung, Wissenschaft sei starr und lehne neue Erkenntnisse ab. Im Gegenteil, neue Erkenntnisse sind willkommen, nur müssen sie auch entsprechend intersubjektiv nachvollziehbar belegt werden.

Und glauben sollte man sowieso nie etwas, Glaube und Wissenschaft sind ein Widerspruch ;)

basti_79 20.08.2018 13:21

Zitat:

Zitat von Acolina (Beitrag 228703)
Das Zauberwort heißt Belege. ;)

Strenggenommen nicht. "Belege" ist ein Begriff aus den Untiefen der Geisteswissenschaft. Der Zauber nennt sich "wissenschaftliche Methode", und die fußt auf dem Experiment. Ein "Beleg" ist erst einmal eine "Fundstelle", und Papier ist bekanntlich geduldig.

perfidulo 20.08.2018 13:56

Zitat:

Zitat von basti_79 (Beitrag 228705)
Strenggenommen nicht. "Belege" ist ein Begriff aus den Untiefen der Geisteswissenschaft. Der Zauber nennt sich "wissenschaftliche Methode", und die fußt auf dem Experiment. Ein "Beleg" ist erst einmal eine "Fundstelle", und Papier ist bekanntlich geduldig.

Mag sein, dass es ein Konzept aus den Geisteswissenschaften ist, die es damals allerdings ebensowenig gab, wie Naturwissenschaften.
Aber es ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man nicht etwas frei erfinden darf, sondern eine "Quelle" angeben muss, was ja Geisteswissenschaftler exzessiv praktizieren. Dann kommt die Quellenkritik, womit man die Menge an Literatur weiter erhöhen kann.

Naturwissenschaftliche Methoden in der Archäologie, die noch als Geisteswissenschaft gilt (!) beruhen bislang im wesentlichen auf Sachzeugnissen. Gebäude, Gräber, Müllgruben und was man dergleichen meist im Boden findet. Manchmal einen ganzen Dinosaurier.
Experimentelle Methoden kommen erst in neuerer Zeit ins Spiel, wenn man versucht die Befunde nachzuahmen. Es wurden ja selten Einzelheiten zum Herstellungsprozess überliefert, so dass man eben versuchen muss das in der Praxis herauszufinden. Etwa der Transport der Monolithen in Stonehenge oder der Bau der Pyramiden.
Aber Esoteriker werden das nie als Beleg akzeptieren.

querdenkerSZ 20.08.2018 15:38

Zitat:

Wie man an diesem Beispiel sieht, kann sehr leicht bisher als gesichert geltendes verworfen werden.
Da fragt man sich doch gleich, was noch so alles in der Geschichte falsch dargestellt wird, obwohl es ja scheinbar dem wissenschaftlichen mainstream nach zweifellos "erwiesen" ist.

Hm,
und wer hat das aufgedeckt...irgendein Schwurbler....Nein der pöse wissenschaftliche mainstream......
Das belegt nur das die Wissenschaft im Gegensatz zu dem was Schwurbler behaupten sich sehr wohl ständig selber überprüft und auch keinerlei Probleme hat sich zu korregieren und Fehler zuzugeben....

ElLobo1 20.08.2018 20:05

Zitat:

Zitat von perfidulo (Beitrag 228708)
Etwa der Transport der Monolithen in Stonehenge oder der Bau der Pyramiden.
Aber Esoteriker werden das nie als Beleg akzeptieren.

Das Problem dabei ist, dass die Wissenschaftler immer davon ausgehen, die alten Völker haben alles primitiv ohne Maschinen gelöst.
Dabei sind Erfindungen wie etwa von DaVinchi sicherlich bereits vor tausenden Jahren zum Einsatz gekommen.
Freilich wird man dafür selten Belege finden, trotzdem kann es sehr leicht riesige Maschinen mit Wasserkraft oder gar Windkraftwerke gegeben haben. Dazu muss man gar keine Ausserirdischen bemühen, nur den menschlichen Erfindungsgeist, doch der wird ja von offizieller Seite immer ausgeklammert, und damit den "Esoterikern" überlassen, die damit oft der Wahrheit sicherlich sehr viel näher kommen als "renommierte Wissenschaftler", und trotzdem als unseriös abgetan werden...

ElLobo1 20.08.2018 20:09

Zitat:

Zitat von querdenkerSZ (Beitrag 228710)
Hm,
und wer hat das aufgedeckt...irgendein Schwurbler....Nein der pöse wissenschaftliche mainstream......
Das belegt nur das die Wissenschaft im Gegensatz zu dem was Schwurbler behaupten sich sehr wohl ständig selber überprüft und auch keinerlei Probleme hat sich zu korregieren und Fehler zuzugeben....

Es gibt auch intelligente Maistream-Leute, die selbstständig denken :)
Gott sei Dank!
Habe das nie bestritten...
Diesen Leuten verdanken wir vieles. Doch leider ist es nach wie vor so, dass Wissenschaft nur von Wissenschaftlern ausgeübt werden kann, um ernst genommen zu werden :(


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