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-   -   Deutschlandfunk Kultur: Wählt AfD, weiter wie bisher! (http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=24543)

basti_79 09.10.2017 18:30

Deutschlandfunk Kultur: Wählt AfD, weiter wie bisher!
 
Zitat:

Das einzig erstrebenswerte Ziel bei Meinungsverschiedenheiten schien immer zu sein, am Ende bei einem Konsens anzukommen, aber ist dieser Konsens wirklich stets erstrebenswert in der Politik, und wird sich jetzt in Deutschland alles ändern durch die AfD, wie so viele sagen?
Was für ein Blödsinn. Dass man die nicht rauswirft...
  1. Der Konsens der Politik ist festgeschrieben. Das nennt man "Verfassung".
  2. Da die AfD dasselbe Programm hat wie die anderen Parteien, wird sich auch nichts ändern

Zitat:

Viel wichtiger als Konsense sind meines Erachtens Verstehensprozesse, warum wir mit wem nicht einer Meinung sind, dass wir stärker auf der argumentativen Ebene nachvollziehen, was eigentlich hier vorliegt, welche Art von Konflikt um Ziele, um Mittel, und wie wir vielleicht auch uns besser hier einordnen und gegenseitig verstehen können, ohne uns ständig, viel zu oft gewiss auch, Entlastungszuschreibungen zukommen zu lassen im Sinne von: mit diesen Menschen kann man nicht diskutieren, die sind unvernünftig, die sind ungebildet, die sind Versager und Schlimmeres et cetera.
"Verstehensprozesse" muss das sein, was bei den Eliten nicht mehr abläuft.

Zitat:

Es gab zu meiner Studentenzeit – das ist jetzt schon ein bisschen, aber nicht lange her [ca. 10 Jahre] – stärkere, intensivere, hitzigere öffentliche Kontroversen auch, die an Hochschulen ausgetragen wurden.
Da würde ich gerne fragen, was das Ergebnis gewesen wäre. Ich vermute: "Weiter wie bisher!". Die Geisterwissenschaftlerin ist in Österreich hängengeblieben, dort hat man noch nie etwas anderes herausgefunden.

Zitat:

Das sollte man viel stärker auch in die Gesellschaft hineintragen und zeigen, wie man zivilisiert auch uneinig sein kann.
In der BRD tut das die Politik. Beispielsweise sind schätzungsweise 10% der Bevölkerung der Überzeugung, dass "SGB-II-Maßnahmen" und auch Arbeitsverhältnisse, die unter dem entsprechenden Psychoterror aufgenommen wurden, Zwangsarbeit sind, die eigentlich verboten ist. Die Behörden (und auch die Medien und die "Hochschulen") reagieren darauf, indem sie diese Millionen ganz zivilisiert ignorieren und weitermachen wie bisher.

Zitat:

Es gibt keine natürliche Autorität für Meinungen.
:et2:

Was für ein Unsinn. Es gibt vielleicht "keine natürliche Autorität", aber Menschen, die sich solche Autorität anmaßen, und die sie mit allen Mitteln durchzusetzen versuchen. Was man auch auf keinen Fall in Frage stellen darf, nicht einmal im Pseudoliberalismus der "Hochschulen" (gemeint sind natürlich die Geisterwissenschaften).

Aus fadenscheinigen Gründen rauswerfen, Institut dichtmachen, und dann nochmal fragen, ob es hier "keine natürliche Autorität für Meinungen" gibt. Wenn sie dann immer noch denselben Blödsinn erzählt, würde ich ihr sogar glauben, dass sie den Blödsinn selber glaubt.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/...icle_id=397757

Lupo 09.10.2017 18:41

Zitat:

Zitat von basti_79 (Beitrag 221859)
Wenn sie dann immer noch denselben Blödsinn erzählt, würde ich ihr sogar glauben, dass sie den Blödsinn selber glaubt.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie empfindlich du gegenüber anderer Leute "Blödsinn" bist, wo du selbst so oft den unglaublichsten und absurdesten Blödsinn ablässt
=>

Zitat:

Zitat von basti_79 (Beitrag 221859)
Da die AfD dasselbe Programm hat wie die anderen Parteien,[...]


Was für ein unglaublicher Schwachsinn

basti_79 09.10.2017 18:52

Zitat:

Zitat von Lupo (Beitrag 221862)
Zitat:

Da die AfD dasselbe Programm hat wie die anderen Parteien,[...]
Was für ein unglaublicher Schwachsinn

Ja, man kann da natürlich noch ein bisschen differenzieren. z.B. so etwas sagen wie:

"Wenn man die wichtigsten Teile - z.B. Position zu 'Agenda 2010' und Zwangsarbeit im Allgemeinen, zukünftige Anforderungen an die Bürger, Menschen- und Gesellschaftsbild - ausser Acht lässt, kann man zwischen den einzelnen Parteiprogrammen noch Unterschiede ausmachen."

Ich wollte sagen: in allen wesentlichen Aspekten, insbesondere etwa in "der Behandlung der Flüchtlingsfrage", bei "der Zukunft der Digitalisierung", bei "Umwelt und Naturschutz" und "bei Arbeit und Bildung" (was ja anerkanntermaßen wichtige Themen sind - obwohl ich selber die Frage nach Flucht und Migration ganz nach hinten stellen wollte, weil sie nämlich überwiegend ein mediales Phänomen ist) sind die Parteiprogramme inhaltlich beinahe Deckungsgleich. Scheinbar haben dort alle Parteien ostentativ vermieden, überhaupt irgendwelche Distinktionsgewinne zu erzielen, und diese erst recht nicht versucht, durch unterschiedliche Inhalte zu erzielen.

Anscheinend ist für die breite Mehrheit der Basisgruppen der etablierten Parteien das Wesentliche schon erreicht, wenn sich ein Parteiprogramm nur im "Wording" von dem der Konkurrenzparteien unterscheidet. Ich weiß nicht, wie man so etwas nennt, aber "Politik" würde ich es nicht nennen.

Lupo 09.10.2017 20:03

Was für ein Unsinn...... :rolleyes:

Venkman 10.10.2017 11:46

Zitat:

Zitat von Lupo (Beitrag 221862)
Ich bin immer wieder erstaunt, wie empfindlich du gegenüber anderer Leute "Blödsinn" bist, wo du selbst so oft den unglaublichsten und absurdesten Blödsinn ablässt

Ja, wahrscheinlich weil Selbstkritik/Selbstreflexion nicht gerade zu seinen Tugenden zählt...;)


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