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Alt 22.10.2008, 17:00   #1
perfidulo
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Standard Schutz gegen Handystrahlung

Eine E-Mail hat mich auf folgende Seite aufmerksam gemacht.

http://www.ewall.eu/ueber_e-wall.html

Zitat:
Die negativen Belastungen elektromagnetischer Strahlung - die beim tragen eines Handys am Körper erhöht sind und die beim telefonieren besonders stark sind - können durch die eWall-Tasche minmiert werden. Vermeiden Sie irreversible Zell- bzw. Stoffwechselveränderungen und beugen Sie Krebs vor. Schützen Sie sich und Ihre Kinder, indem Sie vorsorgen.
Ganz modisch mit nanaobehandeltem Silber.

Gerade zu göttlich der Eiertest

http://www.ewall.eu/eiertest.html

Man fragt sich was, da eigentlich bewiesen werden soll, denn der entsprechende Versuch mit dem teuren Säckchen fehlt.

Schon die Idee, daß der Anruf von einem Handy zum anderen quasi Luftline gehe, ist obernaiv. Wozu gibt es denn die gefährlichen Antennen auf den Dächern?

Absahner, die aus der Strahenangst ihrGeschäft machen. Die Decken gegen Erdstrahlen laufen eben nicht mehr so gut.
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Alt 22.10.2008, 19:47   #2
Sporidium
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Die Grenzwerte (elektromagnetischer Strahlung), ob die nun verbindlich sind oder nicht, können in manchen Situationen deutlich überschritten werden. Als Bsp., 10 oder mehr Leute, mit nem eingeschalteten Handy, in nem Eisenbahnwagon.

Geändert von Sporidium (22.10.2008 um 19:50 Uhr).
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Alt 22.10.2008, 20:13   #3
basti_79
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Sporidium, gib bitte eine Quelle für diese Behauptung an.
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Alt 22.10.2008, 21:04   #4
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Sporidium Beitrag anzeigen
Die Grenzwerte (elektromagnetischer Strahlung), ob die nun verbindlich sind oder nicht, können in manchen Situationen deutlich überschritten werden. Als Bsp., 10 oder mehr Leute, mit nem eingeschalteten Handy, in nem Eisenbahnwagon.
Das erscheint mit wenig plausibel. Natürlich senden die Handys mit höherer Leistung, wenn sie in einem geschlossenen Raum sind. Aber sie sind ja nicht alle an einer Stelle und die Leistung nimmt mit der 3 Potenz ab.
Außerdem haben die Züge, in denen geballt Handys benutzt weren inzwischen Transponder.
Ich hätte da mehr Bedenken, wenn 9 Leute gleichzeitig in einem Auto telefonieren. Vor allem beim Fahrer ist Vorsicht angebracht.
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Alt 22.10.2008, 23:33   #5
harry
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Klapp-, schieb- oder drehbare Handys müssen zum telefonieren oder zum entgegennehmen eines Gesprächs vor Gebrauch kurz aus der aufgesetzten Tasche genommen werden. Während des Gesprächs befindet sich das Handy wieder in der aufgesetzten Tasche.

Dumme Frage, wie telefonier ich mit dem Handy in dem Säckchen wos doch die Strahlung blockt?
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Alt 23.10.2008, 00:52   #6
Sporidium
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ach hätt ich bloss meine Klappe gehalten....yay Spor....
Evt. is ja n mr. DIN TÜFF hier oder sowas in der Art....
Spor...halts MAUL lol...
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Alt 23.10.2008, 00:58   #7
basti_79
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Ne einfache Quelle würd ja erstmal reichen... Nur halt nicht einfach frei von der Leber weg irgendwelches halbgare Zeug und so...
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Alt 23.10.2008, 11:18   #8
Sporidium
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Das hab ich glaube ausm Fernsehen : S, weiss nich ob die Strahlung sich reflektiert hat? in Zusammenhang mit
Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Natürlich senden die Handys mit höherer Leistung, wenn sie in einem geschlossenen Raum sind.
Das kann dann wohl grenzwertverletzende Streupunkte bzw. Reflektionen ergeben.
Würde also auch an der Art des geschlossenen Raumes liegen(Beton oder Blech usw.)

Wie funktioniert so ein Transponder?, würde der sowas verhindern?

NAja : P früher war es wohl noch schlimmer mit nem Knochenhändy oder anderen berüchtigten Exemplaren wo man munkelt die würden noch in nem ermm: D Atombunker funktionieren.
Ich glaub 10 davon in nem Wagon würden nich nur die Grenzwerte verletzen sondern da würden auch die Zahnblomben der Passagiere summen : D



evt. suche ich mal später was ausm i-net, eigl. sollte die Untersuchung zu finden sein hmm
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Alt 23.10.2008, 11:57   #9
Al_Nikta
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Zum Thema Strahlen:

Ich habe hier zuhause aus versehen ein kleines Strahlungslabor eingerichtet.

Zunächst einmal lag mein Handy an den Boxen am Computer, die Boxen Standen am Monitor und mein Monitor steht an der Wand zur Küche, in der, an der selben Stelle die Mikrowelle steht.

Handy klingelt - Boxen spielen verrückt
Boxen sind an - Monitor wird grün
Mikrowelle ist an - Monitor flackert

Wenn man dies alles an einem Tag erlebt, fällt einem schon mal richtig auf mit wie viel Strahlung, die auf elektromagnetische Felder (auch unsere Gehirn) Einfluss nimmt, wir um geben sind.

Was passiert eigentlich mit der Box, wenn man 10 Handys gleich zeitig zum
klingeln bringt ?

Strahlung ist überall, vermutlich (nur ein Gedankenzug) erleiden deshalb immer mehr Menschen Krebs.

Kann mir das mit der Mikrowelle einer genauer interessieren. Ein Kraftfeld durch die Wand hindurch finde ich schon heftigst.
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Alt 23.10.2008, 12:17   #10
basti_79
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"ausm Fernsehen" ist keine Quelle.

Es gibt da mehrere mögliche Arten und Weisen, das zu betrachten:

Erstmal gibt es einen Grenzwert der Leistungsabgabe pro Mobiltelefon. Wenn ich mich recht erinnere, liegt der bei 4 W, plus einer Bedingung, die eine sehr speziell gemessene Modellbelastung begrenzt (siehe Link unten: SAR 2 W/kg). Handys mit mehr Leistung erhalten schlicht keine Zulassung und sind damit nicht auf normalem Wege (Laden, Versand etc.) erhältlich. Diese Grenze ist eine recht plausible Maßnahme, um mögliche Gesundheitsschäden zu verhindern, und garantiert nicht zu hoch gesetzt. Handys funktionieren mit dieser Leistung, und die Leute fallen nicht tot um, wenn man sie benutzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/SAR_(Physik)

Sollte man zwei Handys gleichzeitig benutzen, wird dieser Grenzwert möglicherweise überschritten. Dies führt offenbar weder zum sofortigen Tod noch zu Gesundheitsschäden.

Dann gibt es allgemeine Grenzwerte für EM-Wellen, die die höchste Exposition angeben, bei der man sich sicher ist, keine Schäden befürchten zu müssen. Wie willkürlich die gewählt werden, kann man daran sehen, wie sehr sie sich zwischen Staaten unterscheiden.

Die deutschen Grenzwerte sind da für Handys: 1.375*sqrt(f/MHz) V/m und 0.0037*sqrt(f/MHz) A/m.

http://bundesrecht.juris.de/bimschv_26/anhang_1_14.html

Sicher ist, dass auch die Mißachtung des höchsten dieser Grenzwerte nicht dazu führt, dass auffällig viele Leute tot umfallen oder krank werden.

Die Frage ist jetzt, was will man erreichen:

a) aus Angst tiefere Grenzwerte einführen und erzwingen

oder

b) damit Leben, dass manchmal Grenzwerte überschritten werden, niemand davon nachweislich zu schaden kommt, und sich um wichtigeres Kümmern?

Nur mal so als beispiel: jedes Jahr sterben in Deutschland ein paar tausend Leute im Straßenverkehr. D.h. jedes Jahr, in dem Mobilfunkgegner ihren heiligen Krieg um Deutungsmöglichkeiten bei einzelnen Erkrankten führen, ignorieren sie, dass eine andere Technologie sehr effizient und völlig ohne ihren Widerspruch Leute ums Leben bringt.

Mehr dazu läßt sich im Spiegel-Artikel "der Hamster ist Zeuge" lesen. Ich würde darum bitten.
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