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Mysteriöse Orte Bermuda-Dreieck und andere Orte, an denen anscheinend nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

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Alt 14.07.2008, 15:45   #1
röhliekla
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Standard Wintersonnenwende am Hohlen Stein bei Ölsen

Hallo,
wen das Wetter mitspielt besuche ich seit Jahren am 21.12 den Hohlen Stein bei Ölsen.
Genau 12°°Uhr scheint die Sonne durch die Öffnung im Felsriff.
Ich nehme an das diese durch Menschenhand geschaffen wurde.

Es grüßt
Klaus
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Alt 14.07.2008, 18:53   #2
perfidulo
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Zitat:
Zitat von röhliekla Beitrag anzeigen
Hallo,
Hohlen Stein bei Ölsen
Jetzt mußt Du nur noch sagen wo das ist. Oder willst Du allein hin?
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 14.07.2008, 19:25   #3
röhliekla
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Hallo perfidulo,
der Hohle Stein befindet sich etwa 500m hinter dem Ort Ölsen in Richtung Bad Gottleuba links der Straße in einer Rechtskurfe etwa 50m im Wald.
Ölsen liegt im Osterzgebirge etwa 20km südlich von Pirna.
Habe da im letzten Jahr eine schöne Serie über 20min mit dem ganzen durchlauf fotografiert.

Es grüßt Dich
klaus
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Alt 17.07.2008, 12:37   #4
Björni
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Bestimmt besser als Sommer-oder Winter-Sonnenwende wo fast nur i.welche Metaller , Braunen Kompanen und Hippies sind , und vielleicht noch ein ganz kleiner echter Heiden
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Alt 20.07.2008, 09:41   #5
goetterhand
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Hallo Klaus,

wir sollten unbedingt miteinender ins Gespräch kommen.
www.goetterhand.de

Gruß Götterhand

(edit: Link entstellt, Werbung)
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Alt 20.07.2008, 14:53   #6
basti_79
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Um eine Linie im Raum festzulegen, braucht man zwei Punkte. Ein einzelner Punkt (wie z.B. ein Guckloch) legt keine Linie fest, der andere Punkt wird durch die Position des Kopfes festgelegt.

Alle anerkannten prähistorischen "Observatorien" (z.B. Stonehenge oder manche Pyramiden) zeichnen sich dadurch aus, dass der Bau eben zwei solcher Punkte beinhaltet.

Das Loch bei Ölsen ist nur ein Punkt.

Götterhand macht sich immerhin die Mühe, einen zweiten Punkt zu suchen, und dann zu behaupten, die Sonne würde selber nicht so genau wissen, auf welcher Höhe (Winkel) sie zur Sonnenwende steht, wenn der zweite Punkt eben nicht mit der Sonne auf einer Linie liegt.

Dennoch darf er hier keine Werbung für seine Homepage machen.

Schöne Fotos aber.
__________________
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Alt 20.07.2008, 18:22   #7
goetterhand
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Hallo Basti 79,

bei einem großen Felsentor hast du mit deinen zwei Punkten sicherlich recht. Bei einem kleinen Loch nur bedingt. Vielleicht findet Klaus ja noch einen Visier- oder Markenstein.
Aber auch ein Felsentor erscheint nur solange groß, wie man dicht vor ihm steht. Aus der Distanz wird auch ein Felsentor irgendwann klein, siehe Martinsloch.
Klaus hat sich jedenfalls aufgerafft und den Versuch unternommen der Bestimmung des Tores auf den Grund zu gehen. Von seiner Sorte sollte es mehr geben. Ich bin mir sicher er hat die Bestimmung des Tores gefunden. Wenn er sich mit uns in Verbindung setzt, (nur deshalb unsere Adresse) verraten wir ihm sogar wie er durch das Tor die Sommersonnenwende fotografieren kann und geben Tips wie er noch mehr solche Objekte findet.

Wie wäre es Basti, hättest du nicht auch Lust auf eine Entdeckerfahrt in die Berge? Mein Wort darauf, es gibt noch reichlich Objekte zu finden.
Zur Zeit recherchieren wir im Internet und stellen eine Kartei zusammen. Bei Bedarf sage uns die Gegen und wir sagen dir Objekte, die überprüft werden müßten.
Solltest du jedoch selbst Objekte kennen sind wir selbstverständlich auch für Hinweise dankbar.

Mit den besten Grüßen
Götterhand
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Alt 20.07.2008, 19:12   #8
röhliekla
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Hallo,
einen Richtstein gibt es da nicht,es gibt zwar einen Stein der wird aber erst von den Sonnenkegel berührt befor die Sonne wieder hinter dem Felen verschwindet.
Anbei Bilder vom letzten Jahr,waren diesmal 3m zurück gegangen um da
die Sache besser zu sehen,deshalb steht die Sonne nicht direkt im Felsendurchbruch.
Einige Meter dahinter geht es wieder steil Bergab, also auch kein Richzstein mehr.

Es grüßt
Klaus
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Alt 20.07.2008, 19:49   #9
basti_79
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Die Sache mit den zwei Punkten und auch dem kleinen Loch ist folgende: wenn ich mir aussuchen darf, wie ich durch das Loch gucke (weil mir diese Wahl durch den fehlenden zweiten Punkt freigestellt ist), kann ich mir den Blickwinkel an einer sehr großen Zahl der Tage so wählen, dass ich die Sonne sehe. z.B. kann ich recht oft durch mein Fenster (oder auch durch die Streben des Balkongitters) die Sonne sehen. Niemand würde behaupten, das Haus oder der Balkon wäre nach astronomischen Gesichtspunkten gebaut.

Hier wäre man am besten mit einer Gegenprobe beraten: Wenn ich durch das Loch auch an nicht-Sonnenwendtagen die Sonne sehen kann und der einzige Unterschied der Standort ist, fehlt einer der zwei Punkte.

Genaugekommen guckt hier also jemand zur Sonnenwende durch ein Loch. Das ist außergewöhnlich, aber kein Hinweis auf prähistorische Bautätigkeiten.

Was die "Überprüfungen" angeht, Götterhand:

Ich gehe gerne mal Wandern, auch gerne hier in der Gegend (Mittelhessen). Wir können auch gern mal zusammen wandern (oder Götterhände suchen) gehen, wenn es dir Spaß macht und mich nicht allzu sehr belastet. Das ist nicht der Punkt.

Leider ist es nämlich nicht Überprüfung genug, festzustellen, dass zwei Punkte zu gewissen Zeitpunkten mit der Sonne auf einer Linie liegen. Erstmal bin ich mir sicher, dass das bei einer ganzen Menge der möglichen Punktepaare der Fall ist, und zweitens bin ich mir auch sicher, dass zumindest deine Meßvorschriften, da nicht an meine Bedürfnisse heranreichen. Wenn ich mich recht erinnere, hast du die Höhe des Sonnenstandes zur Wintersonnenwende mal um ein paar Grad korrigiert, als die Steine gerade mal nicht so standen, wie sie hätten sollen.

Zusätzlich wäre nötig, nachzuweisen, dass man hier tatsächlich ein prähistorisches Artefakt vor sich sieht. Bei Stonehenge ist das offensichtlich. Bei den "Götterhand-Funden" nicht.

Insofern frage ich mich, was eine solche Suche an Information bringen soll. Dass du überall Observatorien siehst, weiß ich ja mittlerweile. Insofern würde das nur beweisen, dass du auch in anderen Gegenden als der Oberlausitz Observatorien siehst, was mich persönlich jetzt nicht besonders wundern würde. Über das Verhalten von Steinzeitmenschen sagt uns das z.B. gar nichts.
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Alt 20.07.2008, 22:11   #10
goetterhand
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Ja, die Bestimmung einer Sonnenwende auf den Tag genau ist allein anhand von Sonnenbeobachtung mittels Peilung so gut wie unmöglich.
1. Sonnenlicht blendet das ungeschützte Auge
2. Die große Lichtquelle der Sonne erzeugt diffuse Schatten
3. Wetter ist nicht immer optimal
4. Egal wie spitz der Stein oder klein das Loch, die Sonne ist zu groß und bewegt sich zu langsam um nur einen einzigen Tag sichtbar zu sein.
5. Die Sonne verharrt zur Sonnenwende ca. 10 Tage scheinbar unbeweglich an einem Ort

Gilt übrigens auch für Stonehenge, Goseck und Himmelsscheibe Nebra

(Quelle. Prof. Dr. Wolfhardt Schlosser, Sterne und Steine)

Es hat daher entweder nicht die Rolle gespielt eine Sonnenwende auf den Tag genau festzustellen oder es gab eine Hilfsregel um die Freudenfeuer taggleich zu entzünden. Als Regel vorstellbar wäre zum Beispiel: der erste Vollmond oder Neumond nach erscheinen der Sonne in den Sichtlöchern (siehe auch Himmelsscheibe Nebra). Eine solche Regel enthielte gleichzeitig einen Puffer für unterschiede durch Toleranzen zwischen den einzelnen Peilobjekten (z.B. große Löcher, kleine Löcher).

Ich kann immer nur betonen geht, seht es euch ein Jahr lang an und dann wiederholt eure Zweifel.

Was das Tor von Klaus angeht, kann festgestellt werden. Grundvoraussetzung für die Sonnenbeobachtung war eine feste Peileinrichtung, ob aus Holz oder Stein war unerheblich. Auch Mischformen sind vorstellbar.

Diese Grundvoraussetzung ist erfüllt.

Wichtig wäre festzustellen:
1. Gibt es weitere Beobachtungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel, der Sommersonnenwende oder des Frühlings-/Herbstanfangs (Sommersonnenwende dürfte vorhanden sein)?
2. Gibt es archäologische Funde im Umfeld des Standortes (auch weiteres Umfeld)?
3. Besitzt der Platz Besonderheiten (Wall, Steinhügel, Steinmulden, Opferschalen etc.)?
4. Ist der Standort oder Örtlichkeiten in der Nähe mit Sagen behaftet (Teufel/Hexen/Heilige)?
5. Deuten Flur- oder Ortsnamen auf ein vorchristliches Heiligtum?


Gruß Götterhand

Geändert von goetterhand (20.07.2008 um 22:30 Uhr).
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