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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 16.08.2007, 09:29   #1
anna_weiss
Grünschnabel
 
Registriert seit: 16.08.2007
Beiträge: 1
Standard Wer hat seltsame Zufälle erlebt?

Wer kennt das nicht: Man denkt an einen bestimmten Song und prompt läuft er im Radio. Am anderen Ende der Welt trifft man plötzlich auf alte Bekannte. Ein nächtlicher Traum wird bald darauf Wirklichkeit. Die Schlange an der Kasse, in der man wartet, ist immer die langsamste. Nur knapp entgeht man einem schlimmen Unglück. Alles Zufall oder Schicksal?

Als Diplomarbeit beschäftige ich mich mit dem Phänomen „Zufall“ und suche daher nach Menschen, die mir von ihren Erfahrungen mit dem Zufall berichten.
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Alt 17.08.2007, 19:40   #2
Tim
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Registriert seit: 17.06.2002
Beiträge: 704
Standard RE: Wer hat seltsame Zufälle erlebt?

Zitat:
Original von anna_weiss
... Die Schlange an der Kasse, in der man wartet, ist immer die langsamste. Alles Zufall oder Schicksal?
Oh, da kann ich helfen. Mit Zufall oder Schicksal hat dies nicht viel gemein.
Entweder ist die Kassiererin zu langsam oder jeder zweite Bezahlt da mit Karte.
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Alt 18.08.2007, 07:43   #3
aussie
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Registriert seit: 27.07.2007
Beiträge: 147
Standard

Hallo!

Weil mich der Zufall immer so nervte, dass ich ständig ne rote Ampel vor mir hatte, hab ich mal aus Jux einige Wochen die Ampel-Phasen mit geschrieben (ja, ja, krank, ich weiß ).

Dabei kam heraus, dass ich über 60% rot oder gelb-rot hatte. X(

Mein Schwipp-Schwager hat mir dann was von Murphys Law erzählt. Was negative Dinge angeht, so könntest du auch mal dort recherchieren. Macht bestimmt Sinn. Dabei wird sicher herauskommen, dass gerade diese nicht positiven Vorkommnisse eben anders bemerkt werden.
__________________
cogito ergo sum - demnach kann es also keine Rechten geben! cool!!!!
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Alt 18.08.2007, 07:57   #4
Tim
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Beiträge: 704
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Die hier etwa:


Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen.
Das, was Du suchst, findest Du immer an dem Platz, an dem Du zuletzt nachschaust.

Egal, wie lange und mühselig man versucht, einen Gegenstand zu kaufen, wird er, nachdem man ihn endlich gekauft hat, irgendwo billiger verkauft werden.

Die andere Schlange kommt stets schneller voran.

Um ein Darlehen zu bekommen, muß man erst beweisen, daß man keines braucht.

Alles, was Du in Ordnung zu bringen versuchst, wird länger dauern und Dich mehr kosten, als Du dachtest.

Wenn man lange genug an einem Ding herumpfuscht, wird es brechen.

Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.

Maschinen, die versagt haben, funktionieren einwandfrei, wenn der Kundendienst ankommt.

Konstruiere ein System, das selbst ein Irrer anwenden kann, und so wird es auch nur ein Irrer anwenden wollen.

Jeder hat ein System, reich zu werden, das nicht funktioniert.

In einer Hierarchie versucht jeder Untergebene seine Stufe der Unfähigkeit zu erreichen.

Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es noch einmal zu machen.

Sind Sie im Zweifel, murmeln Sie. Sind Sie in Schwierigkeiten, delegieren Sie.

Alles Gute im Leben ist entweder ungesetzlich, unmoralisch, oder es macht dick.

Murphys goldene Regel: Wer zahlt, schafft an.

Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.

Eine Smith und Wesson übertrumpft vier Asse.

Hast Du Zweifel, laß es überzeugend klingen.

Diskutiere nie mit einem Irren - die Leute könnten den Unterschied nicht feststellen.

Freunde kommen und gehen, aber Feinde sammeln sich an.

Schönheit ist nur oberflächlich, aber Häßlichkeit geht durch und durch.

Um etwas sauberzumachen, muß etwas anderes dreckig werden. (Aber Du kannst alles dreckig machen, ohne etwas sauber zu bekommen.)

Jedes technische Problem kann mit genügend Zeit und Geld gelöst werden. (Du bekommst nie genug Zeit und Geld.)

Wenn Baumeister Gebäude bauten, so wie Programmierer Programme machen, dann würde der erste Specht, der vorbeikommt, die Zivilisation zerstören.

Ein Computerprogramm tut, was Du schreibst, nicht was Du willst.

Irren ist menschlich - um die Lage wirklich ekelhaft zu machen, benötigt man schon einen Computer.

Murphys Gesetz wurde nicht von Murphy selbst formuliert, sondern von einem Mann gleichen Namens.
__________________
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Alt 18.08.2007, 12:38   #5
Mafloni
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Ort: Österreich, NÖ
Beiträge: 368
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Passend dazu "Murphys Regeln für den Nahkampf"

Befindet sich der Feind in Reichweite, so gilt das auch für dich.
Beschuss durch den Feind hat Vortritt.
Bloß nicht auffallen, das zieht Beschuss an.
Der einfache Weg ist immer vermint.
Schau unwichtig aus, vielleicht ist beim Feind die Munition knapp.
Profis sind berechenbar, die Amateure sind wirklich gefährlich.
Der Feind greift ausnahmslos bei zwei Gelegenheiten an: 1. Wenn er darauf vorbereitet ist. 2. Wenn du es nicht bist.
Es gibt keinen perfekten Plan.
Gruppenarbeit ist lebenswichtig, denn so kann der Feind irgend jemand anderen erschiessen.
Falls du es nicht mehr weißt: Das Damoklesschwert schwebt über dir!
Falls dein Angriff erfolgreich ist, bist du in einen Hinterhalt geraten.
Der Ablenkungsangriff, den du ignorierst, ist der Hauptvorstoss.
Wenn du das Gebiet gesichert hat, stell sicher, dass der Gegner das auch weiß.
Lenke nicht den Beschuss auf dich, das stört die Menschen um dich herum.
Es gibt nur eins das noch präziser ist als Feindbeschuss - Beschuss durch die eigene Truppe.
Hast du den Stift gezogen, ist die Handgranate nicht mehr dein Freund.
Ist es dumm und funktioniert, so ist es nicht dumm.
Leere im Zweifelsfall das Magazin.
Teile deine Stellung nie mit jemandem, der tapferer ist als du.
Alles, was du machst, kann zu deinem Tod führen. Nichtstun eingeschlossen.
Keine gefechtsbereite Einheit hat je eine Inspektion überstanden.
Keine inspektionsbereite Einheit hat je ein Gefecht überstanden.
Ausnahmen bestätigen die Regel - und zerstören den Schlachtplan.
Eine Tapferkeitsmedaille zeigt bloss, dass du intelligent genug warst einen Plan auszudenken, dumm genug ihn auszuprobieren und glücklich genug zu überleben.
Sei nie der erste, nie der letzte und nie der Freiwillige, der etwas tut.
Wenn es an allem fehlt, ausser an Feinden, bist du im Kampfgebiet.
Dein Funkgerät wird ausfallen, sobald du Luftunterstützung brauchst.
Es ist nicht die auf der dein Name steht, um die du dir Gedanken machen solltest, es ist die mit der Aufschrift "An den, den es betrifft".
Niemals stehen wenn du sitzen kannst, niemals sitzen wenn du liegen kannst, niemals wach bleiben wenn du schlafen kannst.
Das allergefährlichste auf dieser Welt ist ein Leutnant mit Karte und Kompass.
Eine saubere (und trockene) Uniform zieht Schlamm und Regen magisch an.
Je mehr eine Waffe kostet, desto weiter weg muss man sie schicken um sie reparieren zu lassen.
Deine Ausrüstung und Waffen stammen immer vom billigsten Anbieter.
Die Komplexität einer Waffe ist umgekehrt proportional zum IQ des Schützen.
Kampferfahrung ist etwas das man bekommt, nachdem man es gebraucht hätte.
Scheißegal wohin du marschierst, es geht immer bergauf.
Minen sind Waffen der Gleichberechtigung.
Der Feind sieht solange weg, bis du einen Fehler machst.
Das Harte am Offiziersein ist, das deine Leute keine Ahnung haben was sie wollen, aber ganz genau wissen was sie nicht wollen.
Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, rufe Luftunterstützung.
Leuchtspurmunition funktionieren in beide Richtungen.
Fünf-Sekunden-Zeitzünder brennen nur drei Sekunden.
Overkill klappt.
Man hat nie genug Munition.
Es gibt immer einen Weg.
Murphy war ein Depp!

Um in den Genuss vieler weiterer Regeln aus "Murphys Law" zu kommen empfehle ich euch diese Seite.

http://tilianus.net/text/murphy1.text
http://tilianus.net/text/murphy2.text
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Alt 21.08.2007, 13:04   #6
Nik
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Vielleicht ist ja auch nur die Hälfte aller Zufälle zufällig.
__________________
Wenn man sich für einen Skeptiker hält, tut man gut daran, gelegentlich auch an seiner Skepsis zu zweifeln.
Sigmund Freud
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Alt 17.05.2008, 12:04   #7
Schechina
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Zufall oder nicht...ich glaube es gibt eine Vorherbestimmung, allerdings nur auf die entscheidenen Lebenssituationen bezogen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Synchronizit%C3%A4t
C.G.Jung nannte das Synchronizitäten, wenn durch eine verkettung von scheinbaren Zufällen sich das ganze Leben plötzlich verändert.

In dem Buch Celestine greift der Autor das Thema als Roman auf.

Aber überzeugt haben mich Beispiele aus meinem eigenen Leben.
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Alt 17.05.2008, 12:54   #8
Acolina
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Nun ja, unser Hirn ist bestrebt, überall Zusammenhänge zu entdecken und konstruiert dabei auch gern mal Kausalität, ohne dass da wirklich welche besteht

Irgendwann dachte ich, menno, meine Mutter oder Schwester ruft immer an, wenn ich grad an sie gedacht habe. (Eine typische Jungsche Synchronizität ) Das faszinierte mich und ich begann eine Strichliste zu führen, wann ich an meine Mutter/Schwester dachte, wann sie danach anriefen, wann sie anriefen, ohne dass ich zuvor an sie dachte ... Diese Liste entzauberte das Phänomen doch sehr und entlarvte es schnell als doch sehr selektive Wahrnehmung. Ich hatte oft an sie gedacht, ohne dass sie anriefen und sie riefen auch oft an, ohne dass ich vorher an sie dachte. Aber im Gedächtnis blieben eben nur die "Treffer", wo dem Gedanken ein Anruf folgte.

IIRC liegt die Chance für einen Sechser im Lotto bei 1 zu knapp 14 Millionen, da deutet so mancher natürlich gern irgendein höheres Gesetz in seinen Gewinn. Die Mehrheit der Bevölkerung ist finanziell eher schlechter gestellt, die Wahrscheinlichkeit, dass es also einen Menschen trifft, der sich grade überlegte, wie er nächsten Monat die Miete zahlt, deutlich höher, als die, dass es einen Millionär trifft - und die Wahrscheinlichkeit, dass dieser arme Mensch dann denkt, das kann doch kein Zufall sein, das muss doch irgendeine Vorsehung sein, auch gar nicht so gering, weil unser Gehirn halt sehr auf Konstruktion solcher Zusammenhänge steht. Da vergisst man schnell, wie oft man vom Lottogewinn träumte, ohne dass er kam ...
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 31.05.2008, 19:41   #9
gavagai
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Zitat:
Zitat von anna_weiss Beitrag anzeigen
Die Schlange an der Kasse, in der man wartet, ist immer die langsamste.
Das ist ein Naturgesetz. Es hat ein Corollar: Wenn man die Schlange wechselt, ist diese die langsamste.
Zitat:
Zitat von anna_weiss Beitrag anzeigen
Nur knapp entgeht man einem schlimmen Unglück. Alles Zufall oder Schicksal?
Zufall; aber kein objektiver sondern nur ein erkenntnistheoretischer: wir kennen die Parameter etc. zu wenig um errechnen zu können wie der Würfel fällt.
Zudem ist zu bedenken: wir wundern uns über die vermeintlichen Zufälle, aber an wievielen schrammen wir knapp vorbei? Sind das dann noch grössere Zufälle?
Hier ein Zusammentreffen von zwei Kausalketten, die man als subjektiven oder erkenntnistheoretischen Zufall einstufen kann:
Als ich im Sommer 1978 den Monte Cinto auf Korsika bestiegen hatte und mich auf der Hotelterasse ausruhte, sah ich einen VW Käfer ankommen. Er hatte ein „GAP“-Kennzeichen und erregte deshalb meine verstärkte Aufmerksamkeit (ich wohnte bis 1964 in Mittenwald, Landkreis GAP). Es entstiegen: mein früherer (vor 1962) Englischlehrer mit seiner Gattin; beide aus Garmisch-Partenkirchen. Zwei Stunden später war ich wieder auf meiner Rucksackwanderung am GR20.
Zu wievielen ähnlichen "zufälligen" Zusammentreffen kam es, ohne dass ich es merkte? Der Zufall wäre ja nicht geringer gewesen, wenn ich am Montag am Cinto gewesen wäre und der VW am Dienstag gekommen wäre.
__________________
Servus, tschau, bye
Herbert
gavagai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2008, 19:51   #10
gavagai
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Da fiel mir noch ein. Was muß man machen um jemand zu treffen, von dem man seit Jahren nie mehr was gehört hat?
Man fährt nach New York und dort zum Times Square. Dann braucht man nur noch warten. Vielleicht ist da inzwischen Ground Zero besser geeignet.
__________________
Servus, tschau, bye
Herbert
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