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Außergewöhnliche Funde Die Piri Reis Karten, die Maschine von Antikythera oder die Goldflieger aus Südamerika - letzte Zeugen einer uralten Hochzivilisation?

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Alt 26.05.2007, 01:24   #21
Alpstein
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Hallo Ihr!

Einen Ausschnitt aus einer Flurkarte kann ich sicherlich kopieren, war schließlich mal mein Arbeitsplatz und ich denke daß die ehemaligen Kollegen auf dem Rathaus da bestimmt unterstützend unter die Arme greifen können... Ich rede mal mit dem zuständigen Angestellten bei einem entspannten Kaffee in der Stammkneipe...

Den hiesigen Heimatkundler, der die beste Kontaktperson zu den Giersteinen ist, habe ich leider telefonisch nicht erreicht... Ich bitte mal seinen Sohnemann um Kontaktherstellung...

Die Auswaschungen auf "eurem" Fels sind tatsächlich sehr ähnlich zu denen der Giersteine. Ich denke das ist tatsächlich eine "normale" Form der Verwitterung...
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Alt 27.05.2007, 10:48   #22
goetterhand
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Hallo Alpstein,

danke für deine Bemühungen. Wir sind schon gespannt auf das Ergebnis.
Vielleicht ist es auch möglich Fotos vom Gierstein zu erhalten, die wir für unserem Projekt verwenden dürfen.
Wir überlegen eine Rubrik einzurichten mit Felsobjekten, die außerhalb des von uns erforschten Gebietes liegen und ebenfalls im Verdacht stehen als Sonnenobservatorien gedient zu haben.


Götterhand
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Alt 27.05.2007, 18:02   #23
goetterhand
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Ein freundliches Hallo!

Wir haben unsere Internetseite www.goetterhand.de vorfristig überarbeiten können. Es gibt Informationen und Bilder von weiteren Standorten zu sehen.
Für die meisten Standorte ist jetzt auch ein Funktionsschema vorhanden.
Sollte etwas unverständlich sein würden wir uns über Verbesserungsvorschläge freuen.

Götterhand
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Alt 27.05.2007, 23:27   #24
Alpstein
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Hatte gerade eben ein "loses" Gespräch mit dem Mann vom Bauamt...

Auf den Flurkarten sind die Steine wahrscheinlich nicht eingezeichnet, er schaut aber am Dienstag nochmal nach und gibt mir dann bescheid...

Die 3 Steine liegen nicht in einer Linie... Die beiden großen scheinen allerdings tatsächlich in Nord-Süd-Ausrichtung zu liegen...

Vor etwa einem halben Jahr war ein Professor aus Heidelberg vor Ort und hat die Sache erneut untersucht. Mein Ex-Kollege wußte nichts über etwaige Ergebnisse, schaut allerdings ob er etwas finden kann oder versucht mir zumindest eine Kontaktadresse mitzuteilen...

Fotos könnte ich machen, muß mir nur irgendwo ne Digi-Cam besorgen...
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Alt 28.05.2007, 12:03   #25
goetterhand
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Hallo Alpstein,

auf unserer Seite www.gartenherold.de/001 Giersteinverdacht .htm haben wir, wenn du den Mauszeiger auf das Bild vom Gierstein führst, die Steine numeriert.
Welche, der drei dort zu sehenden Steine, befinden sich in Nord-Süd-Position zueinander und welcher Stein (1,2 oder 3) ist derjenige, der sich davon im Süden befindet?

Götterhand
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Alt 28.05.2007, 13:40   #26
Alpstein
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Der Link ist nicht ganz richtig... Ich komm nicht auf die Seite...

Die beiden größeren Steine liegen laut meines Ex-Kollegen in Nord-Süd-Ausrichtung. Welcher davon im Süden ist und ob die Aussage so überhaupt stimmt kann ich erst am Donnerstag nachprüfen, dann bin ich "vor Ort" und mache mir selber ein Bild davon... Es ist schließlich schon ein paar Jährchen her seit ich das letzte Mal dort war...

Vielleicht habe ich bis dahin sogar schon eine Digicam organisiert, dann würde ich euch die Bilder direkt zukommen laßen...
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Alt 28.05.2007, 14:38   #27
basti_79
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Nach etwas detaillierterem Studium der götterhand-homepage kann ich jetzt sagen: Das allermeiste darauf ist nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern geradewegs unverständlich.

Erstmal werden da oft Pfeilchen und Striche in Fotos eingezeichnet. Die tatsächliche dreidimensionale Anordnung ist kaum erkennbar. Man hätte z.B. entsprechende Fäden spannen können und dann jeweils zwei Fäden in ihrem Schnittpunkt zusammen mit einem Winkelmesser fotografieren können. So jedoch bleiben schonmal ganz arge Zweifel, ob diese Winkel überhaupt mit der Situation vor Ort zusammenpassen.

Dann hab ich ganz erhebliche (aber immerhin subjektive...) Probleme, mir einen steinzeitlichen Oberpriester vorzustellen, der zur Feier der Wintersonnenwende knieend den Kopf in ein Loch steckt, um von dort aus über einen Stein den Sonnenaufgang anzupeilen.

Dann wird kaum Bezug genommen auf konkrete Himmelsphänomene (von Stonehenge gibt es ja z.B. sehr schöne Aufnahmen während der Wintersonnenwende), sondern nur jeweils Stellvertretend auf Winkel. Dabei erfolgt die Auswahl der Winkel nicht unbedingt nach astronomischen Kriterien.

So ist z.B. der Mittagsstand der Sonne zur Wintersonnenwende gleich 90° minus der geographischen Breite (sonnenwinkel zu den Tag- und Nachtgleichen) minus 23° Erdachsenneigung. Bei einem Ort auf 52° Breite (Berlin zB) entspricht das 90°-52°-23° = 25°. Die Behauptung, am Mittag der Wintersonnenwende hätte die Sonne eine höhe von 11° (oder 12° oder auch mal 12,5°) stimmt vielleicht für Oulu, aber nicht für die obere Lausitz.

Ich muß also meinen Eindruck derart festhalten: Die Fotos geben keinen Aufschluß über die tatsächlichen Winkelverhältnisse, die Astronomie ist fahrlässig grob dargestellt, die "Bearbeitungsspuren" sehen nicht nach solchen aus, und die Verwendbarkeit der Formationen als Observatorium gestaltet sich neben der Tatsache, dass die Visierlinien nicht in die richtige Richtung zeigen, schon nach praktischen Gesichtspunkten als außerordentlich mühselig bis zumindest für mich schwer vorstellbar.

Was soll man da noch sagen?
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Alt 29.05.2007, 21:06   #28
goetterhand
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Hallo basti 79,

1. Deine Berechnung des Beobachtungswinkels ist korrekt. Es handelt sich um die allgemeingültige Formel zur Berechnung von Beobachtungswinkeln kosmischer Objekte. Grundlage dieser Berechnung ist ein theoretischer Beobachter, der vom Mittelpunkt der Erde zum Mittelpunkt des kosmischen Objektes blickt. Diese Form der Berechnung hat den Vorteil, dass ihr Ergebnis an jedem beliebigen Punkt der Welt Gültigkeit besitzt und nachvollzogen werden kann. Aber leider ist es uns nicht möglich, wie in Jules Vernes Roman, zum Mittelpunkt der Erde zu reisen. Unsere Winkelmessungen wurden von der gekrümmten Kugeloberfläche der Erde mit einem Winkelmesser durchgeführt, von dem sich ein Schenkel in waagerechter Position befand und wir haben nicht ins Zentrum der Sonne gemessen, sondern auf die Oberkante des Felsobjektes gezielt, „über“ dem sich die Sonne am Tag des Ereignisses befindet.
Ich verweise auf die 4. und 5. Grafik unter dem Punkt „Versuch einer astronomischen Deutung“.
Die Argumente unserer „astronomischen Deutung“ gaben wir, bevor wir sie auf unserer Internetseite veröffentlichten, dem Leiter der hiesigen Sternwarte zur Überprüfung und er bestätigte ihre Korrektheit.
Ich habe aber deine Kritik zum Anlass genommen, mich auch in zwei Astronomieforen anzumelden und einen Professor der Uni Dresden um seine Meinung zu bitten. Außerdem versuche ich bis zur nächsten Renovierung die Quellen der einzelnen Grafiken zusammen zu suchen und hinzu zufügen.

2. Was deinen Hinweis auf die eindrucksvollen Bilder von Sonnenereignissen über Stonehenge anbelangt, möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass speziell Stonehenge bereits über hundert Jahre erforscht wird und man dort mindestens schon 100 Mal die Möglichkeit hatte, Fotos von Sonnenwendereignissen zu schießen. Unsere Entdeckung haben wir jedoch erst im März diesen Jahres gemacht und mit voller Klarheit erst Mitte April erkannt. Wir hoffen bis Ende des Jahres fototechnisch in der Lage zu sein, eben so tolle Bilder von Sonnenwendereignissen an den „Götterhandobjekten“ zu schießen.

3. Das Verständlichkeitsproblem mit den Pfeilen in den von uns geschossenen Fotos ist uns bekannt, deshalb haben wir zu den meisten Objekten jetzt auch schematische Darstellungen der Draufsicht beigefügt. Der Vorschlag mit den Schnuren ist leider wenig praktikabel, wie du bei dem Objekt „Heidentempel“ gleich auf dem ersten Foto sehen kannst: siehst du „nichts“, oder fast nichts, von der Schnur zumindest. Hinzu kommt, dass es kaum einen Unterschied macht, ob eine Schnur auf einem zweidimensionalen Foto zu sehen ist oder ein gemalter Pfeil.
Wir werden aber versuchen auch eine dreidimensionale Darstellung anzufertigen, vielleicht sogar eine, die sich drehen lässt, aber das dauert bestimmt noch eine geraume Zeit, denn bis jetzt haben wir keine Ahnung, wie wir so etwas anstellen müssen.

4. Zugegeben, um die Himmelsereignisse beobachten zu können, muss man sich an manchem der entdeckten „Götterhandmysterien“ bücken oder in enge Höhlen begeben; aber an keinem der Objekte muss man den Kopf in Steine drücken oder Erdlöcher ausheben, andernfalls hätten wir auch nicht über unseren Winkelmesser visieren können. An einigen Objekten gibt es überdies Merkmale, die auf Schattenmarken hindeuten, so zum Beispiel am Objekt „Himmelsaugen/Sternenschiffe“ .An so einem Platz hätte auch eine größere Menge Menschen gleichzeitig das Ereignis beobachten können.

5. Dein Einwand, dass unsere Objekte zum Teil der Vorstellung widersprechen, wonach ein Priester in einer würdevollen Zeremonie die Sonne effektvoll im richtigen Moment vor aller Augen in einem Steinloch erscheinen lässt, möchte ich nicht widersprechen. Wenngleich einige der Objekte ein solches Szenarium durchaus gestatten würden, glaube ich persönlich aber eher an eine unspektakuläre Nutzung. Sicherlich wurde mithilfe dieser Kalender nicht nur der Zeitpunkt des Pflügens und Säens festgelegt, sondern auch die Tage regelmäßiger größerer Zusammenkünfte und Feierlichkeiten. Aber wohl nur in der Art, wie man heute eine Uhr mit Datumsanzeige benutzt. Und ich nehme an, dass die wenigsten Menschen einen Priester dafür benötigen, um zu erfahren, wie spät es auf ihrer Armbanduhr ist?

Es ist uns schon klar, dass es nicht immer einfach ist, alle Merkmale an den „Götterhandobjekten“ zu erkennen und ihre Funktion, wie wir sie deuten zu verstehen. Selbst bei den Heimatforschern, die für einige dieser Objekte bereits den Verdacht hegten, dass sie im Zusammenhang mit vorzeitlichen Sonnenwendfesten stünden, dürfte unsere Ansicht nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen.

Das von uns gefundene Schema ist meines Wissens allerdings das Einzige, mit dessen Hilfe für die Betreffenden Objekte eine eindeutige Kalenderfunktion nachgewiesen werden kann. Außerdem ist unser Schema offenbar geeignet eine ganze Kette bisher unverdächtiger Objekte als vorzeitliche Kalender zu enttarnen.

Götterhand
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Alt 30.05.2007, 20:22   #29
goetterhand
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Hallo basti 79,

ich habe mir etwas Zeit genommen und versucht, mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln, eine kleine Animation zu basteln. Sie ist unter dem Schema zu „Thors Ambos“ http://www.gartenherold.de/001%20Thors%20Ambos.htm zu sehen. Vielleicht hilft sie das Prinzip besser zu verstehen. Mich würde deine Meinung interessieren.
Was den Höhenwinkel zur Wintersonnenwende anbelangt schaust du am besten einmal auf den Seiten der Zahlreichen Solaranbieter nach. Ein schönes Beispiel ist http://www.pvaustria.at/upload/166_Airmass.jpg

Ein freundlicher Guß von Götterhand
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Alt 03.06.2007, 17:01   #30
goetterhand
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Hallo Alpstein,

hast du schon etwas erreicht?

Wir haben auf unserer Seite noch zwei Fotos als Anleitung für das Messen des Phänomens veröffentlicht, die dir oder jemanden aus deiner Heimat an den Giersteinen vielleicht helfen können.
http://www.gartenherold.de/001%20Messung.htm

Auch der Link zu dem Giersteinbild mit den numerierten Felsen ist hier noch einmal:
http://www.gartenherold.de/001%20Gie...erdacht%20.htm

Übrigens haben wir unser bisheriges Konzept dahingehend geändert, dass wir ab sofort auch über die Grenzen unseres bisherigen Gebietes hinaus und im Internet auf Suche nach ähnlichen Objekten gehen. Wir haben uns deswegen in weiteren Foren angemeldet und unsere Startseite geändert. www.goetterhand.de

Götterhand
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