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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 01.10.2002, 19:51   #1
nane
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Standard Sturm allgemein

hier werden alle meldungen zu grossen stürmen
gesammelt.

Zitat:
Hamburg (dpa) - Tropische Wirbelstürme tragen je nach Region
unterschiedliche Namen. Im pazifischen Raum wird ein solcher Sturm
Taifun, im karibischen Raum Hurrikan genannt - nach dem indianischen
Wort "huracan". Eines haben sie alle gemeinsam: Sie entstehen über
dem Meer, wenn das Oberflächenwasser eine Temperatur von mindestens
26 Grad Celsius hat und stark verdunstet.


Die Karibik wird pro Jahr von zehn bis 20 Hurrikans heimgesucht,
meist in den Monaten August bis Oktober. Um die Wirbelstürme eines
Jahres zu unterscheiden, werden sie mit englischen Vornamen in
alphabetischer Reihenfolge benannt.


Ein Hurrikan kann einen Durchmesser von einigen hundert
Kilometern haben. Ein typisches Kennzeichen ist das so genannte
Auge. Das ist eine windstille und wolkenarme Zone von ungefähr 20
Kilometern Durchmesser im Wirbelzentrum, während es außen herum
stürmt und tobt. Der Luftdruck im Inneren des Wirbels, das wolkenlos
und still ist, fällt bisweilen bis unter 900 Millibar.


In den umgebenden Wolkenwänden erreicht der Wind
Geschwindigkeiten bis zu 300 Kilometern pro Stunde. Die Luftmassen
rotieren entgegen dem Uhrzeigersinn um das Auge des Sturms. Über
Land verliert ein Wirbelsturm schnell an Kraft, weil der Nachschub
feuchtwarmer Luftmassen ausbleibt.


Experten haben früher ohne großen Erfolg versucht, Wirbelstürme
künstlich zu schwächen - zum Beispiel durch den Abwurf von
Trockeneis. Große Fortschritte gab es hingegen bei der Vorhersage
und Warnung, denn der Weg eines Hurrikans kann relativ gut
vorausberechnet werden.
-------------------
meldung vom 2.10.02 um 0.30

Mexiko-Stadt/Miami (dpa) - Der Hurrikan "Lili", der schon seit
mehr als einer Woche die Karibik in Atem hält, hat am Dienstag Kuba
hinter sich gelassen und Kurs auf die USA genommen. Nachdem der
Wirbelsturm den Westen der größten Karibikinsel in nur einer Stunde
überquert hatte, lag sein Zentrum am Nachmittag schon 90 Kilometer
nördlich der Westspitze Kubas. Mit Windgeschwindigkeiten von 165
Kilometern pro Stunde ging er nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in
Miami (Florida) auf Nordwest-Kurs in Richtung Mississippi-Mündung.
Für die Stadt New Orleans und die Küste des Bundesstaates Mississippi
wurde eine Tropensturm-Vorwarnung gegeben.


Der für Mittwoch geplante Start der Weltraumfähre Atlantis wurde
wegen des Wirbelsturms abgesagt. Die Fähre starte frühestens am
Donnerstag, sagte eine Sprecherin der Weltraumbehörde NASA am
Dienstag am Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida. Der
Hurrikan bewege sich zwar nicht auf Florida zu, könnte aber das
Johnson-Kontrollzentrum Houston/Texas in Mitleidenschaft
ziehen, sagte die Sprecherin. Houston übernehme immer kurz nach den
Raumfährenstarts die Überwachung des Fluges. Wegen "Lili" sei nicht
hundertprozentig zu gewährleisten, dass die Kommunikationskanäle
einwandfrei funktionierten.


Das Ausmaß der Sachschäden, die "Lili" auf Kuba hinterlassen hat,
war zunächst noch nicht bekannt. In den vergangenen Tagen waren nach
Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Prensa Latina 362 000
Menschen vor dem Sturm in Sicherheit gebracht und 406 000 Stück Vieh
aus den Gefahrenzonen geschafft worden. Präsident Fidel Castro sagte,
dass Kuba noch ausreichend Nahrungsmittelreserven für die Versorgung
der Sturmgeschädigten habe.


In Mexiko hatte der Zivilschutz am Dienstag Hurrikan-Alarm für den
Badeort Cancún und die vorgelagerte Touristeninsel Isla Mujeres
gegeben und die Insel Holbox an der Nordostspitze der Halbinsel
Yucatàn evakuiert. Gegen Abend schien sich der Hurrikan aber von
Mexiko zu entfernen. Westkuba und Yucatàn waren erst zwischen dem 20.
und 24. September vom Hurrikan "Isidore" heimgesucht worden.


Auf Jamaika waren bei Überschwemmungen infolge von "Lili"
mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, zwei wurden am Dienstag
noch vermisst. Auf den Cayman-Inseln, über die der Zyklon am Montag
hinwegzog, entstand ebenfalls Sachschaden. Am 23. September war
"Lili" im Osten der Karibik über die kleinen Antilleninseln gezogen
und hatte dort schwere Schäden an Gebäuden und Bananenplantagen
angerichtet. Auf St. Vincent starben vier Menschen bei einem
Erdrutsch. Außerdem verschwand Medienberichten zufolge ein
2000-Tonnen-Frachter mit sieben Mann Besatzung im Sturm.
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Alt 02.10.2002, 20:45   #2
nane
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meldung vom 3.10.02 - 18 uhr

Houston (dpa) - Eine halbe Million Menschen sind am Donnerstag an
der amerikanischen Golfküste vor Hurrikan Lili geflüchtet. Das Zetrum
des Wirbelsturms erreichte am Vormittag (Ortszeit) die Stadt New
Iberia im US-Bundesstaat Louisiana. Auf seinem Weg Richtung Norden
über den Golf von Mexiko hatte sich der Wirbelsturm zuletzt jedoch
erheblich abgeschwächt. Mit Windgeschwindigkeiten von rund 150
Kilometern pro Stunde wurde er nur noch als ein Hurrikan der
Kategorie zwei eingestuft.


Am Donnerstagvormittag herrschte in der Region um New Iberia
allgemeines Aufatmen, denn eine Katastrophe mit schweren Schäden und
Verletzten blieb zunächst offenbar aus. Trotz der Abschwächung des
Wirbelsturms werden für Louisiana allerdings weiter Überschwemmungen
befürchtet. Weite Teile von New Orleans und anderen Küstenorten
liegen unter dem Meeresspiegel. Erst in der vergangenen Woche hatte
der tropische Sturm Isidore in dieser Region Schäden in Höhe von mehr
als 100 Millionen Dollar (101 Millionen Euro) angerichtet.


Tausende harrten am Donnerstag in Schutzquartieren aus. 100 000
Menschen waren ohne Elektrizität, da der Sturm Stromleitungen
niedergerissen hatte. Der Gouverneur Louisianas rief den Notstand
aus. Die Straßen von der Küste Richtung Norden waren am Mittwoch
verstopft. Bis nach Arkansas und Tennessee hinein war kaum ein freies
Hotelzimmer zu finden. Manchen Tankstellen an den Fluchtrouten ging
das Benzin aus.


Auch die großen Spielcasinos entlang der Golfküste schlossen ihre
Tore. Und selbst die berühmte Tabasco-Gewürzfabrik auf Avery Island
an der Küste Louisians wurde geschlossen. Die US-Wetterdienste hatten
gewarnt, Lili könne jetzt "the big one" werden - etwas wirklich
Großes. Lili war seit drei Jahren der erste Hurrikan, der das
Festland der USA erreichte. Für die betroffene Region wurden jetzt
auch Tornadowarnungen ausgerufen, weil Wirbelstürme am Rande eine
allgemein instabile und oft gefährliche Wetterlage produzieren.


An der texanischen Golfküste war für rund 330 000 Einwohner der
Bezirke Jefferson und Orange die Evakuierung angeordnet worden. Der
für Mittwoch geplante Start der Raumfähre Atlantis musste wegen des
Sturms abgesagt werden. Es wurde befürchtet, dass der Hurrikan das
NASA-Kontrollzentrum in Houston in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Deswegen wurde auch die Kontrolle über die Internationale Raumstation
ISS an die Flugleitzentrale bei Moskau übergeben. Die russische
Bodenstation sollte bis mindestens Sonntag die Flugkontrolle
behalten. Auch der größte Ölhafen der USA in Houston wurde
stillgelegt, Bohrinseln vor der Küsten wurden evakuiert.
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Alt 02.10.2002, 23:04   #3
quest
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Ausrufezeichen

aha,


und was willst du damit sagen ?
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Alt 03.10.2002, 13:55   #4
nane
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ich denke - jeder sollte einfach aufmerksam
das geschehen verfolgen.

stell die frage etwas verändert
was will uns die natur damit sagen?

beobachte und die antwort kommt *g*
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Alt 04.10.2002, 20:53   #5
quest
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'hab dich schon verstanden - glaub ich,

wie sagte doch der alte indianer:
die erde ist zur zeit einem reinigungsprozess unterworfen.
stürm, wasser, feuer, beben (noch zu wenig)
sie versucht das, was wir in unseren ach so klugen weise,
wir können alles besser als gott,
hier auf dieser erde so verbockt haben,
wieder zu richten .
durch die immer noch zunehmende
verschmutzung von luft, wasser, erde und geist,
kann sie keine normale selbstreinigung mehr vornehmen.

ist vielleicht doch was dran an dem alten sprichwort:
"wer nicht hören will muß fühlen".
und wer einiges aushält dem tuts richtig weh.
wir hätten es demnach in unserer hand wie weh es tut.
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Alt 24.10.2002, 15:47   #6
nane
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meldung vom 24.10.02

Bonn (AFP) - Deutschland muss sich nach Angaben von WetterOnline fürs Wochenende auf heftige Stürme mit Orkanböen vorbereiten. Auf den Nord- und Ostseeinseln sowie in den Bergen werde es am Samstag Sturm mit Windstärke neun geben, sagte der Bonner Wetterdienst am Donnerstag voraus. Es sei mit Sachschäden zu rechnen. Nach kurzer Beruhigung werde der Sturm ab Sonntagnachmittag sogar noch schlimmer als am Samstag. Die Sturmvorhersage ist den Angaben zufolge ziemlich sicher, weil mehrere Berechnungsmodelle übereinstimmen.

meldung vom 25.10.02

Bochum (dpa) - Die Woche endet, wie sie begann: mit Regen, Wind
und Wolken. Der Freitag wird nach Angaben des Bochumer Wetterdienstes
Meteomedia ein Tag der Schauer. Vor allem aus Richtung Westen treibt
es Regenwolken übers Land. Der Norden und Osten Deutschlands werden
von Sturmböen erreicht, die teilweise auch Orkanstärke annehmen
können. Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitag eine Unwetterwarnung
herausgegeben, die zunächst bis Samstagabend gilt. Laut Meteomedia
sind örtlich auch Gewitter möglich.

Offenbach/Bochum (dpa) - Heftige Herbststürme toben am Wochenende
über Deutschland hinweg - begleitet von starken Schauern. Mit
Unwetterwarnungen muss gerechnet werden, sagte Meteorologe Michael
Knobelsdorf vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Freitag.
Orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 140 Stundenkilometern
können vor allem am Samstag und in der Nacht zum Montag Bäume
entwurzeln, Dächer abdecken und Ost- und Nordsee in schaumige
Wellenberge verwandeln. Autofahrer sollten sich auf Behinderungen
durch umgestürzte Bäume und auf Aquaplaning einstellen.
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Alt 25.10.2002, 11:46   #7
Zwirni
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 20.04.2002
Beiträge: 3.540
Standard "Jahrhundertsturm"

Zitat:
Angst vor Killer-Hurrikan Kenna

Der Jahrhundertsturm rast mit 260 km/h auf mexikanische Küste zu.

Puerto Vallarta/Mexiko  Sein Name: Kenna, seine Geschwindigkeit: 260 km/h. Vor der mexikanischen Pazifikküste braut sich einer der stärksten Wirbelstürme seit Jahrhunderten zusammen.

Tausende Menschen wurden von Soldaten und Katastrophenschutzhelfern aus 30 Küstenorten in Sicherheit gebracht. Schulen und die Häfen an der Pazifikküste wurden geschlossen. Auch Touristenzentren sind betroffen.

Die Behörden stuften den Hurrikan in die Kategorie 5 ein, der höchsten die es gibt. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Denn: Kenna könne verheerende Folgen selbst dann noch haben, wenn er sich abschwäche, so der stellvertretende Direktor des Hurrikanzentrums in den USA.

Laut den Statistiken der vergangenen 40 bis 50 Jahre sei er einer der zwei oder drei stärksten, die es gegeben habe.

Kenna lag am Donnerstagabend 370 Kilometer südwestlich von Cabo Corriente südlich des Touristenorts Puerto Vallarta. Er könnte am Freitagnachmittag auf das Festland treffen.

Aus Puerto Vallarta wurden 5000 Personen in Sicherheit gebracht, die in Ortsteilen am Fluss und an Berghängen wohnten. Es wurde befürchtet, dass der Regen zu Überschwemmungen und Erdrutschen führt.

Auch in weiteren Orten wurden rund 10.000 Menschen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
http://www.express.de/servlet/Satell...998091&regid=1

Die Auswirkungen des letzten Hurrikans in der Karibik konnten 3 Wochen später wir in Europa spüren. Hoffentlich schwächt dieses Ungetüm jetzt sich genausosehr ab ...
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2002, 16:05   #8
nane
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jo zwirni
was da noch interessant ist
Zitat:
In Los Cabos tagen zur Zeit Vertreter der
Pazifik-Anrainer-Staaten, zum APEC-Gipfel der Staatschefs am Samstag
werden unter anderem US-Präsident George W. Bush und der chinesische
Staatschef Jiang Zemin erwartet. Ein geheim gehaltener Ausweichort
stand nach Angaben mexikanischer Regierungsvertreter bereit.
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Alt 28.10.2002, 23:03   #9
siouxie
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na dann, der letzte sturm, der erst gestern auch über berlin hinweggefegt ist, wird wohl nicht der letzte dieses jahr gewesen sein, meinen experten.


Zitat:
Zwölf Tote bei Herbststurm in Deutschland

28. Okt 06:54, ergänzt 16:46
Bei dem ersten schweren Herbststurm des Jahres sind in Deutschland zwölf Menschen ums Leben gekommen. Über den Fichtelberg fegte der Orkan am Montag mit 183 Stundenkilometern hinweg.

Bei dem Orkan in Deutschland sind zwölf Menschen ums Leben gekommen, es gab viele Verletzte. Mit 183 Stundenkilometern erreichte Sturmtief «Jeanett» am Montag auf dem Fichtelberg in Sachsen seine höchste Geschwindigkeit. Auf dem Brocken maß der Deutsche Wetterdienst 176 und in Gütersloh immerhin noch 148 Stundenkilometer. In der Nacht hatten Orkanböen vor allem über Nord- und Ostdeutschland erhebliche Schäden angerichtet.
Allein in Nordrhein-Westfalen kamen fünf Menschen ums Leben. In einem Wald in Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis wurde eine 21-Jährige von einem Ast getroffen, sie starb später im Krankenhaus. Im Hamm wurde ein 38-Jähriger von herabstürzenden Dachteilen erschlagen. Ein 70-Jähriger ertrank in Aachen, nachdem er in eine tiefe Wasserlache gestürzt war.

In Bocholt stürzte ein Baum auf das Auto einer niederländischen Familie: Eine 39 Jahre alte Frau starb, ein sechsjähriges Mädchen wurde schwer verletzt. In Velbert kam eine 43-jährige Fußgängerin ums Leben, als sie von einem ins Schleudern gekommenen Feuerwehrauto erfasst wurde.



Sturmschäden in Deutschland


Auf der A9 bei Bayreuth und auf der A7 bei Niederaula in Nordhessen verunglückten drei Menschen wegen des Sturms tödlich. Nahe Limburg in Hessen wurde ein Ehepaar in seinem Fahrzeug von einem umstürzenden Baum erschlagen. In Hamburg starb eine 80-Jährige. Ihr Regenschirm war von einer Sturmböe erfasst worden, die Frau wurde vom Wind mit auf die Straße gerissen und prallte gegen ein fahrendes Auto.
In Brandenburg wurde ein 21-Jähriger bei einem Verkehrsunfall getötet. Sein Auto wurde nahe Neuruppin von einer Windböe erfasst und überschlug sich.


Größere Verkehrsbehinderungen

Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. An vielen Orten wurden Bäume entwurzelt, Dächer abgedeckt, Ampeln und Strommasten abgeknickt. Viele Straßen und Bahnlinien wurden gesperrt, auch der Flugverkehr war gestört.

Über die Fehmarnsundbrücke durften keine leere Lastwagen und Wohnwagengespanne fahren. Nach einem Blitzeinschlag im Hansapark Sierksdorf wurde Feueralarm gegeben. In Rostock rissen Sturmböen den restaurierten Frachter «Frieden» - eine Attraktion für die Gartenbauausstellung 2003 - von seinem Liegeplatz los. Er konnte schließlich geborgen werden, ohne dass es zu Kollisionen mit Fähren und Öltanks kam.


150.000 Helfer im Einsatz

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) schätzte am Sonntagabend, dass rund 150.000 Feuerwehrleute im Einsatz sind. Sie mussten zahlreiche Straßen- und Schienenstrecken von umgestürzten Bäumen räumen. Auch das Technische Hilfswerk half bei den Aufräumarbeiten.

Der Feuerwehrverband warnte davor, während des Sturms auf die Straßen zu gehen. Dort könne es durch herumfliegende Gegenstände und umstürzende Bäume lebensgefährlich werden. Auch auf nicht unbedingt notwendige Fahrten mit dem Auto sollte verzichtet werden, so der DFV.



Noch Sturmböen in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnungen für Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg inzwischen aufgehoben. In Sachsen und im Norden und Osten Sachsen-Anhalts müsse aber auch am Montagmorgen weiter mit schweren Sturmböen gerechnet werden, teilte der DWD mit. Das Sturmtief ziehe in Richtung Baltikum ab.(nz)

Zitat:
Viele Tote bei Stürmen in Europa

28. Okt 2002 10:56, ergänzt 14:52


Bei schweren Unwettern in Europa sind etwa 30 Menschen umgekommen. In Großbritannien haben hunderttausende Menschen keinen Strom.


Sturm über Europa
Zehn Menschen sterben bei Herbststurm in Deutschland
Mehr als 20 Sturmtote in Europa


In mehreren europäischen Ländern hat es bei den schweren Herbststürmen Tote gegeben. In Großbritannien starben am Wochenende sieben Menschen, unter ihnen drei Kinder, wie die Behörden am Montag mitteilten. Sie wurden von umgestürzten Bäumen und herabfallenden Ästen erschlagen. Ein Angler wurde von einem Felsen in Schottland ins Meer gespült.
Die Orkanböen fegten mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern über das Land. Nach offiziellen Angaben beläuft sich der Schaden bereits auf mehr als 80 Millionen Euro.

In ganz Großbritannien waren am Mittag noch etwa 280.00 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Französische Techniker wurden zu Hilfe gerufen. Viele Straßen und Eisenbahnstrecken blieben gesperrt.

Im Hafen von Portsmouth wurde ein neues Kriegsschiff der britischen Marine von einer französischen Passagierfähre gerammt. An Bord der Fähre waren 800 Passagiere und 130 Crew-Mitglieder.


Sturmtief zog ostwärts

In Deutschland starben neun Menschen, weitere Opfer gab es in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Dänemark und Polen. In Pierrefitte-sur-Seine nördlich von Paris wurden zwei Insassen eines Autos von einem Baum erschlagen. Im nordfranzösischen Caumont starb ein Mann durch Teile eines vom Sturm abgedeckten Daches. Nahe Maubeuge bei der belgischen Grenze traf ein entwurzelter Baum einen Jäger.

In Belgien gab es zwei Tote. Ein 13-Jähriger wurde beim Rollerscating von einer Windböe gegen einen Lastwagen geschleudert. In den Niederlanden kamen vier Menschen ums Leben. Im süddänischen Varde krachte ein Baum auf ein Auto und tötete den Fahrer.

Auf seinem Wegen gen Osten richtete Sturmtief «Jeanett» auch in Polen Verwüstungen an. Dort starben zwei Menschen. In Breslau mussten 50 Einwohner eines Wohnblocks in Sicherheit gebracht werden, als ein Schornstein ein Dach zerschlug.


Straßen in Österreich blockiert

In Österreich wurden in der Nacht hunderte von Bäumen entwurzelt, die die Straßen blockierten. Besonders betroffen war Oberösterreich. Mehr als 600 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Im Mühlviertel gab es einen Unfall, bei dem vier Menschen starben. Die Polizei untersucht, ob er mit den Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde zusammenhing.

Auch der Zugverkehr lag mancherorts wegen umgestürzter Bäume und zerstörter Oberleitungen lahm. (nz)
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Alt 07.11.2002, 20:32   #10
nane
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Athen (dpa) - Ein Herbststurm hat am Donnerstag in Griechenland zu
erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt und Sachschaden
angerichtet. Zunächst riss das Gewitter mit Hagelkörnern von der
Größe eines Taubeneis die Einwohner Athens aus dem Schlaf. Mit dem
ersten Tageslicht stellten viele fest, dass der Hagel erhebliche
Schäden auf Autos, Fensterscheiben und Sonnenkollektoren angerichtet
hatte. Wie der griechische Rundfunk berichtete, sind wegen der
stürmischen Winde in der Ägäis zahlreiche Fährverbindungen
eingestellt worden.


Nach Fernsehberichten war vor allem der Westen und Norden Athens
betroffen. "Es hagelte Taubeneier. Dutzende Auto-Scheiben wurden
eingeschlagen. Auch unsere Satellitenantennen wurden beschädigt",
sagten Einwohner im Fernsehen.
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