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Außergewöhnliche Funde Die Piri Reis Karten, die Maschine von Antikythera oder die Goldflieger aus Südamerika - letzte Zeugen einer uralten Hochzivilisation?

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Alt 28.03.2006, 17:05   #61
Dagobert II
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Danke für die Information. Hatte Quellen, die dies als erwiesen ansehen. Sorry.
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Alt 28.03.2006, 20:58   #62
Basilios
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Macht ja nix. Freue mich immer, über das Grabtuch zu reden.
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Alt 31.03.2006, 08:54   #63
Acolina
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Die hier folgende Diskussion zur Glaubwürdigkeit der biblischen Überlieferung habe ich abgetrennt und hier als eigenen Thread ins Forum "Religion" gesetzt.
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 06.10.2009, 17:48   #64
Acolina
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Beiträge: 10.886
Standard Reproduktion des "Turiner Grabtuchs"

Luigi Garlaschelli, Chemiker der Universität von Pavia, sagt, er habe in wenigen Tagen eine Reproduktion des "Turiner Grabtuchs", die alle Eigenschaften des Originals aufweist, hergestellt. Dabei habe er ausschließlich Materialien und Werkzeuge genutzt, über die die Menschen im Mittelalter auch verfügten. Garlaschelli will sein "Grabtuch" am Wochenende auf einer Konferenz in Pavia vorstellen.

Für die Reproduktion wurde ein Freiwilliger auf einem Leinentuch platziert und mit einem Pigmentfarbstoff, der Spuren von Säure enthielt, eingerieben. Für das Gesicht wurde eine Maske verwendet. Durch Erhitzen in einem Ofen und Waschen wurde die Pigmentfarbe künstlich gealtert, gleichzeitig entfernte der Prozess Teile der Farbe von der Oberfläche und hinterließ ein verschwommenes, abgeschwächtes Bild, vergleichbar dem auf dem "Turiner Grabtuch". Garlaschelli glaubt, dass bei Letzterem die Farbe auf natürliche Weise durch die Jahrhunderte verblasste. Anschließend wurden der Kopie noch Blutflecken, Brandlöcher, versengte Stellen und Wasserflecken zugefügt, um das endgültige Aussehen zu erreichen.

Mehr Infos:
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 07.10.2009, 21:22   #65
texhex
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Es ist gut möglich das dieses Tuch echt ist, es ist nur nicht Jesus der darauf zu sehen ist.
Jesus hatte einen kurzhaarschnitt, lange Haare galten zu dieser Zeit als unangebracht.
Die ältesten Wandmalerein und Bilder zeigen einen Fröhlichen jüngeren Jesus ( mit kurzen Haaren)

Die Bibel sagt in den 1. Korinther 11:14-15 "Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für den Mann eine Schande, für die Frau aber eine Ehre ist, lange Haare zu tragen?" und klärt kurz davor übrigens auch die Kopftuchfrage für Frauen in Vers 5 und 6: "Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt. Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt, soll sie sich doch gleich die Haare abschneiden lassen."
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Alt 08.10.2009, 10:21   #66
Acolina
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Zitat:
Zitat von texhex Beitrag anzeigen
Jesus hatte einen kurzhaarschnitt, lange Haare galten zu dieser Zeit als unangebracht.
Jesus war Jude und für Juden galt:
Zitat:
Ihr sollt euer Kopfhaar nicht rundum abschneiden. Du sollst deinen Bart nicht stutzen.
Lev 19,27

Deshalb tragen orthodoxe Juden noch heute Beikeles (Schläfenlocken) und Bart.

Zitat:
Zitat von texhex Beitrag anzeigen
Die ältesten Wandmalerein und Bilder zeigen einen Fröhlichen jüngeren Jesus ( mit kurzen Haaren)
Die ältesten Wandmalereien sind Jahrhunderte nach Jesus entstanden, dazu noch - sehen wir mal von den ersten Judenchristen ab - in ganz anderen Kulturen von Künstlern, die sich mit jüdischen Gesetzen oft genug nicht wirklich auskannten. Eigentlich gilt das Darstellungsverbot ja auch für Christen ("Du sollst dir kein Bildnis machen..."). Ich war vor einigen Jahren in Kappadokien in der Türkei und habe mir dort die Höhlenkirchen, unter anderem von Göreme, angesehen. Dort kannst du schön die Spuren des byzantinischen Bilderstreits (7. und 8. Jahrhundert) beobachten, die älteren Fresken bestehen nur aus Ornamenten, geometrischen Mustern, erst später finden sich wieder Fresken mit bildlichen Darstellungen. Iirc hatte Jesus dort lange Haare und Bart, ich kann aber mal die Bilder raus suchen und nachsehen

Zitat:
Zitat von texhex Beitrag anzeigen
Die Bibel sagt in den 1. Korinther 11:14-15
Das ist das NT, 1. Korinther entstand iirc eine gute Generation nach Jesus (50-60) ... Ich bezweifle, dass Jesus das als maßgeblich für sich ansah

Aber wir haben einen Religionslehrer an Board, der weiß das bestimmt besser
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Alt 09.10.2009, 17:17   #67
querdenkerSZ
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Beiträge: 848
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Die kutzen Haare waren wie Accolina es schon sagte römische Tradition aber wenn man das Grabtuch ansieht und auf die Haare achtet fällt mir auf , sowohl von forne wie hinten sehen die aus als die Figur steht .
Die hängen doch eindeutig runter , bei einer liegenden Person müsten Haare dieser Länge doch auch der Schwerkraft folgen und ganz anders aussehen und Haarlack wurde ja wohl erst etwas später erfunden .
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Alt 03.09.2011, 18:21   #68
Chrysal
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Beiträge: 33
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Die ältesten Wandmalereien sind Jahrhunderte nach Jesus entstanden, dazu noch - sehen wir mal von den ersten Judenchristen ab - in ganz anderen Kulturen von Künstlern, die sich mit jüdischen Gesetzen oft genug nicht wirklich auskannten. Eigentlich gilt das Darstellungsverbot ja auch für Christen ("Du sollst dir kein Bildnis machen..."). Ich war vor einigen Jahren in Kappadokien in der Türkei und habe mir dort die Höhlenkirchen, unter anderem von Göreme, angesehen. Dort kannst du schön die Spuren des byzantinischen Bilderstreits (7. und 8. Jahrhundert) beobachten, die älteren Fresken bestehen nur aus Ornamenten, geometrischen Mustern, erst später finden sich wieder Fresken mit bildlichen Darstellungen. Iirc hatte Jesus dort lange Haare und Bart, ich kann aber mal die Bilder raus suchen und nachsehen

Ein Archäologenteam hat bei Arbeiten in einigen römischen Katakomben ein Deckenfresko freigelegt, auf dem ein Mann abgebildet ist, der starke Ähnlichkeiten mit dem Mann hat, dessen Züge auf dem Turiner Grabtuch zu sehen sind. Die Entstehung des Freskenporträts wird auf etwa 60 nach Chr. geschätzt. Das bedeutet, es könnte von jemandem gemalt worden sein, der Jesus tatsächlich gesehen oder näher gekannt hat.

- BILD DER WISSENSCHAFT - 09.06.1998 !!!
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=162185

Eine sogenannte Uraltmeldung.
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Alt 04.09.2011, 15:40   #69
MJ01
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Oder jemand, der genauer wusste wie ein jiddischer Rabbi aussieht.
Ich weiß, da gab es sogar einen Fernsehbericht im History-Cannel.

Dabei wurde auch festgestellt, dass das Christusbild von den Anfängen bis ins Mittelalter einen grundsätzlichen Wandel durchmachte. Während am Anfang der strahlende, wundertätige und optimistische Menschenfischer (Fischsymbol) auftrat, wurde dieses Bild danach vom leidenden, am Kreuz hängenden und wiederauferstehenden Christus ersetzt.

MfG

MJ
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Alt 08.10.2012, 14:12   #70
Chrysal
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Zitat:
Zitat von MJ01 Beitrag anzeigen

Dabei wurde auch festgestellt, dass das Christusbild von den Anfängen bis ins Mittelalter einen grundsätzlichen Wandel durchmachte. Während am Anfang der strahlende, wundertätige und optimistische Menschenfischer (Fischsymbol) auftrat, wurde dieses Bild danach vom leidenden, am Kreuz hängenden und wiederauferstehenden Christus ersetzt.
Ich denke "der Wandel" wird auch immer weitergehen, jede Gesellschaft und jede Zeit hat ihr eigenes Christus Bild/Vorstellung entworfen.
Jesus als Jude trat ja eh sehr bald in den Hintergrund, dabei wurde er ja nicht als Messias von den Römern verurteilt und gekreuzigt, sondern als König der Juden (Fakt).

Auch die Vorstellung, wie und was ein Rabbi damals war/ist, wird heute oft völlig anders gelehrt als es den damaligen Tatsachen entsprach.

MfG
Chrysal
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