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Außergewöhnliche Funde Die Piri Reis Karten, die Maschine von Antikythera oder die Goldflieger aus Südamerika - letzte Zeugen einer uralten Hochzivilisation?

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Alt 23.05.2004, 16:13   #21
Felix
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mann bist du schnell hab das auch angeschaut
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Alt 23.05.2004, 21:59   #22
avidjo
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mhm

hab da mal vor etlichen jahren ein buch darüber gelesen:
Lynn Picknett und Clive Prince, "Die Jesusfälschung - Leonardo da Vinci und das Turiner Grabtuch".
Darin wird der Versuch auch nachgemacht. ist schon eine zeit aus, das buch ist aus dem 95er jahr.
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Alt 25.05.2004, 04:53   #23
Sereck
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moment

ich glaube zwar auch nicht wirklich daran das der man auf dem tuch jesus ist aber die unten stehende erklärung grenzt doch mehr an wissenschaftliche quaksalberei als an fundierte forschung.

ich habe die sendung nicht gesehen aber hier macht man es sich wieder zu einfach.

Zitat:
der Mann der auf dem Turiner Grabtuch abgebildet wurde war um einiges Größer als zu der Zeit üblich
kein beweis dagen.kann auch mit einer wachstumsstörung erklärt werden.das dürfte durch die wesentlich schlechtere ernährung zur damaligen zeit häufig vorgekommen sein.

Zitat:
* Die Person auf Vorder und Rückseite sind verschieden Groß* Der Kopf ist im verhältniss zu dem Körper zu groß und liegt zu tief auf den Schultern
kann ich so nicht bestätigen da mir diese information bisher nicht bekannt war.

Zitat:
* Normalerweise sind bei Grabtüchern die Abblidungen verzehrt(Da ein 3-Dimensionales Objekt auf einer 2-Dim. Abb. verschoben wird z. b. Weltkarte)
dann ist doch alles bestens.denn das leichentuch ist nicht perspektivisch verzerrt.alles deutet daraufhin das es sich auf einem 3 dimensionalen körper befunden haben muss.
die verzerrung die du meinst ensteht genau bei der methode die weiter unten beschrieben wird.
das das abbild also 3d strukturen zeigt würde für die echtheit sprechen und nicht dagegen.

Zitat:
* Vom führenen Experten für Kunstfälschungen (Mc Crown) wurden Farbrückstände gefunden - können aber auch dadurch erklärt werden, das das Tuch mehrmals kopiert wurde(d.h. ein anderes Tuch wurde auf das "Original" gelegt und dann Nachgezeichnet)
hat er etwa proben aus der untermatte die ja nachweislich später aufgenäht wurde genommen.wenn ja denn dann hat er genau den selben fehler gemacht wie dir forscher in den 80 jahren.
auf diesem unterfutter findet man nähmlich tatsächlich farbreste der ursprünglichen färbung.

Zitat:
Bisher gab es allerdings noch eine Rätsel die nicht gelöst worden sind:* Es wurden keine Pinselstiche entdeckt

* Das Bild besitzt eine 3-Dimensionale Tiefe

Doch jetzt kamm ein Kunsthistoriker auf die Lösung des Rätsels:
Das Turiner grabtuch ist die Erste Photograpie.
Dabei wurde auf das Tuch eine Lichtempfindliche Substanz aufgetragen und dann durch eine Linse, hinter der eine Person Stand auf das Tuch übertagen.
Das erklärt warum die Person größer war als zu Jesus Zeiten üblich und warum Die Vorder und Rückseite sowie der Kopf verschieden Groß sind:
Weil es alles verschiedene Photograpien sind. Und auch der Kopf wurde Extra photograpiert umd eine Detalliertere Abblidung zu schaffen.
Und diese Vorgehensweise erklärt auch warum das Bild eine 3-Dimesionale Tiefe besitzt und keine Pinselstriche entdeckt worden sind.
ich versuche mir das gerade vorzustellen wie das funktionieren soll.tatsache ist das man auf dem abbild die kleinsten einzelheiten des gesichtes sehen kann.sogar einzelne hautpartien wie die obligatorische stirnfalte sind zu erkennen.
wie man das mit den oben beschriébenen mitteln zur damaligen zeit so genau fälschen sollte ist mir schleierhaft.
ausserdem.wie du selbst geschrieben hast hat das abbild eine dreidimensionale tiefe.wenn es auf die oben beschriebene weise hergestellt wurde wäre das nicht der fall.
nimm irgendein foto das miteiner spiegelrefelxkamera aufgenommen wurde scane es ein und lass dann in einer spektralanalyse nach dreidimnesionalen strukturen suchen.
das ergebniss kann ich dir im voraus sagen.du wirst keine fnden.alles ist perspektivisch verzerrt.
bei einem foto,und nichts anderes soll das abbild ja sein,werden die drei dimensionen auf 2 reduziert da man jeweils nur eine seite des objektes gleichzeitig beleuchten kann.
es gibt nicht umsonst profilaufnahmen aus denen man letztendlich dreidimensionale abbilder erstellen kann.das aber auch nur mit entsprechenden grafikprogramen und grafikkarten.

Zitat:
Und man vermutet auch schon zu Wissen, wer das Bild erstellt hat:Leonardie da Vinci.
Mehrere Sachverhalte geben den Hinweis darauf:

* Das Gesicht auf dem Turiner Grabtuch ähnelt erstaunlich dem Gesicht auf da Vincis einzigen Selbstpoträt

* da Vinci arbeitete für den Bruder das dahmaligen Pabstes.

* da Vinci war nicht Religiös und verachtete sogar die Chrisliche Kirche

* da Vinci kannte die Verfahren die zur Herstellung nötig waren und hatte das Handwerkliche Geschick und das nötige Wissen.
genau

interesannt ist wenn ich mich einfach nicht mehr rasieren würde würde ich nach einer weile auch ausehen wie jesus christus.(musste ich schon mal machen,bitte keine fragen)


lenonardo arbeitete also für den bruder des papstes.das beweist aber nichts ausser der er kontakte zur kirche hatte.
und das er die kirche verachtete muss auch nicht heissen das er das abbild gleich gefälscht hat.wozu auch es wurde doch genau das gegenteil bewirken oder wollte er es dem vatikan als echt unterjubeln bis dann der schwindel rauskommt

davinci kannte so einiges da stimme ich zu.aber das er photochemisches verfahren kannt mit dem man diese präzision erreichen kann halte ich für ausgeschlossen.
ach übrigends würde es von jeder lichtempfindlichen substanz rückstände.im endefekt wäre es nähmlich nichts weiter als eine verbrennung.olche rückstände wurden aber nie gefunden.
das ist genau sdas selbe wie mit der strahlungsgeschichte.

Zitat:
Doch es gibt noch eine Sachverhalt der Dagegenspricht und zwar, das das Tuch ca. 70 Jahre vor Leonardies Geburt gefunden wurde. Aber es wird vermutet, das es sich dabei um eine schlechte Fälschung
ab hier ist meiner ansicht nach die ganze theorie hinfällig.
das tuch war 70 jahre vorher bekannt war aber angeblich eine schlechtere fälschung und wurde später ausgetauscht.
woher will dieser "möchtegernwissenschaftler"das eigentlich wissen.hat er etwa die erste fälschung in seinem besitz?
und wenn ja wer fertigte sie an?weshalb wurde sie angefertigt?
ab hier wird lediglich nur noch spekuliert.das es ja so hätte sein können.
(zur klarstellung:auch ich erhebe keinerlei anspruch auf 100% wahrheitsgetreue ausagen da auch ich vieles nicht wissen kann)

Zitat:
Ein Hinweis darauf ist auch, dass das Tuch erst zu Da Vincis Lebzeiten Ruhm erlangte und öffentlich ausgestellt wurde.Des weiteren kann der angebliche Beweis für die Echtheit durch das alter des Tuches ganz simpel damit erklärt werden, dass zur Zeit Da Vincis Leinentücher die Kreuzritter aus dem Heiligen Land mitgebracht hatten sehr beliebt waren und oft verkauft wurden.
da hatte aber weniger davinci etwas mit zu tun sondern die kirche.sie wollte sich dadurch entgültig zur einzig wahren religion erheben.

das es zur zeit davincis solche tücher gab möchte ich hier nicht bestreiten.

Zitat:
Also für mich gibt es jetzt keinen Zweifel mehr dass das Turiner Grabtuch gefälscht worden ist (Besonders da der Kunsthistoriker mit dahmaligen Mittel ein ähnliches Tuch erstellt hat, das die selben Besonderheiten wie das Tuch aufweist.)
ich zweifle mitlerweile exterem an der ganzen theorie.du schreibst heir das er das selbst nachgemacht hat.hat er erklärt wie?hat er es vorgemacht?
wenn ja dann soll er seine nachahmung veröfentlichen.ich bin sicher es würden viele wissenschaftler gerne einen vergleich ziehen wollen.

Zitat:
Aber wenn Gläubige trotz der erdrückenden Beweisslast immer noch an die Echtheit glauben sollen sie es meinetwegen weiterhin tun - ich werde es auf jedenfall nicht !
naja.mit der beweislasst happert es ein wenig.es wurde ja nichteinmal erklärt wie den die blutspuren auf das tuch kommen.weshalb es noch eine unterlage gibt?
weshalb gibt es keine rückstände des mittels das verwendet worden sein soll?warum das ganze?
woher weiss er das es vor dieser noch eine fälschung gab?

ja er kennt sich ja noch nichtmal mit den elementarsten begriffen der fotografie aus.

letztenendes stehen wir wieder am anfang.
Sereck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2004, 23:26   #24
Scott82
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Und ich dachte, man habe auf dem Tuch Pollen alter Pflanzen gefunden, die es nur zur Zeit Jesu gab; also im Jerusalem vor zirka 2000 Jahren. Hierzu wird in eingefleischten Fachkreisen der zuständigen Wissenschaft allerdings nicht mehr dagegen gesprochen. Scheint wohl wieder eine typische verkappte Reportage vom NDR gewesen zu sein.

Staunen für Sensationen. Darum, druff gschisse. Auf N24 lief einmal eine mehr seriöse Dokumentation über diese Sache, aus naturwissenschaftlicher und theologischer Perspektive. Mit dem Fazit: Es spielt keine Rolle, ob dies das Grabtuch von Jesus ist.
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Alt 07.03.2005, 20:01   #25
Basilios
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Hallo,
Der Thread ist ja schon etwas älter, aber das Thema ist meines Erachtens einfach viel zu interessant, um ihm keine Beachtung mehr zu schenken. Ich fände es deshalb schön, wenn darüber weiterdiskutiert werden würde - das Turiner Grabtuch ist immerhin eines meiner Lieblingsthemen.


Warum ist das Grabtuch aller Wahrscheinlichkeit nach echt?

Einige Punkte:

1. Alle anatomischen Details sind perfekt.
2. Palynologische Untersuchungen brachten Pollen aus Jerusalemer Flora zutage. 44 der 59 auf dem Tuch entdeckten Pollen kommen in dieser Gegend vor, einige davon ausschließlich dort.
3. Die Nagelwunden (von denen aufgrund der überkreuzten Arme nur eine sichtbar ist) wurden nicht durch die Handfläche geschlagen, sondern durch den Handwurzelknochen. Würde man den Nagel durch die Handfläche schlagen, würde die Hand beim Gewicht eines erwachsenen Menschen zerreißen. So wurden aber Kreuzigungen seit dem Mittelalter dargestellt - ein mittelalterlicher Fälscher könnte gar keine andere Methode kennen!
4. Infolgedessen wird der nervus medianus durchtrennt und lähmt den Daumen, der absinkt und von der Handfläche umschlossen wird. Aus diesem Grund sind die Daumen auf dem Grabtuch nicht zu sehen.
5. Nachgewiesen wurden Spuren von römischen Plumbatae, dreischwänzigen Peitschen mit bleiverstärkten Spitzen. Ein Fälscher müsste also auch solche Details wissen - für einen mittelalterlichen Menschen undenkbar.
6. Der Verlauf der Blutspuren ist absolut korrekt für einen Gekreuzigten (mit Fußstütze).
7. Die Dornenhaube wurde keineswegs jedem religiösen Fanatiker aufgesetzt, sondern nur dem "Rex Iudaeorum". Dargestellt ist er übrigens auf sämtlichen historischen Abbildungen mit einer DornenKRONE und keiner HAUBE.
8. Die meisten mittelalterlichen Darstellungen Jesu sind in vielen Punkten identisch - mit dem Grabtuch. Auch wenn die Geschichte des Tuches vor dem 14. Jahrhundert nicht ganz gesichert ist, scheint auch bei den älteren Abbildungen Christi das Tuch als Vorlage gedient zu haben.
9. Das Bild auf dem Tuch als Gemälde zu bezeichnen ist absolut überholt und entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage.
10. Das Bild lässt sich in die dritte Dimension übertragen (die Rückseite erstaunlicherweise nicht - ein noch offenes Rätsel in der Sindonologie).
11. Es wurden Abdrücke von Münzen, geprägt unter Pontius Pilatus in den Jahren 26 bis 31 n.Chr., im Bereich der Augen entdeckt. Die Inschrift "Tiberiou Caisaros" ist erst seit neurer Zeit bekannt, da es sich bei dem C um einen Prägefehler handelt (korrekt wäre ein K). Dass überhaupt Münzen entdeckt wurden, wurde - mir völlig unverständlicherweise - hin und wieder angezweifelt. Auf den Bildern, die ich gesehen habe, konnte ich das "U CAI" aber sehr gut erkennen und wenn man das Gesicht des Mannes betrachtet, sollten eigentlich auch jedem die "eulenartigen" Augen auffallen.
12. Die STURP-Untersuchung ("Shroud of Turin Research Project") von 1978 entdeckte geringe Mengen von Straßenstaub im Bereich der Füße.

Belassen wir es mal hierbei. Und das sind nur einige Punkte.

Abgesehen davon muss man stets im Auge behalten, dass ein mittelalterlicher Fälscher dieses Werk für ein mittelalterliches Volk entworfen hätte - dieses kannte die präzisen Untersuchungen, mit denen wir heute arbeiten, selbstverständlich noch nicht. Warum hätte der Fälscher dann auf jedes noch so kleine Detail geachtet, obwohl er es viel einfacher hätte haben können?

Unter diesen Umständen erscheint die absurde Da Vinci-Theorie noch haltloser. Und denkt wirklich noch jemand, dass eine einzige NDR-Reportage das Rätsel um das bestuntersuchte Objekt der Menschheitsgeschichte lösen könne? Die Produzenten dieser Sendung haben lediglich ihre eigene Unkenntnis der Materie bewiesen.

An die Echtheit des Grabtuches zu glauben bedeutet übrigens nicht, auch an Christus (als Heiland) zu glauben, sondern nur an die historische Person Jesus von Nazareth. Über die Entstehung des Abbildes herrscht bis heute Unklarheit, keine der bisher aufgestellten Theorien konnte das Rätsel zufriedenstellend lösen.
Basilios ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2005, 13:27   #26
Basilios
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Habe am Freitag auf 3sat die Sendung gesehen, von der Unwissenheit vermutlich sprach. Deswegen noch einige Anmerkungen hierzu.

1. Da Vincis Interesse an der Fotografie als perfekte Abbildung der Natur wurde mehrfach erwähnt. Hätte er tatsächlich einen Weg zur Weiterentwicklung der Camera Obscura gefunden, wäre das für ihn wie die Entdeckung des Heiligen Grals gewesen - er hätte mit diesem Wissen weitergearbeitet und weitere Fotografien angefertigt.
2. Hätte Da Vinci eine Fälschung für das damalige Volk anfertigen wollen, hätte er dies weitaus einfacher bewerkstelligen können - nämlich mit einem ganz einfachen Gemälde. Da Vinci besaß die nötigen zeichnerischen Fähigkeiten, um ein Bild so herzustellen, dass es vom damaligen "gemeinen Volk" nicht als Produkt menschlicher Arbeit zu erkennen gewesen wäre (von der heutigen Wissenschaft allerdings schon!).
Und wenn schon nicht das ganze Bild, dann zumindest das Blut. Aufgemaltes Blut hätte man ohne moderne Analyse kaum von echtem unterscheiden können, es handelt sich aber nachweislich um Menschenblut (Blutgruppe AB).
3. Von der Gerichtsmedizin festgestellte Wunden:
1) Schwellung beider Augenbrauen
2) eingerissenes rechtes Augenlid
3) große Schwellung unter dem rechten Auge
4) geschwollene Nase
5) dreieckige Wunde auf der rechten Wange mit Spitze zur Nase weisend
6) Schwellung an der linken Wange
7) Schwellung an der linken Seite des Kinns
Desweiteren ist der Oberkörper auf die Weise verkrampft, wie es für einen Gekreuzigten typisch ist.
Da Vinci müsste sich demnach ziemlich übel zugerichtet haben, bevor er sich fotografiert hat. Fragt sich nur, wieso!
4. Die Dokumentation lässt viele wissenschaftliche Erkenntnisse (die ganzen "Kleinigkeiten", die in ihrer Gesamtheit aber doch so schwerwiegend sind) außer Acht. Die ganze Argumentation ist sehr oberflächlich, was jedoch bei einer 45-Minuten-Sendung auch verständlich ist.
5. Das Problem mit dem "Mittelalter". Die Theorie einer mittelalterlichen Fälschung existiert schon weitaus länger als die Da-Vinci-Theorie. Man ging dabei zunächst von einer Malerei aus, bis die Beweiskraft gegen diese Idee zu erdrückend wurde. Um nun eine plausible Erklärung für die Entstehung liefern zu können, wurde die Idee der Fotografie aufgegriffen und ein Mensch gesucht, der "im Mittelalter" die nötigen Fähigkeiten für eine solche fotografische Fälschung gehabt hätte: Da Vinci. Dass dieser aber nicht mehr wirklich im Mittelalter lebte, sondern an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit (Renaissance), wurde dabei außer Acht gelassen. Die Geschichte des Grabtuches ist aber ab dem 14. Jahrhundert gesichert, das war lange vor Da Vincis Zeit. Zur Lösung dieses Problems wurde die lächerliche Antwort gegeben, ein älteres Tuch sei mit Da Vincis Fälschung ausgetauscht worden. Das ist meines Erachtens Argumentation auf einfachster Ebene.

Weitere Punkte gegen diese Theorie und für die Echtheit habe ich ja schon im vorigen Posting genannt.
Will denn wirklich niemand mehr mit mir darüber diskutieren?
Basilios ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.03.2005, 17:20   #27
Sereck
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Hallo

Zitat:
1. Da Vincis Interesse an der Fotografie als perfekte Abbildung der Natur wurde mehrfach erwähnt. Hätte er tatsächlich einen Weg zur Weiterentwicklung der Camera Obscura gefunden, wäre das für ihn wie die Entdeckung des Heiligen Grals gewesen - er hätte mit diesem Wissen weitergearbeitet und weitere Fotografien angefertigt.
Unteranderem stellt sich dann auch die Frage wo denn diese weiterentwicklung der Camera Obscura geblieben ist!
Es gibt nicht einen beweiss dafür das Da Vinci in irgendeiner weise dieses Technik weiterentwickelte oder auch nur daran arbeitete!
Das ganze ist eine unhalbare Spekulation!

Zitat:
2. Hätte Da Vinci eine Fälschung für das damalige Volk anfertigen wollen, hätte er dies weitaus einfacher bewerkstelligen können - nämlich mit einem ganz einfachen Gemälde. Da Vinci besaß die nötigen zeichnerischen Fähigkeiten, um ein Bild so herzustellen, dass es vom damaligen "gemeinen Volk" nicht als Produkt menschlicher Arbeit zu erkennen gewesen wäre (von der heutigen Wissenschaft allerdings schon!).
Und wenn schon nicht das ganze Bild, dann zumindest das Blut. Aufgemaltes Blut hätte man ohne moderne Analyse kaum von echtem unterscheiden können, es handelt sich aber nachweislich um Menschenblut (Blutgruppe AB).
Wozu auch der ganze Aufwand?Welche intentionen hätten Da Vinci dazu bewegen sollen solch ein Abbild zu fälschen und dann auch noch mit diesem enormen Aufwand!
Soetwas betreibt man nicht wenn man sich eben nur mal selbst beweisen will das man dazu in der lage ist!
Soetwas macht man nur wen man damit einen bestimmten zweck verfolgt!
Dieser ist aus allen gegebenen Fakten heraus aber nicht ersichtlich!

Zitat:
3. Von der Gerichtsmedizin festgestellte Wunden:
1) Schwellung beider Augenbrauen
2) eingerissenes rechtes Augenlid
3) große Schwellung unter dem rechten Auge
4) geschwollene Nase
5) dreieckige Wunde auf der rechten Wange mit Spitze zur Nase weisend
6) Schwellung an der linken Wange
7) Schwellung an der linken Seite des Kinns
Desweiteren ist der Oberkörper auf die Weise verkrampft, wie es für einen Gekreuzigten typisch ist.
Da Vinci müsste sich demnach ziemlich übel zugerichtet haben, bevor er sich fotografiert hat. Fragt sich nur, wieso!
Allein die Schmerzen bei der Verkrampfung wären so imens gewesen das Da Vinci mit sicherheit das Bewusstsein verloren hätte!
Ob er diese Form der Verletzung überhaupt überlebt hätte ist fragwürdig!

Zitat:
5. Das Problem mit dem "Mittelalter". Die Theorie einer mittelalterlichen Fälschung existiert schon weitaus länger als die Da-Vinci-Theorie. Man ging dabei zunächst von einer Malerei aus, bis die Beweiskraft gegen diese Idee zu erdrückend wurde. Um nun eine plausible Erklärung für die Entstehung liefern zu können, wurde die Idee der Fotografie aufgegriffen und ein Mensch gesucht, der "im Mittelalter" die nötigen Fähigkeiten für eine solche fotografische Fälschung gehabt hätte: Da Vinci. Dass dieser aber nicht mehr wirklich im Mittelalter lebte, sondern an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit (Renaissance), wurde dabei außer Acht gelassen. Die Geschichte des Grabtuches ist aber ab dem 14. Jahrhundert gesichert, das war lange vor Da Vincis Zeit. Zur Lösung dieses Problems wurde die lächerliche Antwort gegeben, ein älteres Tuch sei mit Da Vincis Fälschung ausgetauscht worden. Das ist meines Erachtens Argumentation auf einfachster Ebene.
Aber nur weill man im besagten Zeiraum einen Menschen gefunden hat der die nötigen Fähigkeiten besass soetwas anzufertigen,was auch in keinster weise gesichert ist,muss es nichts mit ihm zu tun haben!
Das ist einfach der Versuch einen "Schuldigen" zu finden um ihm dieses Tuch unterzujubeln weil man selbst keine vernünftige erklärung finden kann!

Ausserdem!Wenn ein weiteres Tuch vor Da Vinci existiert hätte stellt sich immer noch die Frage wer es denn hergestellt hat und warum!
Woher stammte es und wie konnte man überhaupt von seiner existenz erfahren?
Alles offene Fragen auf die keine Atwort gegeben wurde!

gruss Sereck
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Alt 28.03.2005, 18:42   #28
da kami
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naja, es gibt schon Möglichkeiten einen gekreuzigten Leichnam zu fotografieren, man muss ja nicht selbst Modell stehen....Da Vinci hat auch Leichen geklaut um sie zu sezieren, bzw man kann auch äh...Kriminelles tun (auf deutsch gesagt, im Mittelalter wars nicht so schwer irgend ne arme Sau zu kreuzigen ohne erwischt zu werden wenn man Geld und Einfluss hatte und das hatte er.) Also rein technisch ist es nicht auszuschließen.

Die ganze Verbindung mit Da Vinci ist aber schon deshalb Käse weil die Verbindung zu ihm aus der Luft gegriffen ist und es keinerlei Hinweis auf ihn gibt. Die Logik ist seltsam, da wird eine Theorie mit ner unzulässigen Grundlage aufgestellt, ergo: da wollte jemand eine Erklärung an den Haaren herbeiziehen für den das Ergebnis (=Fälschung) schon feststand und gar nicht herausfinden obs jetzt eine ist oder nicht.
Dass die Lebensdaten Da Vincis gar nicht passen kommt dann noch dazu.
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Alt 28.03.2005, 19:39   #29
Basilios
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Schaut man sich die ersten einfachen Fotografien aus dem 19. Jahrhundert an, dann sollte man auch sofort merken, dass ein derartiger Detailreichtum, wie er auf dem Grabtuch vorhanden ist, nicht mit solchen einfachen Methoden erreicht werden kann.

Zitat:
Wenn ein weiteres Tuch vor Da Vinci existiert hätte stellt sich immer noch die Frage wer es denn hergestellt hat und warum!
Es gab im Mittelalter tatsächlich eine Art "Trend", Reliquien zu fälschen. Die meisten wurden aber schon von Zeitgenossen als Fälschung entlarvt.

Ansonsten bin ich natürlich völlig eurer Meinung!
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Alt 13.04.2005, 23:27   #30
da kami
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Könnte das Grabtuch mit dem "Mandylion" oder dem Schweisstuch der Veronika identisch sein?
http://www.web-lexikon.de/Abgar-Bild.html
Oder die Legenden die sich um diese (vergleichbaren) Gegenstände ranken, sofern sie nicht echt sind, auf dieselbe Herstellungsweise zurückgehen?

Nachtrag: auf jeden fall ein interessanter link
http://www.weblexikon.de/Turiner_Grabtuch.html
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