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Außergewöhnliche Funde Die Piri Reis Karten, die Maschine von Antikythera oder die Goldflieger aus Südamerika - letzte Zeugen einer uralten Hochzivilisation?

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Alt 22.09.2002, 17:39   #1
Zwirni
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Beiträge: 3.540
Standard Das Turiner Grabtuch

Hi

eines der für die Christen wichtigsten, aber gleichzeitig umstrittensten Reliquie soll nun doch echt sein: das Turiner Grabtuch. Lest hierzu den Bild-Artikel:

Zitat:
Jetzt sind auch die letzten Zweifel aus der Welt geräumt. Neue Beweise belegen: Das Turiner Grabtuch ist echt! Kardinal Severino Poletti erläuterte am Samstag die Ergebnisse der Restaurierung und bestätigte gegenüber BILD am SONNTAG, dass das berühmte Leichentuch das Gesicht Jesu trägt.

Zehn Experten hatten das rätselhafte Tuch, auf dem der Abdruck eines Mannes zu erkennen ist, untersucht. Danach steht fest: Der Mann, der in das Tuch eingewickelt war, ist gekreuzigt worden. Seine Hände sind verstümmelt, weil er mit Nägeln ans Kreuz geschlagen wurde.

Der Vorwurf, das Antlitz sei bereits vor Jahrhunderten einfach auf das Tuch gemalt worden, konnte vollends entkräftet werden. Die Experten fanden keinerlei Spuren von Farbe.

Auch die Herkunft des Tuchs ist jetzt belegt: Es stammt aus dem Heiligen Land! Spuren von 14 unterschiedlichen Pflanzenpollen, die es nur zur Zeit Jesu Christi in Jerusalem gegeben hat, wurden nachgewiesen.

Auf die Augen der Leiche hatte jemand nach dem Tod eine Münze gelegt, die in den Jahren zwischen 29 und 30 nach Christi Geburt in Jerusalem geprägt worden war.

Das Alter des Tuchs hatte 1988 nach einer aufwändigen Untersuchung für Verwirrung und Enttäuschung gesorgt: Die damaligen Ergebnisse sprachen von einer Fälschung, weil der Stoff aus dem 14. Jahrhundert stammen müsse. Jetzt ist auch dieser Umstand geklärt. Ordensschwestern hatten das Originaltuch nach einem Brand im Jahr 1532 auf eine Unterlage genäht, um es zu erhalten. Die untersuchten Proben von 1988 stammten nicht vom Grabtuch, sondern von der Unterlage.

Auch über das Sterben Jesu gibt der Abdruck auf dem Tuch Auskunft: Er kämpfte stundenlang gegen das Ersticken und starb schließlich an einem Herzdurchbruch. Anhand der Gerinnung des Bluts lässt sich nachweisen, dass er nicht länger als 36 Stunden in dem Tuch gelegen hat. Nach christlichem Glauben wurde er zu dem Zeitpunkt von den Toten erweckt.

Der Leichnam hatte die Blutgruppe AB. Es ist genau dieselbe, die auch auf dem Schweißtuch Christi nachgewiesen wurde, das in Oviedo in Spanien verehrt wird.
Quelle: http://www.bild.t-online.de/service/.../grabtuch.html

Zwirni
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Alt 25.09.2002, 16:21   #2
Loonatico
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Standard RE: Das Turiner Grabtuch

Hallo

... warum sollte dieses Grabtuch auch nicht echt sein? Die Zweifel an der Echtheit des Grabtuchs verlieren ihre Bedeutung, wenn man mal davon ausgeht, das die Wiederauferstehung Jesu` nur ein gut durchdachter „Schwindel“ war. Diese Möglichkeit ist, nach meiner Meinung, nicht undenkbar. Das Wissen, einen Scheintoten zu schaffen und diesen, auch ohne bleibende Schäden, wiederzubeleben, ist schließlich um einiges älter als das Christentum.
Einen interessanter Beitrag, zum Thema Turiner Grabtuch, gab es vor einiger Zeit im Discovery Chanel. Einige Wissenschaftler fanden heraus, das das Abbild des Tuches durch Schweiß entstanden sein könnte, sie gingen hierauf allerdings nicht näher ein. Meines Wissens schwitzen Tote aber nicht ... sollte ich hier falsch liegen, sagt Bescheid !
Außerdem, denke ich, sollte man die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, die Auferstehung Jesus war eine verdammt wichtige Sache! Es musste passieren, egal wie, denn sonst würde es das Christentum nicht geben...!
Ach so, die Sache mit den Münzen ist doch wohl eher ein griechischer Brauch. Sie legten ihrer Toten einen Obolos in den Mund, um Charon zu bezahlen, den Fährmann. Was also haben die Münzen auf den Augen des Messias zu suchen? Wer kann mir dazu etwas sagen?

Gruß Loonatico
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Alt 26.09.2002, 13:27   #3
Lazarus
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Standard RE: Das Turiner Grabtuch

Zu den Münzen habe ich hier etwas gefunden:
http://www.aruf.de/grabtuch9.htm

Zitat:
"Der Münzabdruck – wohl ein Computerfehler: Im Juni 1980 glaubte Prof. Francis Filas aus Chicago auf einer starken und kontrastreichen Vergrößerung eines Photos von Enrie, 1931, das Abbild zweier Münzen auf den Augen des auf dem Mannes im Grabtuch zu erkennen. 1981 machte man in Kansas eine Analyse mit einem Bildanalysator-Programm. Man glaubte zwei Münzen aus der Zeit von Pontius Pilatus erkennen zu können. Eine davon sei eindeutig aus dem Jahr 29 n. Chr. - dies wäre ein schlagender Beweis für die Echtheit des Tuches. Aber warum erwähnt Maria Grazia Siliato, immerhin Archäologin und Historikern, in ihrem Buch „Und das Grabruch ist doch echt“ dies Münzabdrücke nicht ? Wahrscheinlich handelt es sich um Artefakte, die überinterpretiert wurden. An der Münzgeschichte ist wohl nichts dran, wie Josef Dirnbeck feststellt (in „Jesus und das Tuch“, Klosterneuburg-Wien, 1998).
Zitat Ende
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Alt 09.10.2002, 13:25   #4
Loonatico
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Standard RE: Das Turiner Grabtuch

Ok, die Münzen sind ein Computerfehler. Allerdings ist doch interessant, das Münzexperten, Prof. Filas und Prof. Whanger, die Münzen eindeutig identifiziert haben. Deshalb würde ich gerne wissen, woher dieser Brauch stammt, Münzen auf die Augen eines Toten zu legen. Es gab Ausgrabungen in Palästina, wo man derartige Bestattungsriten vorfand. Allerdings gibt es in diesem Bericht keine weiteren Angaben zu einem bestimmten Volk oder ähnliches.
Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist die Blutgruppe. Die Blutgruppe AB ist die seltenste Gruppe überhaupt, nur ca. 5% der Menschen haben diesen Bluttyp. Die Blutspuren des Grabtuches haben ebenfalls die Blutgruppe AB. Diese Gruppe entstand aber erst vor ca. 1000 Jahren, durch die Vermischung der Völker, hauptsächlich aus Kaukasien und der Mongolei, in Europa.


Grabtuch-Link

http://www.huinfo.at/grabtuch/grabtuch.htm

Loonatico
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Alt 15.10.2002, 21:15   #5
Fixius
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hallo erstmal

also ich glaube nicht das an der geschichte mit dem grabtuch was dran ist.
denn mir ist nicht bekannt das es textile stoffe gibt die ohne irgendwelche verfallserscheinungen ca. 2000 jahre alt werden ich kann mich irren aber wenn es das echte tuch wäre dann wäre es doch nur gut für das christentum wenn mit hilfe eines alterstest festgestellt würde das es echt wäre.soweit ich weiß wurde die bitte darum immer verweigert.
zur schweißtheorie muss ich sagen das schweiß solzige ablagerungen hinterlässt welche die zeit ohnehin nicht auf einem tuch haften würden bei der zeit.

aber gebt den leuten was zu glauben und sie werden glauben
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Alt 16.10.2002, 02:48   #6
merlin
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ob echt (in dem sinne das jesus darin eingeschlagen war) oder nicht ist irrelevant,mit dem pinsel und farbe ist es doch sicher nicht gemacht.die frage ist doch WIE wurde der abtruck erzeugt?????
merlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2002, 00:05   #7
Cormac
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hallo,
ich denke nicht das das grabtuch echt ist.
es gab darüber mal eine doku auf DiscoveryChannel
habe hier einen link dazu Discovery

es ist nur ein kurzer bericht, weiter unten.

laut Radio-Carbon-Methode, welche doch durchgeführt wurde, ist das tuch 1000 jahre alt.

cormac
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Alt 18.10.2002, 10:56   #8
Zwirni
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Beiträge: 3.540
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Zitat:
Original von Cormac
laut Radio-Carbon-Methode, welche doch durchgeführt wurde, ist das tuch 1000 jahre alt.
Dann ließ dir diesen Abschnitt aus meinem allerersten eröffnenden Beitrag nochmal durch:

Zitat:
Das Alter des Tuchs hatte 1988 nach einer aufwändigen Untersuchung für Verwirrung und Enttäuschung gesorgt: Die damaligen Ergebnisse sprachen von einer Fälschung, weil der Stoff aus dem 14. Jahrhundert stammen müsse. Jetzt ist auch dieser Umstand geklärt. Ordensschwestern hatten das Originaltuch nach einem Brand im Jahr 1532 auf eine Unterlage genäht, um es zu erhalten. Die untersuchten Proben von 1988 stammten nicht vom Grabtuch, sondern von der Unterlage.
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2002, 18:35   #9
Scott82
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Standard Link über das "Turiner Grabtuch"

Im Internet fand ich ein sensationelles Interview über die aktuellsten (1995) wissenschaftlichen Daten und Entdeckungen über den legendären Mythos "Das Turiner Grabtuch". In diesem Interview wird ausführlich erklärend widerlegt, weshalb 1988 die Untersuchungen falsch waren.

Es wurde bei der aktuellsten Untersuchung das moderne Verfahren der revidierten C-14-Methode angewandt, was widerlegt, dass das Grabtuch eine Malerei sei. Zudem wird das reale Alter auf mindestens 1900 Jahre datiert. Das Abbild selber wurde als Photonegativ identifiziert, was im Mittelalter noch komplett unbekannt war. Somit ist es definitiv keine Malerei.


Das Interview stammt aus der Zeitschrift "Die Furche", Juli 1995:

http://www.druwida.ch/grabtuch.htm
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Alt 26.12.2002, 22:19   #10
Scott82
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Noch zusätzlich einen Link, der die Echtheit bestätigen lässt:

http://www.silverchord.net/themen/tu...uch/index.html

Wichtig ist "Grabtuch / CyberMesh-Analyse".
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