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Verschwörungstheorien Bilderberger, New World Order, Schattenregierungen, Weltregierung oder gar Weltdiktatur?

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Alt 31.08.2006, 03:04   #1
worf
Jungspund
 
Registriert seit: 30.08.2006
Beiträge: 27
Standard Gentechnische Freilandversuche zur Vertuschung der im Genom enthaltenen Überlieferungen?

Was tut eine Zivilisation, um ihr Wissen an die Nachwelt weiterzugeben?
Märchen werden erzählt.
Die Geschichte wird niedergeschrieben und in Stein gehauen.
Denkmäler werden gesetzt, Tempel und Pyramiden gebaut.
Alles kann zerfallen oder zerstört werden.
Was kann eine wirklich hoch entwickelte Zivilisation tun, um ihr Wissen einer nachfolgenden weiterzugeben?
Sie codiert die Überlieferung in den dominanten Eigenschaften einer lebensnotwendigen Nutzpflanze, in den Chromosomen.
Reis hat zB. mehr Chromosomen als der Mensch, ist wesentlich komplexer.
Wenn Genetiker diese Überlieferungen finden, was würden sie tun?
Was würde der Geheimdienst diese Wissenschaftler tun lassen?
Sie würden diese Daten auslesen und in den Pflanzen und Tieren für andere unkenntlich machen.
Das ist die wahrscheinlichste Erklärung für die unverantwortlichen genetischen Freilandversuche.
Ich glaube nicht, das jemand sonst etwas so dummes tun würde.
worf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2006, 10:17   #2
Lawrence P. W.
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Beiträge: 3.192
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Das Leben die Natur hat in unserer Genetik die Geschichte des Lebens "geschrieben".

Die Freilandversuche sind für mich eher in die Kategorie der Atomversuche der 50er Jahre zu sehen: "Überirdisch sieht mans besser krachen und Strahlung ist doch sowieso minimal."
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
"Gott ist tot" Nietzsche ............................................ "Nietzsche ist tot" Gott
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Alt 31.08.2006, 10:37   #3
perfidulo
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Registriert seit: 10.12.2005
Ort: Hauptstadt des Grauens
Beiträge: 8.733
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Da glaube ich eher, daß manche Leute daran arbeiten, das gesamte genetische Material durch eine gigantische Atomkatastrophe zu vernichten. Entweder wird alles Leben sofort ausgelöscht oder die Strahlung führt zu regellosen Mutationen, die den ursprünglichen Code unlesbar machen.
Ist die Atombombe nicht wenige Jahre nach den ersten UFO-Sichtungen entwickelt worden? Wer versucht denn, durch den Bau von Kernkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen radioaktives Material in die Atmosphäre zu pusten? Und da das alles nicht so geklappt hat, kommt jetzt das abgereicherte Uran in Granaten zum Einsatz.
Hier ein Krieg und da ein Krieg, schon ist es weltweit verstreut.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
perfidulo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2006, 12:33   #4
harry
Lebende Foren-Legende
 
Registriert seit: 04.04.2006
Beiträge: 1.162
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Versteh den Sinn des Themas nicht ganz.

Also du nimmst an, daß frühere Generationen/Außerirdische irgendwas im gen. Code versteckt haben, richtig?

Und das die im Moment stattfindenden Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Saatgut den Zweck haben, diese versteckten Daten zu löschen.
Auch richtig?

Das musste mir erklären.

1. Wo sind diese Daten versteckt? Nur in einer Nutzpflanze oder im gesamten
Ökosystem?

2. Was sollten Freilandversuche mit gen. veränderten Pflanzen da ausrichten?
Handelt sich meist um die Einführung einer Resistenz gegen ein Pestizid oder
Herbizid, damit die Pflanze höhere Dosen verträgt. Oder auch um die
Einschleusung eines Gens, das für ein Frassgift codiert. Da wird jeweils nur ein
oder einige wenige Gene eingeschleusst oder verändert, also viel zu wenig um
eine geheime Botschaft zu zerstören.

3. Wenn ich ein fieser mächtiger Geheimdienst bin und die Mittel habe, die
Botschaft gentechnisch zu löschen, wieso über den seltsamen Weg durch ein
paar Freilandversuche
__________________

harry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2006, 15:02   #5
HaraldL
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Registriert seit: 18.08.2002
Beiträge: 2.852
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Wie im Thread http://www.forum.grenzwissen.de/thre...?threadid=5401 beschrieben steht, ist der Inhalt der sogenannten Schrott-DNA anschinend bei allen Lebensformen gleich.
Im Übrigen: was können eigentlich gentechnisch manipulierte Pflanzen überhaupt anrichten?
Viele dieser Pflanzen können sich doch nicht einmal selbst vermehren, was auch der Hersteller bezweckt, denn er möchte ja an den Saatgut Geld verdienen!
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2006, 15:42   #6
harry
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Registriert seit: 04.04.2006
Beiträge: 1.162
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Auch normale hochgezüchtetete Nutzpflanzen können normalerweise nicht nachgezüchtet werden, sprich man muß das Saatgut jedes Jahr kaufen.


Anrichten insofern etwas als das

1. Allergiker könnten ohne es zu wissen, allergenes Material aufnehmen, dadurch
das eine Pflanze artfremde Proteine bildet.

2. Eingeführte Gene könnten auch auf Wildpflanzen überspringen, wo sie einfach
nicht zu suchen haben. (Inwieweit die Gefahr wirklich gegeben ist, weis wohl
keiner so recht. "Normale" Mais-Gene springen auch nicht so einfach auf andere
Pflanzen über).

Wär mir neu das die "Schrott"-DNA bei allen Lebewesen gleich ist...
Zu dem verlinkten Thread.:
Hatte ja darin schon geschrieben, das die bisherige Lehrmeinung es wäre wirklich nix anderes als Schrott zu bröckeln beginnt und sich abzeichnet, das zumindest der komplexe Teil des "Schrotts" für Regulationssysteme auf RNA-Ebene codiert.
Was zum Teil auch unsere Komplexität trotz enttäuschend kleiner Gen-Anzahl erklären würde.
__________________

harry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2006, 17:38   #7
Akuma
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Registriert seit: 06.06.2005
Beiträge: 982
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Zitat:
Ist die Atombombe nicht wenige Jahre nach den ersten UFO-Sichtungen entwickelt worden?
Nein, UFO-Sichtungen gab es schon vor mehreren Jahrhunderten.
(Unglaublich, aber wahr)

Gruß
__________________
Zitat:
In Formation
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Alt 01.09.2006, 11:11   #8
worf
Jungspund
 
Registriert seit: 30.08.2006
Beiträge: 27
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Hi Harry,

es gibt keinen mir bekannten festen Datenspeicher, der die Zeiten sicher überstehen könnte. Die einzige Möglichkeit, Daten sicher zu bewahren ist, sie immer wieder zu kopieren und zu überprüfen. Somit können Daten in Zellen sicher archiviert werden.
Nutzpflanzen bleiben nicht auf den Feldern, sie wildern aus und werden ein Teil des Ökosystems, es ist also für genügend Sicherheitskopien gesorgt.

Wer soll die Daten finden - die nachkommen der eigenen Spezie oder einfach Hochkulturen einer anderen Spezie.

Wo würde man die Daten verstecken - dort, wo jemand sie finden soll.

Im Genom der Spezie selbst.
+ wird Gentechnik entwickelt, dann wird hier früher oder später nachgeschaut
- die Huckepackdaten könnten der Entwicklung der Spezie schaden
- es gibt ethische Gründe, den eigenen Code nicht anzutasten

In einer Nutzpflanze.
+ auch hier wird ganz sicher sehr früh nachgeschaut.
- die Daten könnten der eigenen Spezie indirekt schaden

In einer sehr alten Spezie, die seit Ewigkeiten in einer Form besteht, zB. Silberfische
+ sehr sicher
- evtl. dauert es aber, bis hier gesucht wird.

Welche Daten das sein könnten und warum sie unbedingt erhalten werden sollten, darüber läßt sich spekulieren.
Das könnten religiöse oder ethische Grundsätze sein.
Warnungen an nachfolgende Zivilisationen:
"Vorsicht vor den Vogonen!", "Sendet keine Nachrichten auf diesen Frequenzen in jenen Sektoren unserer Galaxie, sonst kommen die Borg noch einmal zurück und machen Eure Zivilisation so platt wie unsere!"
"Macht keine Freilandversuche, bevor Ihr wisst was Ihr tut, sonst zerstört Ihr Euch selbst!"
Technische Daten.
Wahrscheinlich könnte man dort hinweise auf Krankheiten und deren Heilung finden.
Tutorials über die Funktionsweise von Lebewesen.
Oder einfach nur geschichtliche Überlieferungen.
Das Buch des Lebens eben.

>...wieso über den seltsamen Weg durch ein paar Freilandversuche
+ innerhalb weniger Jahre hat sich die Veränderung auf alle Pflanzen dieser Art des gesammten Kontinents verbreitet
+ einmal freigesetzt, ist es nicht mehr aufzuhalten
+ es ist unauffällig

>Was sollten Freilandversuche mit gen. veränderten Pflanzen da ausrichten?
>Handelt sich meist um die Einführung einer Resistenz gegen ein Pestizid oder
>Herbizid, damit die Pflanze höhere Dosen verträgt.

Die Eingriffe ins Genom erfolgen mit der präzision eines Hackers, der in einem Spiel Unverwundbarkeit oder unendlich viele Leben einstellt. Er hat keine Ahnung, wie das Programm genau abläuft, kennt nur seine wichtigen Elemente, sucht danach im Maschinencode und verändert sie.
Der Preis ist oft ein zerstörter oder fehlender anderer Programmteil. Diese gehackten Programme stürzen eher mal ab oder gefährden zuweilen sogar die Stabilität des ganzen Betriebssystems.
Du weißt nicht sicher was die Gentechniker machen und sie selbst wissen es leider auch nicht.

@perfidulo

>Da glaube ich eher, daß manche Leute daran arbeiten, das gesamte genetische
>Material durch eine gigantische Atomkatastrophe zu vernichten. Entweder wird alles
>Leben sofort ausgelöscht oder die Strahlung führt zu regellosen Mutationen,
>die den ursprünglichen Code unlesbar machen.
Das Tragische daran wären die Einzelschicksale und der Untergang von Kulturen, einhergehend mit der Vernichtung von Wissen -> welches man aber prima im Genom sichern könnte, wo wir wieder beim Thema wären. Trotz gesteigerter Mutationsrate
Ich denke dass der ursprüngliche Code trotz gesteigerter Mutationsrate in der gesammtheit des Ökosystems erhalten bleiben kann. Schlimmer wäre die vernichtung von Ökosystemen und einzelnen Spezien.

HaraldL> ...ist der Inhalt der sogenannten Schrott-DNA anschinend bei allen Lebensformen gleich.
Dass diese Daten Schrott sind, wage ich zu bezweifeln, sie sind eher ein Kanditat für Huckepackdaten.

Schönen Gruß, Worf
worf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2006, 13:13   #9
Lawrence P. W.
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Huckepackgene - Hmm, das eine meine ich doch schon mal bei Star Treck gesehen zu haben. Keine Schlechte Idee.

Und soll da nun etwas bestimmtes drauf sein? -
Wohlmöglich, wer die Anschläge auf das WTC wirklich fabriziert hat - (Basti!)


Biologisch gesehen sind wir aber seit etwa 3,5 Mrd Jahren "Datenträger"!
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Lawrence P. W. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2006, 14:16   #10
harry
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Na wie gesagt, prinzipiell möglich.

Was aus meiner Sicht dagegen spricht:
Der genetische Code ist über lange Zeit auch nicht stabil, nur lebenswichtige Gene sind hochkonserviert, der Rest mutiert relativ schnell. Über lange Zeit lesbar würden also nur Nachrichten in hoch konservierten Bereichen bleiben.
Daraus ergibt sich: Man schreibt die Nachricht direkt in die für die Zelle wichtigsten Bereiche. Scheidet aus, weil man zur Codierung zwangsläufig etwas verändern müsste und die Zelle damit umbringt.
Man ändert "Schrott"-DNA Bereiche dahingehend um, das sie hochkonserviert bleiben.
Funktioniert aber eigentlich auch nicht, hoch konservierte Bereiche sind nur dewegen so unveränderlich, weil eine winzige Änderung die Zelle sofort tötet.
Es bleiben also nur Zellen ohne Mutationen in diesem Gen am Leben.

Die Mutationsrate in für die Zelle unwichtigen Bereichen ist ziemlich konstant, kann man sich also bei Interesse ausrechenen, wie lange eine Nachricht lesbar bleiben würde.
__________________

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