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China Das Reich der Mitte birgt noch viele Geheimnisse, uralte Hochkulturen, Pyramiden, Mumien aus dem Abendland...

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Alt 05.07.2006, 09:28   #11
perfidulo
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Zitat:
Original von harry
Über die Menschenrechtsverletzungen der Amis brauchen wir glaube ich nicht weiter diskuttieren, die sind eh jedem bekannt...
Ach so.
Weil das alle wissen und deshalb das Maul halten können sich die USA in weiten Teilen der Bevölkerung als Hort von Freiheit und Gerechtigkeit darstellen und alle machen mit, wenn mal wieder ein Land überfallen wird.

Man kann bei Menschenrechten und Ungerechtigkeit schlecht gegeneinander aufrechnen. Aber wieviele Indianer sind vertrieben worden, bzw. werden heute noch vertrieben, weil eine Minengesellschaft auf ihrem Land Rohstoffe gefunden hat. Wieviele Eingeborene werden mit Gift besprüht, weil die US-amerikanischen Bananenkonzerne Schädlinge bekämpfen.

Nur darüber schreibt die Presse kaum, die Mainstream-Presse, die von den meisten gelesen wird, überhaupt nicht. Bei China ist das anders.
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Alt 05.07.2006, 12:31   #12
transzendenz
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Zitat:
Original von perfidulo
Bei China ist das anders.
Wie meinst du das

Etwa so
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Lieben Gruß transzendenz
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Alt 05.07.2006, 14:10   #13
perfidulo
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Die schärfsten Kritiker der Elche

in einem anderen Thread
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Alt 13.01.2010, 08:13   #14
fsg
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ich glaube momentan kann das Land die USA nicht übertreffen, weil viele Gebiete in diesem Land noch in riesiger Armut sind.
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Alt 13.01.2010, 09:43   #15
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von fsg Beitrag anzeigen
ich glaube momentan kann das Land die USA nicht übertreffen, weil viele Gebiete in diesem Land noch in riesiger Armut sind.
Im Gegenteil. Genau das ist die Stärke von China. Armut in weiten Teilen des Landes und neue Ressourcen sind der beste Nährboden für ein aufstrebendes Land der Semiperipherie. Es wird wohl ein knappes Rennen zwischen China und Indien.
Alles, was diese Länder noch brauchen, ist ein Umbruch des politischen Systems, durch den der Weg für Visionäre für wenige Jahre weit geöffnet wird. Sobald die Führer des Landes mehr an die Zukunft als die Vergangenheit denken, dürfte dem Weg an die Spitze nichts mehr im Weg stehen.
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Even people who are a pain in the arse can stimulate new thinking.
Vaughan Bell, Institute of Psychiatry, London
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Alt 14.01.2010, 01:54   #16
harry
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Schön das es wieder um China geht und nicht ums Amibashing
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harry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2010, 11:17   #17
Lupo
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Zitat:
Zitat von harry Beitrag anzeigen
Schön das es wieder um China geht und nicht ums Amibashing
Wo perfidulo Recht hat, hat er Recht.
Außerdem war das ja im Vergleich zu china
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 14.01.2010, 18:07   #18
Atlantologe
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Bin durch Zufall über diesen Thread gestolpert. Hab eigentlich aktuell viel Arbeit am Hals und entsprechend wenig Zeit, aber bei den Statements von perfidulo stellen sich mir die Nackenhaare auf angesichts so viel blauäugiger Naivität. Entweder hat der Autor seit 4 Jahren nicht mehr die Zeitung gelesen, oder er meint ein anderes China. Ich hasse China wie die Pest, selbstverständlich nicht die Leute, sondern das Regime. Anlass genug, angesichts sich häufender aktueller Ereignisse dem Thread mal einen neuen Drall zu geben.

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
China wird sich vor allem um die eigene Bevölkerung kümmern, die zum Teil auf dem Land in schrecklicher Armut lebt, und hat keine imperialistischen Ambitionen, wie immer behauptet wird.

Und wie sich China um die eigene Bevölkerung kümmert!, besonders in Tibet und Xiniang, und ganz besonders um die aufmüpfigen Dissidenten. China kümmert sich so sehr um seine Bevölkerung, dass Exekutionen von Dalai-Lama-Sympathisanten und zehnjährige Haftstrafen für Menschen, die ihre Meinung sagen, an der Tagesordnung sind, von Internetzensur ganz zu schweigen. Das Regime kümmert sich so intensiv um seine eigene Bevölkerung, dass jeder jeden bespitzelt und man nur als linientreue, affirmative Marionette seine Ruhe hat. China ist – sorry, aber jede andere Bezeichnung wäre zu viel der Schmeichelei – Faschismus in Reinkultur.

Keine imperialistischen Ambitionen? Erneut die Frage, ob du nicht die Zeitung liest. Das Militär arbeitet zurzeit an einem System zur Abwehr ballistischer Raketen, um sich militärisch unverwundbar zu machen und sein Atomwaffenarsenal munter auszurüsten. Und wenn sie glauben, weit genug zu sein, werden sie als erstes mal Taiwan einkassieren.

Aber damit nicht genug. Mittel- bis langfristig strebt China die Weltherrschaft an. Wenn es sich finanziell, wirtschaftlich und militärisch stark und unverwundbar genug fühlt, wird es den geringsten Vorwand nutzen, um gegen die USA einen Atomkrieg zu führen. Denke mal, in 25–30 Jahren dürfte das wohl der Fall sein. Amerika ist im Vergleich zu Ostasien und besonders China eine absteigende Macht, so wie vor einem Jahrhundert England und sein Commonwealth. Es hat einfach nicht die Ressourcen an Menschen, Kapital und demnächst (in einigen Jahrzehnten) auch human capital (Intelligenz) und Militärmasse, um sich messen zu können und erfolgreich dagegen zu halten und den vergleichsweisen Abstieg gegenüber China aufzuhalten. Schon heute erleben wir fast täglich chinesische Provokationen (gegenüber dem Westen), die ganz gezielt gestreut werden um zu demonstrieren, dass sie sich von niemandem und am wenigsten von Barack Obama was sagen lassen.

China ist die imperialistische Großmacht par excellence, die dabei ist nach den Sternen zu greifen und nichts und niemanden, auch nicht die USA, auf Dauer neben sich zu dulden. Von daher erinnert sie mich an das Deutsche Reich in den Zeiten von 1888–1945. Aber es wird die Fehler des Wilhelminischen Reichs und des "Dritten Reichs" definitiv vermeiden, um selbst keine Angriffsflächen zu bieten, vor allem, solange es noch nicht so weit ist, dass es sich mit dem Rest der Welt unter Erfolgsgarantie militärisch messen kann.

Denn China weiß heute schon, dass sich die USA auf ne Koexistenz unter Gleichen niemals einlassen werden, solange dieses Regime des "roten Faschismus", das seit mehr als einem halben Jahrhundert die Menschenrechte verhöhnt und mit Füßen tritt und Demokratie für ne Verirrung westlich orientierter Regierungsformen hält, an der Macht ist und bleibt.

Fakt ist einfach, dass China aufgrund seiner Menschenmassen und seines jetzt schon gigantischen Kapitals (als Exportweltmeister in die ganze Welt) in 10–15 Jahren die USA auch vom Bruttosozialprodukt her überflügelt haben dürfte, und in 25–30 Jahren (spätestens) auch technologisch. Ob Chinesisch die kommende Weltsprache wird? Who knows… Das Einzige, was China binden und ein ganz klein wenig in Schach halten könnte, ist der Fakt, dass es ein vergleichsweise rohstoffarmes Land ist, auch in Bezug auf Erdöl, und von daher noch sehr lange auf die Welt jenseits der Großen Mauer angewiesen sein dürfte, und dies auch weiß.



Nachtrag:
Hab die 3 Links leider nicht korrekt verknüpfen können, daher hier noch mal gesondert:

http://www.spiegel.de/politik/auslan...669014,00.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...671636,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...671456,00.html

.

Geändert von Atlantologe (14.01.2010 um 18:46 Uhr).
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Alt 14.01.2010, 21:50   #19
Jondalar
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Man merkt gleich, Du bist China-Spezialist.

Anstatt so viel schlechte Schundzeitungen zu wälzen, würde ich Dir mal empfehlen dort hin zu fahren, und Dir das an zu sehen. Was Du da von Dir gibst, ist wohl ein hundertmal falscheres China als Perfidulo sich das jemals ausdenken könnte.

Ich weiss. lesen bildet, aber da sollte man dann auch das Richtige lesen

Grüße
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Alt 14.01.2010, 22:05   #20
Atlantologe
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Nö, ich bin kein China-Spezialist; kann ja nicht mal chinesisch, war bloß en paar Mal da als Tourist und hab mit den Leuten (auf Englisch) gesprochen; mein Tibet-Visium (weshalb ich überhaupt das letzte Mal da war) ist abgelehnt worden. So viel zu Reisefreiheit. Und ich darf dir versichern, dass die Berichte stimmen, angefangen vom Tiananmen-Massaker (1989) über politische Morde, Folterungen, Zensur bis hin zu - nicht zuletzt - eingeschränkter Reisefreiheit nach Willkür, sowohl zeitlich (etwa Olympiade) wie auch geographisch (Tibet fast immer, Xinjiang immer dann, wenn dort wieder mal was los ist.) Wüsste ich es nicht zu genau, käme ich nicht auf die Idee, vom "roten Faschismus" zu sprechen.

Und dir empfehle ich mal Lektüre, die über perfidolu & Co. hinausgeht; es gibt da gute Literatur - musst halt mal ein bissel suchen. Dann können wir auch auf einer akzeptablen Basis ins Gespräch kommen.

Das du deine skurrile China-Meinung nicht begründen kannst, nehm ich dir aber nicht krumm.
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