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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 24.03.2006, 19:54   #1
Lukas the brain
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Standard Religion=Gehirnwäsche

Ich hab mir mal ein paar gedanken gemacht:
was ist eigentlich religion?
religion(in diesenm fall das christentum)=glaube
aber glaube an was ? besteht unsere religion wirklich nur aus dem glauube an ein buch, das aus von verschiedenen autoren zu verschiden zeiten geschriebenen geschichten besteht, die dann in der bibel willkürlich zusammengestellt wurde und das auch noch obwohl bewiesen wurde, dass die geschichten zu verschiedenen zeiten geschrieben wurden und das auch noch voller widersprüche steht?
aber andererseits ist religion ja auch was gutes. ich denke, dass die menschen einfach etwas bruachen , woran sie glauben können, wenn etwas passiert ist oder sie sich etwas nicht erklären könne.
was denkt ihr darüber?
ich finde es irgendwie doof, dass in der schule religion unterrichtet wird, man sollte sich vielmehr gedanken im unterrich darüber machen was religion ist, wo sie herkommt usw.
und wenn man dann mal seien eigenen glauben "gründet" , wird man gleich von der gesellschaft als sektenfreak abgestempellt.
ich denke auch, dass die kirche zu viel macht hat.
wir werdenh von geburt an von unseren elter so erzogen, dass wir an gott und die kirche glauben aber warum eigentlich, weil unsere eltern von ihren auch so erzogen wurden und ide von ihren auch usw. und wenn man dann maletwas sagt dann sagen die gleich das das , in dt, sch**** ist und dass wir gefälligst an gott glauben sollen, ich dednke sie wissen selbst nich warum sie soetwas sagen.

gruß
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Dr. Wolfgang Schäuble:
Sicherheit ist die Bedingung für Toleranz

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Alt 25.03.2006, 11:20   #2
basti_79
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Standard RE: Religion=Gehirnwäsche

Zitat:
Original von Lukas the brain
was ist eigentlich religion?
Das ist eine schwere Frage. (z.B.: Ist Buddhismus Religion? Ist Glaube an paranormale Phänomene Religion? Ist Naturwissenschaft Religion? Wenn jeder eine gegebene Grundlage anders versteht, und Randgruppen unterschiedlicher Religionen sich teilweise näher stehen als viele Leute derselben Religion, was macht dann eine Religion aus?)

Meine persönliche Definition lautet: ein Gemisch aus Hahnebüchenem Unsinn, Philosophie und Sozialer Kontrolle.

Religionen Zeichnen sich m.E. aus durch:

* Absolutheitsanspruch, teilweise einzelner Figuren/Schriften
* Realitätsverleugnung, Verleugnung des gesunden Menschenverstandes (z.B. bei der Beurteilung der Paarungsgewohnheiten junger Frauen, Homosexualität etc.)
* Soziale Kontrolle/Einschränkung der persönlichen Freiheit

Zitat:
religion(in diesenm fall das christentum)=glaube
Nun, in diesem Fall hat erstmal eine Kirche die Definitionshoheit. z.B. ist "vollwertiger" Katholik, wer christlich getauft ist, eine katholische Erstkommunion durchgemacht hat, und gefirmt (von einem Bischof geweiht) wurde. Klar, es gibt dann noch die Anerkennung jedes Einzelnen "mitchristen", aber die steht erstmal auf einem anderen Blatt und hat Kirchenrechtlich nicht viel zu sagen. Natürlich gilt sie auch gewissermassen. Aber da werden ja selbst Christen schwammig.

Zitat:
besteht unsere religion wirklich nur aus dem glauube an ein buch, das aus von verschiedenen autoren zu verschiden zeiten geschriebenen geschichten besteht
Das Regel bitte mit den Christen

Zitat:
aber andererseits ist religion ja auch was gutes. ich denke, dass die menschen einfach etwas bruachen , woran sie glauben können, wenn etwas passiert ist oder sie sich etwas nicht erklären könne.
Ja. Genaugenommen ist das der einzige Zweck von Religion: Antworten liefern, wo man selber keine hat. Deshalb ist ja z.B. der glaube an paranormale Phänomene für mich auch eine Religion. Natürlich sind das nicht-antworten. Wenn einer erzählt, "das ist so weil es in der Bibel steht" ist das genausogut wie keine Antwort.

Zitat:
ich finde es irgendwie doof, dass in der schule religion unterrichtet wird, man sollte sich vielmehr gedanken im unterrich darüber machen was religion ist, wo sie herkommt usw.
http://www.freidenker.de/

Zitat:
wir werdenh von geburt an von unseren elter so erzogen, dass wir an gott und die kirche glauben
Glücklicherweise ist jeder Mensch frei geboren. Von Leuten, die dich Schneiden, weil du in ihren Augen an das Falsche glaubst, solltest du dich fernhalten. Auch wenns die Eltern sind. Hat einfach keinen Zweck.

Buchtipp: "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren - Anleitung zum subversiven Denken" von Hubert Schleichert
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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Alt 25.03.2006, 14:41   #3
Akuma
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Standard

Zitat:
Genaugenommen ist das der einzige Zweck von Religion: Antworten liefern, wo man selber keine hat.
Der einzige Zweck ?


...meinst du, der Buddhismus zeichnet sich durch einen deiner angegebenen Punkte aus ?
__________________
Zitat:
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Alt 25.03.2006, 15:35   #4
gumpensund
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Zitat:
Religionen Zeichnen sich m.E. aus durch:

* Absolutheitsanspruch, teilweise einzelner Figuren/Schriften
* Realitätsverleugnung, Verleugnung des gesunden Menschenverstandes (z.B. bei der Beurteilung der Paarungsgewohnheiten junger Frauen, Homosexualität etc.)
* Soziale Kontrolle/Einschränkung der persönlichen Freiheit
nu ja, riecht mE etwas pauschal. Da passen auch mit geringen Abstrichen oder Resten
die meisten Sekten rein, auch ein paar Weltaunschauungen oder Gwup oder Hare Krishna

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Alt 25.03.2006, 16:55   #5
basti_79
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Zitat:
Original von Akuma
Der einzige Zweck ?
Naja, der einzige Vorzug. Meine Persönliche Freiheit abgeben oder dummes Zeug erzählt bekommen kann ich auch woanders.

Zitat:
...meinst du, der Buddhismus zeichnet sich durch einen deiner angegebenen Punkte aus?
Durch aufmerksame Lektüre hättest du gemerkt, dass ich Buddhismus nicht unter "Religion" einordnen würde.

Zitat:
Original von gumpensund
nu ja, riecht mE etwas pauschal. Da passen auch mit geringen Abstrichen oder Resten
die meisten Sekten rein, auch ein paar Weltaunschauungen oder Gwup oder Hare Krishna
Ja, ich mache keinen Prinzipiellen unterschied zwischen "Sekte" und "Religion". Wo nimmt die GWUP in Anspruch, absolut zu sein, wo verleugnet sie Realität oder schränkt dich in deiner Persönlichen Freiheit ein? Oder pöbelst du einfach nur gerne gegen Personen, die nicht deiner Meinung sind?
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Alt 25.03.2006, 18:14   #6
Elisabeth
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Religionen haben eines gemeinsam, sie beschäftigen sich mit den wichtigsten Fragen der Menschheit. Sinn und Zweck meines Lebens. Warum bin ich? Wohin gehe ich?
Goethe ging sogar so weit zu sagen, "beim Glauben ..komme alles darauf an, dass man glaube; was man glaube, sei völlig gleichgültig." Der Glaube sei ein großes Gefühl von Sicherheit und Zukunft, und diese Sicherheit entspringe aus dem Zutrauen auf ein übergroßes, übermächtiges und unerforschliches Wesen.

"Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens", befand Goethe, doch war er alles andere als ein Rationalist, in dessen Denkgebäude Gott allenfalls als gedanklicher Schlussstein, als Inhaber der allerhöchsten Vernunft einen Platz gehabt hätte. Gott war für ihn dagegen lebendige Urkraft, vor dessen unerforschlicher Majestät er eine ringenden, auch nach Worten ringende ehrfürchtige Sehnsucht fühlte.
http://stadt.heim.at/london/162236/homann/goetherel.htm

Jeder Mensch hat ein Recht auf religiöse Freiheit und jede Religion die an Dogmen festhält hat keine Zukunft.
__________________
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
Jonathan Swift
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Alt 25.03.2006, 19:21   #7
IronColonel
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@ Elisabeth
Zitat:
Jeder Mensch hat ein Recht auf religiöse Freiheit und jede Religion die an Dogmen festhält hat keine Zukunft
Interessanter Gedanke, kann ich aber nicht ganz Nachvollziehen, ich mein allein das Christentum gibts schon ein paar jährchen, vielleicht ist das gerade der Reiz von Religionen, Dogmen aufzustellen, nach denen sich alle zu richten haben. Viele Menschen wollen nicht selber denken, und folgen daher lieber einen geistigen Führer als sich selbst. Dabei sind aber die Religionsgründer nichtmal Verantwortlich zu machen, sie haben ihren eigenen Weg gefunden, der für sie der richtige war.
Dennoch bedeutet Freiheit zu haben auch, auf diese zu verzichten, also stimmts dann doch wieder ;o)
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Alt 26.03.2006, 03:55   #8
Akuma
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Zitat:
Durch aufmerksame Lektüre hättest du gemerkt, dass ich Buddhismus nicht unter "Religion" einordnen würde.
Unter wass dann ?
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Zitat:
In Formation
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Alt 04.06.2006, 22:00   #9
Willi
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Hallo.

Zitat:
Zitat:
Religionen Zeichnen sich m.E. aus durch:

* Absolutheitsanspruch, teilweise einzelner Figuren/Schriften
* Realitätsverleugnung, Verleugnung des gesunden Menschenverstandes (z.B. bei der Beurteilung der Paarungsgewohnheiten junger Frauen, Homosexualität etc.)
* Soziale Kontrolle/Einschränkung der persönlichen Freiheit


nu ja, riecht mE etwas pauschal. Da passen auch mit geringen Abstrichen oder Resten
die meisten Sekten rein, auch ein paar Weltaunschauungen oder Gwup oder Hare Krishna
Sind die sog. Weltreligionen genaugenommen nicht auch Sekten?
Für mich sind sie es!


Gruß
Willi
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Alt 12.06.2006, 21:46   #10
Elisabeth
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Das Wort Sekte kommt ja aus dem lateinischen und bedeutet nichts anderes als Weg, Bahn. In der katholischen Kirche wurde es von secare (abschneiden) abgeleitet.

In der Geschichte der Kirchen wurden immer schon Sekten als Abspaltungen ihrer Kirchen angesehen. Im 4. Jahrhundert n. Chr. wurde es noch durch das Staatskirchentum verschärft.
Leute die sich gegen sie auflehnten wurden wie wir alle wissen als Ketzer verbrannt.

Schließlich hat man erst im (18 Jhd.) begonnen die Menschen etwas aufzuklären. Den Menschen wurde mehr Freiraum gelassen. es konnten sich viele andere Gemeinschaften außerhalb der Großkirchen bilden.

Persönlich bin ich der Meinung, dass die Großkirchen die tolleranteren unter den vielen anderen christlichen Gemeinschaften sind.

Wir sollten aber so denke ich das Wort Sekte nicht als Schimpfwort verwenden, sonst ist keine sachliche Diskusion möglich. Mein Mann war lange Zeit bei einer Sekte, bei den „Zeugen Jehovas“: Eines muß ich schon sagen, in der Bibel haben sie sich ausgekannt. Das extreme war dass sie nur einen Bekanntenkreis innerhalb der Gemeinschaft hatten. Wenn sie austraten war ihr Bekanntenkreis auch weg. Es dauerte schon eine Zeit, bis er sie verließ. Die Freunde die er dort hatte, waren dann auch nicht mehr da. Das finde ich unverantwortlich. Glaubensgemeinschaften sind für mich solange in Ordnung, solange sie nicht von anders gläubigen getrennt werden.
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