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Verschwörungstheorien Bilderberger, New World Order, Schattenregierungen, Weltregierung oder gar Weltdiktatur?

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Alt 18.03.2006, 14:42   #1
perfidulo
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Standard Schering - mehr als es scheint

Durch die Androhung der Übernahme des Berliner Pharmaunternehmens durch den Darmstädter Konkurrenten hat die Presse viel berichtet, aber wenig zu den wahren Hintergründen gebracht.
Schering hat in Berlin ein Firmengelände, das wie eine Festung bewacht wird. Niemand kommt unkontrolliert hinein und die Gebäude sind über mehrere Straßenzüge hinweg durch Brücken verbunden. Ständig wird unter strenger Bewachung gebaut.
Ein Techniker einer externen Firma, der Wartungsarbeiten durchführen sollte, hat eigenartiges beobachet. Inmitten des Geländes gibt es einen Aufzugsschacht, der möglicherweise zu unterirdischen Labors (?) führt. Das erschien ihm verdächtig. Er hat eine Mini-Kamera angebracht und die Umdrehungen der Seilrolle aufgezeichnet. Danach muß der Aufzug mindestens 200 m in die Tiefe gehen. Nach einigen Tagen war sein Auftrag beendet und er konnte nicht mehr zu der Stelle vordringen.
Es wurde spekuliert, daß Schering in Berlin durch die Übernahme US-amerikanischer Firmen in den Besitz hochgeheimer Alien-Technologie gekommen ist, die Merck nun haben will. Der besagte Techniker hat die Geschichte vor ungefähr einem Jahr in Wedding in einer Kneipe erzählt und war schon ziemlich angetrunken. Es ging darum, ob Schering als einer der größten Arbeitgeber in Berlin den Standort aufgibt und er meinte, daß sie das auf gar keinen Fall tun könnten. Er hatte wohl auf eigene Faust weiter geforscht und andere Handwerker befragt. Es soll auch einen Verbindungsgang zur U-Bahn zu geben, über den nachts heimlich Lasten transportiert werden, so daß man außen nichts sieht. Damit wird direkt der Flughafen Tempelhof erreicht, der ja der Lage in der Innenstadt zum Trotz nicht stillgelegt wird.
Auch hier vermutet man den langen Arm der Schering-Geschäftsleitung. Der Mann in der Kneipe behauptete, daß er Fotokopien von Dokumenten über die geheimen Experimente hätte, die er über einen Bekannten aus einem Labor bekommen konnte. Die Geschichte hat natülich kein Mensch geglaubt, denn sie war so phantastisch, daß kein Ufo-Blättchen sich darauf einlassen wollte.
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Alt 18.03.2006, 17:41   #2
Llewellian
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Standard

Klingt mir wie völlig normale Firmensicherheit....

Die Firma in der ich arbeite ist ja auch nicht gerade eine der grössten, und wir forschen noch nicht mal an irgendwas wichtigem sondern sind reine Einzelhändler. Trotzdem haben wir unsere Daten über die Welt dezentral als Kopien verteilt, speichern zwischen auf Servern, die in ehemaligen Salzbergwerken stationiert sind, haben Sicherheitsbüros wo die wirklich wirklich teuren und wichtigen Daten liegen in 10 Stockwerke tief in der Erde liegenden angekauften ehemaligen Atombunkern mit schwerbewaffnetem Wachservice. Übrigens auch teilweise mitten in den Städten irgendwo auf der Welt.


Also, wenn wir schon so einen Aufwand treiben - und wir machen höchstens ein Zehntel des Umsatzes von Schering (5.3 Milliarden Euro pro Jahr), dann würd ich erwarten, das ein Pharmakonzern mit hochgeheimen Rezeptdaten und Forschungsergebnissen aber noch ein Fass aufmacht im Gegensatz zu uns.

Ich schätze mal, das diese Firma in bezug auf Anti-Abwerbe und Anti-Firmenspionage richtig Kohle ausgibt, wahrscheinlich mindestens ein Hundertstel des Jährlichen Umsatzes.

Das hat nichts mit Aliens zu tun, das ist Bullsh...das ist stinknormale Firmensicherheit.
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Alt 18.03.2006, 21:58   #3
Tylion
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Sehe ich genauso wie Llewellian.
Wo es auch immer um Forschungen geht, welche man Patentieren lässt gilt es, dass keiner an die Ergebnisse oder Tests kommt bevor man nicht beim Patentamt war. Und am besten danach auch nicht

Ich frage mich aber gerade wie man mit einer Mini-Kamera bestimmen will, wie tief ein Schacht ist?

Noch eine Urban Legend
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Alt 19.03.2006, 01:14   #4
Llewellian
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@Tylion:

Mit der Minikamera kann man das auf zwei Arten tun:

1) Sie kuckt auf die Wand. Dann macht man Bildvergleich, aufgrund weiterer sichtbarer Teile kann man die Grösse des Wandausschnitts bestimmen. Da die Schachtwand nicht gleichmässig ist, kann man die Bewegung ausmachen und im Bild für Bild "Zeitverfahren" messen, wie schnell er ist (die Geschwindigkeit mit der z.b ein "Dreckfleck" vorbeifährt). Dann noch die Gesamte Fahrtzeit messen und du kannst auf die Tiefe schliessen.

2) Du zählst - wie im Bericht genannt - die Umdrehung der Umlaufrolle. Da darf man sich aber nicht verrechnen, weil mehr Meter Kabel durchlaufen als der Aufzug sich bewegt.

Häh? Na ganz einfach. Wenn sich eine Rolle mit Umfang 1 Meter 10x dreht ist der Aufzug nicht 10 m tiefer, auch wenn 10m Seil drüber gelaufen sind. Ein Aufzug hängt an mehreren Rollen, Flaschenzugprinzip, wegen des Gewichtes und so. Bei einem Flaschenzug mit 20 Übersetzungen kannst du zwar alleine ein Klavier heben, aber du ziehst dich dumm und dusselig und mit jedem rausgezogenen Meter geht das Klavier nur 5 cm höher....

Und deswegen glaub ich auch nicht, das der Aufzug 200 m tief in die Tiefe ging, sondern vermutlich eher 10 bis 20 m. Übliches Kellerniveau.

Übrigens: Das Berlin Tempelhof nicht stillgelegt wird liegt nicht an Schering, sondern an der Geschichtsträchtigkeit. Ausgerechnet DEN Flughafen der Luftbrücke schliessen.... da würden die Berliner auf die Barrikaden gehen....
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Alt 19.03.2006, 01:31   #5
nane
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warum denkt ihr alle immer so kompliziert?

ich muss doch nur testen wieviel umdrehungen eine (egal welche) umlenkrolle
macht - für eine etage.
wenn ichs dann ganz genau haben will (reichlich unnötig) - noch 5 etagen auf teilung.
und schon kann ich jegliche tiefe bestimmen.
selbst ne cam is dafür schon zuviel aufwand
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Alt 19.03.2006, 12:23   #6
perfidulo
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Standard tiefe das schachts

Das war genau der Punkt, warum wir damals ins Gespräch kamen. Der Typ in der Kneipe hatte bemerkt, daß unter uns Leute mit Ahnung von Mathematik waren, was in einer Kiezkneipe nicht oft anzutreffen ist. Er packte nach und nach sein Problem mit der Länge des Seils aus. Durchmesser der Rolle und Anzahl der Umdrehungen waren bekannt. Er hatte eine Kamera mit Bewegenungssensor so angebracht, daß die Rolle des Aufzugs aufgenommen wurde, wenn sie in Bewegung war. Er konnte ja nicht die ganze Zeit dort sitzen.
Wir wurden motiviert Biere auszugeben und irgendwann packte er die Alien-Geschichte aus. Der Wirt machte uns Zeichen, daß wir das nicht so ernst nehmen sollten, weil er als Ufo-Narr bekannt war.
Wir haben ihn auch nie mehr gesehen danach.
Der Typ war nicht doof und er konnte seine Geschichte so bringen, daß sie fast glaubhaft erschien. Er gab viele Parallelen zu den üblichen Stories von Geheimbasen und Geheimlabors.
Immerhin hat es im Zusammenhang mit dem Bau der Ringbahn Bautätigkeiten am Nordende des Geländes gegeben, wo irgendwelche unterirdischen Zufahrten gebaut wurden.
Erst jetzt kam mir die Geschichte wieder in den Sinn. Vielleicht hat er es ja noch anderen erzählt und es taucht in irgendwelchen Newsgroups oder Ufo-Blättchen etwas auf.
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Alt 20.03.2006, 01:06   #7
Llewellian
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Muhahaha... na wenn der schon um Schering so einen Wind macht, will ich nicht wissen, was Ufo Blättchen anfangen über meinen Chef zu schreiben.... "Macht aus einer Garage allein und über Nacht eine Multimilliarden Dollar Weltfirma auf, kauft sich mitten in Texas über Nacht ein Gelände von der Grösse 25x27 Kilometern, zäunt es ein, schwerbewaffneten privaten Wachservice drauf, gründet eine Weltraumforschungsfirma und zwar zuuuufällig genau neben dem Flugtestgelände von Boing...in der Wüste von Texas...

Ich mein, wenn wir in der "Firma" ihn schon "Dr. No" als Spitznamen verpasst haben... dann täts mich echt interessieren, was man aussen so über ihn denkt...
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Alt 20.03.2006, 09:38   #8
perfidulo
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Zitat:
Original von Llewellian
Ich mein, wenn wir in der "Firma" ihn schon "Dr. No" als Spitznamen verpasst haben... dann täts mich echt interessieren, was man aussen so über ihn denkt...
Falls das Bill Gates ist, gibt es schon entsprechende Vermutungen, falls nicht wäre ich für den Klarnamen der Firma dankbar. Dann schauen wir mal.
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Alt 20.03.2006, 11:35   #9
HaraldL
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Könnte man eigentlich überhaupt so ohne weiteres unbemerkt einen 200 Meter tiefen Schacht, in dem ein Aufzug verkehren kann, anlegen, ohne daß jemand etwas merkt?
Schließlich gibt es nicht so viele Firmen, die über das entsprechende Gerät verfügen und auch bestimmt nicht so viele Auftraggeber für derartige Anlagen!
Auch dürfte es in Berlin nicht so einfach sein, einen derartigen Schacht anzulegen, weil in Berlin ein hohes Grundwasserniveau herrscht.
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Alt 20.03.2006, 12:50   #10
Llewellian
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@Perfidulo:

Amazon.com. Inhaber: Jeff Bezos.

Weltraumfirma: http://www.blueorigin.com/

Seine Weltraumpläne:

http://www.netzeitung.de/internet/374631.html

Das Gebiet ;o)

http://maps.google.com/maps?f=q&hl=e...33087,0.343323



Einer seiner Kumpels: Richard Branson, Chef von Virgin International (Virgin Music, Virgin Galactic, etc).

Seine Weltraumpläne:

http://www.netzeitung.de/spezial/weltraum/306638.html
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