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Geomantie Heilige Linien, Erdstrahlen, Störzonen, Kraftplätze...

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Alt 02.09.2009, 18:28   #11
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Bisher hat noch jeder europäische Elektriker hysterisch das Lachen angefangen, wenn er auf amerikanische Energienetze und deren derzeitige Leistungsfähigkeit angesprochen wurde....
Ich habe eher den Eindruck, das deutsche System ist gnadenlos überdimensioniert. Auch unsere europäischen Nachbarn sehen vieles lockerer.
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Alt 02.09.2009, 20:49   #12
-CC-
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Allein schon die Tatsache ein Netzt bei 110[V] zu betreiben, sagt viel aus! Aber es stimmt man kanns auch übertreiben, doch ist ein Gutes Netz besser als ständig Stromausfälle in kauf zu nehmen. Manchmal ist die "deutsche Gründlichkeit" garnicht so unwillkommen...

-CC-
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Alt 02.09.2009, 21:20   #13
perfidulo
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Zitat:
Zitat von -CC- Beitrag anzeigen
Allein schon die Tatsache ein Netzt bei 110[V] zu betreiben,
Was soll daran schlecht sein?
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Alt 03.09.2009, 08:40   #14
Alex2000
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Nein, aber wie im ersten Thread mit den Masten in Fargo in North Dakota steht und North Dakota und Fargo liegen in den USA. Und das mit den Leitungen stimmt, die sind so veraltert, da sie schon zischen und Funken sprühen und bei den Bussen, wie in Los Angeles, man sich wundert, daß sie nicht jeden Augenblick auseinander fallen, davon abgesehen, daß es in L.A. eh keine öffentliche Verkehrsmittel, sieht man von Taxis und Schulbussen ab gibt. Technisch gesehen liegen die USA gut 100 Jahre in der Zeit zurück.

Geändert von Alex2000 (03.09.2009 um 08:49 Uhr).
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Alt 03.09.2009, 10:12   #15
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Alex2000 Beitrag anzeigen
Technisch gesehen liegen die USA gut 100 Jahre in der Zeit zurück.
Macht sich hier ein kleiner Antiamerikanismus im Forum breit?
Ich war in den USA und finde nicht, daß es einen nennenswerten Rückstand gibt. Es gibt immer mehr modernen Nahverkehr, die Tram wird gerade wiederentdeckt. Ohne Pendlerzüge würde New York nicht funktionieren.

Das kommt in den Filmen und Fernsehserien nie rüber, weil da immer mit dem Auto gefahren wird, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Und dann ist meist Terror in der U-Bahn oder im Bus.

Disneyland würde ohne eine Flotte supermoderner und voll funktionstüchtiger Busse zusammenbrechen. Dort fährt seit Jahzehnten die Monorail. Ein System, das von arroganten Verkehrspolitikern konsequent ignoriert wird. Aber das kennen wir ja. Die haben ja auch in Deutschland die Straßenbahn und den O-Bus abgeschafft. Dinge, deren Wert man heute wieder beginnt zu erkennen.

Die USA haben eine auf der Bahn basierende Güterlogistik, davon können die Europäer nur träumen. Bis auf ISDN und MP3 haben wir doch kaum etwas zubieten in den letzten Jahren.
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Alt 03.09.2009, 11:07   #16
basti_79
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Du willst doch jetzt nicht ernsthaft die Einschienenbahn anhand des Beispiels Disneyland als Verkehrsmittel der Zukunft anpreisen?
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Alt 03.09.2009, 11:52   #17
Solo1
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Ich war auch vor etwa 14 Jahren in Disneyland Kalifornien. Die Verkehrsverbindungen sind da einmalig ( mitte der 90er zumindest ).
Doch das sind auch Knotenpunkte der Touristik. Wehedem man kommt aus LA raus, dann kann man sich den Bus oder ähnliches suchen.
Zum Glück hatten wir damals nen Wohnmobil, sonst hätten wir verdammt alt ausgesehen.

Was aber noch schön war in San Francisco, das man uns umsonst mit einem Shuttle vom Campigplatz nach Downtown gebracht hatte und wieder zurück. Guter Service, in Deutschland gibt es sowas nicht.
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Alt 03.09.2009, 12:24   #18
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Du willst doch jetzt nicht ernsthaft die Einschienenbahn anhand des Beispiels Disneyland als Verkehrsmittel der Zukunft anpreisen?
Durchaus.
Es ist ein Modellfall, wie engstirnige Community aus Technikern und Stadtplanern eine kreative und innovative Lösung "schlechtrechnet". Wenn man sich im epcot-center umschaut, findet man dutzende solcher Ideen, die als "unwirtschaftlich" oder sonstwie abgetan werden.

Leider wird dieser Zweig der Technikgeschichte kaum untersucht. Stattdessen findet man Hagiografien von "erfolgreichen" Erfindern und Konzernen. Leider meist stark geschönt.

Ein Beispiel ist die Ölindustrie, die sich als diejenigen feiern läßt, die der Gesellschaft das "Licht" in Form der Petroleumlampe gebracht haben. Die erfolgreiche Dekade eines Brennstoffs auf der Basis von Alkohol wird schlicht unterschlagen.

Oder die Automobilindustrie, die ihren Schulterschluß mit der Ölindustrie demonstriert und alles, was vor dem Benzin erfolgreich auf Straßen gerollt ist, schlicht unterschlägt (oder als unwirtschaftlich, technisch nicht ausgereift etc. abtut). Das kommt jetzt langsam ans Licht, weil man sich wieder mit dem Elektroantrieb beschäftigt, der jahrelang ebenfalls verfemt war.

Es gibt in den USA Leute, die vermuten sogar, daß die Ölindustrie gezielt entsprechende Dokumente (Bücher, Berichte) aus Bibliotheken entfernen ließ (geklaut hat). Aber ihr Arm oder ihr Interesse reichte nicht bis Europa und so kann man hier unerwartete Schätze zu Tage fördern.

Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern in vielen Fällen belegbar, da einzelne Dokumente durch die bessere datentechnische Erfassung doch wieder auftauchen. Google digitalisiert gerade den ganzen alten Kram und macht es für Suchmaschinen zugänglich. Ein Paradies für Forscher.
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Alt 03.09.2009, 13:06   #19
Llewellian
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Perfidulo, hier macht sich kein Anti-Amerikanismus breit ^^.

Ich spreche da nur aus Erfahrung. Schliesslich arbeite ich im technischen Sektor für eine amerikanische Firma mit weltweiten Niederlassungen.

Und rat mal, wo es die meisten Systemausfälle aufgrund Unterspannung/Überlastung (engl: Brownout) gibt. Ein Tip - es ist NICHT in Indien, es ist nicht in Bangladesh, es ist nicht in China, nicht in Südafrika, Bulgarien oder Russland.


Merke... so ein Datencenter (und ich stell da mal eines von Google vor, hast du eines gesehen, kennst du alle - auch bei anderen Firmen) braucht durchschnittlich zwischen 20 MW - 300 MW. Und wenn man sowas nicht mal auf Bestellung dauerhaft bekommt...

Sondern sich schon extra überlegen muss das man sein Datencenter an den Arsch der Welt stellt, direkt neben ein Wasserkraftwerk wo der jetzige Grossverbraucher, ein Aluminiumschmelzwerk pleite gemacht hat... nur um an die benötigten 0.5 GW Leistung ranzukommen, die das verdammte Grosscenter braucht...

http://seekerblog.com/archives/20080...-river-oregon/

http://www.youtube.com/watch?v=zRwPSFpLX8I


In Deutschland gehst du einfach zum nächsten Grossanbieter, lässt dir eine Hochspannungstrasse legen, eigenes Umspanncenter und gut ist. Und selbst bei dieser Leistungsaufnahme bleibt das Netz insgesamt stabil...

Naja. Würds nicht dauernd ausfallen, bräuchts net soviele von uns... so hat das auch wieder sein gutes...
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Alt 03.09.2009, 13:35   #20
basti_79
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Die technischen Vorteile der Einschienenbahn als solcher (insbesondere des Modells, das in Disneyland fährt) möcht ich dann aber bitte mal in einem anderen Thread detailliert dargelegt haben. Auch die Verschwörung der Öl- und Autoindustrie.

Ich würd das mal ein bisschen anders formulieren: Öl hat sich beispielsweise durchgesetzt, weil es in grossen Mengen und billig verfügbar war. Die Alkoholleute haben irgendwann den Anschluss verloren. Ende im Gelände. Niemand hat je behauptet, dass Alkohol nicht prinzipiell in der Lage wäre, als Energiespeicher zu dienen, es hat nur niemand genug Alkohol hergestellt und verkauft, damit (genug) Motoren auf Alkoholbasis betrieben werden können, und damit ist die Verwendung von Alkohol als Brennstoff in der Nische verschwunden. Weil durch diesen Prozess eben auch Öl einfacher verfügbar wurde.

Ich benutze übrigens einen Alkoholkocher beim Camping. Schlicht, weil der Brennstoff unproblematisch (insbesondere weitgehend ungefährlich) zu transportieren ist und so gut wie überall erhältlich ist.
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