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Naturphänomene Kurioses und Rekorde aus der Tier- und Pflanzenwelt, atmosphärische und andere Naturschauspiele, verändertes Verhalten von Tieren ...

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Alt 09.12.2005, 21:53   #1
pitan
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Reden Pflanzen mit Gefuehl und Bewusstsein?

Vor 25 Jahren (o Gott bin ich schon alt) habe ich mal einen Bericht gesehen ueber Pflanzen die chemische Veraenderungen zeigen, wenn das vermeintliche Herrchen in Schwierigkeiten geraten ist (also wenn er stirbt oder
Angst hat und so ...) und das selbst ueber grosse Entfernungen hinweg,
bis hin, dass sie spueren wuerden ob ein lieber Mensch oder ein garstiger Mensch im Raum oder in der Naehe waere.
Hat ihr darueber mal schon etwas gehoert? Ich haette gerne noch ein paar Hintergrundinfos.
Vielen Dank im vorraus.
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Alt 09.12.2005, 23:58   #2
Llewellian
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Beiträge: 4.313
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Google nach Cleve Backster.

Der hat 1966 seine Zimmerpflanze an den Lügendetektor angeschlossen und stellte fest, das Pflanzen offenbar Gefühle haben...
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Alt 10.12.2005, 02:38   #3
pitan
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Pfeil Danke

Genau das wollte ich.
Ich danke dir M enschenfreund.
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Alt 10.12.2005, 21:55   #4
pitan
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Nach deinem Tipp habe ich das Internet durchforstet und zeige mal hier die Quintessenz des Ganzen kurz an:


One of the world's experts on polygraphs, and the creator of the Backster Zone Comparison Test, the standard used by lie detection examiners worldwide, Backster had threatened the subject's well-being in hopes of triggering a response. The subject had responded electrochemically to this threat. The subject was a plant.
Since that time Cleve Backster has conducted hundreds of experiments showing that plants respond to our emotions and intents, as do severed or crushed leaves, eggs (fertilized or not), yogurt, scrapings from the roof of a person's mouth, sperm, and so on. He's found that if he placed oral leukocytes, or white blood cells removed from a person's mouth, into a test tube, the cells still responded electrochemically to the donor's emotional states, even when the person is out of the room, out of the building, or out of the state.


Quelle: http://www.derrickjensen.org/backster.html

Diese Ergebnisse sind hochinteressant.
Was meint ihr dazu?
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Alt 11.12.2005, 14:11   #5
Renatus
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Mit Sicherheit ist das irgendwie so.
Manchmal finde ich nur einen Stock oder eine lieblos am Strassenrand oder am Müll abgestellt Pflanze.
Sie sieht verwahrlost und ungepflegt aus - doch es ist leben drin.

Ich merke das und bin ihre letzte Chance. Also schnapp ich sie mir unter den Arm und verarzte sie erstmal zuhause. Mit etwas Aufmerksamkeit und Zuwendung + zielsicherem Beschnitt ( falls nötig ), habe ich alle Pflanzen gerettet und ziemlich groß bekommen.

Hier geht keine Pflanze ein. Selbst einjährige Balkonpflanzen kommen manchmal wieder. Oder Vögel bringen Samen in die Pflanzkästen wie Buschrosen, Hagebutte usw.
Selbst meine Säulenkakteen wachsen 30 - 60 cm im Jahr, habe sie schon seit 1992. Das war mal ein 25 cm Findling und nun ist er in 4 Kästen mehrfach vertreten.
Dieses Jahr war ich wenig im Wohnzimmer bei den Kakteen und schwupps - nur 5 cm gewachsen. Mmmh.

Doch der Fikus in der Küche, wo bei uns das Leben eigentlich stattfindet, der geht Megabuschig bis zur Decke. Er mag es wenn man an ihm vorbeistreicht. Wenn man sich rückwärts in seine Blätter stellt, kann man gut seine Energie fühlen. Jeder spricht uns auch ihn an. Den Ficus haben wir seit 1994 und der ist Topfit, sowie unsere anderen Pflanzen. Doch auf der Dachterasse ist gerade etwas Trostlos - ungemütlich. Ich habe dort junge Bäume, Kastanie, Eiche, Birke, Weiden, Korkenzieherweide, Feuerbaum, Farn und auch Bambus. Alles selbstgezogen, bis auf den Bambus.
Den gabs mal vom Nachbarn geschenkt

Ich betrachte Pflanzen als vollwertige Lebewesen, doch komme auch nicht dazu ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, welche Ihnen zu steht. Manchmal melden sie sich auch und geben eine Statusmeldung, woran man sich orientieren kann. Farbveränderungen, absterbende Äste, neue Triebe, zustand der Erde...

Herzliche Grüße

Renatus
Renatus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2005, 15:27   #6
Elisabeth
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Beiträge: 659
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Zitat:
Der hat 1966 seine Zimmerpflanze an den Lügendetektor angeschlossen und stellte fest, das Pflanzen offenbar Gefühle haben...
Wenn jemand leidet setzt das ein Bewusstsein voraus und Tiere haben ein Bewusstsein, einen freien Willen, ein Selbstbewusstsein. Sie werden von einem Gefühl begleitet zum Gegensatz der reinen Reaktion, des Reflexes ohne Gefühl.
Ist der Mensch bewusstlos spürt er auch nichts, er leidet nicht. Bei einem Tier ist es sicher nicht anders, er hat genauso wie der Mensch ein Hirn, oder zumindest Neuronen, oder vielleicht nur die Substrukturen von Neuronen, die T-Struktur im Zytoskeleton der Neuronenzellen (Penrose 1994, "Shadows of the mind", Oxford Univ. Press).
Wenn ich die Nerven betäube, oder dezentralen Nervenstrang in der Wirbelsäule durchträne dann fühle ich nichts mehr. Bewusstsein so schreiben unsere Wissenschaftler erkenne ich am Verhalten, an der Lernfähigkeit, und generell an einem komplexen Verhalten, an Problemlösungsfähigkeiten des Individuums, speziell bei für das Individuum neuen Situationen. Voraussetzung für das Bewusstsein ist daher auch die Fähigkeit zur Reaktion, also eine gewisse physische Beweglichkeit.
Pflanzen haben kein Bewusstsein und daher auch keine Gefühle.
Zusätzlich ist der Umstand, dass Tiere anästhesierbar sind wie ich, und Pflanzen nicht, ein Argument für die These, dass Tiere ein Bewusstsein haben und Pflanzen nicht.

Das ist schon glaubwürdiger als dieses Experiment dass durchgeführt wurde.

http://www.vegan.at/tierrechte/philo...eid_warum.html
__________________
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
Jonathan Swift
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Alt 11.12.2005, 18:45   #7
Acolina
Hausdrachen
 
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Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.868
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Zitat:
Original von Elisabeth
Ist der Mensch bewusstlos spürt er auch nichts, er leidet nicht. [...]

Pflanzen haben kein Bewusstsein und daher auch keine Gefühle. [...]

Das ist schon glaubwürdiger als dieses Experiment dass durchgeführt wurde.
Nein, aus meiner Sicht ist das nicht glaubwürdiger. Es zeugt auch nur von der großen menschlichen Selbstgerechtigkeit und Vermessenheit, z.B. in der Hinsicht, dass sie wüssten, was Leben oder Bewusstsein tatsächlich ist.

Der Text der Veganer unter oben genanntem Link entlarvt sich selbst als genau das, als was er das Argument der Fleischesser entlarven möchte:
Zitat:
eine sehr schwache Ausrede ohne jegliche Substanz.
Nur, weil einige Menschen unfähig sind, auch das Leiden von Pflanzen sich vorzustellen, mitzuempfinden oder wahrzunehmen, ist dies gleich unmöglich.

Armselige Welt...


Übrigens, ich esse Fleisch.
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 11.12.2005, 18:55   #8
Renatus
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Beiträge: 1.107
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Bewußtsein:
Von einem Gefüge empfangene und entzifferte Information. Bei vorwissenschaftlichen Wesen besteht dieses Gefüge aus dem von seinen Prägungen bestimmten und begrenzten Nervensystem.

Prägung:
Elektrochemisch verbundene neurale Schaltkreise, welche die Kapazität der zu empfangenden, entziffernden und übertragenden Infformation bestimmen und begrenzen.
Der Mensch hat mindestens acht Prägungsschaltkreise, von denen er normalerweise nur 4 benutzt.

Anm. von Renatus:
Also einen Schaltkreis muss man einer Pflanze doch gönnen können!

Höheres Bewusstsein:
Neurologische Zustände, in denen aufgrund von Prägungsunterbruch oder serienmäßiger Neuprägung die Ermittlung von Informationen möglich ist, die gewöhnlich von den vier einfachen Schaltkreisen nicht empfangen werden...u.s.w

Die Illuminati Papiere _ R.A.Wilson -
Lassen wir die Quelle mal dahingestellt. Sie gehört nicht direkt zum Thema.
Aber es geht auch hier um Bewusstsein.
Es beinhaltet zwischen den Zeilen einen Funken Wahrheit.

Ich traue einer Pflanze ebenso mindestens einen Schaltkreis zu. Sie ist !
Einen weiteren Schaltkreis für eine Verbindung zu dem was sie ermöglicht,
ist also nicht unbdingt nötig. Den Hauptteil übernimmt vielleicht die Sonne oder das Licht und vielleicht auch die Stimme und Vibration seines Herrchens/Frauchens, welches sie gießt.

"Eine Frage nach dem Woher komme ich, wohin gehe ich " -
werde ich nicht von einer Pflanze erwarten.
Ich denke aber das sie das enegetische Muster ihres Herrchen/Frauchen erkennt und ebenso erkennt wenn das energetische Muster aufgrund von Krankheit oder sogar Tod verblasst, bzw. verschwindet. Es fehlt etwas was Ihr Umfeld ausmachte.



Vielleicht gibt es auch Pflanzen und Pflanzen ?
Wie es Menschen und Menschen gibt ?

Herzliche Grüße

Renatus
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Alt 11.12.2005, 18:57   #9
pitan
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Diese Testreihe ist doch gerade dadurch interssant dass sie sich unserer rationalen, wissenschaftlichen Logik entzieht.
Den sie bedeuted, dass es dar etwas gibt, etwas Unheimliches, eine Dimension die wir nicht sehen. Besteht Mensch nur aus Chemie? Natuerlich nicht, sondern da gibt es noch ein zusaetzlich, deswegen sind wir ja auch alle hier in diesem forum um das herauszukriegen.
Man sollte sich nur fragen ist dieser Cleve Backster ein Scharlatan, oder nicht?
Wenn er einer waere dann muessen wir einen neuen Ansatzpunkt waehlen ....
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Alt 12.12.2005, 11:05   #10
Renatus
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Nach Ansätzen von Timothy Leary dürfte das mit dem pflanzlichen Bewusstsein bis zu nem gewissen Grad zutreffen. Der Leary und der Backster kennen sich doch, oder ?

Herzliche Grüße

Renatus
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