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Astrologie Wissenschaft oder Humbug? Erfahrungen mit Horoskopen, Fragen, Tipps und eben alles, das mit Astrologie und Horoskopen zu tun hat.

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Alt 25.10.2002, 14:38   #21
camäleon
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Grundsätzlich find ich Provokation nich schlecht; zwingt sie zum Nachdenken und Prüfen des eigenen Standpunktes.

Nur schön wärs, wenns gegenseitig wäre.

Leider sind solche Diskusionen oft nicht geprägt, vom Verstehen wollen, mit andern Worten, es wird das Trennende nicht das Verbindende gesucht.

Mag man über Horoskope denken was man will, aber meiner Meinung nach liegt der Astrologie ein Welt und Menschenbild zu Grunde, welches würdig wäre sich wenigstens philosophisch damit zu beschäftigen.

Der Anfang der Ueberlegungen müsste dann nicht der sein, "wie wirkt der Himmmelskörper auf mich" sondern "welche Kräfte wohnen wie in mir innen".
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Alt 18.12.2002, 00:57   #22
camäleon
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In der Zeitschrift Anomalistik wurde kürzlich in der Studie des Monats, die Ansichten des Astrologen Christopher Weidner zum Thema "Wie funktioniert eigentlich Astrologie" unter dem Titel "Astrologie eine nützliche Fiktion " veröffentlicht.

Zitat: "....alles was wir wissen ist: Astrologie funktioniert.Die Evidenzerlebnisse beruhen auf dem Gefühl, dass Astrologie auf irgend eine Weise passt - egal warum. Es ist ein Gefühl von Stimmigkeit, eine funktionale Anpassung. Ziel ist es das Leben zu organisieren. Wenn Astrologie dies Ziel erreicht, braucht sie sich nicht weiter zu rechtfertigen.- ebensowenig wie wir Kunst beweisen müssen um zu wissen das sie funktioniert. Astrologie ist nicht "wahr" und doch funktioniert sie, weil sie in der Lage ist das Leben zu organisieren.Sie ist wahr in einem anderen als einem objektiven Sinne...."

Wen's interessiert, hier noch der Link zum ganzen Artikelhttp://www.anomalistik.de/sdm_weidner.pdf
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Alt 18.12.2002, 22:03   #23
Acolina
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Die Astrologie lässt sich meines Erachtens nur mit dem "Senkrechten Weltbild" erklären.

Unsere heutige Schulwissenschaft basiert bisher auf rational-funktionalen, horizontalen Denksystemen, während die alten Erfahrungswissenschaften, wie eben auch die Astrologie, vertikale Analogieketten nutzen. Diese beruhen sozusagen auf archetypischen Urprinzipien, welche auf der Ebene der Ideen die Urbausteine darstellen, aus denen die Wirklichkeit in allen Erscheinungsformen zusammengesetzt ist.

So entstehen Analogieketten, deren einzelne Glieder zwar verschiedenen Ebenen angehören, aber alle ein gemeinsames Prinzip repräsentieren. Die Beobachtung einer beliebigen Ebene lässt sich mit Hilfe der Analogie auf jede andere Ebene übertragen. Und genau auf dieser Übertragung beruhen astrologische Deutungen.

Ähnlich wie man an einer Uhr die Zeit abliest (sie gewissermaßen auch die Zeit"qualität" und -"quantität" darstellt / beschreibt), liest ein Astrologe an Planetenkonstellationen und ihren Beziehungen zueinander bestimmte, den jeweiligen Augenblick etc. ausmachende / bestimmende "Qualitäten", "Energien", "Prinzipien" - wie man es auch nennen will - ab. Was dabei was bedeutet, ergibt sich aus Beobachtungen und Erfahrungen über Jahrtausende hin.

Die Urprinzipien werden in der Astrologie Sonne, Mond, Merkur, Mars, Venus, Jupiter, Saturn, Neptun, Uranus und Pluto genannt, jedes wird durch bestimmte "Qualitäten" definiert (das Urprinzip Mars steht z.B. für Energie, Impuls). Zu jedem Urprinzip lassen sich Repräsentanten auf allen Ebenen der Wirklichkeit finden. Die Anzahl der Ebenen ist hierbei so unbegrenzt wie eben die Wirklichkeit auch.

Ebenen sind z.B. Mineralien, Pflanzen, Tiere, Körperteile, Krankheiten, Orte... ... ... Das Urprinzip Saturn würde u.a. Widerstand, Hemmung, Zeit ausdrücken und fände sich je nach Ebene in Blei, Distel, Steinbock usw. usf. wieder.

Also frei nach Hermes Trismegistos: Wie oben, so unten! Oder auch, wie innen, so außen.

Liest man also diese "Uhr" zum Zeitpunkt der Geburt ab, lassen sich z.B. Rückschlüsse auf den gerade Geborenen ziehen, denn er kann nur in eine "Qualität" hineingeboren werden, die in einer bestimmten Form wiederum zu seiner eigenen passt.

Da der Fortschritt der "Uhr" berechenbar ist, kann man auch Prognosen für die Wirkung dieser Prinzipien, oder "Zeit-/Seins-Qualität" zu einem bestimmten Punkt in der Zukunft abgeben - z.B. ablesen, wofür dieser Zeitpunkt eher günstig oder ungünstig ist, was wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher passieren wird. Daraus dann - basierend auf dem Ablesen und Deuten aller Parameter - allerdings eine konkrete Vorhersage für ein ganz bestimmtes Ereignis zu machen, ist zwar rein theoretisch möglich, der Erfolg oder Misserfolg einer solch konkreten Vorhersage beruht jedoch auch entscheidend auf der Erfahrung, dem Wissen und dem Können des jeweiligen Astrologen. Liegt er falsch, muss es also nicht heißen, dass das ganze System quatsch ist.

Es ist ähnlich wie mit ganz alltäglichen Dingen. Ich kann z.B. davon ausgehen, dass es nachts und an einem dunklen Ort eines verrufenen Viertels wahrscheinlicher ist, dass ich überfallen werde, als tagsüber. Und um so mehr Parameter ich kenne, wieviel potenzielle Verbrecher sich zu dem Zeitpunkt grad da aufhalten, wie abwehrbereit oder erfolgsversprechend ich auf sie wirke etc. pp., und richtig deute, um so treffender wird meine Vorhersage sein. 100 %ig ist sie aber wohl nie... Das Beispiel hinkt allerdings, denn es impliziert, Astrologie wäre so eine Art Wahrscheinlichkeitsrechnung. Astrologie ist allerdings viel mehr, sie macht 100 %ig richtige Aussagen, die "Uhr" zeigt sozusagen die genaue Zeitqualität an, allerdings kann sie nicht jeder (wenn überhaupt einer) 100 %ig ablesen / deuten.

Ich sehe es des weiteren so, dass wir alle in ein riesiges Netzwerk eingebunden sind, von dem wir selbst als Individuen nur einen winzig kleinen Teil verkörpern. Verändert sich auch nur ein Teil dieses komplexen Netzwerks, z.B. eben wir uns, verändert sich alles. Verändert sich auch nur eine Winzigkeit in der Gegenwart, hat sich in dem Augenblick auch die Zukunft verändert.

Da sehe ich auch das Problem grundsätzlich aller Prophezeiungen - mal ganz abgesehen von der Astrologie-, sie können immer nur Abbilder der Zukunft zeigen, wie sie aussah, als diese Prophezeiung gerade gemacht, "gesehen" wurde, im nächsten Augenblick kann diese Zukunft schon wieder anders aussehen.

Die Astrologie prophezeit hingegen meines Wissens nicht etwas für die Zukunft, sie berechnet einen bestimmten Zustand aus den genannten Urprinzipien. So als würde ich, um mal beim Beispiel der Uhr zu bleiben, sagen, jetzt ist es 16 Uhr, in 5 Std. werden die Zeiger so und so stehen, es ist dann 21 Uhr, dann wird es dunkel draußen sein usw. usf.

Wobei diese Vorausberechnungen aus meiner Sicht der eher unwichtigere Teil der Astrologie sind, die Analysen des "Seinzustandes" eines Menschen, das Geburtshoroskop, aus dem sich einiges über seinen Entwicklungsstand und seine Möglichkeiten etc. in diesem Leben laut Astrologie ablesen lässt, halte ich persönlich für viel interessanter.
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 21.12.2002, 00:29   #24
camäleon
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Ich bin zum Schluss gekommen, das es in diesem Tread erstranging nicht nicht um das, ich möchts mal so nennen:innerastrologische Prinzip geht, das von den 2,3,4,7,9,12 ausgeht, sondern eher um die Legimitation der Astrologie aus der Sicht des Astronomen.

Er empfindet aus seiner Sichtweise heraus den Umgang der Astrologie mit "seiner Astronomie" schier obszön. Was nen Stückweit auch verständlich ist. Da der Astrologe sich, einen deut um seine ihm (dem astronomischen Experten) so wichtigen Erkenntnisse schehrt.

Da erschüttert die astronomische Welt die Meldung: Unsichtbarer Mond umkreisst den Mond. Ein Aufschrei, die Astrologen sagen Mmm .. interessant. Pluto wird entdeckt, die Astrologen sagen: schön, haben wir schon immer gewusst, usw..Die Astronomen stehen Kopf, sie sagen, das darf doch nicht wahr sein!! Mit dem ist doch eindeutig bewiesen, das Astrologie nicht stimmen kann!! Eine esotherische Immunisation?

Nein (sage ich), das Problem liegt darin dass, die beiden Disziplinen nicht das gleiche untersuchen. Würde der Astologe sagen, der Kaffeesatz liegt heute so und so, würde kein Astronome sich darüber aufregen. Auch würde es ihm nie in den Sinn kommen, nachzuzählen ob es in dem Kaffeesatz ein Körnchen mehr oder weniger drinn hat. Im übrigen würde hier auch niemand auf die Idee kommen, die einzelnen Körnchen des Kaffeesatzes würden das Zukünftige Leben des Einzelnen durch ihre magische Kraft bestimmen .

So gesehen bringt uns die Betrachtungsweise auf eine andere Ebene, welche Acolina meiner Meinung nach in ihrem post,anzuschwingen versucht hat.
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Alt 01.02.2004, 14:13   #25
scma
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Also etwas versteh ich an der Astrologie nicht!

Heutzutage gibt es hunderte Zeitschriften mit Horoskopen die auf Sternzeichen bassieren wie sie vor 2000 Jahre standen. z.B. werden für Steinbock (in den Zeitschriften 20.12-20.01) Horoskope erstellt, obwohl die Sonne im Sternzeichen Steinbock vom 18.01.2004-14.02.2004 steht.
Wie kann man jemand etwas voraussagen, bassierend auf Konstellationen an seinem Geburtsdatum, wenn zur Erstellung des Horoskops Konstellationen von über 2000 Jahre hergenommen werden?

Ich glaube an Astrologie, ich glaube aber nicht das heutzutage irgend ein Astrologe in der Lage ist die Sterne richtig zu deuten, da unser wissen noch zu begrenzt ist!

Kann mir irgend jemand diesbezüglich Informationen liefern???
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Alt 17.06.2004, 02:40   #26
Andre
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Hallo zusammen

Ein schöner Thread,muss ich sagen,aber im
Grunde hat man sich nur im Kreis gedreht.

Ich will mich hier nicht daran machen neue
"Beweise" dafür oder dagegen vorzubringen.
Die sind längst vorgebracht worden:Ohne
Ergebnis.

Ich stelle nur folgende einfache Frage.

Warum nutzen die Alten Ägypter,eine Frühe
Hochkultur,und wie ich hier lernen durfte sogar
die Erbauer der berühmten Pyramiden von Gizeh
nachweislich die Astrologie-nomie-(damals noch eine
Wissenschaft)?

Ebenso die Babylonier,Sumerer,Akkadier,Mayas,
Inkas,Griechen-usw.usw.usw.
Auch wurde es im MA-an den Universitäten gelehrt..
Auch Nostradamus,DaVinci,Goethe,Jung und viele andere
waren Grosse Kenner dieser Materie.


Achso-ja -recht primitive Völker;Ohne Geist ,Verstand und Kultur;von den Damen und Herren unten gar nicht zu reden..
Sie waren nicht so weit wie wir heute-
Die Heutige Wissenschaft am Zenit ihres Schaffens!
Allen Denkern alter Zeiten Hoch überlegen.

Sorry,das ich so naiv hier nachfrage,

es ist mir jetzt so rausgerutscht.

(Ich erwähne villeicht noch in meinem Ketzerischen
"Anti-Wissenschaftlichem Leichtsinn",dass
Astrologie als die Mutter der Magie betrachtet wird)

Daran erkenn ich die gelehrten Herren! -
Was ihr nicht tastet,steht euch meilenfern;
Was ihr nicht fasst,das fehlt euch ganz und gar;
Was ihr nicht rechnet,glaubt ihr sei nicht wahr;
Was ihr nicht wägt,hat für euch kein Gewicht;
Was ihr nicht münzt,das,meint ihr,gelte nicht!

Goethe,Faust II

Es gibt keinen Zufall,
Und was uns blindes Ungefähr nur dünkt,
Gerade das steigt aus den tiefsten Quellen!

Schiller


Andre
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Alt 17.06.2004, 09:21   #27
Andre
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Nachtrag:

Als einzige Beitragende hat sich dann dem
Problem am besten genähert-
Acolina in ihrem Beitrag.

Bravo,danke ich hatte nur die ersten intensiv
gelesen,den erst jetzt.

Dem Beitrag ist nichts hinzuzufügen.



Andre
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Alt 04.07.2004, 16:38   #28
Alhym
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Also ich glaube auch, dass Astrologie nicht so wirklich eine Wissenschaft ist, eher Humbug. Man wertet wohl statistisch aus, was manchen Menschen so passiert bzw. welches Sternzeichen sie haben und versucht dann so, Zusammenhänge zu finden zu Planetenstellungen.

Obwohl mir noch immer eine halbwegs plausible Erklärung fehlt, wie Sternstellungen usw. auf uns wirken sollen, durch welche Kraft etc. Ich glaub die gibt es auch garnicht, wenn man sich anguckt, wie sich die Horoskope untereinander unterscheiden in zwei Tageszeitungen und wie superallgemein gehalten sie sind.

Drum halt ich auch nicht so viel davon.
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Alt 15.09.2004, 13:56   #29
Joe-Sixpack
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Standard RE: Wie funktioniert eigentlich Astrologie ??

Zitat:
Original von Moneo
Das wollt ich schon immer mal wissen - aber keiner, der an Astrologie glaubt, hat mir bisher ne wirklich vernünftige Antwort drauf geben können : Wie funktioniert eigentlich Astrologie?
Also, damit mein ich nicht, wie man ein Horoskop erstellt, Aspekte einzeichnet, was die einzelnen Konstellationen bedeuten, etc.
Sondern : Wo ist hier der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. Was bringt jemand dazu, aus der Position der Himmelskörper auf meine Persönlichkeit und mein Leben zu schließen. Irgendwas muß da doch sein - zumindest für jemand der dran glaubt? Oder machen sich die Leute, die sich mit Astrologie beschäftigen gar keine Gedanken über sowas und akzeptieren einfach blind das, was in diversen Bchern über Astrologie steht??

Bin schon gespannt auf etwaige Antworten !
Der Vollmond beeinflußt den Menschen. Das ist soweit wohl bewiesen. Wenn wir die uns bekannten Gesetze der Astronomie und Natur einfach mal ignorieren dann ist es naheliegend das möglicherweise auch andere Sterne einfluß haben könnten und man bei der Geburt entsprechend "programmiert" wird.

Dafür müßte man allerdings auch dran glauben das weit entfernte Lichtpunkte (Sonnen) in der Lage sind einen Einfluss auf den Menschen auszuüben was freilich natürlich (noch?) nicht messbar ist.
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Alt 17.10.2004, 12:40   #30
Elisabeth
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Jemand, der zum Beispiel am 1. Juli geboren ist, ist bei den Astrologen ein 'Krebs'. In Wirklichkeit stand die Sonne während seiner Geburt im Sternbild der Zwillinge. Das zeigt bereits die Unzuverlässigkeit der Astrologie.

Die Sterne sind überhaupt viel zu weit von uns entfernt, um auch nur einigen Einfluß auf uns haben zu können. Aber sogar im hypothetischen Fall, daß die Sternbilder zur Zeit der Geburt etwas mit der Zukunft der betreffenden Person zu tun haben würden, greift die Auslegung der Astrologie nicht.
Ein Beispiel: In mancher Zeitschrift findet sich ein Horoskop für Personen, die zwischen dem 21. Juni und dem 22. Juli Geburtstag haben. Nach Angaben der Astrologen sind sie 'Krebse'. Für diese Personengruppe wird eine bestimmte Vorhersage getroffen. Aus astronomischer (d.h. wissenschaftlicher, der Realität entsprechender) Sicht betrifft es jedoch Personen mit den Geburtssternbildern 'Stier' (21. Juni), 'Zwillinge' (22. Juni - 20. Juli) und 'Krebs' (21-22 Juli). Für diese drei Gruppen müssten dann drei verschiedene Vorhersagen gelten. In der Astrologie werden jedoch alle über einen Kamm geschoren. Damit ist die Unhaltbarkeit der Astrologie wissenschaftlich nachgewiesen.

Auch der Behauptung verschiedenster Astrologen und New Age-Anhänger, daß wir in diesem Jahrhundert vom Fische-Zeitalter in die Wassermann-Ära wechseln, fehlt die Grundlage. Man meint damit, daß bis vor kurzem die Sonne während des Frühlingspunktes im Sternbild der Fische stand und in diesem Jahrhundert zum Frühlingspunkt im Sternbild des Wassermanns stehen wird. Aber es ist nicht im 21. Jahrhundert, sondern wird erst im 28. Jahrhundert sein, daß die Sonne während des Frühlingspunkts im Zeichen des Wassermanns stehen wird. Ein Kulturumbruch im 21. Jahrhundert hat daher nichts mit dem Wassermann zu tun.
__________________
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
Jonathan Swift
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