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Astrologie Wissenschaft oder Humbug? Erfahrungen mit Horoskopen, Fragen, Tipps und eben alles, das mit Astrologie und Horoskopen zu tun hat.

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Alt 06.09.2002, 20:07   #11
camäleon
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Hier nur ein Aspekt zum Problem der statistischen Nachweisbarkeit:

Das Horoskop, bloss kompliziert oder komplex?

Wie viele mögliche Erscheinungsformen gibt es, bei einer Form, zusammengesetzt aus 2 Strecken, zwei Quadraten, einem gleichschenkligen Dreieck, und 3 Zwölfeck, in welchem die Qualität der einzelnen Komponenten erhalten bleiben und deren Gesamtheit durch den Umfang begrenzt wird?
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2002, 20:36   #12
nane
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allgemein wirkende formel

genaues weiss man nicht - drum muss alles
andere einbezogen werden - das reicht zwar nicht aus
aber man kommt ein wenig weiter.

bleibt man jedoch auf einem gebiet hängen - siehts schlecht aus

dadurch produzieren sich fragende endlosschleifen.

das nennt man dann fortschritt - *g*
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Alt 09.09.2002, 14:58   #13
Moneo
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Unglücklich schade

Tja, also aus den 3 postings davor bin ich nicht wirklich schlau geworden. Das klingt für mich nach dem typischen "esoterischen bla-bla" (nicht böse sein...) - aus dem man nicht wirklich irgendwas informatives extrahieren kann.

Aber anscheinend ist es wirklich nicht möglich für einen Astrologen, astrologie auch jemanden zu vermitteln, der nicht daran glaubt....


(und wer soll bitte Pluto im Altertum schon gekannt haben???)

moneo
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Alt 09.09.2002, 15:12   #14
HaraldL
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Das Astrologie nicht funktioniert, sieht man daran, daß man in den Horoskopen aus unterschiedlichen Zeitungen nicht einmal annähernd das Gleiche entnehmen kann!
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.09.2002, 21:08   #15
Lazarus
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Ich glaub' zwar nicht dran, aber vielleicht hilft dieser Link

http://www.niehenke.de/buch_2/inhalt.htm
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Alt 11.09.2002, 12:07   #16
camäleon
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Hallo Moneo,

Deinen Aerger kann ich verstehen, hat die ganze Sache aus dieser Sichtweise wirklich noch nichts gebracht.

Denn, wir haben uns an der unseeligen „wissenschaftlichkeits“ Frage festgebissen; mit den Statistiken.
Es gibt zwar nicht wenige Statistiken zum Thema, welche das „Funktionieren“ der Astrologie angeblich beweisen sollen, aber es gibt genau so viele, welche angeblich das Gegenteil beweisen. Welcher soll ich nun Glauben? (Somit bleiben wir in der Glaubensphase stecken)

Hier kommen wir also im Moment nicht weiter.

Noch ein Wort zur Esoterik. Du magst damit vielleicht ein Stück weit recht haben, schlage ich nämlich den Fremdwörter Duden unter diesem Stichwort auf, so steht da, eine nur Eingeweihten zugängliche Lehre...
Wobei schon hier könnte man sich darüber streiten, was heisst Eingeweiht? (das Bla, bla... find ich hingegen etwas unpassend und vor allem voreilig).

Nach wie vor gehe ich von der Ernsthaftigkeit Deiner Frage „wie funktioniert eigentlich (wenn überhaupt) Astrologie?“ aus.

Um diese Frage zu klären, , kommen wir nicht darum herum, die Elemente der Astrologie im Einzelnen zu studieren und die Frage, stimmt’s oder stimmt’s nicht, mal vorerst auf die Seite zu schieben oder/und parallel dazu zu behandeln.

Zu den Grundlagewerken seien an dieser Stelle die Bände von Thomas Ring erwähnt. (Astrologische Menschenkunde Bd.1-4)

Es wird bald klar, wie komplex die Zusammenhänge sind . Was sich hier auch erahnen lässt ist, das eine korrekte Interpretation der recht allgemein gehaltenen Formulierungen oder besser gesagt, der Symbole, einiges an das persönliche Anforderungsprofil des Astrologen stellt. Im konkreten Fall braucht es Gespür um innerhalb dieser, sich gegenseitig beeinflussenden (komplexen) Faktoren, die richtigen Formulierungen zu finden. Dies erklärt auch das Phänomen weshalb im Nachhinein es alle immer schon im voraus gewusst haben und im voraus kaum jemand weiss was im Nachhinein geschieht.

(Zur Veranschaulichung des eben beschriebenen Mechanismus fällt mir ein bekanntes Kinderspiel ein. Ich kenn’s unter dem Namen „Dingsbums“. Jemand denkt sich ein Wort; derjenige, der sich das Wort ausgesucht hat, versucht dies nun den andern Mitspieler klar zu machen, ohne jedoch das Wort selbst zu sagen . Je breiter nun das Allgemeinwissen, sowie die Fähigkeit zum Denken in Analogien ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das richtige Wort zu finden.)
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2002, 12:09   #17
HaraldL
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Astrologie kann gar nicht funktionieren, denn die Sternbilder die wir am Himmel sehen, sind ja nur eine Projektion der Sterne an den Nachthimmel. In Wirklichkeit besitzen die Sterne innerhalb eines Sternbildes ganz verschiedene Entfernungen zur Erde!
So ist zum Beispiel Aldebaran nicht der größte Stern im Sternhaufen der Hyaden sondern ein Stern der sich zufällig in der gleichen Blickrichtung befindet. (Aldebaran ist ca. 68 Lichtjahre von der Erde entfernt, die Hyaden liegen in ca. 130 Lichtjahre Entfernung).
Sollte die Astrologie aber doch manchmal funktionieren/ funktioniert haben, so ist dies als eine Art Intelligenztest einer höheren Macht, wie einer außerirdischen Kultur, die uns telepathisch kontrollieren kann zu verstehen.
Schließlich sind besondere astronomische Ereignisse von der Natur vorgegebene „Zeitmarken“, die in allen Kulturkreisen registriert werden und man könnte doch diese nutzen, um verschlüsselte Botschaften zu schicken!
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2002, 20:23   #18
Dragonhoard
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Zitat:
Original von HaraldL
Astrologie kann gar nicht funktionieren, denn die Sternbilder die wir am Himmel sehen, sind ja nur eine Projektion der Sterne an den Nachthimmel. In Wirklichkeit besitzen die Sterne innerhalb eines Sternbildes ganz verschiedene Entfernungen zur Erde!
Ich kenn mich zwar nicht sonderlich gut mir Astrologie aus, aber werden nicht vor allem die Planetenpositionen zur Berechnung herangezogen? Die Positionen der Fixsterne spielen hier keinen besondere Rolle.

Es stimmt schon, Harald, das Aldebaran sehr nahe an den Hyaden (5 Bogenminuten Entfernung), aber das würde doch keinen Unterschied machen. Für die Astrologie würde doch nur die Wirkung zählen, und dabei die Gesamtwirkung aus einer Richtung. Die Entfernung wäre dabei vielleicht gar kein so großer Faktor.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
Dragonhoard ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2002, 16:40   #19
Kathius
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Hmm... also von Tageshoroskopen bezogen auf die zwölf Sternzeichen halte ich nun überhaupt nichts. Es gibt jedoch noch sehr viel ausführliche Horoskope, wie beispielsweise Charakteranalysen, die dein genaues Geburtsdatum, die Uhrzeit und den Ort noch mit einbeziehen. Unter www.noeastro.de kann man ein solches in "Kurzform" (ich glaube etwa vier bis fünf Seiten) abrufen. Gleich auf der Startseite rechts unter "Ihr individuelles Horoskop" kann man seine Daten eingeben.
Da stehen schon sehr viel spezifischere Dinge, die nun wirklich nicht mehr auf jeden zutreffen können. Und bei mir hat es tatsächlich ziemlich genau gestimmt, probiert es doch einfach einmal aus und urteilt selbst. Als ich einmal die Geburtszeit etwas verändert habe, habe ich ein anderes Horoskop bekommen, das auch irgendwie sehr viel weniger auf mich passte.
Allerdings fehlt mir zu einer vernünftigen Beurteilung, inwieweit dieses Horoskop nun tatsächlich auf mich zutrifft, die notwendige Objektivität, vielleicht war es nur Einbildung...

Auf keinen Fall sollte man die Astrologie von vornherein als Humbug abtun, nur weil sie sich nicht mit anderen Wissenschaften belegen lässt, bzw. auch sehr viel Schindluder mit ihr getrieben wird. Die Astrologie hat noch einen weiten Weg vor sich, und vielleicht wird sie eines Tages tatsächlich genau genug, um anerkannt zu werden... vielleicht aber auch nicht.
Tatsache ist jedoch, dass in der Vergangenheit auch viele Wissenschaftler nicht als solche bezeichnet wurden, weil sie Ideen hatten, die anderen nicht in den Kram passten. Heute können wir uns dafür bedanken, dass Menschen damals so mutig waren, in "verbotene" Richtungen zu denken und dies auch kundzutun.
Mir fällt ganz unwillkürlich Platons Höhlengleichnis ein...
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Alt 05.10.2002, 16:14   #20
quest
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hey Moneo,
willst du wirklich was wissen oder nur provozieren.

was mich an der unseeligen diskussion stört ist,
das die sogenannte "wissenschaftliche" astronomie
auf viel zu vielen
axiomen(axiom =nichtbewiesene wahrheit, also annahmen) aufbaut.
siehe hierzu auch "Neuland" von Charles Fort.

und, so lange gibt es diese einzeldisziplin astronomie
noch garnienicht.
sie entstand, oder besser gesagt, war ein fester
bestandteil einer allumfassenden wissenschaft,
bevor sie sich in ihre bestandteile auflöste und durch ihre detailbesessenheit den zusammenhang verlor,
nämlich die allchemie, wenn ich mich nicht irre.

ich finde es immer sehr suspekt,
wenn die "wissenschaft" behauptet,
und dazu gehören auch die astronomen,
so wie damals, als die erde noch flach war,
alles was man nicht sehen oder messen kann, gibt es nicht.
selbst aber der größte fälscher oder unterdrücker
von neuen kenntnissen ist.

gallileo wurde erst im letzten jahrhundert rehabilitiert!
das ist also wissenschaft.
lasst uns lieber ein neues "bild malen" wo alles zusammenpasst
schliesslich gehört zum baum auch der samen und die sonne oder?
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