:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

 

Zurück   :: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: > Erde, Weltraum & Forschung > Raumfahrt

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 11.11.2005, 10:35   #1
fixius
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Atomwaffenplan für den Mond

Zitat:
Schon in den Kindertagen der Raumfahrt haben die USA und die Sowjetunion Pläne zur Militarisierung des Weltraums geschmiedet. Die US-Armee wollte gar eine bewaffnete Basis auf dem Mond errichten - um nukleare Waffen außerhalb der Reichweite des Feindes in Stellung zu bringen.
Quelle
  Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2005, 15:38   #2
Akuma
Foren-As
 
Benutzerbild von Akuma
 
Registriert seit: 06.06.2005
Beiträge: 982
Standard

Hallo fixius

Ich habe sogar schonmal bei "Welt der Wunder" gesehen, dass die Amerikaner eine Zeit lang vermuteten, die Russen haben Sprengköpfe auf der Rückseite unseres Modes getestet.

Dies wurde durch Radiosignale (?) bestätigt. War sehr interessant.

Grüße
__________________
Zitat:
In Formation
Akuma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2005, 19:46   #3
Indianer
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Wenn die Amis Atomwaffen auf dem Mond stationieren wollen, ist ja unser Planet gefährdet. Was wollen die Amis eigentlich mit den Atomwaffen auf dem Mond erreichen?

Gruß. Indianer.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2005, 19:53   #4
Renatus
Lebende Foren-Legende
 
Registriert seit: 04.01.2005
Ort: NRW/
Beiträge: 1.107
Standard

Habt ihr schonmal was von Mondblitzen gehört ?

Diese könnten auch den Anschein, einer Explosion haben, ist nur Auslegungssache.
Ich meine die reden immernoch davon das Mond keine Athmosphäre hätte, ob wohl er doch eine hat, zwar eine sehr dünne - doch es ist eine da. Jedenfalls sollen Mondblitze keine Wetterphänomene sein und auch keine Atomexplosionen. Es war der Kalte Krieg und fehlende Informationen, sowie beiderseitiges Mißtrauen, die aus unerklärlichen Blitzen, Atomexplosionen machten.

Jedenfalls war Amerika noch voll im Sputnikschock, als der Adler am 20. Juli 69 auf der Mondoberfläche aufsetzte. Zudem war der USA auch noch am 12.April der Russe Juri Gagarin zuvorgekommen, der in seiner Minikapsel um die Erde flog und als erster wieder lebend heruntergekommen ist.

Infrarotbilder von amerikanischen Spionageflugzeugen zeigten das weitere bemannte Kapseln vor Gagarin in den Orbit geschickt wurden. Sie kamen nur nicht mehr herunter. Wir z.B. Serenty Schiborin 11.02.1959, der torkelt noch heute da oben herum oder Pjotr Dolgow. Er wurde von Chrustschow persönlich ausgesucht um eine Grußbotschaft aus dem All zu senden. Doch es kam nie eine bei uns an, hätte am 11.10.1960 passieren sollen. Russische SOS Sprüche aus dem All wurden von Amateur Funkern aufgefangen bis die Stimme keuchend verstummte 1961.
Dann folgten die ersten unerklärlichen Begegnungen mit etwas unbekanntem.

Unter der Leitung von Dr. Achille Judica Cordiglia wurden codierte Mitteilungen zur Raumschiff hin und her gesendet, als die Kosmonauten panisch wurden und von etwas berichteten was sich vor die Scheibe des Bullauges setzte. Die Kosmonauten kreischten und hatten extreme Angst. Dann brach der Funkverkehr ab.

November 62: Ein russischer Kosmonaut ist in Not. Er berichtet Nervös von kleinen leuchtenden Teilchen die sich auf seiner Sichtluke niederlassen. Er öffnet die Luke, was nicht so leicht funktionierte und nahm eine Probe. Er sprach noch " Ich werde sie so gut wie ich kann Untersuchen, doch da...." Es knistert und rauscht danach ewige Funkstille.

Natürlich hatten die Amis auch ihre Fehltritte und Opfer gebracht um da oben die erste Geige zu spielen. Wenn ich nur an den ganzen Apollo Kram denke...
An Zeit für extensive Risikobeurteilungen fehlte es im kosmischen Wettkampf zwischen Ost und West.

Apollo 11 und 12 fanden erstmals fremde Spuren auf dem Mond. Es existieren sogar Funktranskriptionen welche Dialogsequenzen enthalten in denen die Rede von Ufos ist.
Diese hätten sich am Rande eines Kraters aufgereiht um die Apollo 11 Astronauten bei ihren Tätigkeiten zu beobachten. Das sollte allerdings mit Skepsis betrachtet werden, das die Funksequenzen von Amateurfunkern aufgefangen wurden.

Die dunkele Seite des Mondes


Was anderes interessantes stellen die Dialogsequenzen der original Nasa Transkriptionen dar auf denen wirklich Hinweise auf fremde Flugobjekte zu finden sind. Dort geht um eine Beobachtung von Collins die er während der Landung von Armstrong und Aldrin vom Mutterschiff aus machte.
Er glaubte die gelandete Fähre gesehen zu haben. Was immer es war - die Raumfähre war es nicht, das war klar. Darum für Spekulationen bestens geeignet

Also es müssen nicht immer Russen und Amis sein die da oben, die Hosen an haben.
Vielleicht gibts da oben schon eine andere Politik ?
Ich habe eine Mondverfassung hier - war dabei, als ich ein Grundstück erworben hab.
Da steht nichts von Atomwaffen drin ! Wenn sie einer auf meinem Land aufstellen will, kommen meine kleinen grauen Freunde

und stellen sie dem verantwortlichen Verteidigungsministerium vor die Haustür.
Bei mir ist Atomwaffenfreie Zone!


Herzliche Grüße

Renatus
Renatus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2005, 12:46   #5
fixius
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

also zunächst mal muss ich sagen das ich einer "der wenigen" bin ,der nicht glaubt das 1969 einer auf dem mond war.später vieleicht aber zu dem zeitpunkt nicht.

aber nun zurück zum thema.

Zitat:
Was wollen die Amis eigentlich mit den Atomwaffen auf dem Mond erreichen?
im artikel stand ja das sie es wollten.da steht auch aus welchen grund.
  Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2005, 14:46   #6
Renatus
Lebende Foren-Legende
 
Registriert seit: 04.01.2005
Ort: NRW/
Beiträge: 1.107
Standard

Man - wenn da überhaupt was dran ist, was wollen die schon damit machen ?
Entweder irgendwen angreifen oder....
sie schaffen sich damit z.B. unterirdische Basen.
Wie das geht ?

Nimm dir ne frische aber kleine A-Bombe aus deinem Kühlschrank und Bohr dir ein Loch in den Garten von mehreren hundert Meter Tiefe. Ist aber nur Sinvoll, wenn du auf festem Grund gebaut hast. Dann gieß das Loch zu und Zünde die Bombe.
Nach dem Wum und der erdbebenähnlichen Erschütterung hast du in einigen hundert Meter Tiefe eine schöne große Höhle mit glasähnlicher verschmolzener, Wandstruktur, selbsttragend und geräumig genug um eine Kleinstadt auf mehreren Ebenen darin unterzubringen.
Must nur zusehen das du die Strahlungswerte wieder relativiert bekommst sonst werden die Bauherren beim arbeiten schnell klein und grau

Diese Methode funktioniert theoretisch auf der Erde, hat man an Nord und Südpol ausprobiert, ( Bis auf die Strahlungswerte Reduktion )und kann bestimmt noch besser auf dem Mond verwendet werden. Nur wer arbeitet schon gerne in einer strahlenden Glasblase ?


Andererseits - warum sollten die Amis dort Waffen außer Reichweite des Feindes aufstellen ?
Wer ist der Feind ?
Und warum kann der Feind nicht auf den Mond ?
Wo ein Wille, da ist ein Weg, auch für den Feind - gerade wenn er weiss wo er suchen soll.

Es wäre Quatsch zu glauben, das der Feind es nicht schafft, die Waffen wenigstens zu stören. Der Feind würde auf ähnlichem Niveau mithalten, wenn es noch einen gibt, welcher von der Erde kommt.
Denn die weltweite Spionage der verfeindeten Brüder Ost und West führte doch letztendlich zu einer Offenheit, welche klar den Feind ausserhalb der Erde ins Weltbild rückte. Wenn wir einer Ausserirdischen Bedrohung gegenüberstehen, werden die Mächte der Welt zu einer globalen Kraft zusammenhalten, weil wir dann zum erstenmal merken, das wir alle Menschen sind. ( Reagan und Gorbi ).

Darum vielleicht auch ne Station auf dem Mond um Waffen ausserhalb der Erde aufzubewahren, damit sie hier auf der Erde im Fehlerfall keine Katastrophe auslösen.
Einen versehentlichen Atomaren Supergau.

Doch was wäre wenns auf dem Mond schief geht, schließlich ist ja um einiges kleiner als die Erde und unabläßlich für unser Gleichgewicht auf der Erde und damit meine ich nicht nur Ebbe und Flut. Deswegen ist diese Leichtfertigkeit dort oben Waffen hinschaffen zu wollen, doch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Übrigens - nicht nur die Mondlandung wurde angezweifelt, sondern auch die Umrundung von Juri Gagarin.
Der ungarische Autor Istvan Nemere hat in einer 1990 erschienenen Publikation geschrieben. Die Gagarin Geschichte wäre ein PR Gag der russischen Regierung.
Gagarin sei anstatt des tatsächlich verunglückten Cosmonauten präsentiert worden.
Dort gibt es tatsächlich eine Fülle von ungereimtheiten, welche nicht zu verachten sind. Zudem ist Gagarin unter bisher ungeklärten Umständen ums Leben gekommen.
Also, ähnliche Methoden wie bei den Amis, oder sind es dumme Zufälle?

Herzliche Grüße

Renatus
Renatus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2005, 15:14   #7
Renatus
Lebende Foren-Legende
 
Registriert seit: 04.01.2005
Ort: NRW/
Beiträge: 1.107
Blinzeln Dark Side of the Moon & A-Bombs

Habe gestern noch im TV mitbekommen, das auch konkrete Überlegungen bestehen bis 2010 atomaren Müll in den Weltraum abzuschieben. Damit kann auch der Mond gemeint sein, Schrott umgibt unseren Planeten schon genug. Darum kommt der Kram dann auf den Trabanten.

Ist das nun Müll im Waffenmantel oder wollen die praktisch alles atomare von der Erde wegbringen. Nicht nur die Waffen sondern auch den Müll ?

Vom Regen in die Traufe - toller Fortschritt. Wie wäre es in dem Fall mit Vermeidung von atomarer Spaltung überhaupt ?

Noch eine weitere Theorie ...

National Press Club Washington DC - Mai.09.2001
Disclosure Project - The Truth is in Here !

Dr. Steven Greer, Präsident des Disclosure Projects ist zwar ein schräger Vogel, doch sein Engagement ist bahnbrechend.
Warum wissen wir nicht, vielleicht weil er wirklich etwas weiss oder solche Storys erzählen muss ?

Es ist schwer den Wahrheitgehalt für uns zu beurteilen, doch auch er sagt das die USA Pläne hat den Weltraum zu bewaffnen. Er warnt deutlich davor, weil der Weltraum seiner Ansicht nach von vielen weiteren außerirdischen Species bewohnt ist. Welche damit hinterm Zaun gehalten werden sollen.
Er hat stundenlange Videobeweise und klassifizierte Dokumente aus erster Hand, welche klar beweisen, wie er sagt, das es Ufos und E.T.´s gibt.
Sie werden seit über 50 jahren studiert und die Technologien daraus für uns ( nicht Zivil ) nutzbar gemacht.

Ich habe die Meinung das sich die Menschheit wie pubertierende Jugendliche verhalten und sich eventuell auf Grund ihres Verhaltens, gegen die "kosmischen Eltern" auflehnen. Man will hier auf jedenfall was aufrechterhalten, was nicht erhaltenswert ist. Dr. Steven Greer ist hier der selben Meinung, was mich beruhigt - aber nicht wirklich.

Er hat in seinem Video über 20 von 100 interviewten Augenzeugen sprechen lassen. Ex-CIA, Ex-Army, Ex-FBI, Ex-Militärs, Majors, Generals, Pilots, Air-Traffic Radar Controller, Policemen...

Schaut euch das Video an ( National Press Club - Mai.09.2001).
Ich finde die Augenzeugen ganz überzeugend und was sie erzählen ist für mich absolut nachvollziehbar.


Vielleicht ist das der Grund den Weltraum oder den Mond mit Waffen zu bestücken.
Wenn es einen akuten Grund gibt, gerade jetzt auf die Art zu handeln, kommt noch ein spannendes Jahr auf uns zu.
Teleskope
Kauft euch Teleskope und schau doch selber mal auf dem Mond nach, es gibt dort immer mal was zu sehen. Wie die Brückenähnliche Strucktur im Maare Crisium und andere kleine Gedankengebäude mit unklarer Strucktur.
Klar das dies keine Waffenanlagen sind, aber interessant ist es schon dort.

Ich habe kontroverse Fotos von einem Krater mit Pyramiden darin, Bilder von einem hellen Turm, Farbfotos von der Rückseite, welche die braune Färbung des Mondes gut Zeigen, Fotos mit Vegetation, Strassennetzen, Fotos wo Sand, wahrscheinlich per Maschine aus einem Krater geschleudert wird, Fotos von doppelten Wänden am Krater Damoiseau, Kugelwolken und Cumuluswolken in der Athmosphäre, Röhrensysteme und eine "E" förmige Installation im Krater Cassendi, Kreuze an Kraterränden, Krater Humbold mit möglicher Vegetation oder Feuchtigkeit, Kuppelkonstrucktionen, Fahrspuren und Türme, Teiche oder Seen, leuchtende Objekte an und in Kratern, vermutliche Hochplatteaus in "S" "L" und Haakenform, Krater Tsiolkowski mit einem grossen und 2 kleinen Seen....
Die Mondathmosphäre soll 5 km dick sein, also sehr sehr dünn.

Klar - alles Mega kontrovers, doch sie liegen hier und ich kann daraufsehen.
Ob die Erklärungen stimmen, kann ich nicht sagen. Kann aber sein !

Warum sollten es nicht Menschen sein die da oben herumfuhrwerken
Nur weil wir glauben es anders zu Wissen ?

Vielleicht ist das aber alles nur wieder eine Ablenkung vom geplanten " Death Star " einem künstlichen Trabanten. Ist zwar SciFi, aber immernoch Risikoarmer als versehentlich unsern Mond in die Luft zu jagen.

Herzliche Grüße

Renatus
Renatus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2005, 02:27   #8
Llewellian
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Llewellian
 
Registriert seit: 05.01.2004
Beiträge: 4.313
Standard

Renatus:

Das mit dem Teleskop ist eine gute Idee. Macht auch Spass als Hobby.

Aber vorsicht: Nicht alles, was mehr oder weniger nach Strassen, Gräben, Kanälen (na, kennen wir das nicht noch vom Mars) , Häusern oder Pyramiden aussieht, ist ein AA (Ausserirdisches Artefakt) oder eine Koloniesiedlung.

Alles nur Staub und Steine da oben. Risse, Spalten, Schatten, unterschiedliche Gesteinslinien, Staubfahnen (die sternförmigen "Strassen" kommen von Kometeneinschlägen, das geht bei langsamer Geschwindigkeit auch kraterlos mit NUR Staubaufwirbeln), etc....

Wenn ich alles was auch nur entfernt so aussieht für Ausserirdisch halten oder auch für eine verschwörerische Menschengruppentat..... würd ich mich irgendwann als furchtbar paranoid diagnostizieren. Verfolgungswahn ;o).

Aber das nur als unqualifizierter Randeinwurf ;o), net bös sein.
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2005, 13:41   #9
Renatus
Lebende Foren-Legende
 
Registriert seit: 04.01.2005
Ort: NRW/
Beiträge: 1.107
Standard

So mag es sein und ist es wohl auch.
Spekulation auf Information.
Wer nichts sagt der auch nichts erfährt !

Herzliche Grüße

Renatus
Renatus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2005, 05:02   #10
Torsten Migge
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Torsten Migge
 
Registriert seit: 24.03.2002
Ort: "Mainhattan" Westend (Frankfurt a.M.) & Cali, Colombia (Kolumbien)
Beiträge: 2.117
Standard

Zitat:
Original von Renatus
Infrarotbilder von amerikanischen Spionageflugzeugen zeigten das weitere bemannte Kapseln vor Gagarin in den Orbit geschickt wurden. Sie kamen nur nicht mehr herunter. Wir z.B. Serenty Schiborin 11.02.1959, der torkelt noch heute da oben herum oder Pjotr Dolgow.
Sorry, Renatus, aber wo hast Du das her (Quelle)?
Vor allem das von Dir genannte Datum: 11.02.1959 ? Zu diesem Zeitpunkt war die UdSSR noch garnicht in der Lage, einen Menschen ins All zu jagen und ihn auch noch sicher wieder auf der Erde landen zu lassen - jedenfalls nach einschlägiger Fachliteratur!

Denn erst im Frühjahr 1959 war sozusagen ein Prototyp eines Landeapparates gefertigt. Und erst im Dezember 1959 hatte man 20 (von 3.000!) Kandidaten rekrutiert, aus denen die ersten Kosmonauten (= Astronauten) hervorgehen sollten!: Das rigorose Auswahlverfahren überstanden Iwan N. Anikejew*, Pawel I. Beljajew, Walentin W. Bondarenko*, Walerij F. Bykoweski, Walentin A. Warlamow*, Boris W. Wolynow, Juri A. Gagarin, Wiktor W. Gorbatko, Dimitri A. Zaikin*, Anatoli J. Kartaschow*, Wladimir M. Komarow, Alexei A. Leonow, Grigori G. Neljubow*, Andrian G. Nikolajew, Pawel R. Popowitsch, Mars Z. Rafikow*, German S. Titow, Walentin I. Filatjew*, Jewgeni W. Chrunow und Georgi S. Schonin.
(Die mit * markierten Kandidaten sind aus unterschiedlichen Gründen nicht zum Einsatz gekommen)

Erst am 15. Mai 1960 startete die erste russische Rakete (sie brachte den "Korabl Sputnik 1" [1-KP] ins All) mit dem kugelförmigen Rückkehrmodul! Es folgten Versuche mit diversen Tieren, u.a. Hunden, Ratten und Mäusen, wobei auch ein neues Orientierungssystem erprobt wurde.
Dann, am 24. Oktober 1960, geschah die sogen. "Nedelin-Katastrophe": Die erste Interkontinentalrakete der Sowjets, die R-16, explodierte 30 Minuten vor dem Start.

Der letzte Testflug vor der bemannten Mission erfolgte am 24. März 1961 mit der Hündin Swesdotschka. Einen Tag zuvor ereignete sich eine weitere Katastrophe für die russische Raumfahrt: Walentin W. Bondarenko hatte einen zehntägigen Isolationtest in einer Sauerstoffatmosphäre absolviert, als sich plötzlich in der Kammer ein in Alkohol getränkter Wattebausch entzündete, wobei ein sich rasch ausbreitendes Feuer entstand. Bondarenko erlag wenig später seinen schweren Brandverletzungen.

Erst am 3. April 1961 gab Moskau offiziell grünes Licht für einen bemannten Start...


Ich empfehle beispielsweise: Zimmer, Harro: Der Rote Orbit. Glanz und Elend der russischen Raumfahrt.


Links:
Nedelinkatastrophe
Raumfahrtkatastrophen
Schlamperei in der Raumfahrt
Sowjetische Raumfahrt


Saludos!
__________________
"Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie"
Frank Zappa
Torsten Migge ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Mond: Proben vom Mond enthalten Wasser Zeitungsjunge astronews.com 0 10.07.2008 13:50
ufo auf dem mond ufosighting UFO-Sichtungen 3 16.09.2007 13:38
Mond:Aktuell Sajuuk Raumfahrt 3 27.12.2005 18:39
Ring um den Mond Wayne Naturphänomene 13 19.06.2005 21:52
Meteorit vom Mond Desert Rose Astronomie 0 31.07.2004 10:45


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:21 Uhr.


Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2017 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.