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Astronomie Hier geht's nicht nur um Astronomie im klassischen Sinne, sondern auch um all die Mythen, Geschichten und Prophezeiungen, die sich rund um Sterne, Kometen und andere Himmelskörper ranken.

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Alt 08.11.2005, 15:58   #1
HaraldL
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Beiträge: 2.785
Standard Neue Plutomonde?

Angeblich sollen beim Planeten Pluto kürzlich zwei neue Monde entdeckt worden sein. In wie weit wurde dies bestätigt?
Können diese Monde überhaupt auf langzeitstabilen Bahnenkreisen? Pluto ist schließlich ein Doppelplanet (Durchmesser von Pluto: 2300 km, Durchmesser des Plutomonds Charon: 1200 km) und da dürften stabile Umlaufbahnen für weitere Monde ziemlich problematisch sein!
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Alt 08.11.2005, 19:40   #2
sue
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Ort: Saarbrücken
Beiträge: 145
Standard

Zwei neue Monde für den Pluto

Neuer Erfolg für das Hubble Weltraumteleskop

Pluto hat nicht wie bisher angenommen nur einen, sondern gleich drei Monde. Astronomen entdeckten die beiden neuen Satelliten in der Umlaufbahn des Winzlings innerhalb der letzten Monate mithilfe des Hubble Weltraumteleskops. Da die genaue Beschaffenheit der Oberfläche der Monde allerdings unbekannt ist, konnte deren Größe nur mit relativ hoher Ungenauigkeit auf einen Bereich zwischen mehreren Dutzend bis zu etwa 130 Kilometern Durchmesser abgeschätzt werden.

Der an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore beschäftige Astronom Hal Weaver und seine Kollegen konnten die beiden neuen Satelliten Plutos nur aufgrund deren Reflexion des in der Umgebung des Plutos extrem schwachen Sonnenlichts ausmachen. Die vorläufig auf den Namen S/2005 P1 und S/2005 P2 getauften Monde erscheinen auf den Teleskopbildern mit einer Helligkeit, die um etwa einen Faktor 5000 geringer als die des Pluto selbst . Sie umkreisen ihren Mutterplaneten in Umlaufbahnen von etwa 65.000 und 49.000 Kilometern, so die Forscher.

Weaver glaubt, dass P1, der größere der beiden Monde, einen Durchmesser zwischen 45 und 130 Kilometern besitzt. Genauer lässt sich dies derzeit nicht abschätzen, da die Stärke der Lichtreflexion von der Oberflächenbeschaffenheit des Mondes abhängt. Um diese zu bestimmen, müssen erst spektroskopische Analysen des aufgefangenen Lichts durchgeführt werden.

P1 und P2 leisten daher dem im Jahre 1978 entdeckten Mond Charon Gesellschaft. Eine genaue Untersuchung des Plutosystems soll nun entschlüsseln, ob die Monde durch die Kollision des Planeten mit einem Asteroiden entstanden sind.

quelle: wissenschaft.de
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