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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 22.10.2005, 20:59   #21
Patrice
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Schön' guten abend,

Zitat:
So und nun wird diskutiert,ob man Cannabis freiverkäuflich machen soll,weil es ja so gesund sein soll?
Also, dass Cannabis gesund sein soll, hab ich eigentlich noch nicht so gehört. Trotzdem verstehe ich wirklich nicht, warum dieses "Kraut" noch nicht in Deutschland legalisiert wurde!
Unabhängig von den wirtschaftlichen Vorteilen die sich aus einer Legalisierung von Cannabis ergeben würden, ist es doch letztendlich immer eine subjektive, völlig ungefährliche Entscheidung, ob ich mich selbst in einen Rausch ähnlichen Zustand begeben möchte.

Zitat:
Pflanzliche Drogen wurden schon von alten Schamanen benutzt,doch die wußten wenigstens,das man sie nur in kleinen Mengen und in einem bestimmten Bewußtseinszustand konsumieren sollte.Dieses Wissen ist den heutigen Konsumenten vollkommen verschlossen und ganz besonders denjenigen,die Cannabis konsumieren.
Ich denke, das stimmt so nicht ganz. Natürlich gibt es Menschen, die Cannabis, aus gründen, wie zum Beispiel langeweile, oder einfach nur um "cool" zu sein, konsumieren. Andere hingegen tuen genau das, was Kristal hier 'nur' den "alten Schamanen" zuschreibt: Sie konsumieren Cannabis (in wenigen Mengen) zur Bewusstseinserweiterung. Was ist daran bitteschön schlecht?
Und selbst wenn sie es aus anderen Gründen konsumieren würden, die auf den ersten Blick vielleicht 'unsinnig' erscheinen, dann sollte man es ihnen doch nicht verbieten. Was wir mit unserer Zeit anfangen bleibt immernoch uns seblst überlassen. Gerade Cannabis ist doch eine Droge, die dich nicht 'beflügelt', d.h. dich in irgendeiner Form 'drauf bringt', sondern eine friedliche Droge die dich ruhig, nachdenklich und entspannt, d.h. 'down' werden lässt.

Ich habe selbst einige Zeit Cannabis konsumiert. Ich wurde aber werde lustlos, aggressiv, oder desinteressiert, noch haben sich meine schulischen Leistungen verschlechtert, wie es immer so schön heißt. Im Gegenteil, Cannabis erweitert doch den Erfahrungshorizont, lässt dich über Dinge nachdenken, für die du dich 'früher' nicht interessiert hättest und ist vor allem eine Droge, die körperlich nicht Süchtig macht.

Mfg Patrice
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Alt 22.10.2005, 23:54   #22
ThE_aLiEn
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Zitat:
Eine Droge ist und bleibt eine Droge,ob man diese nun wissenschaftlich "schönredet"
Alhohol, Medikamente, Zigaretten sind auch Drogen.

Die Sache ist nur wie man mit ihnen umgeht.
Im Grunde kann man von allem süchtig werden die Frage ist nur ab wann es schädlich wird.
Aber sobald eine richtige Sucht entsteht, nimmt man eindeutig zu viel von einem bst. Genussmittel.
Wobei ich jetzt wirklich ALLES miteinschließe. Und ALLES ist ab einer best. Menge giftig/schädlich.
Es gibt genug Leute die mit allem ganz gut umgehen können, auf ihren Körper hören, wissen wann genug ist.

Nun zum Thema wegen Cannabis:
Es wäre eine sehr grobe verallgemeinrung zu sagen Cannabiskonsum führt zu härteren Drogen. Natürlich trifft das auch manche zu aber es gibt auch welche die sofort mit härteren Sachen wie Extasy, Pilze, LSD beginnen...
Ich finde das Problem u.a. ist der "Verbot" von Drogen. Soetwas KANN nur in die falsche Richtung führen. Verbotenes zieht bekanntlich an...
Das Richtige m.E. wäre den Drogenabhängigen zu helfen indem man als Abhäniger z.b. untersuchen kann ob der Stoff rein ist oder gestreckt etc..
Das wäre schon ein guter Anfang. Man kann ja nicht für jem. entscheiden was er/sie tun soll. Jeder muss es selbst wissen was für einen gut ist und wann es dann doch genug sein sollte.
Ansonsten wäre es gut Cannabis zu legalisieren da der Stoff dann in Hanfshops, Coffeshops etc.. verkauft werden darf.
Das führt dazu dass Leute die sich nicht mehr Marijuana bei ihrem Dealer besorgen müssen. Oft fixen die Dealer einem auf härtere Drogen nur um mehr Geld abzustauben.

Kurzum
Jeder muss selbst wissen was er tut und wie er es tut.
Legalisierung von Cannabis würde imo von härteren Drogen wegführen.
ThE_aLiEn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2005, 00:19   #23
nane
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wer mir inne nähe kommt und dieses pervers stinkende zeug rein zieht
der bekommt vorm ersten lachflash eins aufe gurke

da werd ich zum radikalfanatiker der sauberen luft.
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Alt 23.10.2005, 02:43   #24
Acolina
Hausdrachen
 
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Keine Sorge, nane, in deiner Gegenwart wäre das sowieso Verschwendung, das würd keiner machen

Und nu *genieß*
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 24.10.2005, 00:51   #25
Wie jetz
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Zitat:
Das führt dazu dass Leute die sich nicht mehr Marijuana bei ihrem Dealer besorgen müssen. Oft fixen die Dealer einem auf härtere Drogen nur um mehr Geld abzustauben.
klar der cannabis konsument muss ja irgendwo her sein gras bekomm,da es nich wie Kornflaschen im aldi angeboten wird geht er zum dealer
der dealer will geld machen deshaln hat er auch andere drogen,für die er noch mehr kassieren kann,viele leute werden so ganz ungewollt in eine drogen szene hereingezogen
Zitat:
Die Sache ist nur wie man mit ihnen umgeht.
ganz genau,besonders wie die politik damit umgeht!
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Alt 26.10.2005, 04:01   #26
Subscura
glädunianwemod
 
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Guten Tach

Alsoooo, ich denke man sollte jedes Genussmittel, dazu zähle ich auch einige "weiche Drogen", in Maßen "geniessen". Gerade die auf natürlicher Basis bestehen können, in geringen Dosen, sehr heilsam wirken, was die Naturvölker schon seit tausenden von Jahren praktizieren. Dass es in zu hohen Dosen schädlich wirkt ist eigentlich logisch. Da können selbst schon Vitamine fast toxisch wirken. Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein Jugendlicher am Anfang de Konsums steht, oder ob ein Erwachsener es versteht verantwortungsvoll damit umzugehen.

Im allgemeinen empfinde ich es so, dass häufig eine Doppelmoral gerade in Deutschland vorherrscht. Alkohol, meines Erachtens nach, die Droge, die am schnellsten zur Abhängikeit führen kann ist schon seeeehr lange gesellschaftlich akzeptiert. Sehr schön auf Empfängen zu beobachten, wo fast keiner am Sekttablett verbeikommt Auf der anderen Seite wird z.B. Cannabis so verteufelt, obwohl meiner Meinung nach, in kleinen Mengen konsumiert, es doch eher harmonisierend wirkt und nicht so schnell, zumindestens körperlich, abhängig macht wie Alkohol.......merkwürdig die Menschen
__________________
Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.

Oscar Wilde
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Alt 26.10.2005, 20:16   #27
opferstock
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Ich habe diese Droge 15 Jahre genommen. Ich bin leitender Angestellter und habe deswegen (Cannabis) noch nie den Sinn für die Realität verloren.
Irgendwann war es mir halt zu blöd, dem ganzen Kriminalos- und Stigmatisierungsschwachsinn ausgesetzt zu sein. Ich hab dann von heute auf morgen damit aufgehört, Entzug hab ich keinen gespürt. Irgend eine psychisch süchtig machende Eigenschaft hat das Zeug jedoch unausgesprochen

Ich persönlich würde es gleichsetzen mit dem Stoff Benzodiazepam, da fahren viele Leute drauf ab, ist ein Beruhigungsmittel.

Der "Leck mich" Faktor wird erhöht. Die Wahrnehmung nachweisbar verlangsamt (gut zum Musik hören, Sex machen, vorsicht im Strassenverkehr, Luftverkehr und baumaschinenführen).
Es ist ohne Zweifel eine Art Halluzinogen, allerdings nicht in Form von theatralischen Vorstellungen, sondern eher auf die eigenen Empfindungen bezogen.

Ob man es erlauben sollte?

Denke als ersten Schritt erstmal zum Medikament erklären.
Dann den Gebrauch dem Bürger überlassen.

Zitat:
Zitat von Accolina
Sucht kommt von suchen. Die Droge ist niemals die Ursache für Sucht, die liegt immer in der Person des Süchtigen selbst. Drogen verbieten ist also reine Symptomdokterei und schafft mehr neue Probleme, als es je alte lösen könnte.
Klatsch
Süchte äussern sich durch viele Arten, auffallen tun die, welche wir stigmatisieren. Denkt ihr voll, eure Bundesbürger in eurem Bundesland würden sich voll abfüllen, nur weil sie könnten?
Wenn sie das wollen gibts andere (legale) Mittel.
Ich möchte keine Drogen verherrlichen, nur an den Relationen arbeiten.
opferstock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2005, 21:14   #28
udirun60
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Zitat:
Ich persönlich würde es gleichsetzen mit dem Stoff Benzodiazepam, da fahren viele Leute drauf ab, ist ein Beruhigungsmittel.
Das sehe ich etwas anders.
Diazepam (Valium) kann bei bei täglicher Einnahme über wenige Wochen abhängig machen.
Das gilt nicht nur für die missbräuchlichen Anwendung, sondern auch für den therapeutischen Dosisbereich.
Beim plötzlichen Absetzen der Therapie nach längerer Anwendung können Entzugserscheinungen eintreten.
Es wird geschätzt, dass in Deutschland mehrere hunderttausend Menschen betroffen sind.

Also doch lieber kriminell sein :heul:
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Alt 27.10.2005, 06:58   #29
opferstock
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Ich geb dir recht, Diazepam macht schwer abhängig, die Entzüge davon sind recht unangenehm.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das wohl "ähnlich" wirkt wie Cannabis für den Konsumenten, subjektiv meine ich. Pharmakologisch sind es wohl Welten nehm ich an.
Allerdings hab ich selber nichts gemerkt als ich aufgehört habe Cannabis zu konsumieren. Leute die hingegen von Temesta und so runter wollten, die hatten immer ein echtes Problem, kenne das von der Arbeit her.
opferstock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2006, 12:45   #30
Smart-E
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Cannabis in China:
In china wird das THC (Tetra Hydro Cannabinol) seit etwa 7000 Jahren extrahiert und als Tinktur zur behandlung von diversen Krankheiten eingesetzt.
Weiter ist es in geräucherter Form Instinktfördernd und Sinnesschärfend.

Leider werden diesbezüglich Studien absichtlich verfälscht damit die Pharmaindustrie das Interesse verliert.

Weiteres ist auch mit der Cocapflanze die in der alten Maya-kultur bis heute in Südamerika gegessen wird, diese Mischung aus betäubenden und lindernde Inhaltsstoffe wirkt sich positiv auf den Körper aus. (im vergleich zu Iboprofen o. Acemophen o. Pseudoephitrin)
Die Tibeter rauchen eine abart von Cannabis zur spiritueller Vorbereitung und konzentrationsgefüge.

Nur unsere westliche Welt die sich an diesem SCHWARZMART bereichert ist natürlich gegen eine Legalisierung dieser alten ALLheilplanze
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