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Alt 20.05.2013, 21:16   #21
EinsamerSchütze
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Zitat:
Zitat von Jonas Beitrag anzeigen
Ich meine das Urgriechisch (oder wie nennst du es?) was in Griechenland noch vor dem Indoeuropäischem Griechisch gesprochen wurde.
Unter "Urgriechisch" verstehe ich die älteste Sprachstufe der Griechischen Sprache, so wie "Urgermanisch" den Ursprung aller germanischen Sprachen bezeichnet oder "Urslawisch" den Ursprung aller slawischen Sprachen.


Zitat:
Glaubst du denn das die sich nur zugegrunzt haben?
Das lässt sich aus meinem Beitrag nun wirklich nicht ableiten. Sicher haben die ersten Bewohner des heutigen Griechenland eine Sprache besessen. Nur sollte man sie nicht als "griechisch" bezeichnen, da die ersten Bewohner nunmal keine Indogermanen waren.
EinsamerSchütze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2013, 22:24   #22
Jonas
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Zitat:
Zitat von Spöckenkieker Beitrag anzeigen
Nö, woraus schließt du das???
Von wem und wo? Und wer hat sowas behauptet?

Was ja nur bestätigt was ich sagte. Die Basken haben übrigens die Haplogruppe I. Die Einwanderer die Haplogruppe R.
Nach dem was ich so gesehen habe, haben die Basken sogar eine relativ hohe Dominanz von R1b und unterscheiden sich damit nicht sehr von ihren Nachbarn. Demnach muss ihre Sprache später z.b. mit R1b (oder ev. Hg E) eingewandert sein.

Es kommt nicht auf die Höhe der Konzentration an, sondern darauf, wieviel Verschiedenheit sie aufweist. Die Afrikaner und Inder weissen deutlich mehr Verschiedenheit auf als Europäer. Und das funktioniert im kleinem Europa nicht anders.

Die Theorie der du folgst war die Ansicht von 2000 bis 2009. Rootsi, Underhill und andere die dies publiziert haben, sind inzwischen mehrfach widerlegt worden. Auch ist die Verschiedenheit von I in Nordwestasien und Südosteuropa eher gering.

Die archaische Haplogruppe I2a1-M26 stammt natürlich von I2a ab und die kommt kaum oder garnicht auf der iberischen Halbinsel vor.
Die Gruppe I2a-P37.2 kommt häufig in Polen und Niedersachsen vor.
Entlang des Rheins ist zudem eine erhebliche Präsenz der Urgruppe von I-170 nachgewiesen. Zudem kommt der Urtyp IJ* im Nordiran vor.

Es ist doch ganz einfach herauszufinden ob das falsch ist oder nicht. Versuchs mal damit. Und ps: danke für den Hinweis, geb ich doch gern weiter.

Ansonsten versuch es mit googeln und semargl.me kann auch helfen.
I2a1-M26 Ausbreitung, hier kannst du sehr gut die einzelnen SNP der Hg I nachprüfen.
Es gibt jede Menge gute Gründe die dagegen sprechen.
Als Idee klang das ja gut, aber es passt einfach nicht.
Jonas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2013, 10:38   #23
Jonas
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Beiträge: 42
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Zitat:
Zitat von Jonas Beitrag anzeigen
Auch ist die Verschiedenheit von I in Nordwestasien und Südosteuropa eher gering.
ps: ich hab mich verschrieben:
Auch ist die Verschiedenheit von I in Nordwestasien (Nordosteuropa) und Südwesteuropa eher gering.
Jonas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.09.2014, 19:11   #24
olliladd
Grünschnabel
 
Registriert seit: 09.09.2014
Beiträge: 1
Standard Verwandtschaft Baskisch/Germanisch/Sumerisch/Latein etc.

Hallo zusammen,

ich weiß nicht, ob ihr euch mit diesem Thema noch befasst, hatte mich auch nur mal aus Neugierde hier angemeldet.

Was ich euch aber sagen kann ist, dass Baskisch sich nicht mehr von allen anderen Sprachen unterscheidet, als andere Sprachen es tun. Je weiter man in der Forschung der Sprachvergleiche in die Vergangenheit und damit Richtung "Atlantis" geht, desto ähnlicher und eindeutiger werden alle alten Idiome.

Ich habe dazu vor längerer Zeit schon zwei Artikel geschrieben, die ich eine Zeit lang auch im Netz stehen hatte und die auch an gewisse Menschen gingen... Aber wirkliche Forschung scheint die meisten nicht zu interessieren...

Ich möchte nun mit Hilfe von Gegenüberstellungen von Arnold Wadler, versuchen euch zu zeigen, dass die baskische Sprache als Idiom nicht so alleine dasteht wie die moderne Sprachwissenschaft, die leider ihr eigenes, vermeintliches Sprachwissen schafft, behauptet. Ich möchte wahrlich keinem Wissenschaftler den guten Willen und die ehrliche Hingabe absprechen, mit welcher er seine Forschungen betreibt. Ich möchte nur dem Zweifler darlegen, dass er beim Versuch ehrlicher Forschung nicht auf den bestehenden Dogmen der elitären Kreise stehenbleiben darf, wenn er Fortschritte machen und Erkenntnisse sammeln will, die einem ganzheitlichem Wissenschaftskonzept Rechnung tragen sollen. Baskisch wird in weiten Kreisen der modernen Sprachforschung als sogenannte isolierte Sprache dargestellt, die inmitten des indoeuropäischen Sprachraumes existiert, aber mit keiner dieser Sprachen oder anderer Sprachenkreise, verwandt ist.
Dass die baskische Sprache sowohl mit der indoeuropäischen wie der semitischen Sprachgruppe, sowie allen anderen Sprachgruppen, die eben nur erdachte Hilfestellungen sind, verwandt ist, soll die folgende, kleine Auflistung deutlich machen.

Baskisch: IK-a (Eins), Sanskrit: EK-a (Eins)
Baskisch: SEI (Sechs), Italienisch: SEI (Sechs)
Baskisch: EHUN (Hundert), Gotisch: HUND-a (Hundert)
Baskisch: AIT-a (Vater), Gotisch: ATT-a (Vater)
Baskisch: AM-a (Mutter), Altnordisch: Amm-a (Großmutter)
Baskisch: HAR (nehmen), Griechisch: CHEIR (Hand)
Baskisch: KAR (tragen), Latein: GER-o (trage)
Baskisch: UTZ-u (hören), Latein: AUD-io (höre)
Baskisch: OSTIR-a (Venus), Altdeutsch: OSTAR-a (Frühlingsgöttin)
Baskisch: ARG-i (Licht, hell), Griechisch: ARG-os (Licht)
Baskisch: ATHER-i (heiter), Altenglisch: HADOR (heiter)
Baskisch: EK-i (Sonne), Griechisch: AUG-e (Licht, Glanz)
Baskisch: SUK-a (verbrennen), Sanskrit: SOK-a (Flamme)
Baskisch: ZILHAR (Silber), Altdeutsch: SILUBAR, ZILBAR (Silber)
Baskisch: SUT-u (verbrennen), Mittelhochdeutsch: SOT (Brennen, SOD-brennen)
Baskisch: GAR (Flamme), Slavisch: GOR-etj (brennen), Deutsch: GAR-en
Baskisch: BAIT-a (Haus), Mittelhochdeutsch: BUOD-e (Baude, Bude, Haus)
Baskisch: KAL-a (Schloss), Latein: CLA-vis (Schlüssel)
Baskisch: STAR (verbergen), Englisch: STOR-e (Vorhang)
Baskisch: STAL (verbergen), Altdeutsch: STEL-an (stehlen)

Nunja, diese Reihen sind leicht durch weitere Beispiele erweiterbar. Die meisten dieser Wortstämme sind gemein-indogermanisch, können aber auch leicht im semitischen Sprachkreis wiedergefunden werden. Ähnliches lässt sich mit der Chinesischen Sprache im Vergleich mit Germanischen Idiomen anstellen.

Allein die EINS, baskisch IKA, sie lautet ähnlich wie im alten Indien, EKA. Dazwischen liegt ein unermessliches Gebiet indogermanischer Sprachem, toter wie lebender, die ganz andere Wortformen für die EINS verwenden als Basken und Inder. Beispiele:

Griechen: HEUS, HEN-
Römer: UN-us
Germanen: EIN
Slaven: JEDEN
Litauen: VIEN-as

Aus welcher Zeit also stammt diese seltsame baskisch-indische Gemeinschaft? Es gehören bei genauerer Betrachtung noch andere Formen hierher, wie etwa ungarisch EGY (Eins). Oder nehmen wir Baskisch APAR (Schaum) und stellen nebenan Griechisch APHR-os (Schaum). Man könnte an die Lebensgöttin Aphrodite, die Schaumgeborene denken oder? Der Schaum heißt:

Baskisch: APAR
Griechisch: APHR-os
Tigre: ^AFR-a
Chamir (Afrika): GEFR-a
Kottisch: HAPAR, HAPUR

Dieses Urwort zieht sich durch die gesamte südliche Hemisphäre und kehrt im nordischen Gebiet wieder, z.B: in GEIFER. Heisst GEIFERN nicht "schäumen"???

Wenn ich mir baskisch BIHAR, oder auch BIGAR nehme (heißt Morgen), dann findet das sofort im Irischen Anklang in FAIR (Morgenröte) und sogar im semitischen Sprachkreis, arabisch FAHAR (Morgenrot). Wie heißt der Frühling in Griechenland? BOKAR-os, Neupersisch BAHAR, Tatrisch BAHAR, selbst in Japan, im Dialekt Aino heißt es BAIKAR, PAIGAR oder FAIGAR. Die ursprüngliche Bedeutung dieses - wohl atlantischen Urwortes - liegt noch im Hebräischen BOKER (Frühe, Tagesanbruch, Morgen). In ganz verschiedenen Sprachkreisen, die angeblich alle nicht verwandt sind, gibt es folgende Namen für die Morgenröte, Frühe und den Morgen:

Quetschua (Peru): PACAR-i
Baskisch: BIHAR, BIGAR
Mittelirisch: FAIR
Arabisch: FA'AR
Hebräisch: BOKER

Nunja, unzählige weitere Beispiele können gebracht werden, um aufzuzeiegen, dass die heutige Sprachforschung gegen Wände rennt, solange die grimmschen Lautwandelgesetze, die so, wie sie heute interpretiert werden, nicht existieren, aufrechterhalten werden. Es gibt keine indogermanische Ursprache, es gibt nur eine Ursprache und die ist, wie es in der Bibel sogar beschrieben steht, verwirrt worden, sie ist differenziert worden in unzählige Dialekte und Unterdialekte.

Herzlichen Gruß
olliladd ist offline   Mit Zitat antworten
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