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Ägypten Wozu dienten die Pyramiden wirklich? Wie alt ist die Sphinx? Woher stammt die Hochkultur Ägyptens?

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Alt 17.06.2005, 16:07   #1
Spacefluff
Grünschnabel
 
Registriert seit: 15.02.2004
Beiträge: 2
Standard Hochentwickelte Völker vor den Ägyptern!

Jeder kennt ja die Meisterleistungen der Ägypter! Die genaue, mathematische Baukunst und ihre Erfindungen! Ich selber glaube nicht, das die Ägypter ein intelligentes Volk waren! Viel mehr glaub ich, das vor den Ägyptern (weit vor den Ägyptern) eine sehr hochentwickelte Form der "Menschen" gelebt hat! Die Hinterlassenschaften (Dokumente) wurde von den Ägyptern verwendet. Aber nicht nur die Ägypter, nein auch andere Völker benutzten diese Dokumente! Auf vielen Wandzeichnungen kann man noch heute erkennen, wie sie mit Geräten (in Form einer Armbanduhr) Arbeit verrichteten. Ein sehr guter Anhaltspunkt ist die Astronomie! Das Wissen über Sterne/Planeten und deren Berechnungen kommen bestimmt nicht von den Ägyptern! Es liegen Berechnungen vor, die nicht nur zur Erbauung von Gebäuden geführt hätte, nein auch von Maschinen, die einen Flug in die Lüfte zur Folge gehabt hätten! Auch ihre "Götter" sind Anhaltspunkte für eine angebetete Kultur!

Was denkt ihr? Gab es vor den Ägyptern noch viel weiter entwickelte Völker? Postet Bilder (von Orten oder so) und Diskutier mal einwenig mit!
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Alt 17.06.2005, 16:44   #2
akte
Jungspund
 
Registriert seit: 13.05.2005
Beiträge: 17
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Du schreibst, die Ägypter hatten bestimmt nicht diese Fähigkeiten.
Welche Belege hast du dafür?
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Alt 17.06.2005, 16:56   #3
Sereck
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 25.09.2002
Beiträge: 2.496
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Dadurch das man die selben unbelegbaren Behauptungen immer wieder wiederholt werden sie mit sicherheit nicht korrekter!Die Ägypter hatten nachweislich niemals ein wissenschaftlich-astronimisches Weltbild!Alle nennung von Sternen in ihren Texten beziehen sich entweder auf die Vererhrung von Göttern oder beschäftigen sich definitiv mit dem verstorbenen Phara der zu den Sternen auffährt(Zirkumpolar-Sterne)

esweiteren bitt ich dich darum deinen Bahauptungen mit konkreten Fakten zu untermauern oder wenigstens verifizierbare Beispiele anzubringen!

gruss Sereck
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Alt 17.06.2005, 17:56   #4
Bundy
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Beiträge: 939
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Ich schließ mich da Sereck an. Fakten bitte.
Hinsichtlich Ägypten sind mir als Astronomisch beeinflußte Bauwerke nur die Gizeh Pyramiden bekannt. Mehr fällt mir momentan aus dem Kopf nicht ein. Ganz anders als Süd und MittelAmerika z.B. Dort hatte die Astronomie größeren Einfluß.
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Alt 17.06.2005, 20:06   #5
Llewellian
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Registriert seit: 05.01.2004
Beiträge: 4.313
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Wieso muss es denn immer ein "Ausserirdischer" gewesen sein, der das "Wissen" gebracht hat?

Sind wir Menschen zu dumm?

Ich mein, wir haben die Mathematik entwickelt. Sogar Steinzeitvölker habens durch Beobachtung bis zu Kalendern gebracht, ja, in der Megalith Kultur wurden ausgerichtete Steinkreise aufgebaut, bei denen Sonne und Mond über bestimmten Stelen auftauchen.

Natürlich haben alle Kulturen ein "astronomisch" geleitetes Weltbild. Ob es nun die steinzeitlichen Jägerkulturen waren, die für Ihre Wanderungen von einer Tag/Nacht Jahreszeiten Beobachtung abhängig waren oder die Hackbauernkulturen der Megalith und Bronzezeit.

Wetterbeobachtungen, Jahreszeitenwechselbeobachtungen waren wichtig. Ganze Kulturen wurden auf den Wechsel von Sonne und Mond aufgebaut. Das diese beiden "Hauptattraktionspunkte", die das Leben der frühen Menschen so arg bestimmten dann auch angebetet wurden ist klar.

Und die Priester, die unter anderem das für das Volk übernahmen, brauchten natürlich auch Vorhersagen. Die wurden aus Beobachtungen hergeleitet. Siehe dazu Stonehenge.

Natürlich wurde auch der Lauf der Gestirne mitbeobachtet, der Zusammenhang von Auf und Untergang von bestimmten Sternen über dem Horizont zeigt die Jahreszeiten (Gürtel des Orion, Wega und Co.) je nach Breitengrad.

Auch die beginnende Seefahrt nutze diese Orientierungspunkte. Und die sich entwickelnde Bautechnik der Häuser und Landvermessungstechnik brachte die Mathematik nach vorne.

Die Geometrie lange vor der Algebra. Geilt euch nicht so auf den Pyramiden auf, die sind - für sich betrachtet Mathematisch völlig uninteressant und sehr einfach.

Die Landvermesser in Ägypten, die die Felder Jahr für Jahr nach den Nilüberschwemmungen für die Bauern wieder neu einteilen mussten, haben viel mehr geleistet. Und glaubt ihr, gigantische Städte wie in Nebukadnezars Babylon mit dem berühmten Ishtar-Tor, Alexandria in Ägypten oder Troja hätten je ohne ein Grundverständnis für Mathematik und Bautechnik gebaut werden können?

Und das gilt nicht nur für unseren Teil der Welt. Auch die Nazca haben ihre Felszeichnungen alleine gemacht. Etwas künstlerische Veranlagung und ein Grundwortschatz in Geometrie und gut ist.

Mann, wir Menschen sind doch nicht doof. Zu Zeiten der alten Philosophen haben wir dann richtig losgelegt. 2500 Jahre ist das her, da wurde der Begriff "Atomos" von Demokrit geprägt, Sokrates und seine Freunde haben bei Wein und Knabenliebe jede theoretisch mögliche Staatsform theoretisch erforscht, und der gute Pythagoras verfolgt uns noch heute im Matheunterricht.

Aber noch gut tausend Jahre davor haben die Leute bei uns die Himmelsscheibe von Nebra zusammengeschmiedet. Und noch ein Jahrtausend davor haben die Leute schon Stonehenge hingeklatscht.

Und übrigens:

Wenn du mir nicht glaubst, das Mathematisches Grundwissen, Physik und Co. sich nicht von dem tagtäglichen Leben eines Steinzeitlichen Jägers ableiten lassen, dann versuch dich mal im Speerschleudern.

Wenn du deine erste Speerschleuder gebaut hast und dann mal mitkriegst, wie der Speer fliegt, wie du an den Winkel denken musst, an die Avionik und das Verändern derselben durch anbringen von Vogelfedern....wie sich die Wurfweite in Abhängigkeit des Wurfwinkels bei gleicher Kraft verändert...

Ich mach das jetzt ein Jahr lang... und ich sag dir... da kriegst du so einiges draus gelernt.

Schon zu Zeiten der Neandertaler und Cro-Magnon Menschen hatten wir Musik. Und wir hatten biologische Naturbeobachtung, Herdenzug und soweiter. Wir hatten Malerei. Sprache.

Und da glaubst du, das wir dann etwa 10.000 Jahre später nicht die Mathematik haben sollten, sowas potteinfaches wie die Pyramiden hinzustellen, deren erste Vorgänger noch im Try and Error Verfahren im Tal der Könige hingestellt wurden (Sakkara -> Totennekropole. 300 Jahre vor Gizeh und Co. hatte der Baumeister Imhotep hier eine 69 Meter Lehmziegelpyramide hinstellen lassen. Potthässlich und Windschief war das Teil, wenn man den Dreckhaufen rekonstruiert.

Was aber viel wichtiger ist als diese Pyramide: Schon damals, knapp 3000 Jahre vor Christus, wurden im Mittelmeerraum Bilderschriften entwickelt, die äusserst Komplex sind. Und das zeigt von einer hohen Intelligenz.

Und trotzdem - trotz aller Entwicklung und mathematischer Leistung - es hat erst die Inder gebraucht, bevor die Leute die 0 kennengelernt hatten.

Himmel, alles was wir heute haben, hat die Menschheit entwickelt. Wir haben weder Anstoss noch Beihilfe gebraucht. Wir habens selbst drauf.
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Alt 17.06.2005, 20:38   #6
Sajuuk
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Moin
@ Llewellian
Du hast völlig recht!
Einige hier wollen das aber einfach nicht begreifen weil sie besessen
nach Ausserirdischen sind.
Soll ich euch mal was verraten.
Es wahren "NIE" Ausserirdische in der "nähe" unseres Planeten.
So...Kann das einer wiederlegen?
Wohl kaum.

Gruss:Kuun-Laan
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Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
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Alt 17.06.2005, 20:48   #7
Bundy
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Hmm...Llewellian.
Da hast du wohl etwas von dem was du gelesen hast nicht richtig verarbeitet.
Es war davon die Rede daß einige Bauwerke weltweit astronomisch ausgerichtet sind. Und was hat das jetzt mit Außerirdischen zu tun?
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Alt 17.06.2005, 21:34   #8
Llewellian
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nun, spacefluff schreibt eine variation der allgemeinen eso-scifi-suppe, die immer wieder hochgegoren wird.

Ägypter hätten ihr Wissen von früheren Hochzivilisationen, sie selbst hättens nicht gepackt und so... und das ist schon wieder diese annahme: "es gab ausserirdische, die es den menschen gezeigt haben" oder "es gab uralte, evtl. atlantische völker" etc, etc etc....prä-hochtechnologiezivilisationen und so weiter und so weiter...

Ich hingegen sage: Das hat die normale Menschheit selbst entwickelt, ohne vorhergehende, nicht bewiesene Hochzivilisation, ohne Ausserirdische oder sonstige Lehrer aus der 5ten Dimension und so Zeug.

Ich sage: Wir haben uns ganz normal entwickelt. Und haben alles selbst erfunden. Ganz normal zur jeweilligen Zeit.
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Alt 17.06.2005, 21:53   #9
Bundy
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Daß die Ägypter zumindest leichte Zivilisationsschübe erhielten will ich nicht vollends bestreiten. Schließlich tummelten sich zur Zeit der Ägyptischen Geburt in unmittelbarer Nachbarschaft die Sumerer und Anhängsel. Mit einer ungefähr 300 Jahre älteren Zivilisationgeschichte haben sie wahrscheinlich schon Einfluß auf die Entstehung Ägyptens gehabt.

Das ändert aber nichts am eigentlichen Selbstentstehungsprozess. Es verlagert ihn nur von den Ägyptern auf die Sumerer. Die hatten niemanden zum Abgucken.
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Alt 17.06.2005, 22:04   #10
Sereck
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Vor der sogenannten Reichseinigung existierten vermutlich viele kleine Provinzen entlang des Nils!Es durch aus vorstellbar und es wäre auch logisch das kulturelle Einflüsse,aber auch technische Errungenschaften die diese Provinzen im laufe der Zeit erfuhren und erwarben später in das geeinte Ägypten übernommen wurden!
Es handelt sich hierbei nur um eine einer ganzen Anzahl von möglichen Theorien betreff der Reichseinigung!

gruss Sereck
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