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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 19.08.2002, 13:00   #1
HaraldL
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Standard Der Aluminiumkeil von Arad

1972 wurde bei Bauarbeiten in der Nähe der rumänischen Stadt Arad ein keilförmiger Gegenstand befunden, der sich in einer Gesteinsschicht neben Mammutknochen befand.
Bei der Analyse dieses Gegenstandes entdeckte man, daß er aus Aluminium besteht und mit einer Oxidschicht überzogen ist, deren Dicke den Schluß nahelegt, daß dieser Gegenstand dort seit 800000 Jahren liegt, also genau so alt ist wie das umliegende Material. Da damals noch niemand Aluminium machen könnte, besteht die Möglichkeit, daß dieser Gegenstand außerirdischen Ursprungs ist, villeicht der Landefuß einer außer Kontrolle geratenen Raumsonde, die in der Erdatmosphäre zerbrach.
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Alt 19.08.2002, 14:34   #2
Tamano
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Standard RE: Der Aluminiumkeil von Arad

Oder von einer irdischen Kultur, die vor tausenden von Jahren untergegangen ist. 8) (Warum immer gleich Ausserirdische?)
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Alt 19.08.2002, 15:14   #3
El Chupacabra
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Standard RE: Der Aluminiumkeil von Arad

Weil es mehr Leute gibt, die an Aliens glauben als an andere Erklährungen!
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Alt 19.08.2002, 16:56   #4
Bernhard Beier
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Standard RE: Der Aluminiumkeil von Arad

Hallo Tamano,

"(Warum immer gleich Ausserirdische?)"

Hallo Chupa,

also mir war bisher aus Rumänien nur der Aluminiumfund von Ajud bekannt. Meinst Du den vielleicht?

Klaus Aschenbrenner schreibt dazu:

"In einer Sandgrube am Rande des Flusses Mure entdeckten an einem Frühlingstag des Jahres 1974 einige Arbeiter drei größere sandverkrustete Gegenstände. Da sie wußten, daß im nahe gelegenen Ajud ein Experte für vorgeschichtliche Funde wohnte, brachten sie ihm die drei, aus zehn Metern Tiefe geborgenen Objekte. Dieser leitete die beiden Tierknochen und das vermeintliche Steinbeil an das Archäologische Institut der Universität Klausenburg weiter.

Dort identifizierte man zwei der Fundobjekte als Backenzahn und Schenkel eines Mastodons. Der dritte rund zwanzig Zentimeter lange Gegenstand, mit knapp dreizehn Zentimeter Breite und sieben Zentimetern Höhe bestand jedoch nicht aus Stein sondern zweifelsfrei aus Metall. Ihn sandten die Archäologen daher an ein metallurgisches Spezialinstitut in Bukarest. An diesem Institut für Forschung und Projektierung nichteisenhaltiger Erze und Metalle nahm man unter Federführung von Dr. I. Niederkorn den seltsam geformten Körper eingehend unter die Lupe
. (...)

Völlig ungewöhnlich war die einen Millimeter dicke Kruste aus Aluminiumoxyd, die den Körper überzog. Normalerweise bildet sich auf Aluminium unter dem Sauerstoffeinfluß der Luft eine extrem dünne und zähe Haut aus Aluminiumoxyd, die das darunter liegende Metall vor einer weiteren Oxydation schützt. Dieser Aluminiumkörper muß sich daher sehr lang - vermutlich Jahrtausende - in den Flußablagerungen befunden haben. Hierfür spricht auch die Tatsache, daß bereits eine Entmischung der Legierungsbestandteile begonnen hatte und diese teilweise wieder ihre ursprüngliche eigene Kristallstruktur aufwiesen . (...) Auf Grund des offensichtlich extrem hohen Alters scheidet jede bekannte Kultur als Hersteller aus ."

Quelle: Klaus Aschenbrenner, Das neue Bild von Atlantis, König 2001, Seite 100, 101

Wer sich das Ding mal genauer anschauen möchte - hier ein interessanter Link dazu:

http://www.alien.de/fischinger/Artikel6.html

Es gibt aber noch weitere mysteriöse Aluminiumfunde, zu denen ich gerne mal Material zusammensuche!

Beste Grüße, Bernhard
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Alt 19.08.2002, 16:57   #5
Dragonhoard
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Standard RE: Der Aluminiumkeil von Arad

Zitat:
Original von HaraldL
... villeicht der Landefuß einer außer Kontrolle geratenen Raumsonde, die in der Erdatmosphäre zerbrach.
Ich glaub nicht, dass es sich dabei um einen Landfuß eines Raumfahrzeuges handelt, es wäre wahrscheinlich eine bessere Form möglich, zumal man ja nicht weiß auf welchem Grund man landet.

Die Form und die Anordnung der Bohrungen sind allerdings bemerkenswert.

mehr dazu z.B. unter
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Alt 19.08.2002, 20:34   #6
HaraldL
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Was mich an der Existenz einer hochentwickelten menschlichen Kultur vor 800000 Jahren zweifeln läßt, die in der Lage war Aluminium zu fertigen, ist die Tatsache, daß wir von ihr keine "einschlägigen" Relikte finden!
Eine Kultur, die Elektrizität genutzt hat, um z.B. mit ihrer Hilfe Aluminium zu erzeugen, hat doch sicherlich im Erdboden irgendwelche Stromkabel verlegt. Und solche Kabel dürften sehr lange im Boden überdauern, denn Kupfer ist ein doch recht edles Metall und die als Isolierung verwendeten Kunststoffe gelten ja nicht zuletzt wegen ihrer Unverrotbarkeit als ökologisches Problem!
Wo sind denn die Reste dieser Stromkabel geblieben?
Aber was spräche gegen diese These:
vor vielen Millionen Jahren startete eine Zivilisation eine Raumsonde, die einen Mond mit Atmosphäre eines ihrer Riesenplaneten erforschen sollte. Die Raumsonde wurde kurz vor Erreichen dieses Planeten von einem Meteoriten beschädigt und von diesem aus ihren Sonnensystem -durchj einen merkwürdigen Zufall- Richtung Sonne katapultiert.
Damit wäre dieser Aluminiumkeil, der vielleicht ein Landefuß für eine harte Oberfläche war, der älteste bearbeitete Gegenstanmd unserer Erde!
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Alt 19.08.2002, 23:49   #7
Dragonhoard
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@ haraldL:
Ja die These wäre schon möglich, warum aber gleich so detailiert? Und wo ist der Rest der Sonde?

Ich glaube nicht, dass nach 800.000 Jahren noch sehr viel von einer hypothetischen Zivilisation übrig bleiben würde, bzw. würde man vielleicht an den falschen Stellen suchen.

Allerdings gibt es ja auch Darstellungen von Menschen die auf Dinosauriern reiten, oder Fußabdrücke von Barfüßigen und Stiefelträgern in der gleichen geologischen Schicht mit Dinoabdrücken, also alles ist möglich aber nix is fix ...
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Alt 20.08.2002, 09:24   #8
HaraldL
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Trotzdem dürften im Boden verlegte Stromkabel noch nach sehr langer Zeit auffindbar sein!
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Alt 20.08.2002, 10:11   #9
Dragonhoard
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Zitat:
Original von HaraldL
Trotzdem dürften im Boden verlegte Stromkabel noch nach sehr langer Zeit auffindbar sein!
Also wenn ich mir anschaue, wie oft man bei uns bei Starßenbauarbeiten auf Stromkabel stößt, bzw. sie durchtrennt, von dem auch niemand wußte dass es sie gibt, würde es mich nicht wundern, wenn man davon nichts mehr findet.

Zwei weitere Probleme sind aber sehr viel schwerwiegender: erstens hat die Welt vor 800.000 Jahren etwas anders ausgesehen. man würde daher wahrscheinlich an den falschen Stellen suchen, oder hat es bisher getan; man wollte ja auch keine Kabel finden.

Zweitens: man weiß nicht ob diese Zivilisation überhaupt Kabel dieser Art verwendet hat. Es gibt noch ein paar andere Arten, viele davon leistungsfähiger als Kabel, Strom zu transportieren. Supraleiter oder Plasmaleiter etwa. Außerdem hoffe ich doch, dass ein solch hochentwickeltes Volk bereits biologisch abbaubare Kunststoffe entwickelt hat.
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Alt 20.08.2002, 10:54   #10
HaraldL
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Bestimmt würde ein derartig hochentwickeltes Volk seine im Erdboden verlegten Kabel nicht mit biologisch abbaubaren Kunststoffen ummanteln, denn diese sollen ja den biologischen Angriffen standhalten!
Und bezüglich Supraleiter: auch dies wären Kabel und sollte es keine Stoffe geben, die bei Zimmertemperatur Supraleitfähigkeit zeigen, so wären derartige Leitungen nur für größere Energiemengen wirtschaftlich interessant.
Und auch diese Zivilisation hätte eimal eine Phase gehabt, in der deren Elektrotechnik, der des 20. Jahrhunderts glich.
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