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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 24.05.2005, 00:12   #1
makrohard
Gast
 
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Standard Die Kräuter der Hexen.

Heilpflanzen
Schon vor dem Zeitalter der 'modernen Medizin' war der Gebrauch von Kräutern (Teedrogen) zur Heilung des Körpers gebräuchlich. Auch die heutige Schulmedidin, aber vor allem die Naturheilkunde und die Homeöpathie machen sich die Eigenschaften der Pflanzen zu nutze. Viele Pflanzen die im Wald und auf der Wiese wachsen kann man zum Hausgebrauch selbst sammeln und anwenden. Dies ist bei den meisten Pflanzen völlig ungefährlich und erspart bei leichten Krankheiten den Gang zum Arzt und damit die 10 Euro. Nur als Beispiel seien hier genannt: Dampfbad/Inhalation mit Kamille für die Athemwege, Salbeitee gurgeln (Nicht trinken!) zur Desinfektion des Rachenraums oder Weidenrinde als Aspirinersatz, oder der Nieren-Blasen Tee aus der Apotheke.
Giftpflanzen und Giftpilze
Daneben gibt es aber auch Pflanzen und Pilze die nicht zur Heilung der Körpers, sondern zur Erweiterung des Geistes benutzt wurden und werden. Viel wertvolles Wissen darüber wurde zur Zeit der Inquisition leider vernichtet. Heute sind die Inhaltsstoffe mancher Pflanzen und Pilze (Bsp. Psyllicybin, THC) nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG) verboten. Paradoxerweise auch gerade die Stoffe die nicht toxisch auf den Körper wirken, also im medizinischen Sinne nicht giftig sind. (Dies waere Thema fuer einen eigenen Thread...).
Jedoch nicht gegen geltendes Recht eine wildwachsende Pflanze einzusammeln sofern diese nicht unter Naturschutz steht. Der Gebrauch von 'Hexenkraeutern' ist jedoch durchaus skeptisch zu betrachten da Fehler bei der Bestimmung der Pflanze, Fehler in der Dosierung, oder die falsche Art der Anwendung fatale Folgen haben , ja zum Tod führen können. Die Bestimmung setzt ein gewisses Fachwissen und Intesesse voraus, ist jedoch ohne weiteres erlernbar. Bei der Anwendung und Dosierung gestaltet sich dies schon schwieriger. Zwar gibt es viel Literatur über den Gebrauch von Teedrogen doch diese unterscheidet sich zum Teil beträchtlich im den Anwendungsempfehlungen. Auch der Wirkstoffgehalt kann abhängig vom Standort (Lage, Klima, Boden) stark schwanken. Und selbst bei noch so genauer Dosierung ist die Wirkung auch von Person zu Person oft sehr unterschiedlich.
Gebrauch
Dieser Thread soll zum Austausch über Erfahrungen mit dererlei Kräutern dienen. In den Ethnobotanikläden gibt es ein reiches Sortiment, ich persönlich ziehe selbstgesammeltes vor. Um es nocheimal klarzustellen, es geht nicht um den Alltagsgebrauch a la 'wie schiess ich mich weg' sondern um den Gebrauch an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Zweck. Dieser Thread soll niemanden dazu anregen Experimente zu machen, die schlimme Folgen haben könnten.
Die Pflanzenkenntniss und Wissen über die wirksame/tödliche Dosis, eventuelle Nebenwirkungen etc. wird beim Gebrauch vorausgesetzt.
Auch sollte der Gebrauch dieser Pflanzen unter Aufsicht stattfinden das in kritischen Situationen entsprechende Rettungsmasnahmen eingeleitet werden können.
Ziel
Man wird in einen Zustand versetzt den man die 'andere Realität' nennen könnte. Die Wahrnehmungen verschieben sich, die äußeren Reize werden vom Gehirn völlig anders interpretiert als im 'normalen' Zustand, die Gedanken gehen nie gekannte Bahnen, man kann in Spären seines Bewussteins vordringen die sonst nicht so einfach zugänglich sind. Manche sehen Bilder, Halluzinationen, oder Reisen durch Raum und Zeit. Es soll auch möglich sein mit Wesenheiten in Kontakt zu treten die nicht unserer gewohnten Realität angehören, mit Tieren zu reden uvm.
Das meiste davon kann auch ohne Drogen erreicht werden. Die Pflanze sei nur ein Hilfsmittel um aus der 'gewohnten Realität' auszubrechen.
Ausblick
Wer Erfahrungen mit solchen Pflanzen hat fühle sich frei diese hier mitzuteilen. Bitte jedoch keine 'Rezepte' die zum nachmachen anregen könnten. Wichtiger ist hier der 'Rausch' an sich, und die Frage inwiefern dieser Zustand nutzbar ist. Inwiefern beeinflussen die Geschehnisse während des Rausches auch das Leben danach? Können wesentliche Erkenntnisse gewonnen werden? Kann man mit Hilfe von Pflanzen Dinge 'sehen'? Oder Lösungen für Probleme finden? Sind diese Pflanzen vielleicht sogar 'Medizin für den Geist'?
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Alt 21.08.2009, 20:22   #2
Alex2000
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Selbst habe ich diese Erfahrung nicht gemacht und werde sie auch bestimmt nicht machen. Aber Fliegenpilze sind z.B. tödlich, wenn man aber nur eine geringe Menge davon nimmt, haben sie ungefähr die gleiche Wirkung wie LSD, bloß ist das Wort gering für mich etwas zu relativ, weshalb ich lieber nicht herausfinden möchte, was wirklich gering ist und was nicht.
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Alt 22.08.2009, 00:58   #3
Lupo
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Zitat:
Zitat von Alex2000 Beitrag anzeigen
Selbst habe ich diese Erfahrung nicht gemacht und werde sie auch bestimmt nicht machen. Aber Fliegenpilze sind z.B. tödlich, wenn man aber nur eine geringe Menge davon nimmt, haben sie ungefähr die gleiche Wirkung wie LSD, bloß ist das Wort gering für mich etwas zu relativ, weshalb ich lieber nicht herausfinden möchte, was wirklich gering ist und was nicht.
Zumal die Giftmenge von Fliegenpilz zu Fliegenpilz variiert. Man sollte also mehrere Pilze nehmen und schreddern und daraus dann eine 'geringe' Menge entnehmen.
Aber wie immer bei solchen Sachen gilt:
Liebe Kinder, nicht zu Hause nachmachen, denn das ist GEFÄHRLICH.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 22.08.2009, 07:49   #4
Alex2000
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Naja, auf die Idee das zu machen, wäreich auch nie gekommen, da wo ich aufwuchs, das war ein Ort zu dem nur eine Strasse führte und alle drei anderen Seiten waren nur von Wäldern umgeben, weshalb ich schon als Kind Giftpilz und andere Giftpflanzen von unschädlichen unterscheiden konnte. Und naja, wäre ich irgendwo im Urwald, würde ich einfach die Tiere beobachten, was die Futtern kann man meist auch Essen ohne sich gleich zu vergiften.
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Alt 22.08.2009, 22:46   #5
Amygdala
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Hallo Macrohard,

ich selber zum Beispiel schwöre auf die Passionsblume.
Diese hilft mir sehr gut gegen nervöser Unruhe, Angstzuständen, Schlafstörungen oder Reizbarkeit. Manchmal nehme ich sie in Verbindung mit anderen Kräutern, wie Baldrianwurzel, Hopfen und Rosmarin.

Bei Einnahme der Passionsblume in höherer Dosierung ist mir persönlich aufgefallen, dass ich zwar ruhiger werde, jedoch nicht richtig schläfrig. Dinge, die um mich drum herum geschehen, sind nicht mehr in der Lage den Geist von einer Sache die einen beschäftigt abzulenken. Was widerum zu einer höheren Konzentration führt. Meine Auffassungsgabe hat sich dadurch enorm verbessert, was vorher nicht so stark gegeben war, da ich mich immer viel zu sehr hab ablenken lassen von meiner Umgebung (Geräusche, Grübeleien und etc.)
Aufgefallen ist mir auch, dass Geräusche in der unmittelbaren Umgebung fast "dumpf" erscheinen. Es ist, als wäre man völlig vom Drumherum isoliert und könne sich absolut unbeschränkt auf eine bewusste Sache konzentrieren.
Meist nehme ich sie, wenn ich vorhabe mir etwas zu veranschaulichen und dazu völlige Konzentration benötige.

Die "Hexen" und "Kräuterfrauen" haben sich dies früher schon zu nutzen gemacht, wahrscheinlich um ihre Spiritualität in Trance-Zuständen zu steigern. Ebenso wurde auch gerne der Stechapfel konsumiert. Nur werden sie sich diese Pflanzen selber in höheren Dosen verabreicht haben. Jedenfalls tragen sie stark zu dem Mythos "Hexen können auf Besen reiten und durch die Lüfte fliegen" bei. Sie werden das wahrscheinlich auch so erlebt haben unter dem Rausch.

Ich greife ich auch sehr gerne auf das Rosmarin zurück. Allerdings in Form des ätherischen Öls. Bei Kreislaufstörungen nehme ich einige Tropfen und vereibe sie in meinen Händen. Anschließend wird es inhalliert, da es diesen wieder reguliert. Es wirkt mitunter auch anregend auf die Nerven.

Der Spitzwegerich ist auch ein nützliches Pflänzchen, obwohl er oft als Unkraut verpöhnt und gehasst wird. Bei Nasenblutungen hat er sich gut bewährt. Man nimmt ein Blättchen, rollt es zusammen und legt es in die vordere Nasenöffnung. Durch seine astringierende Wirkung stellt sich die Blutung schon nach wenigen Minuten ein. Aber er hat noch viele weitere Anwendungsgebiete.

Es gibt wirklich viele nützliche Pflanzen...Rauschzustände habe ich sonst noch nicht eingehend erlebt. Vielleicht die wenigen unter der Passionsblume. Da könnte man vielleicht von einer Art Rausch sprechen, da ich immerhin das Gefühl wahrnahm, eine völlige Verbundenheit mir mir selbst zu erleben und ein Empfinden der Abschottung zur äußeren Umgebung wahrnahm.




LG
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Nur die Nacht zeigt, was der Tag verbirgt!!!

Man kann nur sehen, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet. Und seine Aufmerksamkeit richtet man nur auf Dinge, die bereits einen Platz im Bewusstsein eingenommen haben.
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Alt 23.08.2009, 00:38   #6
Acolina
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Ja, Passionsblume ist nett. Stimmungsaufhellend und erzeugt, ich würde mal sagen, ein wohliges, mildes high In größeren Mengen durchaus auch halluzinogen. Und ich träume danach intensiver, was, je nach dem zu welchen Träumen man gerade neigt, vielleicht nicht für jeden angenehm ist.

Falls man selbst anbaut, sollte man für Tees etc. aber möglichst P. incarnata verwenden, einige der über 500 Arten sollen einen hohen Gehalt an cyanogenen Glycosiden haben und Blausäure ist nicht so wirklich bekömmlich

Laut einiger Literatur soll der Gehalt an Harman/Harmin- usw. Alkaloiden (β-carboline) auch bei P. incarnata nicht unwesentlich sein (siehe z.B. auch hier oder auch hier), andere, neuere soll dem aber widersprechen, habe ich irgendwo gelesen (nur wo, ist jetzt die Frage ... aber wir haben ja Biologen und Chemiker an Board, die wissen das sicher ). Diese Alkaloide zählen zu den MAO-Hemmern und es kann in Verbindung mit anderen Drogen (Alkohol, Koffein, DXM (Hustenarznei), Ephedrin, XTC, Opioiden, Antidepressiva (Trizyklika, SSRI, Johanniskraut) usw.) zu Kopfschmerzen, Übelkeit bis hin zum lebensbedrohlichen Serotonin-Syndrom kommen. Schadet sicher nicht, wenn man etwas Vorsicht beim Mix mit anderen Sachen oder bei gleichzeitiger Einnahme von AD walten lässt. Siehe Wechselwirkungen. Vorsicht schadet ja selten
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 23.08.2009, 02:54   #7
Llewellian
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Tscha...

immer ganz wichtig zu beachten dieser Punkt. Nur weil es aus der Natur kommt, muss es nicht "unschädlicher" für den Körper sein als synthetische Drogen und Medikamente... vorallem gerade weil bei "natürlichen" Pflanzen die Menge an Inhaltsstoffen sich rapide unterscheiden und deren Menge auch schwanken kann...

Nicht nur von Art zu Art der Pflanze, sondern auch innerhalb der selben Pflanzenart - sonst würde man ja auch bei Wein nicht den Boden rausschmecken können auf dem er gewachsen ist... Wuchsort (Boden, Wassermenge, Beschattung), Pflück- und Wachstumszeit können hier erheblich zur Stoffmengenvariation führen... gibt nicht umsonst genügend Kräuterbücher wo die beste Pflückzeit und Suchorte angegeben sind.

Noch dazu kommt - was ja im Mittelalter und der Frühzeit aus der vieles von diesem Pflanzen/Wirkwissen stammt... die Umwelt nicht so verdreckt war. Einige der Kräuter sind heute auch bekannt als prima Schwermetallsammler und so... und andere, die bevorzugt auch Umweltgifte einbauen... siehe als Beispiel Tabak, der sehr gerne Uran und Plutoniumverbindungen einbaut... weswegen sich der Dreck im chemischen Vergleich von alten "vererbten" Zigarren zu heutigem Tabak selbst nach der Sperre von oberirdischen Atomtests und Tschernobyl prima im Unterschied nachweisen lässt...

Und wenn ich dann höre, das ab und an NRW-"Kräuterweiber" Brennesseln und Co an alten Schlackehalden im Pott sammeln oder in renaturierten Tagebauten bzw in alten "Rhein-Überschwemmungsflächen"... na danke.

Die "Pagan" / Esotrip Leuts die ich kenne, die irgendwelche Kräuter brauchen bauen absolut alles selbst an im eigenen Garten/Schrebergarten.

Ich persönlich... naja, ich lass das lieber. Meine Kumpels und ich haben da mal im Römer-Reenactment beim Kochen experimentiert und das überlieferte Zeugs verwendet, das damals als "Küchenkraut" so en vogue war. Ein alter Apotheker der uns mit dem Zeug in getrockneter Form versorgt hat, hatte uns da schon vorgewarnt... und Recht behalten. Riedgraswurzeln, Chrysanthemenblätter, Lorbeeren, Indischer Narde, Mastix, Myrte, Laser-Wurzel, Weinraute und so weiter...

Merke: Viele dieser Kräuter (z.b Raute) haben nicht nur phototoxische Wirkungen, bzw. wirken bei Schwangerschaften abtreibend oder enthalten bis zum geht nicht mehr halluzinogene bzw. giftige Alkaloide.

Hach ja. Ein Essen nach Apicius mit Trip-Folgen und Mallorca Akne im Winter... Naja. Hatte zumindest den Erfolg das nun angehende Lehr-Doktoranden für lateinische Geschichte ihren Studenten nur noch Essen kochen lassen mit Ersatzgewürzen heutiger Küche. Nicht ganz Original, aber dafür hat man auch keine "Pfeiffer mit drei f" Situationen mehr (Alkooohoooool...).
Llewellian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2009, 08:58   #8
Alex2000
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Hi Llewellian, da gebe ich dir recht. Ich weiß nicht mehr, muß schon bestimmt 10 Jahre her sein, als ein Droge namens Engelsstaub erschien, woran viele starben und dies Droge verboten wurde, doch bald hatten viele Jugendliche rausgefunden, ich weiß nicht, wo sie woanders heißen, wir nennen sie fast wie die Droge Engelsblumen, die wachsen legal in fast jeden Hausgarten, sind aber genauso wie die Droge tödlich.
Das gleiche ist, wenn man weißen Oleander über Nacht im Schlafzimmer stehen hat, wird man nach einiger Zeit auch krank und führt schließlich zum Tod. Wieviel Pilzearten man als Drogen benutzt weiß ich gar nicht erst, aber davon gibt es auch mehr als genug.
Auch wie du geschrieben hast mit den Schwangerschaften, solche Kräuter haben die alten Kräuterfrauen damals ja auch gekannt. Habe hier auch ein Buch über Heilkräuter, das ist mindestens schon 100 Jahre alt und schon ziemlich zerfleddert, da stehen jede Menge solcher Dinge drin, wirklich interessieren tue ich mich aber eigentlich nicht dafür.
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Alt 23.08.2009, 12:46   #9
Acolina
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Jo, kann ich Llewellian nur recht geben. Zudem die Wirkstoffe unserer Medikamente ja sehr oft auch den Pflanzen ab geguckt wurden.

Bei Wildkräutern weiß man nie wirklich genau, was und wie viel sie enthalten. Auch bei meinen selbst gezogenen weiß ich das nie wirklich, wenn man auch mit der Zeit Erfahrungen sammelt, wie sich welcher Standort und welches Wetter auswirkt.

Vor laaaaaanger Zeit habe ich mal mit 'ner Freundin Kurse gegeben, wie man in der Natur ohne Supermarkt satt wird Das Erste, was wir den Leuten einschärften, war, guckt euch den Ort ganz genau an, wo ihr sammelt.

Zitat:
Zitat von Alex2000 Beitrag anzeigen
ich weiß nicht, wo sie woanders heißen, wir nennen sie fast wie die Droge Engelsblumen, die wachsen legal in fast jeden Hausgarten, sind aber genauso wie die Droge tödlich.
Du meinst vermutlich Engelstrompeten? Meiner Schwester ist da mal beim Zurückschneiden nur Pflanzensaft ins Auge gespritzt und sie war ganz geschockt, als sie im Spiegel ihre Pupillen sah Der Wirkstoff Scopolamin wird auch von Augenärzten zur Pupillenerweiterung eingesetzt, ja sogar als "Wahrheitsserum" diente es bis zur Erfindung des Natrium-Pentothal.

Zitat:
Zitat von Alex2000 Beitrag anzeigen
Das gleiche ist, wenn man weißen Oleander über Nacht im Schlafzimmer stehen hat, wird man nach einiger Zeit auch krank und führt schließlich zum Tod.
Da gabs doch mal einen Film, "Weißer Oleander", mit Michelle Pfeiffer, die mit selbigem ihren untreuen Freund vergiftet. Gelber Oleander soll aber noch giftiger sein... Ja, ich habe auch Oleander im Garten... Man weiß ja nie, wofür mans mal braucht
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Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2009, 08:43   #10
Alex2000
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Hi Acolina, stimmt, man nennt sie auch noch Engelstrompeten, aber soviel wußte ich nicht über sie. Mit den Plätzen ist gar nicht so falsch, wir hatten damals außerhalb einen kleinen Garten, da sind sie Nacht dann drüber geflogen und haben alles gspritzt, um das Unkraut auszurotten und dann, wie die jetzt heißen weiß ich wirklich nicht, gibt es noch Pilze die aussehen wie Champignons, nur wenn man sie abschneidet, verfärbt sich der Stiel, aber die sind auch giftig, sehen den Champignons aber zum verwechseln ähnlich, weshalb ich die bei Pilzen auch nie gesammelt habe.
Ich weiß nur, mit dem weißen Oleander, daß es da mal einen ganz alten schwarz-weiß Film gab, aber ich hatte auch schon mal welchen im Schlafzimmer stehen, bekam mir gar nicht gut.
Glaube, weiß da auch wieder nur, wie wir sie nennen, Vogelbeeren, die sind auch giftig, du liebe Güte, sogesehen ist sogar die Natur voller Gift, wenn man nicht aufpaßt.
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