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Alt 23.02.2005, 05:48   #1
gumpensund
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Pfeil neuer Start der Discovery am 15. Mai

Testflug am 15. Mai

An 15. Mai will die NASA mit der Raumfähre Discovery erstmals wieder ein Space-Shuttle starten.
Dies wäre der erste Flug seit des katastrophalen Columbia-Unglücks vor zwei Jahren ...

Als Konsequenz aus dem Unglück hat eine unabhängige Untersuchungskommission 15 Empfehlungen
gegeben, die vor einem neuen Start einer Raumfähre erfüllt werden müssen.

Nach eigenen Angaben habe die NASA erst sieben Auflagen zu aller Zufriedenheit der Kommission umgesetzt,
man sei aber sicher, die verbliebenen Punkte noch rechtzeitig erfüllen zu können.

Auszug von der Quelle :
http://www.raumfahrer.net/news/raumf...05155823.shtml

Kommandantin der siebenköpfigen Besatzung an Bord der Discovery" werde Eileen Collins sein,
teilte die NASA am Freitag in Washington mit ...

Darüber hinaus will die NASA künftig nur noch Flüge zur internationalen Raumstation ISS unternehmen.
Im Falle eines irreparablen Schadens an der Raumfähre könnte die Besatzung dann an Bord der Raumstation
auf einen anderen «Space Shuttle» warten, der sie zur Erde zurückbringt.

Auszug von der Quelle :
http://www.glaubeaktuell.net/portal/...IDD=1108880554

Bin gespannt, ob die diesmal die Schwachstellen noch vor dem Start gebacken bekommen ...

schau mer mal ... gump
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Alt 23.02.2005, 13:04   #2
Desert Rose
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Steht schon hier -----> Klicken <----- *seufz*



öhm, müßte eigentlich "poste/post" heißen.
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Alt 01.05.2005, 02:44   #3
gumpensund
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edit / sorry Desert Rose ... 8) ... daß sich was über den Discovery- Start
in einem Fred finden lässt, in dem es um die neuen Shuttle- Nachfolger geht,
hab ich nicht so fix gerochen ...

+

hat sich wie schon vermutet inzwischen erledigt ...

Start verschoben

Der lange erwartete "Return to Flight"-Flug der Raumfähre Discovery wurde verschoben: Statt Ende Mai soll die Raumfähre nun Mitte bis Ende Juli zur Internationalen Raumstation ISS starten. Grund sind mögliche Sicherheitsproblem mit dem Haupttank der Raumfähre.

näheres hier :
http://www.astronews.com/news/artike...0504-023.shtml

+
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Alt 13.07.2005, 21:33   #4
gumpensund
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nu aber endlich ...

nach kleineren Pannen bei der Start- Vorbereitung (wieder mal hat sich
ein Verkleidungs- Teil gelöst und ist auf die Kacheln geknallt) wird dieses
museumsreife Gerät nach tierisch teuren Umbauten heut abend abheben.

Bei sichtigem Wetter müßte das gute Stück nachher eigentlich auch über
Deutschland / Schweiz / Austria gut zu sehen sein.


Der Start ist für 21 Uhr 51 MESZ angesagt, gegen 22 Uhr 10 MESZ sollte es
aus dem Westen erscheinen. Etwa um 22 Uhr 14 Uhr MESZ sollte die Discovery
dann wieder im Osten verschwinden. Angaben ohne Gewehr ...

Nicht ausgeschlossen, daß man sogar sehen kann, wie der Tank abgesprengt wird ...

Das gibt sicherlich wieder ein paar nette UFO- Meldungen ...

Also schnappt euch mal nen Fernglas, wer weiss wie oft man sowas noch
zu sehen bekommt.

+
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Alt 13.07.2005, 22:55   #5
gumpensund
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hat sich nu auch schon wieder erledigt :

Start von STS-114 (Discovery) abgebrochen

ein winziger Sensor, der die Techniker nun schon seit April foppt,
zeigte wieder mal einen leeren Tank ...

Nachher so etwa gegen 22 Uhr 30 soll eine entsprechende NASA- PK stattfinden.

Mal gespannt, wann es diese Nasenbären nu mal packen ...
Am Montag ... oder im September ...

+
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Alt 13.07.2005, 23:00   #6
gumpensund
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so oder so : die Vorbereitungen zum Andocken von STS-114
an der ISS sind schon getroffen.

Space Station Commander Sergei Krikalev und Flight Engineer John Phillips
haben die Bude schon mal ordentlich aufgeräumt

Näheres hier :
http://www.astronomie.de/raumfahrt/i.../discover1.htm

+
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Alt 15.07.2005, 11:11   #7
Sajuuk
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Zitat:
Abgebrochener Start

Nasa in der Defensive
Nach der Panne kurz vor dem Abheben der Weltraumfähre "Discovery" wird ein zweiter Startversuch diesen Samstag immer unwahrscheinlicher. Ingenieure und die russische Raumfahrtagentur sparten nicht mit Kritik an der Nasa.

Die Weltraumbehörde Nasa hatte das Startfenster am Samstag um 20.40 Uhr MESZ als günstiges Szenario bezeichnet, doch deutete Nasa-Direktor Michael Griffin im Gespräch mit Reportern bereits eine wahrscheinliche Verschiebung bis kommende Woche an. Unterdessen waren elf Techniker- und Ingenieursteams am Weltraumbahnhof Cape Canaveral mit der Problemsuche beschäftigt.

Weil die Nasa den ersten Start nach dem "Columbia"-Unglück vor zweieinhalb Jahren mit mehr als 100 Kameras filmen und fotografieren will, kommt nur ein Start bei Tageslicht in Frage. Das ist noch bis Ende Juli möglich. Danach müsste die "Discovery" bis September am Boden bleiben. Bei Flügen zur Internationalen Raumstation (ISS) haben die Raumfähren jeden Tag ein etwa fünfminütiges Startfenster. Dann liegen die Flugbahnen der Station und des Shuttle so optimal, dass ein Andocken nach zwei Tagen möglich ist. Das Startfenster verschiebt sich auf Grund der Umlaufbahn der ISS jeden Tag um etwa 23 Minuten nach vorn. Würde das Shuttle außerhalb des Startfensters starten, müsste es der Station für eine perfekte Andockposition zu lange hinterherjagen.

"Sie hätten das prüfen müssen"
Ingenieure und die russische Raumfahrtagentur sparten am Donnerstag nicht mit Kritik an der Nasa. Das Problem, ein klemmender Treibstoffanzeiger im vollbetankten Außentank, war schon bei Tests im April aufgetaucht. Der ganze Tank wurde deshalb und wegen anderer Probleme ausgetauscht. Der zunächst im Mai geplante Start wurde zwei Mal verschoben. Ein neuer Test unter simulierten Startbedingungen fand aber nicht statt. "Sie hätten das prüfen müssen", sagte der ehemalige Nasa-Ingenieur Randy Avera im US-Fernsehen. "Wir wissen nicht, ob ein Test das Problem aufgedeckt hätte", meinte dagegen der der stellvertretende Manager des Shuttle-Programms, Wayne Hale. Das Problem war von Anfang an nur ab und zu aufgetaucht. "Eine unerklärte Anomalie", sagte Griffin.


Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos hält den Startabbruch für eine übertriebene Vorsichtsmaßnahme. "Man hätte auch mit diesem Fehler durchaus starten können", sagte der Roskosmos-Chef Anatoli Perminow in Moskau. Seit dem Columbia"-Absturz liegt die Last der Transportflüge zur Internationalen Raumstation (ISS) allein auf russischen Schultern. In der Vergangenheit hatte sich Roskosmos wiederholt darüber beklagt, weder technisch noch finanziell diesen Aufwand allein betreiben zu können.

Jeder abgebrochene Start kostet 600.000 Dollar
Die Nasa gab sich betont gelassen. "Wir hatten schon mal einen Auftrag des Verteidigungsministeriums, bei dem der Start 14 mal abgesagt wurde. Dies ist nichts", sagte Griffin. Es werde erst geflogen, wenn die Sicherheit gewährleistet sei, betonte Hale. Jeder abgebrochene Start kostet die Nasa rund 600.000 Dollar.

Bei dem Test zweieinhalb Stunden vor dem Start hatte sich Sensor 2 von vier Geräten, die die verbleibende Treibstoffmenge anzeigen sollen, nicht auf "leer" umstellen lassen. Das ist wichtig, weil diese Anzeige für den Fall, dass der Treibstoff beim Steigflug knapp wird, automatisch ein Triebwerk abstellen würde, um Leerlauf zu vermeiden. Der Tank mit zwei Millionen Litern flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff wurde am Mittwochabend geleert. Ob das Problem an der Startrampe gelöst werden kann, war aber unklar. Müsste die Raumfähre mit dem Außentank in den fünf Kilometer entfernten Hangar zurückgebracht werden, würde das Wochen dauern.

Im September sollte eigentlich die Fähre "Atlantis" mit dem deutschen Astronauten Thomas Reiter zur Internationalen Raumstation ISS starten. Auch die Auslieferung des in Bremen gebauten Forschungslabors "Columbus" für die ISS, geplant für Ende 2006, würde sich weiter verzögern.
Quelle

Dürfte noch lustig werden.
Wird zeit dass Russland und ESA ihr gemeinsames
shuttleprogramm starten, das würde für die
Nasa das Ende bedeuten.

Gruss:Kuun-Laan
__________________
Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
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Alt 15.07.2005, 15:00   #8
gumpensund
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Wer kennt sie nicht, die lästigen Probs mit ungenauen Tank- Anzeigen ...
nur hätten das die meisten wohl nach 30 Monaten mal in den Griff bekommen.

Die Amis neigen anscheinend dazu, beliebige Systeme auf eine Komplexität
aufzublasen, die sie selbst nicht mehr beherrschen. Was nen peinlicher Film ...

Die Russen hätten das wohl etwas pragmatischer gelöst und wären einfach gestartet.
Ein Abbruch und Neustart birgt doch 100x mehr Risiken, als so ein Fuzzy Sensor.

Ansonsten hätten die den Konstrukteur / Lieferanten für 10 Jahre zum Tütenkleben
nach Sibirien geschickt und das beknackte Teil ersatzlos ausgebaut,
fertig ist die Laube ... 8)

Was nich an Bord ist, kann auch nich kaputt gehen

(alte Weisheit aus der Seefahrt ... )

+
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Alt 15.07.2005, 20:46   #9
Llewellian
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Warum erinnert mich der Spruch jetzt an den Film "Armaggedon", wo der Russe in der Raumstation mit dem Hammer rumhaut...

"Rrrruuusssische Teile,....Amerikanische Teile... alles Dreck, kommt doch eh alles aus Korea...."
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Alt 16.07.2005, 11:31   #10
Sajuuk
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Ort: Aachen
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Moin
@ Llewellian
Der Russe haut im Shuttle und nicht in der Station herum,
isen kleiner aber wichtiger Unterschied.

Gruss:Kuun-Laan
P.S.
Ah...Amerikanische Bauteile...Russische Bauteile...,
Die kommen doch alle aus Taiwan!!!!
__________________
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