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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 01.09.2010, 21:41   #21
mattes
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Zitat:
Zitat von zaza Beitrag anzeigen

Mir gelingt es dann immer wieder, mein Träumen bewusst zu realisieren und in die Richtung zu lenken die ich will.
Lenken wie ich will kann ich auch (im prinzip eigtl. machen was ich will, aber so teils aus einer "über der Schulter" perspektive) so müsste glaube ich ein salvia "trip" anfühlen. Einmal war ich im Traum unter wasser und ich hörte ein pipsen. mit der zeit realisierte ich im Traum, dass es mein wecker war. dann hab ich mich noch von einigen personen im traum verabschiedet (weil ich ja höfflich bin^^) und wusste ich muss jetzt für die schule aufstehen. dann wurd ich wach. weißt du wie man die "Beta" phase erreicht?
Zitat:
Zitat von UrsulaU Beitrag anzeigen
Hallo Bernhard,

in dem Buch "Emotionale Intelligenz" (dtv, Bestseller von 1995) beschreibt Daniel Goleman (klin. Psychologe u. Redakteur der New York Times), wie aus traumatischen oder wiederkehrenden negativen Erfahrungen in der Kindheit (z.B. Schläge, Herabsetzungen, Mißbrauch) dauernde Veränderungen in Wahrnehmung, Gefühlen und Reaktion der Betroffenen verursacht werden. Diese Veränderungen schlagen in "automatischen" Reaktionen des Gehirns nieder, vor allem des Mandelkerns. Dieser ist zuständig für Flucht- und Verteidigungsreaktionen bei großen Gefahren.

Durch die vielen traumatischen Erlebnisse, aber auch "nur" durch ständige Vernachlässigung wirkt dann ein Stress, den ein "normal" aufgewachsener Mensch verarbeiten und lösen kann, auf das Kind mit ungünstiger familiärer Erfahrung viel stärker, die Gefühle sind kaum zu ertragen, nicht zu kontrollieren, sind praktisch ganz schnell auf der Ebene der existentiellen Bedrohung.

Oft wirken sich die schweren Erlebnisse in der Kindheit oder einfach das Allein-Gelassen-Werden auch in Depression aus, verbunden mit Haßgefühlen sich selbst gegenüber und tiefster Hoffnungslosigkeit.

Es verwundert nicht, daß gerade solche Jugendliche, die so schwer an ihren zerstörerischen Gefühlen zu tragen haben, für Drogen besonders ansprechbar sind und schnell abhängig werden. Dies ist für sie ein Mittel, einmal frei von ihren belastenden Gefühlen zu sein und sich relativ gut zu fühlen.

Hinzu kommt, daß die meisten dieser jungen Menschen auch gerade das von ihren Eltern nicht bekommen haben, was Daniel Goleman eine Anleitung zur "emotionalen Intelligenz" nennt - Handwerkszeug, um mit den alltäglichen Herausforderungen des Lebens, und vor allen der Beziehungen mit anderen Menschen gut umgehen zu können. (So eine "Nachhilfe" hätte ich auch gut gebrauchen können!)

Zum Glück ist der Mensch sehr lernfähig, vieles kann nachgeholt werden. Aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich erstmals, wie schwer es für diese oft im wörtlichen Sinne "geschlagenen" Menschen ist, sich wieder auf eine Basis zu bringen, auf der sie mit sich selbst und dem Leben gut umgehen können. Ich habe da viel Mitgefühl und Verständnis, sehe aber auch keinen Sinn darin, auf Dauer mit Drogen diese seelischen Nöte zu dämpfen. Da wäre eine andere Hilfe zusätzlich vonnöten.

Goleman berichtet von einer Art Unterricht in "Self Science" an amerikanischen Schulen, eine Art Grundkurs im Umgehen mit den eigenen Gefühlen, mit anderen, mit Problemen, Handlungsmöglichkeiten werden gezeigt und geübt, die außerhalb von Gewalt liegen. Die Ergebnisse sind sehr ermutigend und machen deutlich: Die Gesellschaft muß sich kümmern, wenn die Eltern es nicht mehr können oder wollen - und: Es muß früh gehandelt werden. - Ich will hier nicht das ganze Buch zitieren, es lohnt sich, es zu lesen.

Ich halte nichts von der Glorifizierung der Drogen um ihrer selbst willen, oder weil es irgendwie als schick gilt, sich damit zu beschäftigen - es geht darum, warum und wie man sie verwendet. Jede Kultur hat bisher Drogen gekannt und angewendet - für einen Gipfel der Erfahrung, sei es im Feiern, sei es im geselligen Rausch, sei es um zu relaxen, um hinüberzugehen in einen anderen Lebens- oder Bewußtseinszustand, sei es einfach aus Jux und Dollerei, sei es Neugier...

Aber wenn Drogen genommen werden, weil Menschen verzweifelt sind und ihr Leben ohne Drogen nicht mehr ertragen können - dann ist das ein Armutszeugnis für unsere ganze Gesellschaft. Und wenn wir dann so tun, als sei es ja generell o.k., Drogen zu nehmen, gehen wir damit über das persönliche Leid der vielen Drogensüchtigen einfach hinweg.

Ein Drogenverbot bringt da allerdings nichts. Stattdessen müßte man sich viel früher um die Kinder kümmern und die Verantwortung wahrnehmen, die wir als Gesellschaft für sie haben.

Jetzt bin ich so ernst geworden an diesem schönen, sonnigen Samstag! Meine Droge Langnese-Eis wartet im Kühlschrank, enjoy everybody!

Liebe Grüße,
UrsulaU
Wow, als ich die ersten 3 absätze haben mich getroffen, genau so geht es mir nämlich. mittlerweile weiß ich, dass ich (in gewisser weise) n psycho bin also dass einfach was bei mir gestört ist und das zu wissen ist erstmal schon eine riesen erleichterung. ich wurde auch richtig verrückt im kopf, konnte dies aber immer vertuschen, so dass andere mich nicht als irgendwie komisch einstuften oder so, jedoch ich mich selbst als irgendwie komisch einstufe... hab halt so eine angststörung und es macht echt kein spaß so zu leben.
Dadurch neig ich halt auch zur (starken) Depression (weil ich seit meiner kindheit "anders" denke).
und dann hab ich gewisse Ideale, wie jeder mensch. und wenn ich ungerechtigkeit sehe kommt´s mir gar nicht in den sinn was manche menschen tun: "wie kann man nur so etwas machen" ist der typische gedanke und wenn man sich in der welt umschaut, stellt man fest, dass es eine böse welt ist. es ist einfach so. naturgesetz: der stärkere gewinnt. und damit komm ich ned klar, bin charakterlich quasi einfach zu soft. werde bzw. will mich aber nicht ändern (ideale). man will halt ein guter mensch sein. ich steigere mich zu sehr rein und das macht mich krank(im sinne von kotzt mich an). um das zu kompensieren, sich einfach mal fallen zu lassen, sich keine unnötigen gedanken machen, das hier und jetzt zu genießen, spaß zu haben, oder einfach nur abhängen (chilln) bedeutet für mich der konsum von Dope. marihuana ist gut. wenn man´s ned übertreibt (kann schnell passieren, bin selbst sehr sucht gefährdet bzw. süchtig). zurzeit hab i eine kleine pause davon und sehe alles klarer (gedanklich). kenne aber genügend leute um sagen zu können, dass man auch mit der (vermeintlichen) sucht sehr gut klar kommen kann bzw. dass es für manche gar kein problem darstellt (das es von mensch zu mensch völlig unterschiedlich ist, ist klar). so komme ich zum schluss pro Gras zu sein.
eine schöne/gute welt ist aufgrund der menschlichen rasse nicht möglich. kein tier beutet aktiv aus. eine schlingpflanze nimmt sich auch ohne böse hintergedanken was sie zum überleben braucht. nur der mensch ist (aufgrund seiner "intelligenz") in der lage auszubeuten. traurig aber war, fast schon melodramatisch und das macht mich fertig, desshalb rauch ich mir gerne etwas ein. weil ich weiß da kann man nicht viel dran ändern. damit es aber nicht falsch rüber kommt: ich hau mir ned die birne weg um von der realität zu fliehen, aber es tut halt gut. warum sollte man sich nicht was gutes gönnen. wenn´s einem mit nichts anderes erfüllt, als positive emotionen, dann ist das doch gut(so gehts glaub ich vielen, die abseits dem positiven, keine negativen folgen vom konsum haben).
negative sucht ist es meiner meinung erst wenn man aufgrund der sucht sein leben ned mehr auf die reihe kriegt (ich kriegs aufgrund der störung ned hin, ist jetzt blos so eine anmerkung). sucht, das wort an sich, hat so einen negativen beigeschmack find ich, obwohl es in meinem empfinden normal ist.
will nur sicher gehn: meine post, ist deiner hin, überhaupt nicht zu widersprechen gewillt geschrieben, oder so, im gegenteil: ich glaube aus deiner post schon erlesen zu können, daste n gudda mensch bist. deine post hat mich angesprochen, habe dazu was schreibn wolln und dann sind noch einige gedanken punkte dazu gekommen ...

Zitat:
Zitat von HaraldL Beitrag anzeigen
Ich brauche keinerlei Drogen (auch kein Alkohol und keine Zigaretten) und habe auch nie Bedürfnis danach verspürt. Inspirationen hole ich mir aus Büchern, aus unserer Umwelt, aber auch aus Museen.
Ich finde, daß dieser Thread eigentlich nicht in ein Forum gehört, in dem über geheimnisvolle Dinge, die physikalische Spuren in unserer Umwelt hinterlassen, wie UFOs und Seeungeheuer berichtet wird.
Für mich sind nur solche mysteriösen Dinge untersuchenswert, die mit Meßgeräten detektierbare Spuren hinterlassen, wie UFOs, Seeungeheuer, parapsychologische Erscheinungen, usw., aber keine Form von Schamismus.
find ich schön, dass dir museen, bücher usw. alles gibt, mich erfüllt es kein stück. zwar interessiert mich das eine oder das andere, aber es lässt mich (emotional) kalt. desshalb brauch ich sowas nicht. allgemein lässt mich das meiste nichts fühlen. ist mir einfach wurst (kommt das vom gras? nope, so war ich vorher auch...) ... nur dass mich der marihuana konsum "beflügelt" hat, drum wurd ich "süchtig" danach. aber das hat sich gelegt, weil ich interessen habe, welchen ich auch nachgehe. desshalb hab ich kein problem mit drogen und finde sie sollten legal sein (eigtl. würde ich alles legalisieren. man würde dann in der schule nicht nur über giftige pflanzen, sondern auch über sehr schädliche substanzen informiert werden, aufklärung halt).
schamanismus etc. gehört meiner meinung sogar sehr gut zum grenzwissen, da es wirklich erstaunlich ist, was gedanken und das ganze psycho zeug, so alles mit dem menschen anstellen kann (dass der glaube berge versetzen kann). jedem das seine.
Mit freundlichem Gruß, das (ÄÄÄÄHHH) M. EDIT: Sorry für die riesen post, musste mal sein^^

Geändert von mattes (02.09.2010 um 01:32 Uhr). Grund: die riesen post
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