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Naturphänomene Kurioses und Rekorde aus der Tier- und Pflanzenwelt, atmosphärische und andere Naturschauspiele, verändertes Verhalten von Tieren ...

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Alt 04.02.2005, 13:43   #1
Desert Rose
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Daumen runter Wieder Wölfe in Bayern?

Zitat:
Donnerstag 3. Februar 2005, 16:10 Uhr

Meister Isegrim vor der Rückkehr? - Wolfspuren im Bayerischen Wald


München/Grafenau (ddp-bay). Die Chancen auf eine Rückkehr von Wölfen nach Bayern wachsen. Mitte Januar wurden erneut Spuren von «Meister Isegrim» im Nationalpark Bayerischer Wald entdeckt. Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) warnte am Donnerstag vor Panikmache: Für Menschen bestehe keine Gefahr durch Wölfe.

Schnappauf zufolge gibt es seit einigen Jahren immer wieder Hinweise, dass Wölfe das bayerisch-böhmische Grenzgebirge durchstreifen. Nationalpark-Sprecher Rainer Pöhlmann sagte auf ddp-Anfrage in Grafenau, auch nach der jüngst gefundenen Spur könne man noch lange nicht von einer Wiederansiedlung der Tiere sprechen. Es sei jedoch nur eine Frage der Zeit, bis immer mehr Wölfe aus ihren europäischen Hauptrevieren in Rumänien und Polen westwärts wandern und sich vermehrt auch in Ostbayern niederlassen.

Schnappauf betonte, Wölfe seien extrem scheue Tiere, die sich kaum blicken ließen. Das Märchen vom bösen, Rotkäppchen-fressenden Wolf habe mit der Realität nichts zu tun. In den vergangenen 50 Jahren sei in Mitteleuropa kein Fall bekannt geworden, in dem ein Wolf einen Menschen getötet hat.

Dem Minister zufolge muss vielmehr dafür gesorgt werden, dass Wölfe im Freistaat nicht versehentlich geschossen werden. Die Tiere sind nach EU-Recht streng geschützt und dürfen nicht bejagt werden. Schnappauf sagte, mit dem Wolf kehre «ein Stück Wildnis» nach Mitteleuropa zurück.
Quelle
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Zitat:
Donnerstag 3. Februar 2005, 16:11 Uhr

Wieder Wölfe in Bayern

München (AP) Nach über 100 Jahren ist der Wolf wieder nach Bayern zurückgekehrt. Umweltminister Werner Schnappauf sagte am Donnerstag, im Nationalpark Bayerischer Wald seien eindeutige Spuren entdeckt worden. «Mit dem Wolf kehrt ein Stück Wildnis nach Mitteleuropa zurück», sagte Schnappauf. Für Menschen bestehe keine Gefahr. Wölfe seien extrem scheu. Nach dem Luchs sei der Wolf der zweite Heimkehrer innerhalb von zwei Jahrzehnten. Dem Ministerium zufolge gibt es in Europa noch etwa 3.000 frei lebende Wölfe, die meisten davon in Rumänien. In Deutschland gebe es ein Rudel von sechs Tieren in Sachsen.

http://www.natur.bayern.de/
Quelle

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Alt 04.02.2005, 18:22   #2
Willi
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Servus.

Nur mal so nebenbei bemerkt:
In den siebzigern habe ich im Landkreis Traunstein einen Wolf an einer Straße gesehen.
Das Tier stammte (lt. Zeitungsbericht) aus keinem Zoo.

Vermutlich hat es ihm im Ostblock nicht mehr gefallen


Servus
Willi
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Alt 04.02.2005, 19:00   #3
da kami
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jaja der Schnappi...
naja hoffen wir mal dass man das "ausgestorbene Tier" Wolf wenigstens jagen darf sobald es sich massenhaft vermehrt hat und zur Plage wird, nicht so wie bei der erfolgreichen Biberansiedlung...
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Alt 04.02.2005, 19:16   #4
Salystra
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Ich mag Wölfe!
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Alt 04.02.2005, 19:26   #5
Tylion
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cool da kami, haste entlich freigang bekommen ? :P
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Alt 04.02.2005, 22:30   #6
da kami
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schau Tylion, das ist ein gutes Beispiel für Polemik, und ziemlich arme noch dazu
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Alt 05.02.2005, 00:05   #7
RedneX
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In der Schweiz haben wir seit längeren wieder mehr Wölfe.
Mir gefällts, ich hoffe das der Bär auch wieder zurückkommt.

Zitat:
naja hoffen wir mal dass man das "ausgestorbene Tier" Wolf wenigstens jagen darf sobald es sich massenhaft vermehrt hat und zur Plage wird, nicht so wie bei der erfolgreichen Biberansiedlung...
Wöfe können sich nicht massenhaft ausbreiten. Ein Rudel hat ein ziemlich grosses Revier und sie brauchen auch genug fressen.

Und da das Nahrungsangebot für solch grosse Tiere auch nicht gerade üppig ausfällt, können sie sich auch nicht zu hundertausenden vermehren. Und der Mensch hat sowieso schon längst genug Naturfläche in beschlag genommen, da bleibt auch nicht viel platz für hunderte von Wolfs Rudel.

Aber Du hast recht...es gibt leider schon Jäger die nur darauf warten einen Wolf abzuknallen. In der Schweiz wurden drei Schafe gerrissen, danach wurde der Wolf abgeknallt. Was für ein Verhältnis! Schafe gibts zu tausenden, Wölfe nicht
:heul:

Diese Wildtiere haben genauso das anrecht zu leben wie wir Menschen, leider sehen viele die anders und töten aus Sport X(

Manchmal hätte ich gerne ein Gewehr und würde im Wald Jäger jagen...von denen hats ja auch genug, oder?
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Alt 05.02.2005, 01:03   #8
da kami
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also auch wenn sich die "Tierfreunde" mal wieder animiert fühlen hier zu Gewalt aufzurufen oder sofort gegen jede Form von Jagd zu argumentieren:

Ich habe rein gar nichts gegen Tiere, auch nicht gegen Bären und Wölfe. Ich habe auch nichts gegen Biber.
Und ja, eine gesunde Wolfspopulation ist keine Plage und muss nicht bekämpft werden, und auch ein paar gerissene Schafe rechtfertigen nicht ein sehr seltenes Tier zu jagen.
NUR: eine Überpopulaton kann sehr wohl entstehen, nie langfristig nur kurzfristig, weil die Natur so etwas "reguliert", aber die "Regulierung" der Natur bedeutet bei Raubtieren nur Hungertod.

Kurzfristig können Überpopulationen sehr wohl zur Plage werden, und wenn in einem Fall wie den Bibern sämtliche natürlichen Feinde fehlen, weil das Tier nicht vom Aussterben bedroht sondern ausgestorben ist, und nur vom Menschen in einer Umgebung künstlich angesiedelt wurde die ein solches Tier nicht MEHR verkraftet, MUSS man durch Bejagung den Bestand dezimieren/in einem vernünftigen Rahmen halten . Das hat nichts mit Tierhass oder sonstwas zu tun, sondern nur mit dem Ausgleich fehlender natürlicher Regulative. Deutschland ist nun mal kein Urwald mehr, und solange es die natürlichen Fressfeinde der Biber, wie Bären, nicht gibt, muss der Bestand irgendwie in einem verträglichen Rahmen gehalten werden.
Wers nicht glaubt sollte mal einen Spaziergang am Donauufer bei Donauwörth machen...punktuell hat sich der Biber inzwischen, weil nicht bejagbar, zu einer Plage entwickelt.
(Weshalb auch immer mehr mit Sondergenehmigung abgeschossen werden.)

Zurück zu den Wölfen: Wölfe können sich sehr wohl massenhaft ausbreiten, nur nicht über längere Zeit hinweg, über wenige Jahre kann es sehr wohl Populationen geben die das Nahrungsangebot übersteigen. Und genau dann wirds bei einem Raubtier von der Größe eines Wolfes gefährlich: Ein Wolf würde unter normalen Umständen niemals einen erwachsenen Menschen angreifen, wenn er Hunger hat allerdings sehr wohl. Und ich hab ehrlich gesagt keine Lust, dass sobald es wieder viele Wölfe gibt, im ersten Hungerwinter Kinder nicht mehr im Wald spielen können und Spaziergänger nicht mehr unbewaffnet aus dem Haus können.

Wegen mir darfs in Deutschland gerne wieder Wölfe geben, aber mit der Jagdfreigabe darf dann keinesfalls zu lange gewartet werden, wie das beim Biber der Fall ist.
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Alt 05.02.2005, 10:38   #9
RedneX
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@ da kami

Ich sprach nicht von der Biberplage


ich denke Biber und Wölfe in der Fortpflanzung gleichzusetzen ist nicht korrekt.

Biber pflanzen sich viel schneller fort als Wölfe. Und wie gesagt der Wolf bzw. sein Rudel braucht sein eigenes sehr grosses revier.

Eine Überpopulation der Wölfe ist theoretisch möglich und JA ich geb Dir recht sollte es viel zuviele geben dann muss man was machen.

Aber mann könnte sie vielleicht anderswo wieder aussetzen statt gleich abzuknallen. Das der Wolf im Stand derart dezimiert wurde darf er dem Mensch verdanken.

Ich fühle mich nicht in jedem Fall animiert zu Gewalt aufzurufen.
Aber wenn man die Knarre schon bereit hat bevor der Wolf sich ansiedelt ist dies schon pervers.

Ich bin nicht generell gegen die Jagd...aber Missbrauch ist überall bekannt. Und dagegen passiert fast nichts.


Zitat:
Manchmal hätte ich gerne ein Gewehr und würde im Wald Jäger jagen...von denen hats ja auch genug, oder?
War Ironie und keine Gewalt Parole.
Aber mein Freund Du scheinst es ab und zu nicht zu erkennen
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Alt 05.02.2005, 14:57   #10
da kami
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ber ich sprech von der Biberplage... sind nämlich beides Tiere, und sogar beides Tiere auf der Liste der bedrohten Arten die hier wiederangesiedelt werden...also ne durchaus taugliche Vergleichsgruppe, auch wenn das eine ein Raubtier und das andere keines ist.
Und ob dus glaubst oder nicht, für Wölfe wäre Deutschland dank der dämlichen Freizeitjäger (Bauunternehmer und Ärzte die am Wochenende gerne mal was abknallen) ein Paradies.
Bei uns gibts nämlich wahnsinnige Rotwild-Überbestände, weil die aus Trophäengründen gezielt gefördert wären und alles andere Wild ignoriert wird. (wesalb sich auch das Schwarzwild stellenweise überausgebreitet hat, Wildschweine jagen kommt halt nicht so gut, ist mehr Arbeit und bringt keine Trophäen...)

Diese Freizeitjäger stören eigentlich jeden, Jagd sollte vor allem betrieben werden um Nahrung zu gewinnen und Populationen zu regulieren, aber dieses generelle losschlagen auf jede Art von Jägern nervt, weil ernstgenommenes Jagen im Prinzip Tierschutz ist. Ich bin Mitglied einer Jagdgenossenschaft (das sind nicht die die mitm Gewehr durchn Wald latschen sondern die die die Wälder als Jagden verpachten; aber ums gleich vorweg zu nehmen, reich wirste damit nicht, meine Pachteinnahme beläuft sich auf n kostenloses Reh-Essen bei der Jahresversammlung...) und maße mir an vielleicht bisschen mehr Ahnung zu haben als die meisten "Tierschützer" aus der Großstadt die nen Wald praktisch nur vom Wochenendausflug kennen.

Und ich hab oben nix anderes geschrieben, als dass die Politik im Fall Wölfe nicht dermaßen versagen sollte wie im Fall Biber.
Wölfe dürfen hier gerne wiederangesiedelt werden, aber sie müssen wieder bejagt werden dürfen noch VOR eine Überpopulation möglich ist, weil Biber nur Sachschäden verursachen (die zwar durchaus Existenzen bedrohen können, die aber eben nur Sachschäden sind), Wölfe dagegen sind tatsächlich gefährlich .

Sie mögen schöne und schlaue Tiere sein, man mag sie an sich gut finden, aber bei Wölfen muss man eben etwas vorsichtiger sein und Überpopulationen gleich im Vorfeld verhindern...Denn es sind keine Ammenmärchen, dass ausgehungerte Wölfe Menschen angreifen, wers nicht glaubt sollte sich vielleicht mal, wir sind ja eine Multi-Kulti-Gesellschaft, mit Russland- oder Rumäniendeutschen Mitbürgern unterhalten, die sind nämlich oft in Gebieten aufgewachsen wo es Wölfe gibt...

Ironie erkenne ich schon wenn ich se sehe, aber ich finde die Gruppe "Jäger" zu weit gefasst...
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