:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

 

Zurück   :: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: > Erde, Weltraum & Forschung > Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen

Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 30.12.2004, 06:31   #1
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Tsunamis

aus gegebenem anlass dürfte dieser thread in naher zukunft
recht voll werden.

------

Sie gehören zu den gefürchtetsten Naturkatastrophen der Welt. Die Monsterwellen, in Japan "Tsunami" genannt, werden durch Seebeben verursacht und können mehr als 30 Meter hoch werden.

Das Hauptbeben rund 40 Kilometer unter dem Meeresspiegel, das die Flutwellen im Indischen Ozean ausgelöst hat, war das fünftstärkste Beben, das je gemessen wurde. Es hatte eine Stärke von 8,9 auf der Richterskala. Die Flutwellen richteten noch 2500 Kilometer entfernt vom Epizentrum große Schäden an.

Als sich am Sonntag die indisch-australische Erdplatte vor Südostasien unter die eurasische Platte schob, stieß der Meeresboden das Wasser darüber ruckartig empor. Der Schock ging durch die gesamte Wassersäule und verursachte eine Riesenwelle, die sich ringförmig im Indischen Ozean ausbreitete. Ein solcher Tsunami überquert den Ozean mit der Geschwindigkeit eines Düsenjets. Eine Bootsbesatzung auf offener See nimmt die Wellen kaum wahr. Das liegt an der Wellenlänge von mitunter mehr als 750 Kilometern. Die Meeresoberfläche wölbt sich so nur schwach.
Bekommt die Welle aber in Küstennähe Bodenkontakt, werden die unteren Schichten gebremst. Die Welle wird gestaucht. Das Wasser staut sich über die gesamte Länge der Welle, ihre Bewegungsenergie wandelt sich in potenzielle Energie um. Bis zu 30 Meter kann sich die Tunnelwand auftürmen. Die größte Flutwelle am Sonntag soll bis zu zehn Meter hoch gewesen sein.

Die USA und Japan haben nach dem stärksten bisher registrierten Erdbeben 1960 Tsunami-Warnsysteme eingerichtet. Nach untermeerischen Beben registrieren Sensoren am Meeresboden Druckschwankungen. Die Informationen gehen per Kabel an verankerte Bojen, von dort per Funk an die Küstenwache. Der geologische Dienst der USA meldete am Sonntag nach dem ersten starken Beben: keine Gefahr für Kalifornien.

Die jetzt von den Tsunamis betroffenen Länder verfügen indes über kein Warnsystem, so dass sie von den Fluten überrascht wurden. Auch gibt es in den Ländern Südostasiens kaum Erziehungsprogramme für die Öffentlichkeit wie etwa in Japan.

Die japanische Bevölkerung ist über die Gefahr gut informiert: Als die 1600 Menschen der Ortschaft Aonae 1993 ein Erdbeben gespürt hatten, flüchteten sie sich auf Anhöhen. Rechtzeitig, bevor der Tsunami (japanisch für Hafenwelle) kam.


Ein seit Jahren diskutierter, möglicher Tsunami-Großschaden könnte von einem Auseinanderbrechen der Insel La Palma ausgehen, verursacht durch eine Eruption des Vulkans Cumbre Vieja. Nach Berechnungen der Professoren Simon Day vom University College London und Steven Ward von der University of California würde der Erdrutsch nach einem Vulkanausbruch zu einer bis 50 Meter hohen Flutwelle führen, die acht bis neun Stunden später die gesamte Ostküste der USA sowie Mittelamerika verwüsten würde.

--------------

Zitat:
650 Meter hohe Welle
''Sollte der 'Cumbre Vieja' in einem Block in den Ozean fallen, dann würde dabei eine 650 Meter hohe Welle entstehen, die mit mehr als 700 Kilometer pro Stunde über den Atlantik rast - Richtung amerikanische Ostküste'', beschreibt Hermann Fritz den drohenden Mega-Tsunami. ''Derart hohe Wellen entstehen nur, wenn riesige Mengen Gestein mit hoher Geschwindigkeit auf das Wasser prallen. Das Wasser kann dann nicht über das Gestein zurückfluten - stattdessen bildet sich eine Luftblase, die noch mehr Wasser verdrängt und so die Wasserwand weiter in die Höhe treibt.''
Katastrophale Konsequenzen

Ein Mega-Tsunami, der auf die dicht bevölkerte Ostküste der USA trifft, hätte katastrophale Konsequenzen, warnen die Wissenschafter.
Die gefährdeten Gebiete erstrecken sich von New York bis Miami - in diesem Küstenstreifen leben 40 Millionen Menschen.

In acht Stunden über den Atlantik

Der Mega-Tsunami, der durch einen Vulkanausbruch auf La Palma und einen anschließenden Bergsturz ausgelöst werden könnte, würde etwa acht Stunden brauchen, bis er die amerikanische Küste erreicht.
Das wäre kaum genügend Zeit für eine Evakuierung der gesamten Bevölkerung. Und gegen eine derart gewaltige Flutwelle gibt es keinen Schutz, warnen die Forscher.

Ruhe vor der Sturmflut?

Auf die entscheidende Frage, wann diese Katastrophe eintreten könnte, wissen die Wissenschafter keine Antwort.

''Es könnte fünf weitere Ausbrüche des 'Cumbre Vieja' dauern, bis seine Westflanke abbricht, vielleicht auch zehn oder zwanzig'', meint Bill McGuire, Katastrophenforscher am University College London. ''Andererseits wäre es auch möglich, dass es bereits bei der nächsten Eruption geschieht - wir wissen es einfach nicht.''

--------------

Derzeit wird dieser Vulkan kaum überwacht, weshalb beim Eintreten einer Eruption keine Warnungen ausgegeben werden können. "Die US-Regierung muss sich dieser Bedrohung bewusst sein. Ich bin sicher, dass sie sie nicht ernst nimmt", sagte McGuire vom Benfield Grieg Hazard Research Center.

--------------

Gefahrenregion Mittelmeer

Auch im Mittelmeer müsse mit Tsunamis gerechnet werden, erklärte Lühr, denn dort gebe es starke seismische Aktivitäten. Risikoreich seien die Regionen nördlich von Algerien und Marokko, nördlich von Sizilien und um Griechenland. Nicht jedes Beben löse aber eine gefährliche Welle aus. "Entscheidend sind die Mechanik des Bebens und eine ausreichend hohe Wassertiefe." Nur bei einer schnellen Auf- beziehungsweise Abwärtsbewegung des Meersbodens könne eine Tsunami erzeugt werden. Ob die Welle tatsächlich Schaden anrichtet, hänge von der Topografie der Küste ab. Bei felsiger Steilküste sei eine Welle eher ungefährlich.
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 06:38   #2
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Die verheerendsten Tsunami-Wellen seit 1883

27.8.1883: Der Ausbruch des indonesischen Vulkans Krakatau löst auf den Nachbarinseln Java und Sumatra eine Flutkatastrophe mit 36.000 Toten aus.

15.6.1896: Die so genannte Sanriku-Tsunami, eine Wasserwand von 23 Metern Höhe, überrascht Japan inmitten religiöser Großfeierlichkeiten. 26.000 Menschen ertrinken.

31.1.1906: Die Küsten Kolumbiens und Ecuadors werden von einer verheerenden Flutwelle überschwemmt, 500 bis 1.500 Menschen kommen ums Leben.

1.4.1946: Vor Alaska reißt eine Springflut infolge eines Erdbebens die fünfköpfige Besatzung eines Leuchtturms in den Tod. Stunden später erreicht die Welle Hawaii, wo 159 Menschen sterben.

22.5.1960: Eine elf Meter hohe Welle im Pazifik tötet in Chile 1.000 Menschen, weitere 61 kommen auf Hawaii ums Leben.

28.3.1964: Am Karfreitag löst ein Erdbeben vor Alaska an der gesamten Westküste der USA eine Flutwelle aus. In Alaska kommen 107, in Oregon vier und in Kalifornien elf Menschen ums Leben.

16.8.1976: Eine Tsunami im Morogolf kostet auf den Philippinen mehr als 5.000 Menschenleben.

17.7.1998: An der Nordküste von Papua-Neuguinea werden 2.000 Menschen von einer Flutwelle getötet, die von einem Beben ausgelöst wurde.

26.12.2004: Nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 vor der Küste von Sumatra reißt eine Flutwelle über (150.000 ?) Menschen in den Tod. Betroffen sind Indonesien, Malaysia, Thailand, Indien und Sri Lanka.
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 09:43   #3
schkl
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

in den nachrichten hab ich was von 100 tausend opfern gehört, naturgemäss wird sich die zahl wohl noch etwas steigern.
so viele opfer gab es soweit ich mich erinnern kann noch nie bei einer naturkatastrophe.
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 09:48   #4
Vandraak
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
29. Dezember 2004 22:54:33 PST

Indien warnt vor neuen Tsunamis

von S. SRINIVASAN
ASSOCIATED PRESS


NAGAPPATTINAM, Indien (AP) – 1229

Zuständige Behörden in Südindien haben Bewohner in den Küstenbereichen aufgerufen, diesen am Donnerstag zu evakuieren, weil sie sagen, es könnte frische Tsunamis geben.

"Wir haben einen Alarm herausgegeben. Es könnte in der nächsten Stunde eine Flut geben," ließ Veera Shanmuga Mani verlauten, der leitende Regierungsbeamte in Nagappattinam, einer Küstenstadt im südlichen Tamil Nadu, in der der Tsunami am Wochenende die meisten Todesfällen gefordert hatte.

Es ist noch unklar, was die Warnung veranlaßte, aber zwei Nachbeben erschütterten die Inseln an Indiens Ostküste am Donnerstag Morgen, wie die indische meteorologische Abteilung meldete.

Ein gemäßigtes Erdbeben, der Stärke 5.2 auf der Richterskala, ereignete sich um 02:43 auf der großen Nicobar Insel. Zwei Stunden später gab es ein weiteres Erdbeben der gleichen Stärke auf der kleinen Nicobar Insel.

Mani bestätigte, daß Leute, die innerhalb der Zweimeilenzone an der Küste leben, gebeten worden sind, den Bereich zu evakuieren.

Tausende Bewohner von Nagappattinam fingen an, die Stadt zu verlassen, als die Warnung hereinkam. Polizei hinderte Hunderte von Transporten, die die Stadt mit Materialien und Rettungskräften versorgen wollten, die Stadt zu betreten.
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 12:58   #5
Chrizz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Original von schkl
in den nachrichten hab ich was von 100 tausend opfern gehört, naturgemäss wird sich die zahl wohl noch etwas steigern.
so viele opfer gab es soweit ich mich erinnern kann noch nie bei einer naturkatastrophe.
Die Zahl der Opfer wird noch viel stärker steigen als befürchtet. Bei dem Klima in Südostasien mit 35°C im Schatten werden Seuchen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auftreten. Und wenn die erstmal grassieren, wird eine unvorstellbare humanitäre Katastrophe auf die Region zurollen, kaum vergleichbar mit der Tsunami. Die Alten, Jungen und Schwachen, die die Flut nicht getötet hat, werden durch Krankheiten sterben, weil die Hilfsorganisationen nicht in alle Regionen werden vorstossen können und dort für die wichtigste aller Massnahmen sorgen werden: Frischwasser.
Daher gehe ich von sehr deutlich über 100 Kilototen aus. Da bislang noch gar keine realistisches Schadensausmass bekannt ist, male ich jetzt schwarz und behaupte, dass die Zahl der Todesopfer durch die vom Beben bzw. der Flutwelle ausgelösten Schäden insgesamt bis auf 200-250.000 steigen wird.

BTW:
Die schlimmsten Beben seit 1900:

Stärke Tote (geschätzt)
28.12.1908 - Messina/Italien 7,5 70 000 - 100 000
16.12.1920 - Kansu/China 8,6 100 000 - 200 000
01.09.1923 - bei Tokio/Japan 8,3 104 600 - 200 000
22.05.1927 - bei Xining/China 8,3 200 000
05.10.1948 - Turkmenistan 7,3 19 800 - 110 000
27.07.1976 - Tangshan/China 8,0 242 000 - 655 000

Klar, dass Du Dich nicht daran erinnerst, das tue ich auch nicht. Aber gerade im Augenblick werden überall Zahlen gedruckt und gepostet.
Wie man sieht, wurde China im letzten Jahrhundert auf besondere Weise geprüft. Aber dass denen ein paar hundert Kilotote nicht wehtun, ist ja verständlich...
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 13:17   #6
marruk
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Chrizz,

ich weiß wohl das dieser mein Beitrag zu diesem Thema wenig beiträgt. Aber ich bitte Dich Angaben über Todesopfer nicht mit Einheitskürzeln zu versehen wie man es bespielsweise für Stromstärken oder Gewichtsangaben tut.

Es scheint ein wenig pietätslos gegenüber den Opfern und deren Angehörigen.

Deinen Mutmaßungen über Seuchengefahr und daraus resultierenden Krankheiten, die ihrerseits viele tote fordern werden, kann ich mich zwar anschließen, allerdings sollten wir alle hoffen das die,von Dir prognostizierten, Zahlen nicht eintreffen.
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 14:06   #7
Andreas Wehner
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich glaube, wir Menschen neigen dazu, solche Dinge gerne hinter anoymen Zahlen zu verstecken, um uns der Tatsache nicht bewußt zu werden, dass hinter jeder der einzelnen Zahlen ein menschliches Schicksal steckt.

Aber wenn man diesen Gedanken erstmal an sich heran lässt, dann wird es erst richtig dramatisch.

Habe ein paar Bekannte in Norwegen, das hat ne Bevölkerung von ungefähr 5 Millionen.
Und unter denen kennt jeder irgendeinen, der dort unten Urlaub gemacht hat.
Die sind alle völlig aufgelöst deswegen.

In Schweden soll es wohl ähnlich sein, wie ich eben in einer Pressekonferenz gesehen habe.

Diese Menschen sehen das alles sicher unter einem etwas anderen Blickwinkel?!
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 14:15   #8
Chrizz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

@marruk

Ich respektiere Deine und Jedermanns Trauer und Mitgefühl für die Todesopfer, aber ich muss Dir teilweise widersprechen.

Die Angaben über die Höhe der Opfer nenne ich bewusst in physikalischer Nomenklatur. Das soll jetzt nicht in eine religiöse Meinungsverschiedenheit münden, aber mir persönlich wäre es echt egal, ob ich nun eine Null in 10.000 oder 1.000.000 wäre.

In unserer schnelllebigen Welt interessiert es in einem Jahr eh keinen nicht direkt Betroffenen mehr, wie hoch genau die Anzahl war, ob es 200.000 oder 200 Kilotote waren. Oder weisst Du noch wieviele Menschen beim Erdbeben in Bam umgekommen sind? Wieviele Opfer hat der Kosovo-Krieg gefordert? Und wieviele namenlose Personen sterben, ohne dass Du überhaupt etwas davon erfährst und willst Du das überhaupt?
Insofern trägt dieser etwas böse Umgang mit Zahlen lediglich meiner Wut über diese Vergesslichkeit oder Sorglosigkeit Rechnung.
Im Übrigen komme ich persönlich besser mit einer sarkastischen Sichtweise zurecht, was mit meinem Beruf zusammen hängt. Wenn jemand direkt mit der Materie zu tun hat, ist es meiner Meinung nach sehr ratsam, Menschen und Patienten zu versächlichen. Oder man bleibt selber psychologisch auf der Strecke.
Das erkennt man schon an der Fürsorge der Medien, oder welcher Sender traut sich ECHTE Lagen zu zeigen? Zerquetschte, zerrissene, geplatzte, zerteilte oder verbrannte Körper, die es jeden Tag und jede Stunde an viel zu vielen Orten in der Welt gibt? Jedem ist oder sollte bewusst sein, dass ein Mensch nach dem Sturz aus dem 4. OG oder dem Zusammenprall mit einem 40 km/h schnellen Fahrzeug in den meisten Fällen entweder nicht mehr als solcher zu erkennen ist oder ein Sack Knochenmehl ist.

Ich möchte wirklich niemandem mit meiner Ausdrucksweise zu nahe treten, aber Du wirst hoffentlich zugeben, dass sie eher dazu dient, einigen Leuten die Augen zu öffnen, als zu schockieren.

Im besten Fall erreiche ich beides.
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 14:28   #9
Andreas Wehner
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

@ chrizz

Deine Meinung ist nachvollziehbar und auch zu verstehen.
Aber dennoch solltest Du vielleicht mal in Erwägung ziehen, dass es gewisse Regeln im menschlichen Umgang miteinander gibt.

Ich habe persönlich auch was gegen Zigeuner (Jaaaaaa!!! ich weiß: Sinti und Roma!), aber ich trete nicht in die Öffentlichkeit und äußere dies lautstark. Denn ich weiß, dass mich dann jeder für nen Nazi hält. (Obwohl ich ja eigentlich superlinks bin und zu den Tolerantesten überhaupt gehöre)

Verstehst Du, was ich meine?

Es ist eine Sache, etwas zu denken und eine andere, das allzu sorglos öffentlich darzustellen!
  Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2004, 14:28   #10
TriFieldMeter
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von TriFieldMeter
 
Registriert seit: 27.12.2004
Beiträge: 151
Standard

Zitat:
Original von ChrizzDie Angaben über die Höhe der Opfer nenne ich bewusst in physikalischer Nomenklatur. Das soll jetzt nicht in eine religiöse Meinungsverschiedenheit münden, aber mir persönlich wäre es echt egal, ob ich nun eine Null in 10.000 oder 1.000.000 wäre.
Tja, dann bist du wirklich der Erste, den ich sowas sagen höre bzw. lese oder so.
Denn es hat sich über die Jahre unserer Geschichte gehalten, dass man aus moralischen und ethnischen Gründen an die Norm hält, die Zahl von Todesopfern oder überhaupt von menschlichen Lebewesen nicht mit Mengenangaben wie kilo oder dezi zu bezeichnen.
Aber bitte, es ist deine Entscheidung, is ja mal was neues, na ja.
Aber eins will ich dir sagen: Das kann in den Augen vieler Leute einen ziemlich schlechten Eindruck von einem machen.
Also, Vorsicht im Ausdruck.

M.f.G.

De Klappstuhlrocker
__________________
"Es ist nur so, dass wir in der Wissenschaft immer nach der einfachsten Erklärung suchen." Harold Ramis
TriFieldMeter ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Kometeneinschläge > Tsunamis lars willen Astronomie 35 21.07.2006 00:34
Eigenschaften von Tsunamis und Flutwellen gumpensund Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen 3 16.07.2005 01:45


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:42 Uhr.


Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2017 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.